DE760191C - Regelanordnung zur selbsttaetigen Verteilung der Last - Google Patents
Regelanordnung zur selbsttaetigen Verteilung der LastInfo
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- DE760191C DE760191C DES120909D DES0120909D DE760191C DE 760191 C DE760191 C DE 760191C DE S120909 D DES120909 D DE S120909D DE S0120909 D DES0120909 D DE S0120909D DE 760191 C DE760191 C DE 760191C
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Description
- Regelanordnung zur selbsttätigen Verteilung der Last Es ist bekannt, daß, die wirtschaftlichste Verteilung der Last auf mehrere parallel arbeitende Maschinen oder Maschinengruppen, z. B. Generatoren, Ventilatoren, Pumpen u. dgl., dann erreicht wird, wenn die bei einer bestimmten Gesamtleistung auftretenden Gesamtverluste den, kleinsten Wert besitzen. Durch Aufstellung mathematischer Beziehungen zwischen. den zugeführten und den abgeführten Leistungen oder den Verlusten und den zugeführten Leistungen hat man auch bereits nachgewiesen, daß das Minimum der Verluste oder, was dasselbe bedeutet, der günstigste Wirkungsgrad dann erzielt wird, wenn die Differientialquotienten der Verluste nach der Belastung bei allen parallel. arbeitenden Maschinen übereinstimmen.
- Um die Differentialquotienten der Verluste nach der Belastung zu erhalten, kann man von, der für jede Maschine bekannten Abhängigkeit zwischen, der abgegebenen und zugeführten Leistung ausgehen. An Hand dieser Kurve lassen, sich ohne weiteres die Verluste der betreffenden Maschine in Abhängigkeit von der Belastung bilden. Auf Grund der so gewonnenen; Verlustkurve läßt sich auf Grund bekannter Methoden für jeden Delastungspunkt der Differentialquotient der Verlustkurve angeben.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Regelanordnung. die eine selbsttätige Verteilung der Last nach dem soeben angegebenen Grundsatz bewirkt. Gemäß der Erfindung ist diese Regelanordnung derart ausgebildet, daß die Verstellcinrichtungen der Kraftmittelzufuhr der Maschinen außer unter dem Einfluß der normalen Regler, z. B. Frequenz- oder Leistungsregler, noch unter dem Einfluß einer zusätzlichen Vorrichtung stehen. die für jede Maschine eine den Differentialquotienten der Verlustkurre darstellende Kurvenscheibe besitzt, welche proportional der Belastung der Maschine verstellt wird und eine Meßgröße steuert, die in eine die #Ießgröße sämtlicher Maschinen vergleichende Schaltung eingeführt wird, in der Einflußorgane für die Verstelleinrichtungen jeder Maschine vorgesehen sind, weelche bei Abweichung einer oder mehrerer Maschinen von dem ihnen gemäß der günstigsten Lastverteilung zukommenden Lastanteil sämtlich von einem Ausgleichsstrom so lange durchflossen werden, bis alle 1laschinen einen der Gleichheit sämtlicher Differentialquotienten der Verlustkurven entsprechenden Lastanteil übernommen haben.
- Zur Erläuterung der der Erfindung zugrunde liegenden Gedankengänge dient die Abb. i. In ihr sind die Verlustkurven zweier verschieden großer Maschinen dargestellt und mit A und B bezeichnet. In dieser Abbildung sind die Verluste 1" in Kilowatt über der Belastung L der -Maschinen aufgetragen. Man kann nun auf Grund der Kurven A und B die beim Parallelarbeiten dieser beiden Maschinen entstehenden Verluste für verschiedene Arbeitsbedingungen ermitteln, wenn man z. B. für eine angenommene Belastung der Maschine B zu den Verlusten dieser Maschine noch die Verluste der Maschine A hinzufügt. Man erhält auf diese Weise Kurvenscharen, tvelche die mit A+B bezeichnete Hüllkurve aufweisen, welche die geringsten Verluste bei jeder beliebigen Gesamtbelastung der beiden Maschinen A und B erkennen läßt. Man kann zwangsläufig auf dieser Hüllkurv e arbeiten, ,renn man dafür sorgt, daß die Maschinen A und B selbsttätig so belastet werden, daß bei jeder beliebigen Gesamtlast die Differentialquotienten der Verlustkurven möglichst gleich groß sind. Die Differentialquotienten der Kurven A und B sind in Abb. i mit A' und B' bezeichnet. Sie laufen in einem weiten Bereich parallel. In diesem Bereich ist es zunächst unmöglich, die Differentialquotienten auf den gleichen Wert zu bringen. Man wird in diesen Fällen zunächst diejenige -Maschine belasten, bei der die Verluste mit der Belastung am stärksten abnehmen bzw. am wenigsten ansteigen, d. h. man wird zunächst die Maschine B, deren Verlustkurve den größten negativen Differentialquotienten auf-«-eist, so lange belasten, bis dieser Ditierentialquotient dem Differentialquotienten der Verlustkurre der MaschineA gleich geworden ist. Dies ist im Punkt i der Fall. -Man wird dann die Maschine A belasten, bis der Differentialquotient der Verlustkurre dieser Maschine zu steigen beginnt. Von diesem mit bezeichneten Punkt ab werden beide Maschinen. da nun der Differentialquotient beider Kurven ansteigt, gemeinsam hochgefahren, und zwar derart, daß die Differentialquotienten der Verlustkurren einander annälie:-nd gleich sind.
- In der Abb. i ist auch die Kurre A=A-TB für die geringsten Verluste für das Parallelarbeiten dreier Maschinen dargestellt, wobei angenommen ist, daß zwei Maschinen die Charakteristik <-i und eine Maschine die Charakteristik B besitzen. Man arbeitet in der Praxis auf dieser Kurre, wenn man, ebenso wie an Hand der -Maschinen A und B beschrieben, dafür sorgt, daß die Differentialquotienten der Verlustkurven der einzelnen Maschinen möglichst gleich sind. Das erwähnte Gesetz gilt für beliebige Maschinenzahlen, die in ihrem -`erhalten beliebige Verschiedenheiten aufweisen können.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. 2 für drei Maschinen dargestellt. Das Ausführungsbeispiel läßt sich für eine beliebige Zahl von Maschinen erweitern, da die einzelnen Geräte parallel geschaltet sind und die Schaltung durch neue Geräte beliebig ergänzt werden kann. Jeder Maschine ist eine Vorrichtung zugeordnet, die den Differentialquotienten ihrer Verlustkurve in eine elektrische Größe umwandelt. Diese Geräte sind mit 3, q. und 5 bezeichnet. Als Maß für die Belastung wird hier nicht die tatsächliche Belastung der Maschine, sondern die Öffnung der Kraftmittelzufuhr, also beispielsweise die Leitradstellung bei Turbinen benutzt. Jeder Leitradstellung ist hier ein bestimmter Wert des Differentialquotienten der Verlustkurve zugeordnet. Es werden deshalb in Abhängigkeit der Leitradstellung die Kurvenscheiben 6, 7 und 8 angetrieben, die derart geschnitten sind. daß der Abstand der jeder Kurvenscheibe zugeordneten Testrolle g, i o und i i vom Drehpunkt der Kurvenscheibe dem jeder Leitradstellung zugeordneten Diffferentialquotienten der Verlustkurve entspricht. Da es bei der Gesamtanordnung darauf ankommt, die Differentialquotienten zu vergleichen, so können sämtliche Differentialquotienten um einen konstanten Betrag vermindert werden. Man kann aus dem gleichen Grunde auch die Kurvenscheiben nach einer anderen Gesetzmäßigkeit schneiden, welche den Verlauf des Dlifferentialquatieinten noch genügend klar erkennen lä,ßt. Hiervon wird aus einem noch zu beschreibenden Grund in der Praxis Gebrauch gemacht. Bei dem in Abb. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht also :die Lage der Abtastrolle jeweils dem Differentialquotienten der Verlustkuirve beim jeweiligen Betriebszustand. Diese Lage wird mit Hilfe der Ringrohre 12, 13, 14 in eine elektrische Größe umgewandelt. Der Widerstand dieser Ringrohre liegt in Reihenschaltung mit der einen Wicklung eines Kreuz-spul- oder wattmetrischen Relais. Diese Relais. sind mit 15, 16 und- 17 bezeichnet. Durch die Verdrehung der Ringrohre wandert der Quecksilberkontakt 18, i9 und: 2o jedes Ringrohres an eine andere Stelle des Widerstandes, so daß je nach der Stellung des Ringrohres verschieden große Spannungen. abgegriffen werden. Die Anzapfpunkte 18, i9, 2o sind nun parallel geschaltet. Das hat zur Folge, daß kein Ausgleichsstrom fließt, solange die Stellungen der Ringrohre, übereinstimmen. Weichen die Stellungen voneinander ab, so fließt- ein Ausgleichsstrom, der den über die eine Wicklung der Relais 15, 16, 17 fließenden Strom beeinflußt und diese Relais zum Ansprechen bringt. Um die Relais spannungsunabhängig zu machen, wird die zweite Wicklung dieser Relais von der Netzspannung erregt. Die Kontakte der Relais 15, 16, 17 sind so angeordnet, daß die Kontaktzunge zwischen den Kontakten liegt, wenn die Ringrohre 12, 13, 14 die gleiche Stellung einnehmen. In dieser Lage wird der normale, durch das zugehörige Ringrohr fließende Strom mit Hilfe einer in der Abbildung nicht dargestellten Ausgleichsfeder kompensiert. Weicht die Stellung eines dieser Ringrohre von den übrigen ab, so fließt über das zugeordnete Relais ein. Ausgleichsstrom, dez das Relais entsprechend im Sinn der Abweichung zum Ansprechen bringt. Hierdurch kann entweder die zugeordnete Maschine unmittelbar b:eeinflußt werden, derart, daß die Kraftmittelzufuhr zu dieser Maschine im, Sinn einer Angleichung des Differentialquotienten der Verlustkurve an die übrigen Maschinen beeinflußt wird oder daß die von einem besonderen Regler, z. B. Frequenz- oder Leistungsregler gegebenen Regelimpulse gesperrt werden, wenn die betreffende Maschine im Sinn des Regelimpulses den: anderen Maschinen vorauseilt. Eine derartige Anordnung ist in Abb. 2 für eine Maschine dargestellt. Die übrigen Maschinen werden in der gleichen Weise mit Regelanordnungen ausgerüstet. Der -von Hand oder einem automatischen Regler gesteuerte Kontakt 42 setzt wahlweise die Sammelschienen 40 und 41 unter Spannung, je nachdem: die Maschinen höher oder tiefer geregelt werden sollen. Die Regelimpulse werden über die Kontakte 22 und 23 der Hilfsrelais 24, 25 dem D-rehzahlverstellmotor 26 zugeführt. Dieser Motor kann auch unmittelbar auf die Kraftmttelzufuhr einwirken. Die Hilfsrelais 24, 25 werden von den Kontakten des Relais 15 gesteuert. Die Hilfsrelais 24,25 besitzen noch weitere Kontakte 27 und 28, die mit den Signallampenr 29 und 3o in, Reihe geschaltet sind. Das Aufleuchten einer dieser Lampen zeigt an, daß die zugehörige Maschine nicht richtig belastet ist.
- Die Anordnung wirkt nun in folgender Weise: Es. sei angenommen, d'aß die dem Ringrohr 12 zugeordnete Maschine zu stark belastet ist und daß der Differentialquotient der Verlustkurve dieser Maschine größer ist als der der übrigen Maschinen. Es. wird deshalb über das Relais 15 ein. Ausgleichsstrom fließen. Wenn die Sammelschiene 41 zur Weitergabe. der Befehle zum: Steigern der Leistungsabgabe, dient, mu:ß die, Schaltung so getroffen sein, daß das Relais 15 unter dem Einfluß des Ausgleichsstromes das Relais 25 erregt. Dieses Relais öffnet dann seinen, Kontakt 23 und verhindert, daß ein Kommando zum Steigern der #rseistungsahgabe dem Verstellmotor 26 zugeleitet wird. Bei zu. geringer Leistung der dem Ringrohr zugeordneten Maschine setzt sinngemäß der gleiche Vorgang ein, lediglich mit dem Unterschied, daß das. Relais 24 erregt wird und die Weitergabe der Kommandos zum Vermindern den- Leistungsabgabe an dem Verstellmotor 26 verhindert wird.
- Es empfiehlt sich, die Empfindlichkeit der Relais I5-17 in; der gezeigten Schaltung möglichst groß zu wählen, so daß auch bei kleinen Abweichungen der Ringrohre 12-1q. schon sämtliche Relais ansprechen. Reicht die Empfindlichkeit hierfür nicht mehr aus, so tritt vorübergehend eine von der gewünschten Lastverteilung abweichende Verteilung auf, bis mit dem Reglerkontakt@ 42 ein Impuls im richtigen Sinn gegeben wird.
- Bei dem in: Abb.2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden die Differentialquotienten der Verlustkurven finit Hilfe von Widerständen in elektrische Größen umgewandelt. Zu dieser Umwandlung kann man auch andere Einrichtungen, beispielsweise veränderliche Dtrosselspulen oder Regeltransformatoren, verwenden, die in Abhängigkeit von einer Kurvenscheibe gesteuert werden. Man kann auch auf kapazitivem Wege eine dem Differentialquotienten der Verlustkurve entsprechende elektrische Größe einstellen.. Die auf irgendeine Weise gewonnenen, dem Differentialquotienten der Verlustkurven,
entsprechenden Werte können auch auf andere Weise. als in Abb. 2 dargestellt, niiteinando r verglichen werden. Man kann beisp_elsweise den einer bestimmten Maschine entsrre,lien- den Wert als Sollwert für die übrigen Ma- schinen benutzzn und mit Hilfe von Differen- tialrelais die Werte der Difierentialquotienteri der übrigen Maschinen mit dem d:_r ersten Maschine vergleichen. Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 wird dein Differ@ ntialquotienten eine hure zugrunde gelegt. «-elche die Verluste in Ab- hängigieit von der hraftniitteiztifulir iz.B. der Leitradstellung j darstellt. Hier ist, ab- gesehen voinBereich geringer Lelnstuiigen. dic Verlustkurve praktis:li unabhängig von der GefeIlslilhe oder dein Dampfdruck, weil sie auch als Darstellung des Proz-rtsat-r_e: der Verluste von der Maximallast &r Maschine (bei voller g:öffneter I-Zraftinitt-#lzufttlir) auf- gefaßt werden kann. Man kann die Verlust- kurven bzw. den Diiierentialcjuot:enten d,-i7 Verlustkurve aber auch von der von ein.#in Generator elektrisch abg°gebenen Leistung gegebenenfalls ebenfalls unter Anwendung vor, Kurvenscheiben ermitteln und zum Vergleich heranziehen. Hier ist allerdings der Dampf- druck und die Gfällshöhe nicht ahne Emfluß. und es kann deshalb erforderlich sein, in Ab- hängigkeit van diesen Größen Korrekturen vorzunehmen. welche den Differentia',quot:en- ten der Verlustkurve auf den tatsäcblic:ieil Wert bringen. Die beschricb-nc Anordnung ist nicht auf dis Regelung von @Iascliin2nsätzen in einem Kraftwerk beschränkt. -Man kann auch meh- rere Kraftwerke in der gleichen Weise regeln. Man kann hier so vorgehen, daß man eine Maschine als Führermaschine benutzt. d.li. den Differentialquotienten ihrer Verlustkurve als Sollwert für den Difierentialquotieilten der Verlustkurven der übrigen Maschinen oder Kraftwerke verwendet. 'Man kann aber auch so vorgehen. daß man die Differential- quotienten dr l?erIustl@urven sämtlicher zu- sammenarbeit,°.nder Maschinen in d:r aus Abb. 2 ersiclltiidien Weise regelt. Ein anderer Weg zur Regelung der Last- verteilung in der .virtstliaftliclistin Weise ztvischen mehreren Kraftwerken bestellt da- rin. daß man für jedes hraftw--rk als Ge- samth@oit die günstigste Z @rlustl>urve für jede Belastung festlegt. Man kann dann den Dif- ferentialquotienten dieser Gesamtverlustkurve bestimmen und die I-Zraftw#lrlze selbsttätig auf gleichem Differentialquotienten regeln. Innerhalb der einzelnen Kraftwerke kann dann die wirtschaftlichste Bastverteilung, die zur Innhaltung dzr llinimalve,rlustkurve führt, in der inl vorangehenden beschriebenen Weise durchgeführt werden. Da die L.ber- Fernmessung nach dem anderen Werk oder einer Zentralstelle übertragen und daß die übrigen Werke oder Maschinen so geregelt werden, daß die Differentialquotienten ihrer Verlustkurven mit dem fernübertragenen Wert übereinstimmen.tragtuig des jeweiligen Differentialquotienten nur i:i ge,%i-issen Zeitabständen -erforderlich ist, so kann man auch das Impulszeitverfah- r:n zur L#bertragutig benutzen. In anderen Fällen dagcer. wird man das Impulsfrequenz- verfahrender größeren f@bertragungsgesch«-in- di@keit @e@-en vorzieliei.. In vielc°n Fällen wird der Differential- c;uoticiit der Verlustkurve den in Abb. i dar- gestellten Ve-laui haben. Dabei ergeben sich gewisse weil die MaschineA soiort in Det_ieb genommen "werden müßte, sobald die l')elastang der Maschine B den @'tnila z über s@br @itet. -Um die llascliine A sAon etwas i_-ülar zur Lieferung voll Energie heranziehti Z-,1, können. ist es deshalb zweck- niä leg. den vcni Diferentialo::otieinen der l-erItistk"rve abgel°iteteti iZ-ert 1111 unteren Teil des Belastungsb:reiclles (bis etwa 50/0 #'er G@s@:nnbeiastuil.@l von dem durch den Dif_er cntiaiquotienten bestininit; n Wert ab- clicll zu Iass.-n und dafür zu sorgen, daß ü. di@sein T' Gere._ =#h b:i allen oder mehreren llasc_.ir.en si,#ii die W°rte der vom Differn- ..a@@@ti@@ti:_nte:@ abgeleiteten G7Ößell dein glei- ch-i Be:rage nähern. Auch im oberen Teil dseiastunsbc-rcicli@s empfiehlt es sich, durch Angleiche. der von dem Differential- V', ,tic:_ten der Verlustkurve abgeleiteten `A-erte dafür zu sorgen, daß dort diese Werte °in:ia Z; :Leinsamen Endwert zustreben. d. h. cl:a @.. d`iseln $eriidi (etwa z«-iscll.en 95 ttn_1 i#-@o';`c@ alle -Maschinen ohne Rücksicht #.; irtschaftliche Bastverteilung an- gleich stark beeinfluF,t «-erden. Praktisch ergeben sich noch gewisse Schwie- rigkeiten bei der Regelung, wenn die Diffe- rentialquotienten der lrerlustkurven mehrerer -Maschinen in einem gröi3::ren Bereich kon- stant sind, weil sich dann theoretisch die Not- wendigkeit ergibt. in eiiijin weiten Bereich nur eine einzige Maschine zu regulieren. Man weicht deshalb zweckmäßig etwas vom tat- sächlichen Verlauf des Differentialquotienten ab und erteilt der vom D,iffe-rentialquotienten abgeleiteten Größe eine schwache _Neigung. Uin die dadurch entstehenden Fehler auf ein Mindestmaß zu begrenzen, wird zweckmäßig b--i allen -Maschinen oder Maschinensätzen die -Neigung des vom Difierentialquotienten al:gel°iteten Wertes hei konstantem Difieren- tialquotienten gleich groß gemacht. @\'enn man di=e drei zuletzt erwähnten Gesichtspunkte betrachtet. dann erhält inan einen Ve-rlauf des Difi,::rentialquotienten der Verlustkurve, wie er in Abb. ; dargestellt ist. Weim es sich um die R:gelung mehrerer parallel laufender Kraftwerke handelt, wird inan vorzugsweise so vorgehen, daß der Difiereiitialquotient der Verlustkurve einer iilirerniascliine oder eines Kraftwerkes durch - In der Praxis sind am häufigsten die Fälle, in welchen zwei verschiedenartige Maschinen zusammenarbeiten und einen Maschinensatz bilden. Ein solcher Fall liegt beispielsweise beim Antrieb von Stromerzeugern bei Kraftmaschinen vor. In den meisten Fällen wird es dabei genügen, nur den Teil des Maschinensatzes bei der Aufstellung der Verlustkurve zu berücksichtigen, bei dem die Abhängigkeit der Verluste von der Belastung am stärksten ist. Man wird deshalb die Abhängigkeit des Wirkungsgrades des Generators in vielen Fällen vernachlässigen können. Man kann seine Verluste aber auch bei der Aufstellung der Verlustkurve berücksichtigen. Ähnliche Gesichtspunkte gelten auch, wenn es, sich darum handelt, mehrere parallel arbeitende Ventilatoren in der günstigsten Weise zu betreiben. Auch hier wird es in vielen Fällen genügen, nur die Abhängigkeit der Verluste des Ventilators selbst zu berücksichtigen und die Verluste des Antriebsmoto@rs außer acht zu lassen. In besonderen Fällen kann aber auch hierauf Rücksicht genommen werden.
- Bei der Erzeugung elektrischer Energie in Dampfkraftwerken spielt auch der Wirkungsgrad der Kesselanlagen einee wichtige Rolle. Man kann auch hier die in der Kesselanlage auftretenden Verluste bei der Aufstellung der Verlustkurve und damit bei der Lastverteilung berücksichtigen und so die Gesamtanlage auf die wirtschaftlichste Lastverteilung einregulieren.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Regelanordnung zur selbsttätigen Verteilung der Last auf mehrere parallel arbeitende Maschinen oder Maschinengruppen, z. B. elektrische Generatoren, nach dem Grundsatz, daß der günstigste Wirkungsgrad: erreicht wird, wenn die Differentialquotienten der Verluste nach der Belastung bei allen parallel arbeitenden Maschinen übereinstimmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtungen (26) der Kradtmittelzufuhr, . der Maschinen außer unter dem Einfluß der normalen Regler, z. B. Frequenz- oder Leistungsregler (am Kontakt 42), noch unter dem, Einfluß einer zusätzlichen Vorrichtung stehen, die für jede Maschine eine den Differentialquotienten der Verlustkurve darstellende Kurvenscheibe (6, ;7,8) besitzt, welche proportional der Belastung der Maschine verstellt wird und eine Meßgröße steuert, die in eine die Meßgrößen sämtlicher Maschinen inergleichende Schaltung eingeführt wird, in der Einflußorganc (i5, 16) für die Verstelleinrichtungen jeder Maschine vorgesehen sind, welche bei Abweichung einer oder mehrerer Maschinen von dem: ihnen gemäß der günstigsten Lastvert.eilung zukommenden Lastanteil sämtlich von einem Ausgleichsstrom so lange durchflossen werden, bis alle Maschinen einen der Gleichheit sämtlicher Differentialquotienten der Verlustkurven entsprechenden Lastanteil übernommen haben.. Regelanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Vorrichtung zur Verteilung der von dem Regler gegebenen Regelimpulse auf die einzelnen Maschinen oder Maschinengruppen dient und die Weitergabe von Regelimpulsen sperrt, wenn die betreffende Maschine im. Sinn der Regelimpulse den anderen Maschinen vorauseilt. 3. Regelanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die zusätzliche Vorrichtung selbst unmittelbar durch Regelimpulse auf die Kraftmittelzufuhr der Maschinen einwirkt. 4. Regelanordnung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Differentialquotienten der Verlustkurven darstellenden Kurvenischeiben in Abhängigkeit von den Steuerorganen des Kraftmittels (Ventile, Leitapparate, Stellung der Propeller) eingestellt werden. 5. Regelanordnung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, ,daß die die Differentialquotienten der Verlustkurven darstellenden Kurvenscheiben einstellbare elektrische Widerstände (Ohm,sche, induktive, kapaz.itive Widerstände) steuern. 6. Regelanorünung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Differentialquotienten der Verlustkurven abgeleiteten, durch die Kurvenscheiben dargestellten Werte an einem oder beiden Enden des Regelbereiches von den tatsächlichen Werten der Differentialquotienten der Verlustkurven abweichen und bei mehreren oder allen Maschinen sich einem, gemeinsamen Werte nähern. 7. Rege-lano,rdnung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in Abweichung von der tatsächlichen Größe des Differentialquotienten der von ihm abgeleitete Wert schwach ansteigt, solange der Differentialquotient einen konstanten Wert besitzt. B. Regelanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da.ß bei allen Maschinen oder 3,Zaschinensätzen die Neigung des vom Differentialquotienten abgeleiteten Wertes bei konstantem Differentialquotienten gleich groß ist. 9. Regelanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfluß von Veränderungen des Druckes oder der Beschaffenheit des Kraftmittels auf dieVerlustl@-urve dadurch unschädlich gemacht wird, daß der Arbeitspunkt der den Differentialquotienten darstellenden Kurvenscheibe von den Zustandsänderungen des Kraftmittels verstellt wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 469 620; schweizerische Patentschrift N r. 134474; E. T. Z. 1931, S. 421122; E. T. Z. 1934, S. 1058; Electrical Engineering 1934, S. 432 bis 435; Svenska Vattenkraftföreningens Publikationer 283 (1935), S. 11 bis 56.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES120909D DE760191C (de) | 1935-12-21 | 1935-12-21 | Regelanordnung zur selbsttaetigen Verteilung der Last |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES120909D DE760191C (de) | 1935-12-21 | 1935-12-21 | Regelanordnung zur selbsttaetigen Verteilung der Last |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE760191C true DE760191C (de) | 1953-12-21 |
Family
ID=7535371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES120909D Expired DE760191C (de) | 1935-12-21 | 1935-12-21 | Regelanordnung zur selbsttaetigen Verteilung der Last |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE760191C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE469620C (de) * | 1926-05-23 | 1928-12-20 | Walter Spennemann Dipl Ing | Verfahren zur Erzielung planmaessiger und zwanglaeufiger Lastverteilung bei parallelarbeitenden Stromerzeugern |
| CH134474A (de) * | 1927-06-11 | 1929-07-31 | Bbc Brown Boveri & Cie | Verfahren zur Verteilung der von einem Kraftwerk oder von einer Kraftwerksgruppe zu bewältigenden Gesamtlast. |
-
1935
- 1935-12-21 DE DES120909D patent/DE760191C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE469620C (de) * | 1926-05-23 | 1928-12-20 | Walter Spennemann Dipl Ing | Verfahren zur Erzielung planmaessiger und zwanglaeufiger Lastverteilung bei parallelarbeitenden Stromerzeugern |
| CH134474A (de) * | 1927-06-11 | 1929-07-31 | Bbc Brown Boveri & Cie | Verfahren zur Verteilung der von einem Kraftwerk oder von einer Kraftwerksgruppe zu bewältigenden Gesamtlast. |
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