DE895790C - Zur Festlegung einer Kurslinie dienende Sendevorrichtung - Google Patents
Zur Festlegung einer Kurslinie dienende SendevorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sender, der zur Festlegung einer Kurslinie eingerichtet ist. Bei den
bisher bekannten Funkbaken dieser Gattung werden abwechselnd in einem bestimmten Rhythmus, z. B. im
Rhythmus von komplementären Morsezeichen, zwei gerichtete Felder ausgesandt. Die Richtung, in der
diese Felder gleich groß sind, ist die Kurslinie. Auf beiden Seiten dieser Richtung sind die Felder ungleich
(in der Regel nimmt die Amplitude des einen Feldes zu und die des anderen Feldes ab), wobei das Zeichen
der Ungleichheit von der Seite der Kurslinie abhängig ist, auf der sich ein Empfänger befindet. Es
wird bei diesen Baken eine um so schärfere Kurslinie erhalten, je schneller der Unterschied zwischen den
Amplituden der beiden Felder bei der Zunahme der Abweichung aus der Kurslinie wahrnehmbar wird.
Dies hängt jedoch nicht nur von dem absoluten Wert des Amplitudenunterschiedes zwischen den
beiden Feldern, sondern auch von dem Verhältnis zwischen diesem Amplitudenunterschied und der
Amplitude des in Richtung der Kurslinie ausgesandten Feldes ab.
Je geringer nämlich die Amplitude des Feldes auf der Kurslinie ist, um so mehr nimmt der wahrnehmbare
Mindestamplitudenunterschied ab.
Bei dem gleichen gerichteten Strahlungsdiagramm der beiden Felder, mit anderen Worten, bei dem
gleichen Amplitudenunterschied zwischen den beiden Feldern je Einheit der Abweichung aus der Kurslinie,
nimmt die Genauigkeit der Wahrnehmung zu, je nachdem die Intensität des Feldes der Kurslinie
abnimmt.
Das Vorstellende ist klar verständlich bei Betrachtung eines bekannten Bakensenders, der eine
ungerichtete Antenne sowie eine Rahmenantenne aufweist, die mit einer geeignet gewählten Phasenverschiebung
gespeist werden und bei denen die Phase des Speisestroms einer der beiden Antennen im
Rhythmus komplementärer Tastzeichen ungleicher Dauer umgekehrt wird. Bei diesen Bakensendern
werden abwechselnd zwei Felder erhalten, von denen
ίο das eine durch die Summe der von der ungerichteten
Antenne und der Rahmenantenne ausgesandten Felder und das andere durch die Differenz dieser
Felder bedingt wird. Die Kurslinie ist die Richtung, in der die Amplitude des von der Rahmenantenne
ausgesandten Feldes Null ist. Die Amplitude des Feldes in dieser Richtung wird ausschließlich durch die
ungerichtete Antenne bestimmt. Bei einer Abweichung aus der Kurslinie in einer Richtung, die mit der
Kurslinie einen Winkel α bildet, nimmt auf der einen' Seite die Amplitude des Feldes mit H0 sin α zu, in der
H0 die maximale Amplitude des von der Rahmenantenne
ausgesandten Feldes ist, und auf der anderen Seite mit H0 sin α ab.
Angenommen, daß Ha die Amplitude des von.der ungerichteten Antenne ausgesandten Feldes darstellt, so können die Amplituden der beiden Felder, die abwechselnd auf jeder Seite der Kurslinie auftreten, durch Ha + H0 sin α und Ha — H0 sin α dargestellt werden. Es ist einleuchtend, daß sich die Schärfe der
Angenommen, daß Ha die Amplitude des von.der ungerichteten Antenne ausgesandten Feldes darstellt, so können die Amplituden der beiden Felder, die abwechselnd auf jeder Seite der Kurslinie auftreten, durch Ha + H0 sin α und Ha — H0 sin α dargestellt werden. Es ist einleuchtend, daß sich die Schärfe der
Tr ,. . ., Ho sin α
Kurslinie mit
Ha
ändert, oder mit anderen
Worten, daß bei einer gegebenen Amplitude des von der Rahmenantenne ausgesandten Feldes die Intensität
des von der ungerichteten Antenne .ausgesandten Feldes schwach sein muß, falls eine große
Schärfe der Kurslinie erwünscht ist.
Die erzeugte Energie wird in diesem Fall jedoch sehr schlecht ausgenutzt, während die Reichweite des
Senders in Richtung der Kurslinie verhältnismäßig gering ist. Außerdem sind mit dem Empfang von
schwachen Feldern an Bord von Flugzeugen, wo in der Regel starke Störschwingungen auftreten, Schwierigkeiten
verknüpft.
Ein weiterer Nachteil, dem man in einem Empfänger begegnen kann, beruht darauf, daß häufig die
Charakteristik eines Empfängers, welche die nach Gleichrichtung erhaltene Ausgangsspannung als Funktion
der Eingangsspannung darstellt, einen derartigen Verlauf hat, daß die Ausgangsspannung zunächst bei
einer Zunahme der Eingangsspannung ansteigt, einen Höchstwert erreicht und dann bei Überlastung des
Empfängers wieder abnimmt. Falls, wie erwünscht, die Feldstärke in der Kurslinie wesentlich geringer als
ein wenig außerhalb derselben ist und der Empfänger auf die geringe Feldstärke in der Kurslinie eingeregelt
ist, können ein wenig außerhalb der Kurslinie durch Überlastung des Empfängers die Komplementärzeichen
verwechselt werden, was zur Folge hat, daß es sich nicht mehr mit Sicherheit ermitteln läßt, auf
welcher Seite der Kurslinie sich der Empfänger befindet.
Die Erfindung hat den Zweck, eine Vorrichtung zu schaffen, mittels der eine sehr scharfe Kurslinie er- 1
halten werden kann, während trotzdem in der Richtung der Kurslinie ein starkes Feld vorhanden ist,
und außerdem die Möglichkeit zum Auftreten einer Überlastung des Empfängers geringer wird und somit
die Gefahr der Verwechslung der Zeichen, die für eine Abweichung aus der Kurslinie kennzeichnend
sind.
Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zwei mit derselben Kennung modulierte
Strahlungen erzeugt werden, von denen eine mit Trägerwellenunterdrückung moduliert ist und eine
Horizontalrichtcharakteristik mit zwei unter sich gegenphasigen und im Rhythmus komplementärer
Tastzeichen ungleicher Dauer phasenmäßig vertauschten Hälften sowie mit ausgeprägtem Minimum
in Kursrichtung aufweist, während die zweite Strahlung anteilmäßig überwiegt und sich entweder in alle
Richtungen oder überwiegend in der Kursrichtung erstreckt Und ferner ,einen geringen Modulationsgrad
aufweist.
An dieser Stelle sei erwähnt, daß in einem älteren Patent bereits eine ähnliche Sendeeinrichtung vorgeschlagen
wurde, jedoch mit dem wesentlichen Unterschied, daß dabei die im Rhythmus komplementärer
Zeichen getastete Strahlung nicht mit Trägerwellenunterdrückung moduliert wurde. Vorteilhafterweise
wird in der erfindungsgemäßen Einrichtung die Trägerwelle der getasteten Strahlung von der schwach
modulierten Strahlung gebildet.
Bei einem Bakensender gemäß der Erfindung ist nicht wie bei den bekannten Bakensendern die
Änderung in der Amplitude des Feldes auf jeder Seite der Kurslinie ein Maß für die Abweichung aus der
Kurslinie, sondern es ist vielmehr der Modulationsgrad des Feldes veränderlich? und zwar ist der Modulationsgrad
der in der Richtung der Kurslinie empfangenen Schwingungen sehr gering, während der Modulations- too
grad bei zunehmender Abweichung aus der Kurslinie schnell zunimmt. Dieses Ergebnis wird jedoch ohne
eine Verringerung der Stärke des Feldes in der Kursrichtung erzielt, wodurch die Reichweite sowie die
Empfangsbedingungen wesentlich besser als bei der Anwendung der bekannten Bakensender sind.
Eine Aüsführungsform eines Bakensenders gemäß der Erfindung ist in Fig. 1 schematisch dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform werden die. von einem Hochfrequenzgenerator 1 erzeugten Schwingungen no
einem Modulator 2 zugeführt, in dem die Hochfrequenzschwingung
von der von einer Wechselspannungsquelle 3 gelieferten Spannung bestimmter Frequenz
schwach moduliert wird. Die schwach modulierten Schwingungen im Ausgangskreis des Modulators 2
werden einer Antenne 4 zugeführt, die eine kreisförmige Strahlungscharakteristik besitzt und von der
daher ein schwach moduliertes Feld nach allen Richtungen gleich stark ausgestrahlt wird.
Es werden ferner die vom Generator 1 erzeugten
Schwingungen über einen Modulators einer symmetrisch
in bezug auf die Antenne 4 angeordneten gerichteten Antenne 6 zugeführt, und zwar derart,
daß zwischen den der Antenne 4 zugeführten Schwingungen und den der Antenne 6 zugeführten Schwingungen
eine Phasenverschiebung von 900 besteht.
Dies hat zur Folge, daß die von den beiden Antennen ausgestrahlten Felder im Gebiet zur Linken und zur
Rechten der Richtung, in der das gerichtete Feld ein Minimum aufweist, in Phase bzw. in Gegenphase
sind. Bei der dargestellten Ausführungsform wird diese Phasenverschiebung dadurch erzielt, daß in der
Verbindung des Generators ι mit dem Modulator 5 ein
Netzwerk 7 angeordnet wird, das eine Phasenverschiebung von 90° herbeiführt. Es ist selbstverständlich,
daß die erwünschte Phasenverschiebung auch auf andere Weise erzielt werden kann, z. B. durch
Anordnung eines phasenverschiebenden Netzwerkes in der Verbindung des Generators 1 mit dem Modulator
2.
Im Modulator 5 werden die vom Generator 1 erzeugten Hochfrequenzschwingungen durch eine von
der Modulationsspannungsquelle 3 gelieferte Spannung, die über einen Kommutator 8 dem Modulator
zugeführt wird, derart moduliert, daß die Trägerwelle unterdrückt wird, oder mit anderen Worten, das von
der gerichteten Antenne 6 ausgestrahlte Feld wird mit der Frequenz der Modulationsspannungsquelle 3 in
der Phase umgekehrt.
Es ist außerdem eine Spannungsquelle 9 vorhanden, von der eine Spannung erzeugt wird, die aus Impulsen
mit einer vom Zwischenraum abweichenden Zeitdauer besteht und deren Verlauf in der Figur
dargestellt ist. Hierdurch wird die Phase der dem Modulator 5 zugeführten Modulationsspannung im
Rhythmus bestimmter Komplementärzeichen ungleicher Dauer periodisch umgekehrt, was zur Folge
hat, daß die Phase des von der Antenne 6 ausgestrahlten Feldes gleichfalls periodisch im Rhythmus
dieser Zeichen in der Phase umgekehrt wird.
Die beschriebene Schaltung wirkt wie folgt.
Die beschriebene Schaltung wirkt wie folgt.
Angenommen wird, daß sich der Kommutator 8 in der dargestellten Lage befindet und daß in dieser
Lage die Phasen der von den beiden Antennen ausgestrahlten Felder derart sind, daß, von den Antennen
aus gesehen, im Gebiet zur Rechten der Richtung, in der das gerichtete Feld ein Minimum aufweist
(weiterhin Kurslinie genannt), die Modulierung des resultierenden Feldes durch die Summe der modulierenden
Spannungen des Feldes der ungerichteten Antenne 4 und des Feldes der gerichteten Antenne 6
bestimmt wird. Die Modulierung des resultierenden Feldes im Gebiet zur Linken der Kurslinie wird in
diesem Fall durch die Differenz der genannten modulierenden Spannungen bestimmt. Bei zunehmender
Abweichung aus der Kurslinie nach rechts nimmt somit die Modulationstiefe des resultierenden Feldes
durch das modulierte Feld der gerichteten Antenne zu. Im Gebiet links von der Kurslinie nimmt der Modulationsgrad
des resultierenden Feldes zunächst ab, bis bei einer bestimmten Abweichung der Modulationsgrad
Null erhalten wird, weil dabei die modulierenden Spannungen des gerichteten und des ungerichteten
Feldes entgegengesetzt gleich sind. Bei noch größerer Abweichung aus der Kurslinie nach links wird wiederum
eine Zunahme des Modulationsgrades des resultierenden Feldes erhalten, weil die modulierende
Spannung des gerichteten Feldes dann überherrscht und die Differenz zwischen den modulierenden
Spannungen des ungerichteten und des gerichteten Feldes ansteigt.
In Fig. 3 ist der Modulationsgrad des resultierenden Feldes bei der dargestellten Lage des Kommutators
als Funktion von der Abweichung aus der Kurslinie durch die Kurve j>
dargestellt, wobei als Maß für die Abweichung der Winkel zwischen der Kurslinie und
der berücksichtigten Richtung genommen ist.
Wird der Kommutator 8 umgeschaltet, so wird die Phase des von der gerichteten Antenne 6 ausgestrahlten
Feldes umgekehrt, was zur Folge hat, daß der Modulationsgrad des resultierenden Feldes im Gebiet
rechts von der Kurslinie durch die Differenz der modulierenden Spannungen der beiden Felder, im Gebiet
links von der Kurslinie durch die Summe dieser Spannungen bestimmt wird. Der Modulationsgrad des
resultierenden Feldes als Funktion von der Abweichung aus der Kurslinie kann nun durch die Kurve s in
Fig. 3 dargestellt werden, aus der ersichtlich ist, daß bei dieser Lage des Kommutators der Zustand das
Spiegelbild des vor der Umschaltung des Kommutators herrschenden Zustandes ist, der durch die Kurve p
dargestellt wurde.
Wird nun der Kommutator periodisch in einem bestimmten
Rhythmus umgeschaltet, so wird in jeder Richtung abwechselnd ein durch die Kurven -p und s
bestimmter Modulationsgrad des resultierenden Feldes erhalten. Der Rhythmus der Umschaltung.ist derart
gewählt worden, daß der Zeitraum, währenddessen der durch die Kurve f bestimmte Modulationsgrad
auftritt, kleiner als der Zeitraum ist, während dessen der durch die Kurve s bestimmte Modulationsgrad
auftritt, wodurch sich die Modulationsgrade im Gebiet rechts sowie im Gebiet links von der Kurslinie im
Rhythmus einander ergänzenden Zeichen, nämlich Punkte und Striche, ändert, in der Kurslinie dagegen
unveränderlich ist.
Bei dem beschriebenen Bakensender ist in der Richtung der Kurslinie ein resultierendes Feld vorhanden,
dessen Modulationsgrad jener der ungerichteten Antenne 4 gleich ist und durch den Abstand c in Fig. 3
bedingt ist. In jeder von der Kurslinie abweichenden Richtung ist ein resultierendes Feld vorhanden, dessen
Modulationsgrad sich periodisch entsprechend dem Unterschied zwischen den durch die Kurven -p und s
dargestellten Modulationsgraden ändert, und zwar ist der Zeitraum, währenddessen im Gebiet rechts von
der Kurslinie ein Feld mit großem Modulationsgrad auftritt, klein in bezug auf den Zeitraum, währenddessen
ein Feld mit geringem Modulationsgrad auftritt, falls, wie im vorstehenden angenommen wurde,
die Umschaltung des Kommutators in einem Punkt-Strich-Rhythmus erfolgt. Im Gebiet zur Linken der
Kurslinie ist der Zustand genau umgekehrt. Ein sich in Richtung auf den Bakensender hin bewegender
Empfänger empfängt also, wenn er der Kurslinie folgt, ein schwach moduliertes Hochfrequenzsignal gleichbleibenden
Modulationsgrades, wodurch nach Gleichrichtung eine Schwingung konstanter Amplitude mit
einer durch die Wechselspannungsquelle 3 bedingten Frequenz wahrgenommen wird.
Jede Abweichung aus der Kurslinie wird dadurch erkennbar, daß die Stärke der nach Gleichrichtung
erhaltenen Schwingung gleichbleibender Frequenz sich in einem Punkt-Strich-Rhythmus ändert, wobei
auf der einen Seite der Kurslinie die Punkte, auf der anderen Seite die Striche in Stärke vorherrschen.
Bei einem Bakensender gemäß der Erfindung ist in der Richtung der Kurslinie ein starkes Feld vorhanden, wodurch eine große Reichweite in der Richtung der Kurslinie erzielt wird. Zwecks Vergrößerung der Reichweite eines Bakensenders wird zweckmäßig für ίο die Aussendung des schwach modulierten Feldes ein Antennensystem mit einer sich überwiegend in der Richtung der Kurslinie erstreckenden Strahlungscharakteristik angewendet. Es können z. B. zwei Antennen benutzt werden, die in Phase gespeist werden, und in einem Abstand, der etwas kleiner als-- λ ist und
Bei einem Bakensender gemäß der Erfindung ist in der Richtung der Kurslinie ein starkes Feld vorhanden, wodurch eine große Reichweite in der Richtung der Kurslinie erzielt wird. Zwecks Vergrößerung der Reichweite eines Bakensenders wird zweckmäßig für ίο die Aussendung des schwach modulierten Feldes ein Antennensystem mit einer sich überwiegend in der Richtung der Kurslinie erstreckenden Strahlungscharakteristik angewendet. Es können z. B. zwei Antennen benutzt werden, die in Phase gespeist werden, und in einem Abstand, der etwas kleiner als-- λ ist und
vorzugsweise — λ (λ = Wellenlänge) beträgt, symmetrisch
in bezug auf die Kurslinie angeordnet werden.
ao Ein derartiges Antennensystem hat eine Strahlungscharakteristik, wie sie in Fig. 2 mit α bezeichnet ist,
wobei die Feldstärke in der Richtung der mit einem Pfeil angegebenen Kurslinie wesentlich größer als in
den übrigen Richtungen ist. Für die Aussendung des Feldes, das in der Richtung der Kurslinie ein Minimum
aufweist, können dieselben Antennen durch Speisung der beiden Antennen in Gegenphase benutzt werden.
Das Strahlungsdiagramm des gerichteten, mit unterdrückter Trägerwelle modulierten Feldes ist in Fig. 2
mit b bezeichnet.
Der in der Einleitung erwähnte Ubelstand, der beim Empfang der bekannten Bakensender in einem überlasteten
Empfänger auftritt, macht sich bei dem Empfang eines Bakensenders gemäß der Erfindung
nicht geltend, da bei einem Bakensender gemäß der Erfindung das resultierende Feld stets konstant ist
und lediglich die Modulationstiefe sich bei einer Abweichung aus der Kurslinie ändert.
Claims (3)
1. Zur Festlegung einer Kurslinie dienende Sendeeinrichtung, welche gleichzeitig und am gleichen
Ursprungsort zwei mit ein und derselben Kennung modulierte Strahlungen erzeugt, von
denen eine eine Horizontalrichtcharakteristik mit zwei unter sich gegenphasigen und im Rhythmus
komplementärer Tastzeichen ungleicher Dauer phasenmäßig vertauschten Hälften sowie mit ausgeprägtem
Minimum in Kursrichtung aufweist, während die zweite Strahlung anteilmäßig überwiegt
und sich entweder in alle Richtungen oder überwiegend in der Kursrichtung erstreckt und ferner
einen geringen Modulationsgrad aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtstrahlung mit dem
Minimum in Kursrichtung mit unterdrückter Trägerfrequenz erzeugt wird.
2. Funksendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ungerichtete Antennensystem
aus einem senkrechten Strahler besteht, während das gerichtete Antennensystem durch zwei symmetrisch in bezug auf die ungerichtete.
Antenne angeordnete Strahler gebildet wird.
3. Funksendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ungerichtete und
das gerichtete Antennensystem durch zwei senkrechte Strahler gebildet werden, deren Abstand
etwa einer halben Betriebswellenlänge entspricht, und die durch die schwach modulierte Schwingung
in Phase und durch die mit Trägerwellenunterdrückung modulierte Schwingung in Gegenphase
gespeist werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5520 10.53
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE895790C true DE895790C (de) | 1953-11-05 |
Family
ID=19787505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES19950D Expired DE895790C (de) | 1939-06-23 | 1940-11-14 | Zur Festlegung einer Kurslinie dienende Sendevorrichtung |
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Families Citing this family (1)
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| US3351941A (en) * | 1949-10-06 | 1967-11-07 | Robert M Page | Radio way-following system |
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- NL NL53117D patent/NL53117C/xx active
- NL NL94008D patent/NL94008B/xx unknown
-
1940
- 1940-06-20 GB GB10635/40A patent/GB571239A/en not_active Expired
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1941
- 1941-02-18 FR FR870145D patent/FR870145A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB571239A (en) | 1945-08-14 |
| FR870145A (fr) | 1942-03-03 |
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