DE75983C - Vorrichtung zum selbstthätigen Entfernen der Kesselschlacken aus Dampfschiffen während der Fahrt - Google Patents

Vorrichtung zum selbstthätigen Entfernen der Kesselschlacken aus Dampfschiffen während der Fahrt

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Publication number
DE75983C
DE75983C DENDAT75983D DE75983DA DE75983C DE 75983 C DE75983 C DE 75983C DE NDAT75983 D DENDAT75983 D DE NDAT75983D DE 75983D A DE75983D A DE 75983DA DE 75983 C DE75983 C DE 75983C
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tube
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75983D
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English (en)
Original Assignee
E. EDWARDS in London, Southampton Buildings 35
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B17/00Vessels parts, details, or accessories, not otherwise provided for
    • B63B17/06Refuse discharge, e.g. for ash

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

PATENTAMT.W
der Fahrt.
Fig. ι und Fig. 2 zeigen das Princip der Vorrichtung in der einfachsten Form der Anwendung. Das Rohr b, welches oben in den Schiffsraum mündet, ist unten horizontal abgebogen und von einem zweiten, beiderseitig offenen Rohr α umgeben. (Die Vorrichtung ist seitlich am Schiffsrumpf oder unter dem Kiel befestigt.) Bezeichnet der Pfeil die Fahrrichtung, so wird das Wasser bei der Pfeilspitze in α eintreten, dieses Rohr durchströmen und hierbei saugend auf das Rohr b einwirken, so dafs die oben in c aufgegebenen Stoffe abgesaugt werden.
In Fig. 3 ist das Rohr b etwas schräg gestellt, sonst ist die Einrichtung dieselbe. Fig. 4 bis 6 zeigen eine constructive Durchführung einer solchen Anlage; der Querschnitt Fig. 5 läfst erkennen, dafs im Rohre b noch eine Klappe d eingeschaltet ist, welche beim Stillstande oder Rückgange des Schiffes durch ihr »Gewicht und den Druck des Wassers geschlossen gehalten wird und das Eindringen yon Wasser in den Schiffsraum verhindert,· bei der Bewegung des Schiffes jedoch durch die saugende Wirkung des Wassers sich öffnet. Zur Sicherheit ist unterhalb der Klappe d noch ein Schieber e vorgesehen, wie auch die Mündung A oben, als unter dem Niveau des Wasserspiegels liegend angenommen, durch eine Klappe A dicht geschlossen werden kann.
Bei Fig. 8 ist die Klappe g unten an der Mündung von b mit Gelenk befestigt, der Absperrschieber e rechtwinklig zur Rohrachse eingesetzt; nach Fig. 9 und 10 ist die Klappe durch ein Gegengewicht geschlossen gehalten. Fig. 7 zeigt in Stirnansicht eine im Allgemeinen wie in Fig. 5 dargestellte Anordnung, nur dafs hier die Rohre α und b von rechteckigem Querschnitt sind.
Fig. 11 zeigt einen mit der Aschenentfernungsvorrichtung versehenen Schraubendampfer in Längsansicht, Fig. 12 gegen die Schraube gesehen. Dieselbe ist hier nach der Construction Fig. 8, aber ohne Klappe an der unteren Mündung des Rohres b gedacht, und zwar sind, wie Fig. 12 zeigt, zwei solcher Apparate zu jeder Seite des Kieles vorgesehen. Auch kann zur Verstärkung der Saugwirkung das Rohr c (s. Fig. 13) in zwei symmetrisch sich abzweigende Rohre b b gespalten werden. Fig. 14 zeigt eine Anordnung, bei welcher das b umgebende Rohr α sehr lang gehalten ist, wogegen nach Fig. 15 dasselbe ganz fehlt, was bei Schiffen mit grofser Geschwindigkeit unbeschadet der Saugwirkung recht wohl zulässig ist; Fig. 16, 17 und 18 endlich geben Ausführungsformen, die nach dem bisher Gesagten ohne Weiteres verständlich sind; Fig. ig zeigt mehrere solcher Vorrichtungen an einem grofsen, mit mehreren Kesseln versehenen Dampfer angebracht. Was schliefslich noch Fig. 20 anbetrifft, so zeigt diese ein Schema zu einer Saugvorrichtung, die eine verstärkte Wirkung dadurch erzielt, dafs das Rohr a, welches sich in der Richtung des Pfeiles bewegen müfste, bei 2 ein seitliches, in sanfter Curve in ,b einmündendes Rohr be-
sitzt, wodurch die Bewegung der Wasserbezw. Aschensäule in c b beschleunigt wird.
Um die Asche nach diesem Princip auch bei Dampfschiffen entfernen zu können, die sich nicht bewegen, also z. B. bei Dampfbaggern, Wachtschiffen, Dampffä'hren, kann in das Rohr α oder die untere Mündung von b eine Schnecke gelagert und irgendwie durch ,Transmission in Umdrehung versetzt werden, welche alsdann die absaugende Wirkung hervorbringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbstthätigen Entfernen der Kesselschlacken aus Dampfschiffen während der Fahrt, gekennzeichnet durch ein aufserhalb des Schiffes entgegen der Fahrrichtung waagrecht gebogenes Fallrohr (b) mit durch den Wasserdruck schliefsender Klappe, durch welches Rohr unter Eröffnung der Klappe die Schlacken von dem umgebenden Wasser abgesaugt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT75983D Vorrichtung zum selbstthätigen Entfernen der Kesselschlacken aus Dampfschiffen während der Fahrt Expired - Lifetime DE75983C (de)

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