DE760288C - Anordnung zur Messung und Anzeige der Frequenz von periodischen Vorgaengen, insbesondere zur leistungslosen Fernanzeige von Drehzahlen - Google Patents

Anordnung zur Messung und Anzeige der Frequenz von periodischen Vorgaengen, insbesondere zur leistungslosen Fernanzeige von Drehzahlen

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DE760288C
DE760288C DEL102191D DEL0102191D DE760288C DE 760288 C DE760288 C DE 760288C DE L102191 D DEL102191 D DE L102191D DE L0102191 D DEL0102191 D DE L0102191D DE 760288 C DE760288 C DE 760288C
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DEL102191D
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Max Dr-Ing Nolte
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AEG AG
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    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/44Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
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    • G01P1/08Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers

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Description

  • Anordnung zur Messung und Anzeige der Frequenz von periodischen Vorgängen, insbesondere zur leistungslosen Fernanzeige von Drehzahlen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Bestimmung und gegebenenfalls Fernübertragung der Frequenz periodischer Vorgänge, beispielsweise der Frequenz von elektrischen oder mechanischen Schwingungen oder insbesondere zur Fernanzeige von Drehzahlen. Für die Drehzahlnah- oder -fernanzeige sind eine ganze Reihe von Verfahren und Geräten bekannt. Diese besitzen jedoch meist verhältnismäßig geringe Genauigkeit und benötigen in der üblichen Ausführung stets einen besonderen mechanischen Anschluß an die Welle, deren Drehzahl gemessen werden soll.
  • Die Welle muß daher je nach dem verwendeten Gerät meist auch eine größere oder kleinere Leistung zur Durchführung der Messung abgeben. Größere Genauigkeit ergeben die sogenannten Stichzähler zur Drehzahlbestimmung, die die Zahl der Umläufe in einer bestimmten Zeit messen, jedoch keine stetige Ablesung gestatten und ebenfalls einen mechanischen Anschluß an das Meßobjekt bedingen. Die stroboskopische Drehzahlmessung andererseits bedingt zwar keinen mechanischen Anschluß und damit keine Leistung, ist jedoch verhältnismäßig umständlich zu bedienen und erlaubt ebenfalls keine stetige Ablesung. Schließlich wäre für die genaue Drehzahlbestimmung auch der Anschluß eines genauen elektrischen Frequenzmessers an eine Wechselstromtachometermaschine denkbar. Auch eine derartige Anordnung würde jedoch entweder zusätzliche Leistung benötigen oder aber einen Verstärker voraussetzen, der zusammen mit dem genau arbeitenden elektrischen Frequenzmesser einen für solche Meßzwecke praktisch selten tragbaren Aufwand bedeutet. Eine einfache Frequenzmesseranordnung, etwa in Gestalt eines Zungenfrequenzmessers, bietet hekanntlich gewisse Schwierigkeiten für eine genaue Ablesung.
  • Es ist ferner eine Schaltung zur Messung dieser Frequenzen auf lichtelektrischem Wege beispielsweise zur Drehzahlmessung bekanntgeworden, die ohne Belastung des rotierenden oder schwingenden Körpers, d. h. ohne jede Rückwirkung auf die Frequenz während der Messung arbeitet. Diese Einrichtung benutzt rotierende oder schwingende Blenden vor einer Differentialfotozelle. Die Fotozelle wird infolge der Blendenbewegung von intermittierendem Licht veränderlicher Frequenz getroffen. Der erzeugte Wechselstrom veränderlicher Frequenz wird verstärkt und über frequenzabhängige Schaltglieder, beispielsweise induktive Widerstände, geleitet. Da infolge Zunahme des induktiven Widerstandes mit wachsender Frequenz die Spannung an der Induktivität ansteigt bzw. der erzeugte Wechselstrom sinkt, ergibt sich eine entsprechende Abhängigkeit beispielsweise auch an einem an den Verstärker über Gleichrichter angeschlossenen Meßinstrument, an dem die jeweilige Frequenz abgelesen werden kann.
  • Die meisten vorgenannten Drehzahlmeßgeräte müssen vor allem dann außer Betracht bleiben, wenn genaue Drehzahlmessungen in Fahrzeugen, etwa an Bord von Luftfahrzeugen, durchgeführt werden sollen, wo zu den bereits genannten Überlegungen noch die hinzukommt, daß das Meßgerät gegen mechanische Erschütterungen unempfindlich sein soll und gleichzeitig einen möglichst kleinen Raum- und Gewichtsbedarf haben muß.
  • Die Erfindung befaßt sich mit einem Gerät zur Messung und gegebenenfalls Fernanzeige von Frequenzen. insbesondere zur leistungslosen Fernanzeige von Drehzahlen. das in erster Linie für derartige Anwendungen in Flugzeugen, etwa für Erprobungszwecke, vorgesehen ist. Es vereinigt in sich die Vorzüge der bisher bekannten Geräte und vermeidet ihre Nachteile Sie verwendet eine in Abhängigkeit von dem zu untersuchenden periodischen Vorgang vorzugsweise auf lichtelektrischem Wege erzeugte elektrische Wechselspannung entsprechender Frequenz, ähnlich wie die oben zuletzt beschriebene Meßanordnung. Erfindungsgemäß wird jedoch die Wechselspannung dem Eingang eines Sonderverstärkers zugeführt, welcher eine symmetrische Dreiphasenspannung der gleichen veränderlichen Frequenz zur Steuerung eines durch einen Drehstromsynchronmotor angetriebenen Wirbelstromdrehzahlmessers mit direkter Zeigeranzeige erzeugt.
  • Diese Einrichtung hat gegenüber den bekannten, einschließlich der oben zuletzt beschriebenen besondere Vorzüge. die zum Teil darin begründet liegen. daß gerade Wirbelstromdrehzahlmesser gegen mechanische Erschütterungen ganz besonders unempfindlich gebaut werden können. und zwar hei einer sehr hohen Genauigkeit. Dazu kommt weiter. daß vornehmlich in Flugzeugbordanlagen die für normalen Antrieb entwickelten Wirbelstromdrehzahlmesser bei Anwendung der Erfindung ohne weiteres als Meßgeräte auch dann benutzt werden können, wenn beispielsweise für Versuchs- und Erprobungszwecke rückwirkungsfreie Drehzahlmessungen mit besonders hoher Genauigkeit durchgeführt werden sollen. Schließlich sind diese gleichen Drehzahlmeßgeräte gegebenenfalls durch einfache Umschaltung auch zur Untersuchung sonstiger periodischer Vorgänge, beispielsweise für Erschütterungsmessungen u. dgl. henutzbar.
  • Als Einrichtung zur Erzeugung der Wechselspannung mit einer dem zu untersuchenden N organg proportionalen Frequenz dient gemäß einer Weiterbildung der Erfindung speziell bei Drehzahlmessungen vorzugsweise eine Fotozellenanordnung mit Drehblende oder Drehspiegel. wie sie weiter unten im einzelnen beschrieben wird.
  • Aufbau und Wirkungsweise des Gegenstands der Erfindung seien nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben, das sich auf die Messung und Fernanzeige beispielsweise der Drehzahl eines Flugmotors oder einer an Bord eines Flugzeuges aufgestellten Hilfsmaschine bezieht.
  • Abb. I zeigt die Gesamtanordnung. Auf die NVelle 1. deren Drehzahl gemessen werden soll. wird eine halbkreisförmige Drehblende 2 aufgesetzt. die das Licht einer Lampe 3 je nach ihrer Winkelstellung in eine Fotozelle 4 fallen läßt oder sperrt. Bei Belichtung fließt im Fotozellenkreis ein Strom. der bei Drehung der Drehblende 2 periodisch verschwinden. Das in diesem Strom bzw. der Fotozellenspannung somit enthaltene Wechselglied wird in einem Sonderverstärker 5 in einen Drehstrom verwandelt, der gegebenenfalls eine merkliche Leistung aufweist und dessen Frequenz gleich der Drehfrequenz der zu untersuchenden NVelle ist. Der Drehstrom wird als Anzeigegerät einem an sich bekannten Drehzahlmeßgerät 6 zugeführt, das durch einen darin enthaltenen Drehstromsynchronmotor angetrieben wird, der damit die zu messende Drehzahl im Anzeigegerät reproduziert; hier wird sie von einem Wirbelstrommeßwerk mit einer sehr hohen Genauigkeit von wenigen Tausendsteln des Endausschlages gemessen.
  • Entspricht der zu messende Drehzahlbereich nicht dem Meßbereich des Gerätes, so kann gemäß den Abb. 2 und 2 a eine Drehblende mit zwei oder mehr gleichmäßig verteilten Ausschnitten 2I, 22, 21', 22' verwendet werden, so daß die Frequenz des Fotozellenstromes bzw. der Fotozellenspannung und damit auch die Drehzahl des Synchronmotors im Anzeigegerät gleich einem beliebigen ganzen Vielfachen der zu messenden Drehfrequenz bzw. Drehzahl wird. Auf diese Weise kann das Gerät für die verschiedensten Meßbereiche bis herab zu kleinsten Drehzahlen verwendet werden.
  • Läßt sich eine Drehblende aus konstruktiven Gründen schlecht an die zu untersuchende Welle I ansetzen, so genügt es, nach Abb. 3 bzw 4 an einen vorhandenen Wellenstumpf des zu untersuchenden Aggregates auf eine Scheibe oder ein Rad 2' einen ebenen Kreis-oder Ringspiegel anzubringen, dessen Fläche in eine gerade Zahl von untereinander gleichen Quadranten, z. B. 21', 21", 22', 22", geteilt ist, die abwechselnd spiegelnd und nichtspiegelnd z. B. durch schwarze Farbe abgedeckt ausgebildet sind. Das Licht einer passend angeordneten Lampe 3 wird von diesem Spiegel in eine Fotozelle 4 reflektiert, in der bei Drehung des Spiegels wieder der oben beschriebene periodische Strom entsteht.
  • Der Lampe 3 kann dabei eine Optik 7 vorgeschaltet sein. Die Fotozelle 4 ist gegen direkte Sicht der Lampe 3 entweder durch einen Schirm g abgedeckt oder in einem entsprechend ausgebildeten Tubus als Lichtschutz od. dgl. angeordnet.
  • Nach den Abb. 5 und 6 lassen sich in besonderen Fällen auch zylindrische Spiegel mit entsprechender Teilung in helle und schwarze Felder verwenden, die mit der gleichen Anordnung von Lampe 3 und Fotozelle 4 benutzt werden. Die Anordnung nach Abb. 5 zeigt dabei die Ausbildung des Spiegels für den Originalmeßbereich, die Anordnung nach Abb. 6 einen Spiegel für 0,25 fachen Drehzahlbereich Anordnungen nach den Abb. 3 bis 6 lassen sich stets leicht an der zu untersuchenden Maschine anbringen. Die Spiegel können aus blank verchromtem oder vernickeltem Blech bestehen. An die Güte und Genauigkeit ihrer Oberfläche werden keine besonderen Anforderungen gestellt.
  • Außere Einflüsse, wie Schwankungen der Speisespannung des Verstärkers, der Lichtstärke der Lampe oder des Reflexionsvermögens des Spiegels, haben grundsätzlich keinen Einfluß auf die Wirkungsweise und Genauigkeit der Meßanlage, solange die vom Verstärker gelieferte Spannung so groß ist, daß der Synchronmotor nicht außer Tritt fällt.
  • Die Drehrichtung der zu untersuchenden Welle ist für die Messung belanglos. Um einen möglichst schnellen Übergang zu einem oder mehreren anderen Meßbereichen zu erzielen, können die entsprechenden Spiegelanordnungen nach Art stroboskopischer Scheiben konzentrisch zueinander angeordnet werden, so daß nur die Fotozellenanordnung in einer Führung geradlinig verschoben zu werden braucht, um mit der neuen Spiegelteilung ein neues Übersetzungsverhältnis zwischen Drehspiegel und Synchronmotor zu bilden.
  • Der Sonderverstärker, der zwischen die frequenzproportionale Wechselspannung und das drehstrombetriebene Drehzahlmeßgerät eingeschaltet wird, kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung als Röhrenverstärker mit einer phasendrehenden Kunstschaltung im Gitterkreis nach Abb. 7 ausgeführt werden; er läßt sich jedoch auch so ausgestalten, daß von den drei je einer Phase des Verstärkerausgangs zugeordneten Röhren die erste durch die gegebenenfalls vorverstärkte Eingangsspannung gesteuert wird, während die zweite ihre Gitterspannung mit entsprechender Phasenverschiebung aus dem Anodenkreis der ersten Röhre, die dritte Röhre ihre Gitterspannung mit entsprechender Phasenverschiebung aus dem Anodenkreis der zweiten Röhre bezieht.
  • In Abb. 7 ist ein Ausführungsbeispiel für den Verstärker 5 dargestellt, das eine besonders zweckmäßige Erzeugung der für das Drehzahlanzeigegerät 6 benötigten dreiphasigen Meßleistung zeigt. Der Fotozellenkreis steuert über die Eingangsklemmen 5I, 52 und gegebenenfalls eine Vorstufe 53 den Eingangsübertrager 54 mit mittenangezapfter Sekundärwicklung. An diese ist eine an sich bekannte phasendrehende Kunstschaltung angeschlossen, der an den drei Punkten a, b, c drei um I200 gegeneinander phasenverschobene gleiche frequente Gitterwechselspannungen für die drei Verstärkerröhren 56, 56', 56" entnommen werden. Die drei Verstärkerröhren speisen einen dreiphasigen Ausgangstransformator, der zweckmäßig primärseitig im Stern, sekundärseitig im Dreieck geschaltet ist. Außer Kathodenwiderständen 57, 57', 57", die in bekannter Weise zur Erzeugung und zum Abgleich der Gittervorspannungen der drei Verstärkerröhren dienen, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung im gemeinsamen Kathodenkreis aller drei Röhren außerdem ein gemeinsamer Widerstand 58 vorgesehen. An diesem Widerstand 58 treten Spannungsabfälle nur dann auf, wenn Unsymmetrien, etwa infolge unerwünschter Oberwellen, im dreiphasigen System auftreten. Da der Widerstand 58 auf den Gitterkreis der drei Röhren ebenso wirkt wie die Kathodenwiderstände 57, wird hierdurch eine selbsttätige Kompensation derartiger unerwünschter Unsymmetrien bis zu einer gewissen Grenze erreicht. Gegebenenfalls kann seine Wirkung noch dadurch verbessert werden, daß die Regelspannung des Widerstandes 58 über einen Hilfsübertrager 59 auf den Ärstärkereingang rückgekoppelt wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung erlaubt mithin mit verhältnismäßig einfachen Mitteln eine sehr genaue Messung und Anzeige von Drehzahlen. Schwingungsfrequenzen u. dgl. durch unmittelbare Zeigeranzeige. Insbesondere wird durch die beschriebene Anordnung erstmalig möglich, derartige Vorgänge in Fahrzeugen, vor allem in Luftfahrzeugen. mit der erforderlichen oft sehr hohen Ge-Genauigkeit zu erfassen und damit oft Aufschlüsse über das Verhalten des Flugzeuges oder einzelner Anlageteile zu bekommen. welche für die Weiterentwicklung der Luftfahrzeuge von großer Bedeutung sind.
  • Selbstverständlich ist der Anwendungsbereich der Erfindung hierauf nicht beschränkt. Das Gerät kann auch gegebenenfalls als Frequenzmesser für beliebige elektrische Spannungen dienen, wobei vor allem der Vorteil ins Gewicht fällt, daß die genauen Angaben des Zeigers infolge des Präzisionsaufbaues des Wirbelstromdrehzahlmessers, wie er praktisch bereits vorhanden ist, ohne Spiegelablesungen und ähnliche Hilfsmittel erreicht werden kann. Zur Erfassung sonstiger Schwingungsvorgänge kann an Stelle des für den Drehzahlmesser beschriebenen Fotozellenkreises auch beispielsweise eine Anordnung treten, die etwa mit Hilfe induktiver Wirkungen mechanische Schwingungsvorgänge in die erforderliche Eingangswechselspannung für den Meßverstärker verwandelt.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Messung und Anzeige der Frequenz von periodischen Vorgängen, insbesondere zur leistungslosen Fernanzeige von Drehzahlen, mit Hilfe einer in Abhängigkeit von dem zu untersuchenden periodischen Vorgang vorzugsweise auf lichtelektrischem Weg erzeugten einphasigen elektrischen Wechselspannung entsprechender Frequenz, dadurch gekennzeichnet, daß als Anzeige- und Meßgerät ein 5t\'irbelstromdrehzahlmesser mit unmittelbarer Zeigeranzeige und Antrieb durch einen Drehstromsynchronmotor dient, wobei der Drehstromantriebsmotor hinsichtlich seiner Drehzahl von der in ihrer Frequenz mit dem jeweiligen Nießwert veränderlichen Einphasenwechselspannung über einen an sich bekannten, mit gittergesteuerten Entladungsstrecken arheitenden und als Phasenspalter svirkenden Dreiphasenverstärlier gesteuert wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. daß zur Fernanzeige der Drehzahl einer Welle an dieser eine an sich bekannte Fotozellenanordnung mit Drehblende derart angebracht ist, daß sie das Licht einer fest angeordneten Lichtquelle (3) bei Drehung der Welle abwechselnd in einem von der Drehzahl abhängigen Rhythmus auf eine davor fest angeordnete Fotozelle (4) fallen läßt oder sperrt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehblende eine beliebige gerade Anzahl von vorzugsweise symmetrisch am Umfang verteilten Ausschnitten aufweist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß auf der zu messenden Welle eine ebene Scheibe angebracht ist, die in aufeinanderfolgenden Sektoren eine spiegelnde bzw. nichtspiegelnde Oberfläche besitzt, und daß vor dieser Scheibe, durch einen Lichtschirm (8) od. dgl. getrennt. eine Lichtquelle (3) und eine Fotozelle (4) fest angeordnet sind.
  5. 5. Abänderung der Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet. daß der mit der zu untersuchenden Welle verbundene Spiegel als Ringspiegel ausgebildet ist und daß Lichtquelle und Fotozelle radial außerhalb des Ringspiegels angebracht sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker zur Umwandlung der Meßwechselspannung in eine frequenzproportionale Dreiphasenspannung als Röhrenverstärker ausgeführt ist, bei dem die durch die Eingangsspannung gesteuerte erste Röhre anodenseitig den Gitterkreis der zlveiten Röhre über Elemente zur Erzeugung einer entsprechenden Phasenverschiebung und ebenso die zweite Röhre anodenseitig den Gitterkreis der dritten Röhre mit entsprechender Phasenverschiebung steuert.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker zur Umwandlung der Meßwechselspannung in eine frequenzproportionale Dreiphasenspannung als Röhrenverstärker in an sich bekannter Weise mit einer phasendrehenden dreiphasigen Kunstschaltung im Gitterkreis ausgeführt ist.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im gemeinsamen Kathodenkreis der drei Verstärkerröhren des Dreiphasenverstärkers ein gegebenenfalls einstellbarer Widerstand vorgesehen ist, dessen Spannungsabfall als Gegenspannung zur Kompensation störender Oberwellenspannungen im Gitterkreis des Verstärkers wirkt. g Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsabfall des gemeinsamen Kathodenkreiswiderstandes, beispielsweise mit Hilfe eines Ubertragers, auf den Eingang des Verstärkers im Sinn einer Gegenregelung rückgekoppelt wird.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Zeitschrift für Fernmeldetechnik, 1939, Heft 4.
DEL102191D 1940-10-19 1940-10-19 Anordnung zur Messung und Anzeige der Frequenz von periodischen Vorgaengen, insbesondere zur leistungslosen Fernanzeige von Drehzahlen Expired DE760288C (de)

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