DE759787C - Anordnung zur Nutzbremsung elektrischer Wechselstromfahrzeuge - Google Patents
Anordnung zur Nutzbremsung elektrischer WechselstromfahrzeugeInfo
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- DE759787C DE759787C DEB193967D DEB0193967D DE759787C DE 759787 C DE759787 C DE 759787C DE B193967 D DEB193967 D DE B193967D DE B0193967 D DEB0193967 D DE B0193967D DE 759787 C DE759787 C DE 759787C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L7/00—Electrodynamic brake systems for vehicles in general
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Description
- Anordnung zur Nutzbremsung elektrischer Wechselstromfahrzeuge Zur Nutzbremsung elektrischer Wechselstromfahrzeuge sind Schaltungen bekannt, bei denen im Anker- und Feldkreis des Fahrmotors ein Verbundwiderstand und im Feldkreis des Fahrmotors ein Kondensator liegt, wobei die Wendepole des als Bremsgenerator arbeitenden Fahrmotors unter Einschaltung einer Induktivität vom Netz aus fremderregt werden. Diese Induktivität (Drosselspule) soll den Zweck haben, eine gegenseitige Beeinflussung der vom Ankerstrom und durch die zusätzliche Erregung erzeugten Wendepolfelder zu verhindern.
- Praktisch hat sich jedoch gezeigt, daß trotz Verwendung dieser Drosselspule noch eine gewisse, wenn auch kleine gegenseitige Beeinflussung vorhanden ist. Macht man die Drosselspule sehr groß, so wird die gegenseitige -Beeinflussung kleiner, als wenn man eine Drosselspule kleinerer Induktivität verwendet. Restlos kann die gegenseitige Beeinflussung jedoch auch dann nicht vermieden werden. Außerdem hat eine große Drosselspule den Nachteil großen Gewichtes, und der Erregertransformator, von welchem die Wendepole aus erregt werden, muß aus diesem Grunde unnötig reichlich bemessen werden.
- Durch die Erfindung wird es möglich, auf die Drosselspule gänzlich zu verzichten und doch eine gegenseitige Beeinflussung der vom Ankerstrom und durch die zusätzliche Erregung erzeugten Wendepolfelder zu v er-]lindern, was dadurch geschieht, daß Mittel zur Anwendung kommen, welche die gegenseitige Beeinflussung des Ankerstroms und des vom Erregertransformator her erzeugten zusätzlichen Wendepolstroms kompensieren. Zti diesem Zweck kann beispielsweise ein Hilfstransformator verwendet «-erden, der primärseitig vom Ankerstrom durchflossen wird und dessen Sekundärwicklung derart in den Fremderregungskreis der Wendepole eingeschaltet ist, daß der durch den Ankerstrom im Wendepol verursachte Spannungsabfall in diesem Irreis gerade kompensiert wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, zwei getrennte Wendepolwicklungen zu verwenden. von denen die eine vom Ankerstrom und die andere von dem vom Erregertransformator aufgedrückten Strom durchflossen wird, wobei diese beiden Wicklungen derart in der 'AIaschine angeordnet sind. daß sie magnetisch nicht miteinander verkettet sind: z. B. können diese Wicklungen auf axial hintereinander befindlichen Teilen des Wendepoleisens in an sich bekannter ',Weise angeordnet werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es bedeutet a den Haupttransformator des Fahrzeuges. b den Anker und c das Feld des Triebmotors. Letzteres wird durch den Erregertransforinator d fremderregt und ist mit dem Kondensator e und dem Verbundwiderstand f in Reihe geschaltet. Der Erregertransformator d ist primärseitig an die Spannung Up des Haupttransformators angeschlossen. Der Ankerkreis wird gebildet aus dem Anker b, der Wendepolwicklung ä und dein Verbundwiderstand f und liegt an der Spannung U des Haupttransformators. Der Verlauf von Anker und Feldstrom 1" und Jf ist durch Pfeile in der Zeichnung kenntlich gemacht. Der Erregertransformator d hat eine dritte Wicklung Je, welche die Wendepolwicklung g unabhängig vom Ankerstrom erregt. Es bedeutet 1 den Hilfstransforinator, dessen Primärwicklung nt im Ankerkreis eingeschaltet ist und dessen Sekundärwicklung zt im Nebenschlußerregungskreis der Wendepole liegt. Selbstverständlich sind noch andere Ausführungsmöglichkeiten vorhanden, die jedoch am Erfindungsgedanken nichts ändern.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Nutzbremsung elektrischer Wechselstromfahrzeuge mit im Anker- und Feldkreis des Fahrmotors liegendem Verbundwiderstand und im Feldkreis des Fahrmotors liegendem Kondensator, wobei die Wendepole des als Bremsgenerator arbeitenden Fahrmotors vom Netz aus zusätzlich fremderregt werden, dadurch gekennzeichnet. daß Mittel angewandt werden, welche die gegenseitige Beeinflussung des Ankerstroms und des vom Erregertransforinator her erzeugten zusätzlichen Wendepolstroms kompensieren. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfstransformator (i) vorhanden ist, dessen Primärwicklung (isi) vom Ankerstrom des Fahrmotors durchflossen wird und dessen Sekundärwicklung (ii) derart in den Fremderregungskreis der Wendepole (g) eingeschaltet ist, daß der durch den Ankerstrom im Wendepol verursachte Spannungsabfall in diesem Kreis kompensiert wird. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei getrennte Wendepolwicklungen vorhanden sind, voll denen die eine vom Ankerstrom und die andere voll dem vom Erregertransformator (d) her aufgedrückten Strom durchflossen wird, wobei diese Wicklungen derart in der Maschine angeordnet sind, daß eine magnetische- Verkettung beider Wicklungen nicht vorhanden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB193967D DE759787C (de) | 1941-04-17 | 1941-04-17 | Anordnung zur Nutzbremsung elektrischer Wechselstromfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB193967D DE759787C (de) | 1941-04-17 | 1941-04-17 | Anordnung zur Nutzbremsung elektrischer Wechselstromfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE759787C true DE759787C (de) | 1951-05-21 |
Family
ID=7011666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB193967D Expired DE759787C (de) | 1941-04-17 | 1941-04-17 | Anordnung zur Nutzbremsung elektrischer Wechselstromfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE759787C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1161989B (de) * | 1958-10-20 | 1964-01-30 | Maria Mitsch Geb Wallner | Bremsschaltung fuer Einphasenwechselstrom-Kommutatormotoren |
-
1941
- 1941-04-17 DE DEB193967D patent/DE759787C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1161989B (de) * | 1958-10-20 | 1964-01-30 | Maria Mitsch Geb Wallner | Bremsschaltung fuer Einphasenwechselstrom-Kommutatormotoren |
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