DE7621614U1 - Abstandhalter, insbesondere zur befestigung an armiereisen fuer stahlbeton - Google Patents

Abstandhalter, insbesondere zur befestigung an armiereisen fuer stahlbeton

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DE7621614U1 DE19767621614 DE7621614U DE7621614U1 DE 7621614 U1 DE7621614 U1 DE 7621614U1 DE 19767621614 DE19767621614 DE 19767621614 DE 7621614 U DE7621614 U DE 7621614U DE 7621614 U1 DE7621614 U1 DE 7621614U1
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Horst Eisner
Sauerbruchstr. 4
8500 Nürnberg
KA 37 1.7.1976
Abstandhalter, insbesondere zur Befestigung an Armiereisen für Stahlbeton.
Die vorliegende fteuerung bezieht sich auf einen Abstandhalter, insbesondere zur Befestigung an Armiereisen für Stahlbeton, bestehend aus einem Formkörper aus zwei an einer Seite desselben herausragenden Drahtbügelenden, deren Terbindungsbügel im Formkörper verankert ist.
Bei einem derartigen bekannten Formkörper aus Beton mit darin verankertem Draht werden die herausragenden Drahtenden zwecks Befestigung des Abstandhaiters an eines Asniereisen us dieses herusgsschlungen und dann miteinander verdrillt. Ein Baustahlgewebe wird auf diese Weise mit einer ausreichenden Anzahl solcher Abstandhalter versehen und dieses mit den Abstandhaltern nach unten auf die Schalung gelegt. Hierdurch wird das Baustahlgewebe im Abstand von der Schalung gehalten und kann somit vollkommen von Beton umgeben werden.
Kit der vorliegenden Neuerung soll u.a» die Aufgabe gelöst werden, einen Abstandhalter der beschriebenen Art so zu gestalten, daß er in einfacher Weise und schnell an einem Stab, also z.B. an einem Armiereisen etc. befestigt werden kann, und daß der Abstandhalter in der befestigten Lage fixiert bleibt.
Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Drahtenden des aus federndem Material bestehenden Drahtbügels zueinander hingebogen sind und sich kreuzen. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der feuerung ist der Innenwinkel der Drahtenden zur Oberfläche des Formkörpers kleiner als 60 .
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Um den Abstandhalter für verschiedene Sikäbe mit voneinander sehr unterschiedlichem Durchmesser oder Querschnitt verwenden zu können, ist gemäß einer anderen zweckmäßigen Weiterbildung der !Teuerung der Abstand der Drähte an der Oberfläche des Formkörpers wenigstens dreimal so groß wie der kleinste Durchmesser und höchstens zweimal so groß wie der größte Durchmesser oder Querschnitt eines wenigstens annähernd quadratischen oder runden Stabes, der im Abstand gehalten werden soll. Bei einem Drahtabständ von z.B. 3 eis ""d einem Innensi:aksl von etwa 40 kann der Abstandhalter an Stäben mit einem Durchmesser zwischen ca. 8 bis 18 iam durch Aufstecken und Verdrehen schnell und lagefixiert befestigt warden.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Neuerung sind nachfolgend anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausfuhrungsbeispiele beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen neuerungsgemäßen Abstandhalter von der Seite im Schnitt, Fig. 2 denselben von oben,
Fig. 3 denselben von oben nach Befestigung an einem Stab, Fig. 4 sis©B nsuerungsgesäßsn Abstandhalter ait speziell geformten Drahtenden von der Seite im Schnitt,
Fig. 5 den Abstandhalter gemäß Fig. 4 von oben und Fig. 6 letzteren von oben nach der Befestigung an einem Stab.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Formkörper aus Beton oder einem anderen geeigneten Material, wie z.B. Kunststoff, bezeichnet, in den ein Drahtbügel 2 aus federndem Material, insbesondere aus Federstahl, mit seinem Verbindungsbügel 3 lind einem Teil der nach oben ratenden Enden eingebettet ist.
Die herausragenden Drahtenden 4 und 5 sind neuerungsgemäß gegeneinandergebogen, so daß sie mit der Oberfläche 6 des Formkörpers 1 einen Innenwinkel von kleiner als 60 , vorzugsweise kleiner als 5-15 bilden und sich kreuzen. Sie sind so lang bemessen, daß der Abstandhalter 7 leicht auf einen Stab 8, insbesondere ein Armiereisen z.B. eines Baustahlgewebes, aufgesetzt xmä. durch. Drehen des Abstandhalters 7 "um etwa 180 tun seine Längsachse aufgedreht und am Stab 8 befestigt werden kann.
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Diesen Vorgang zeigen die Pig. 2 und 5· In Fig. 2 liegt ein Stab B in der durch die gekreuzten Drahtenden 4 und 5 gebildeten Gabelung. Beim Drehen des Abstandhalters 7 werden die Drahtenden ά und 5 federnd auseinandergebogen und unter der Federwirkung derselben und infolge ihrer geneigten Lage zur Oberfläche 6 schnappt er auf den Stab θ auf. Beim Weiterdrehen wird er durch ReibungsSchluß zwischen der Oberfläche 6 und dem Stab 8 einerseits und zwischen dem Stab 8 und den Drahtenden 4 und 5 und deren federnder Wirkung andererseits auf dem Stab 8 befestigt. Diesen Endzustand zeigt die Fig. 3-
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Neuerung ist in den Fig. 4 bis 6 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Drahtenden 4 und 5 etwa ab der Kreuzungsstelle 9 derart zu einem Bogen 10 und 11, z.Bo in Form eines Viertelkreises, geformt, daß die gebildeten Bogen 10 und 11 aus der durch den Drahtbügel aufgespannten Ebene in sich umschlingendem Sinn herausragen. Hierdurch verhaken sich beim Aufdrehen des Abstandhalters 7 auf den Stab 8 die Bogen 10und 11 ineinander und erzeugen eine Schließkraft, die den Formkörper 1 gegen den Stab 8 zieht. Durch diese besondere Formgebung der Drahtenden 4 und 5 wird also eine besonders gute Befestigung des Abstandhalters 7 am Stab 8 erreicht.
Der Abstandhalter kann für alle Arten von Stäben mit geeignetem Querschnitt, von Stangen oder Stababschnitten oder dergi. verwendet werden, z.B. auch "beim Einbetten von Teilen in Kunststoff, wobei auch die Stäbe oder ein Stabgitter aus Kunststoff mit Abstandhaltern mit einem Kunststoff-Formkörper verwendet werden können.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Steuerung ist der Formkörper 1 in Richtung" der Auslenkung der Drahtenden. 4, 5 von der Oberfläche 6 aus nach, innen sram "Verbinarmgsbugel 5 TvS τ> mit, einex nach, saßen gerichteten Aussparung 12 versehen, deren Breite wenigstens dem Drahtdurchmesser entspricht ο Dadurch, ^iird verhindert, daß beim Auslenken der Drahtenden 4j 5 Teile des Fonnkörpers 1 abplatzen. Vorzugsweise sind die Aussparungen 12 ±n Form von Schlitzen vorgesehen.
7821614 tue*

Claims (11)

' * * J i t · 9 Schutzansprüehe.
1. Abstandhalter, insbesondere zur Befestigung an Arssiereisen fur Stahlbeton, "bestehend aus einem Formkörper und zwei an einer Seite desselben heraussagenden Drahtbügelenden, deren Yerbindungshügel im Forakörper verankert ist, dadurch, gekennzeichnet, daß die Drahtenden {4, 5) des aus federndem Material bestehenden Drahibügels (2) zueinander hingebogen sind und sich kreuzen.
2. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da& die Drahtenden (4» 5) in Form eines Bogens (10, 11) gestaltet sind und sich in einander umschlingendem Sinn umgreifen.
3. Abstandhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogen (10, 11) erst an der Kreuzungsstelle (9) der Drahtenden (4» 5) beginnen.
4β Abstandhalter nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Bogen (10, 11} etwa einen Viertelkreis bilden.
5· Abstandhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtenden (4, 5) mit der Oberfläche (6) des Formkörpers (1) einen Winkel von weniger als 60 einschlieSen.
6. Abstandhalter nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel kleiner ist als 15 ♦
7. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper aus Beton besteht.
8. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtbügel (2) aus Federstahl besteht.
7821614 UM.77
9· Abstandhalter nach einem der Ansprache 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Drähte bzw. Drahtenden (4, 5) im Bereich bzw. an der Oberfläche (6) des Pormkörpers (i) wenigstens dreimal so groß ist wie der kleinste und höchstens zweimal so groß ist wie der größte Durehmesser oder Querschnitt des Stabes (8), an dem er befestigfear ist»
10. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 9j dadurch gekennzeichnet, daß der .Formkörper (1) im Bereich der im !Formkörper (1) nach oben verlaufenden Drahtbügelabschnitte mit einer mach außen gerichteten Aussparung (12) versehen ist.
11. Abstandhalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet Ύ daß die Aussparung (12) Schlitzform besitzt.
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