DE761950C - Verfahren zur Kursweisung mittels frequenzmodulierter Strahlungen - Google Patents

Verfahren zur Kursweisung mittels frequenzmodulierter Strahlungen

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Publication number
DE761950C
DE761950C DEL104211D DEL0104211D DE761950C DE 761950 C DE761950 C DE 761950C DE L104211 D DEL104211 D DE L104211D DE L0104211 D DEL0104211 D DE L0104211D DE 761950 C DE761950 C DE 761950C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radiation
frequency
modulated
transmitter
procedure
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Expired
Application number
DEL104211D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dipl-Ing Brunsvig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL104211D priority Critical patent/DE761950C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE761950C publication Critical patent/DE761950C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

Es sind Sendeeinrichtungen zur Kursweisung bekannt, bei denen ein amplitudenmodulierter Sender eine Richtantennenanardniung speist, mittels derer die ausgesendete Richtstrahlung im Rhythmus von Tastzeichen sprunghaft derart verlagert wird, daß sich längs der festzulegenden Kursriditung die Empfangsintensität nicht ändert. Der Sender speist beispielsweise eine Mittelantenne dauernd, und zwei beiderseits und in gleichem Abstand von der Mittelantenne angeordnete, strahlungsgekoppelte Reflektoren werden abwechselnd, vorzugsweise im Komplementärzeiehenrhythtrnuis, getastet (vgl. Abb. i). Diese Anordnung hat den Vorteil, daß nur ein einziger Sender notwendig ist, dessen Ausgangsamplitude keinen Einfluß auf die Ausbildung bzw. Richtung der Kurslinie besitzt. Selbst wenn die Ausgangsamplitude des Senders schwankt, bleibt der Kurs genau definiert er- ao halten, da durch das Unrtasten der Reflektoren lediglich eine gleichmäßige Deformation einer einzigen Strahlungscharakteristik erfolgt.
Weiterhin ist vorgeschlagen worden, für die Kurslinienweisung frequenzmodulierte Strafelungen anzuwenden, um dadurch den Vorteil
zu gewinnen. Empfangsstörungen, hervorgerufen durch äußere Einflüsse, weitgehend herabzumindern. Zu diesem Zweck sollen die beiden sich teilweise überdeckenden Richt-Charakteristiken gleichzeitig mit der gleichen Trägerfrequenz ausgesendet und abwechselnd im Komplementärzeichenrhythmus frequenzmoduliert werden, und zwar mit ein und derselben Modulationsfrequenz. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß zwei Sender verwendet werden müssen oder zumindest ein Steuersender und zwei Endstufen. Schwanken die beiden Endstufen in ihrer Amplitude, so wird auch die Kursrichtung entsprechend den Amplitudenänderungen schwanken, d. h. sie wird verlagert.
Gemäß der Erfindung soll daher nur ein einziger frequenzmodulierter Sender für die Erzeugung der Richtstrahlung vorgesehen sein, bei dem es, wie z. B. im Fall des Patents 577 350, nicht auf eine exakt definierte Ausgangsamplitude ankommt. DaabermitderAnwendung der Frequenzmodulation.wie sie schon oben angedeutet, vornehmlich der Zweck verfolgt wird, Amplitudenstörungen in ihrer Wirkung auszuschalten, indem auf der Empfangsseite Mittel zur Amplitudenbeschneidung vorgesehen werden, so wäre offenbar ein Auffinden der Kurslinie nicht mehr möglich, da dieses auf dem Vergleich zweier abwechselnd vorhandener Empfangsspannungen mit unterschiedlichen Amplituden beruht. Diese Unterscheidungsmöglichkeit ist indessen, wie bereits an anderer Stelle früher ausführlich erörtert wurde, dann gegeben, wenn außer der frequenzmodulierten Schwingung gleichzeitig die unmodulierte Grundschwingung in den Empfänger gelangt. Auf Grund dieser Tatsache besteht die Erfindung darin, bei Verwendung eines mit Amplitudenbegrenzung ausgerüsteten Empfängers am Sendeort zusätzlich eine 'angerichtete und unmodulierte Strahlung zu erzeugen, deren Frequenz im Band der frequenzmodulierten Strahlung liegt, deren Intensität gleich oder kleiner ist als die Richtstrahlung in Richtung der Kurslinie. Zur Erzielung der gleichen Wirkung kann die unmodulierte HilfsSchwingung auch empfangsseitigerzeugt und in dem angegebenen Intensitätsverhältnis zugesetzt werden.
An Hand der Abbildung sei die Erfindung näher erläutert. Es ist von der Sendeanordnung des Patents 577 350 ausgegangen. In Abb. ι stellt R die vom Sender S1 dauernd gespeiste Mittelantenne dar, und R1 und Rn sind die strahlungsgekoppelten Reflektoren, die bei abwechselnder Wirksamkeit die Strahlungen mit der Diagrammform D1 bzw. D2 erzeugen. Dabei sind R, R1 und i?2 der besseren zeichnerischen Darstellung wegen in die Ebene der Diagramme D1 und D2 geklappt worden.
Der Sender S1 ist im Sinn der Erfindung frequenzmoduliert. Es können für die Erfindung selbstverständlich sämtliche Rioitantennenanordnungen Verwendung finden. deren horizontale Strahlungscharakteristik durch geeignete Mittel versetzt werden kann, beispielsweise können AdcoL"kantennensysteme oder scharf gebündelte Ultrakurzwellenstrahler u. a. Verwendung finden. Desgleichen läßt sich der Erfindungsgedanke im Fall der Verwendung von zwei gekreuzten Rahmen sinngemäß anwenden, wenn diese abwechselnd gespeist werden. Auch in Verbindung mit azimutal rotierenden Richtstrahlungen ist das erfindungsgemäße Verfahren geeignet.
Die Erzeugung der angerichteten Hilfsspannung, von der vorher die Rede war, erfolgt mit Hilfe des zweiten Senders S2 (Abb. 1), der am gleichen Ort oder in unmittelbarer Xähe von S1 sich befindet und an dessen Amplitudenkonstanz ebensowenig besondere Anforderungen gestellt zu werden brauchen wie bezüglich des Senders S1. Das gleiche gilt für den Fall, daß die Hilfsspannung auf der Empfangsseite erzeugt wird.
Empfangsseitig treten nun folgende Wirkungen ein, die an Hand der Abb. 2 a und 2 b näher erklärt sind. In Abb. 2 a stellen D1 und D2 wieder die abwechselnd vorhandenen, frequenzmodulisrten Richtdiagramme des Senders S1 dar. Das Diagramm D1 sei im Strichzeichenrhythmus, D2 im komplementären Punktrhythmus getastet. Die von dem Sender S.2 erzeugte angerichtete Strahlung liefert ein Diagramm, das durch den Kreisbogen D3 angedeutet ist. Betrachtet man nun drei verschiedene Empfangsrichtungen £,. E2, E3, so überwiegt in Richtung E1 die Strahlung D1 gegenüber D;5.
Wie bereits oben angedeutet, ist bei Vorhandensein einer unmodulierten Spannung und einer frequenzmodulierten Spannung nur dann ein Empfang der frequenzmodulierten Spannung möglich, wenn letztere in gleicher oder größerer Stärke als die nicht modulierte Spannung im Empfänger wirksam wird; ist andererseits die unmodulierte Spannung merklich größer als die frequenzmodulierte Spannung, so macht sich letztere nicht bemerkbar. Demgemäß wird in Richtung E1 wegen der Dimensionierung von D3 die Strahlung D1 in Form von Strichzeichen empfangen. In E2 ist die Amplitude der Strahlung D3 ungefähr gleich der von D1 und D2. Letztere werden also noch in Erscheinung treten, so daß ein Dauersignal vorhanden ist, durch das die Kursrichtung definiert ist. In Richtung £3 schließlich überwiegt die Strahlung D2 gegenüber D3; D2 ist also empfangsseitig hörbar. iao Es entstehen Punkte, während D1 und damit die komplementären Strichsignale durch die
ungerichtete Spannung D3 unterdrückt werden. Es entsteht also scheinbar eine Amplitudenmodulation der Strahlung D3 im Tastrhythmus, die beiderseits der Kurslinie (E2) rasch auf ioo°/o ansteigt, ohne daß ein besonders spitzer Überschneidungswinkel der Diagramme D1, D2 erforderlich wäre.
In Abb. 2 b ist der Fall dargestellt, daß die Intensität der ungerichteten HilfsstrahlungD3 kleiner ist als die der Strahlungen von D1 und D2 in Richtung E2. Betrachtet man hier die Empfangsrichtungen E1 bis E5, so sieht man, daß in Et die Intensität der Hilfsstrahlung D3 zwischen denen von D1 und D2 liegt, demnach sind hier Strichzeichen hörbar. Dasselbe trifft für E5 zu, wo nur Punktzeichen hörbar sind. In den Empfangsrichtungen E1, E2, E3 überwiegen die Richtspannungen der Diagramme D1, und D2 die SpannungD3. Zwischen .E1 und E3 bzw. darüber hinaus ist also Dauerstrich hörbar, d. h. gegenüber der Abb. 2 a ist die Kursrichtung durch einen Sektor dargestellt. Auf Grund der Dimensionierung der Strahlung D3 ist somit die Kennungsschärfe der Leitrichtung einstellbar.
Da ein Ausfall der unmodulierten Hilfsspannung gleichbedeutend ist mit einem Verschwinden der Kennzeichnung des Kurses, denn es würde überall nur ein Dauersignal wahrnehmbar sein, wird weiterhin eine Sicherungsvorrichtung vorgeschlagen, die dafür sorgt, daß der frequenzmodulierte Sender erst dann eingeschaltet werden kann, wenn der ungerichtete Sender bereits arbeitet, und andererseits der frequenzmodulierte Sender bei Ausfall des ungerichteten Senders sofort automatisch abgeschaltet wird.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Kursweisung mittels einer einzigen, im Rhythmus von Tastzeichen sprunghaft verlagerten Richtstrahlung, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender frequenzmoduliert ist und daß bei Verwendung eines mit Amplitudenbegrenzung ausgerüsteten Empfängers entweder am Sendeort eine ungerichtete, unmodulierte Strahlung zusätzlich erzeugt wird, deren Frequenz im Band der frequenzmodulierten Strahlung liegt undi deren Intensität gleich oder kleiner ist als die der frequenzmodulierten Richtstrahlung längs der Kurslinie, oder daß· die unmodulierte Strahlung empfangsseitig in Form einer Hilfsschwingung in dem angegebenen Intensitätverhältnis zugesetzt wird.
2. Sendeeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch automatische Kontrollmittel, welche bewirken, daß der dieRichtstrahlungen erzeugende Sender nur in Betrieb ist, wenn auch die Hilfsstrahlung vorhanden ist, und umgekehrt.
Zur Abgrenzung des Errmdungsgegenstandis vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden:
Deutsche Patentschrift Nr. 577 350.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 5683 1.54
DEL104211D 1941-05-10 1941-05-11 Verfahren zur Kursweisung mittels frequenzmodulierter Strahlungen Expired DE761950C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL104211D DE761950C (de) 1941-05-10 1941-05-11 Verfahren zur Kursweisung mittels frequenzmodulierter Strahlungen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE229871X 1941-05-10
DEL104211D DE761950C (de) 1941-05-10 1941-05-11 Verfahren zur Kursweisung mittels frequenzmodulierter Strahlungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE761950C true DE761950C (de) 1954-01-18

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ID=25764483

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL104211D Expired DE761950C (de) 1941-05-10 1941-05-11 Verfahren zur Kursweisung mittels frequenzmodulierter Strahlungen

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DE (1) DE761950C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE577350C (de) * 1932-04-20 1933-05-30 Lorenz Akt Ges C Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE577350C (de) * 1932-04-20 1933-05-30 Lorenz Akt Ges C Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien

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