DE76101C - Verfahren zur Anfertigung von Brillengestellen - Google Patents

Verfahren zur Anfertigung von Brillengestellen

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DE76101C
DE76101C DENDAT76101D DE76101DA DE76101C DE 76101 C DE76101 C DE 76101C DE NDAT76101 D DENDAT76101 D DE NDAT76101D DE 76101D A DE76101D A DE 76101DA DE 76101 C DE76101 C DE 76101C
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Germany
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glasses
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jaw
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DENDAT76101D
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Firma A. SCHWEIZER in Fürth, Bayern
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C1/00Assemblies of lenses with bridges or browbars
    • G02C1/06Bridge or browbar secured to or integral with closed rigid rims for the lenses
    • G02C1/08Bridge or browbar secured to or integral with closed rigid rims for the lenses the rims being tranversely split and provided with securing means

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 42: Instrumente.
Die Befestigung der Scharnierstücke an Brillengestellen, der sogenannten Brillenbacken, erfolgt gegenwärtig nach zwei Methoden.
Die ältere hiervon besteht darin, dafs von einem vorher auf entsprechende Form ge- ■■ walzten vollen Metallstab kleine Stückchen abgeschnitten und diese, nachdem eine mit der Stärke des Backengestelles übereinstimmende Einfräsung vorgenommen war, an das Gestell angelöthet wurden.
Hierauf wurden die Backen für die Aufnahme der Brillenbügel ausgefräst und dann in jede Backe zwei Löcher gebohrt, von denen das eine zur Aufnahme des Drehbolzens für die Brillenbügel, das andere zur Aufnahme einer Schraube dient, welch letztere den Zweck hat, das nach dem »Schlitzen« des Brillenbackens aus einander strebende Gehäuse zusammenzuhalten.
Das neuere Verfahren zur Befestigung von Brillenbacken ist in Deutschland unter Nr. 59767 patentirt und unterscheidet sich von der eben geschilderten älteren Methode vornehmlich dadurch, dafs bei derselben die Backe nicht geschlitzt wird, und dafs infolge dessen keine Schraube zum Zusammenhalten des Brillengehäuses erforderlich ist, sowie dafs die Brillenbacke nicht angelöthet, sondern eingeklemmt wird.
Beide Methoden sind mit nicht unerheblichen Mängeln behaftet, und gilt von der ersteren, älteren, namentlich der, dafs die geschilderte Bearbeitungsweise eine sehr kostspielige ist, während bei der neueren, patentirten Methode die Auswechselung und Herausnahme von Gläsern ganz unmöglich ist, da das in der Patentschrift erwähnte mehrfache Aufbiegen der umgebogenen Lappen kaum ausführbar ist; auch können an derartigen Brillengestellen keine Reparaturen vorgenommen werden.
..Den hier geschilderten Mängeln wird durch vorliegende, in der Zeichnung dargestellte Eriindung abgeholfen.
Zu dem Zweck werden in bekannter Weise aus einem vorher entsprechend geformten, ebenen Metallplättchen die in Fig. 3 bis 16 dargestellten Brillenbacken mittels Stanze und Presse in gleichfalls bekannter Weise hergestellt. Sodann wird die Backe B an das Brillengestell G angelöthet (Fig. 3), dieses an der Löthstelle sammt der Backe nach Fig. 7 und 8 "geschlitzt, und nachdem in die Löcher A Gewinde geschnitten, letztere mit einer Schraube C versehen, worauf die Brillenbügel D mittels der in die Löcher gesteckten Bolzen E im Gestell drehbar befestigt werden. Das Brillengestell ist nun zur Aufnahme der Gläser fertig und sind die auf diese Weise fabricirten Brillengestelle von denen nach der älteren Methode in nichts mehr zu unterscheiden. Eine noch einfachere Ausführungsform der Brillenbacke ist in Fig. 14 bis 16 dargestellt, da hier die Backe nur das Loch für die Aufnahme der Schraube C erhält, welch letztere dann dem doppelten Zwecke dient, das nach dem Schlitzen aus einander strebende Brillengehäuse zusammenzuhalten und den Bügeln D als Drehpunkt zu dienen.
Durch die hier beschriebene Methode -zur Herstellung von Brillenbacken wird eine nicht
unwesentliche Ersparnifs von Arbeitszeit der älteren Methode gegenüber erzielt, ohne dafs deswegen an der althergebrachten Form der Gestelle etwas geändert oder die Auswechselbarkeit der Brillengläser in Frage gestellt würden.
Namentlich in letzterer Beziehung unterscheidet sich die hier beschriebene Erfindung sehr vortheilhaft von derjenigen der Patentschrift Nr. 59767, da es nach dieser, wie bereits
erwähnt, nicht möglich ist, die Gläser auszuwechseln.

Claims (1)

  1. PATENT-Ansprüch:
    Verfahren zur Anfertigung von Brillengestellen, dadurch gekennzeichnet, dafs eine aus Blech oder einem blechartigen Stück Metall hergestellte Backe B an die Fassung angelöthet und hierauf ohne weitere Nebenarbeit das sogenannte Schlitzen vorgenommen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76101D Verfahren zur Anfertigung von Brillengestellen Expired - Lifetime DE76101C (de)

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