DE79671C - - Google Patents

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DE79671C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K63/00Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
    • A01K63/02Receptacles specially adapted for transporting live fish

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Wasserfahrzeug für Fischtransport.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abänderung des durch Patent Nr. 78968 , beschriebenen Wasserfahrzeuges für Fischtransporte, die zur Benutzung für den Fall bestimmt ist, dafs das Schiff in ruhigem Wasser durch Wißd oder Dampfkraft oder andere Kraft getrieben wird, so dafs es sich ohne Stampfen vorwärts bewegt, was beispielsweise bei Fahrzeugen mit schnellem Lauf oder in Kanälen oder Flüssen eintritt.
Unter solchen Verhältnissen können die Röhren S2 oder die diesen Röhren entsprechenden vorwärts gerichteten Kanäle, beispielsweise h oder x, ohne selbstthätig wirkende Ventile benutzt werden, denn es wird alsdann durch den Gegendruck des Wassers von vorn Wasserumlauf im Fahrzeuge hervorgerufen. Wenn z. B. ein Dampfschiff sich in Windstille vorwärts bewegt, entsteht bekanntlich vor dem Bug ein Wellenberg, welcher in ruhigem Wasser deutlich sichtbar ist. Wenn man nun das Wasser durch eine Rohröffnung ,im Bug in ein Bassin im Fahrzeug einlaufen läfst, pflanzt sich diese Welle nach dem Innern des Behälters fort und stellt sich, von der hinteren Wand desselben gehindert, im Innern des Fahrzeuges gleich hoch als um Bug, d. h. höher als die Wasserlinie und noch höher als die Vertiefung im Aufsenwasser hinter der Bugwelle. Wenn man nun ,da? wo sich die Vertiefung der Bugwelle befindet, hinter oder an irgend welcher anderen geeigneten Stelle, jedoch nur" nicht da, wo das Wasser über der Wasserlinie steht, einen Ablauf anbringt, so erreicht man bei der Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges in relativ ruhiger See ohne Zuhülfenahme von Pumpen oder ähnlicher Mittel einen inneren continuirlichen Strom frischen Wassers, welcher vollständig durch das Fahrzeug hindurchgeht.
Hierbei spielt es keine Rolle, wie hoch oder niedrig unter der Wasserlinie Ein- und Ablauf angebracht sind, nur mufs darauf geachtet werden, dafs der Einlauf dort angebracht ist, wo das Aufsenwasser hoch steht oder überhaupt, wo der Wassergegendruck bei Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges wirksam ist, während der Ablauf sich da befinden mufs, wo dies nicht der Fall ist. In beiliegender Zeichnung ist ein solches Fahrzeug schematisch, und zwar in Fig. 1 im Längenschnitt, Fig. 2 in Oberansicht und in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt.
In der Zeichnung ist das aus dem Haupt-Patent bekannte Bassin A sichtbar, jedoch durch einen Aufbau O mit dem Verdeck des Fahrzeuges verbunden und durch zwei Scheidewände e und/ in drei Abtheilungen 1, 2 und 3 getrennt. Die Scheidewand e ist wasserdicht, jedoch mit einer oder mehreren Oeffhungen m und darüber mit einem selbstthätigen, rückwärtsgehenden Ventil versehen. Die Scheide-
wand/ ist ebenfalls wasserdicht, jedoch unten gänzlich von Löchern durchbohrt, welche ebenfalls mit sich nach rückwärts öffnenden, selbstthätigen Ventilen versehen sind. Die gleichfalls aus dem Haupt-Patent bekannten Röhren &2 und Z' sind ebenfalls mit nach rückwärts sich öffnenden, selbstthätigen Ventilen versehen. Hinter dem Bassin A ist ein das von dem -Rohr Z1 kommende Wasser aufnehmender Kanal h1 angebracht, welcher durch einen wasserdichten Boden g mit dem Fahrzeug zusammengebaut und hinten durchlöchert ist. Rohr Z1 kann auch hinter der Wand/ angeordnet und mit einem Abflufs durch den Boden des Fahrzeuges sowie mit einem selbstthätigen Ventil versehen sein.
Die Zeichnung veranschaulicht also ein gemäfs dem Haupt-Patent eingerichtetes, im Seegang zu gebrauchendes Fahrzeug, bei welchem vermittelst der Ventile das Wasser durch das Fahrzeug geleitet wird, ohne dafs bei den Schwankungen desselben ein Gegenstrom von hinten durch die Ablafsrohre oder ein Wasserverlust durch die Einlaufrohre möglich wäre.
So nothwendig diese Ventile sind, um einen regelmäfsigen Strom durch das Fahrzeug bei hohem Seegang zu ermöglichen, so nutzlos, ja schädlich sind sie bei schwachem Wind, denn die Kraft, um die Ventile durch den Wasserstrom offen zu halten, geht verloren.
Um diesen Uebelstand zu beseitigen, ist es nur nöthig, die Klappventile hochzuheben und festzustellen, während das Fahrzeug das Wasser bei niedrigem Seegange durchfährt, während man die Ventile bei hohem Seegange einfach wieder herunterfallen la'ist. Ist z. B. das Bassin (ohne Zwischenwände) bei einem Dampfer gänzlich im Bug angeordnet, so kann man selbstverständlich das Ablafsrohr vom Aufbau O aus in der Vertiefung hinter der Bugwelle anbringen. Der Wasserumlauf wird alsdann durch die gröfsere Höhendifferenz des Wassers noch besser bewirkt.
In der Zeichnung ist auch schematisch eine Construction dargestellt, bei welcher an Stelle der Röhre S2 mit dem Fahrzeug zusammengebaute Kanäle angeordnet sind.
In der Nähe des Bodens, unter der Vorkajüte B, befindet sich ein wasserdichter, fester Boden g mit darüberliegenden Balken i, zum Zwecke, den Boden niederzuhalten, wobei Boden g mit dem Fahrzeug und der Endwand des Bassins A fest zusammengebaut ist. Der so gebildete Kanal h ist vorn am Kiel oder zu beiden Seiten mit kleinen Löchern wie ein Sieb versehen und steht mit dem Bassin A, da, wo die -Rohre S'2 vorgesehen sind, durch Oeffnungen K in Verbindung, welche entweder wie die Röhre S2 mit selbstthätigen Ventilen oder auch nur mit Absperrventilen oder mit beiden versehen sein können.
Anstatt des Kanals h oder auch gleichzeitig neben demselben angeordnet können im Kiel nach" vorwärts gerichtete Kanäle χ vorgesehen sein, die allenfalls mit im Kiel befindlichen gleichen, nach hinten gerichteten, in der Zeichnung nicht sichtbaren Ablaufkanälen in Verbindung stehen, wobei sämmtliche Kanäle mit selbstthätigen Ventilen oder Absperrschiebern versehen sein können.
Um den Wassereingang durch4 die Kanäle χ zu befördern, ist allenfalls unter dem Kiel ein Kanal y durch an dem Kiel befestigte Eisenplatten hergestellt, oder auch der ganze Kiel ist auf seiner ganzen Länge aus Eisenplatten gebaut. Dieser Kanal y ist an beiden Enden ganz offen und besitzt hinten im Innern eine Klappe %, welche nach Belieben nach vorwärts hochgehoben und festgestellt werden kann (z. B. beim Leerlauf), oder welche (z. B. beim Wasserumlauf) heruntergelassen wird, wobei ein Anschlag hinter der Klappe das Wasser zwingt, seinen Weg durch die Kanäle χ k h durch das Bsssin A zu nehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform des durch Patent ,Nr. 78968 gekennzeichneten Wasserfahrzeuges für Fischtransporte, bei welcher die parallel dem Kiel liegenden Einlafsröhren oder Kanäle und gegebenenfalls auch die Abläufe keine selbstthätigen Ventile besitzen, derart, dafs die bei der Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges durch den Gegendruck des Wassers hervorgerufenen Höhenunterschiede des Wassers einen beständigen Wasserumlauf im Fischbehälter hervorrufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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