DE759480C - Anlage zur Grundwassersenkung und zum gleichzeitigen Rueckfuehren des Wassers in den Boden - Google Patents

Anlage zur Grundwassersenkung und zum gleichzeitigen Rueckfuehren des Wassers in den Boden

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DE759480C
DE759480C DEG100634D DEG0100634D DE759480C DE 759480 C DE759480 C DE 759480C DE G100634 D DEG100634 D DE G100634D DE G0100634 D DEG0100634 D DE G0100634D DE 759480 C DE759480 C DE 759480C
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DE
Germany
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lowering
water
groundwater
ground
wells
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Expired
Application number
DEG100634D
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English (en)
Inventor
Eduard Kroeger
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Gruen & Bilfinger A G
Original Assignee
Gruen & Bilfinger A G
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D19/00Keeping dry foundation sites or other areas in the ground
    • E02D19/06Restraining of underground water
    • E02D19/10Restraining of underground water by lowering level of ground water

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)

Description

  • Anlage zur Grundwassersenkung und zum gleichzeitigen Rückführen des Wassers in den Boden Es ist bekannt, bei Grundwasserabsenkungen die Reichweite der Grundwasserabsenkungen dadurch zu vermindern, daß das beider Absenkung entnommene Wasser wieder in den Boden im Umkreis der Absenkungsstelle rückgeführt wird. Hierdurch wird eine Gefahr für in der Nähe befindliche Gebäude sowie eine Schädigung von in der Nähe befindlichen Kulturen verhindert.' Bei dem bekannten Verfahren wird das Wasser zunächst einem Hochbehälter zugeleitet und fließt von dort aus durch natürliches Gefälle dem Grundwasser wieder zu.
  • Dabei besteht die Möglichkeit, daß die Austrittsöffnung an den Zuleitungsstellen, die zumeist aus einfachen in die Erde gesteckten Rohren bestehen, sich zusetzen und durch,den geringen Druck .des nur mit Gefälle zufließenden Wassers nicht wieder geöffnet werden können. Ein besonderer Nachteil besteht ferner darin, daß z. B. bei eisenhaltigem Wasser durch die Berührung des abgepumpten Wassers mit der atmosphärischen Luft eine Umsetzung und Ausscheidung des Eisens und dadurch eine Verockerung der Brunnen entsteht, die wegen besonders starken Haftens des Ockers an den Eisenrohren das Rückführen des Wassers in den Boden stark beeinträchtigt.
  • Andererseits ist bereits eine Anlage zur Grundwasserabsenkung bekannt, bei der die Absenkungspumpen in einem Absenkungsbauwerk untergebracht sind, das gleichzeitig die Filter für diese Pumpen enthält. Dieses Verfahren hat den ausschließlichen Zweck der Druckverringerung im Senkkasten, wobei das gepumpte Wasser beliebig ablaufen, also z. B. auch in einen natürlichen Vorfluter geleitet werden kann.
  • Erfindungsgemäß sind bei einer Anlage zur Grundwasserabsenkung und gleichzeitigem Rückführen des Wassers in den Boden im Umkreis der Absehkungsstelle die in einem auch die Filter enthaltenden Absenkungsbauiverk untergebrachten Absenkungspumpen unmittelbar durch geschlossene Leitungen mit den das Wasser wieder in das Erdreich abgebenden Preßbrunnen verbunden.
  • Das am Absenkungsbauwerk entnommene und gefilterte Wasser kann infolgedessen mit .der atmosphärischen Luft nicht in Berührung kommen, und eine Umbildung und Ausscheidung von Stoffen, z. B. eine Verockerung der Preßbrunnen, kann nicht eintreten. Außerdem werden durch den Druck der Pumpen und die hohe Fließgeschwindigkeit die Öffnungen der Preßbrunnen auch sonst offen gehalten.
  • In zier Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten Schnitt durch ein Bauwerk mit benachbartem Untergrund, Fig. a einen waagerechten Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i, wobei die Rohrleitungen der Fig. i nur beispielhaft durch Striche angedeutet sind.
  • In der Zeichnung bedeutet a. ein niederzubringendes Bauwerk, in dem die erforderlicb-en Filter für die Herstellung des Absenktrichters ber°its eingebaut sind, h den das Entnahmebauwerk a. umgebenden ursprünglichen Grundwasserspiegel, c Zuläufe für die Durchführung der Wasserhaltung, d Preßbrunnen zur künstlichen Verringerung der Reichweite der Grundwasserabsenkung, e Beobachtungsrohre zur Feststellung derWirkung der Preßbrunnen d, ei Förderrohre zwischen dem Entnahmebauwerk a und de.n Preßbrunnen d, f das Erdreich bzw. den Untergrund, g einen oder mehrere Räume zur Aufstellung von Pumpen, h den Druckluftarbeitsraum des Entnahmebauwerkes a., i die durch die Wasserhaltung hervorgerufene Absenkkurve, il die durch die Preßbrunnen d erhöhte Absenkkurve, i2 das Gebiet zwischen den beiden AlsenkhUrven i und i2, 1? einen Teil des Entnahmebauwerkes a, ausgebildet als Filter, 1 eine Fördervorrichtung für den Untergrund, z. B. Rohr, Schacht od. dgl., in einen Pumpensumpf.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Entnahmebauwerk a soll beispielsweise 30 m unter dem Wasserstand h niedergebracht werden. Zu desem Zweck wird im Arbeitsraum h Druckluft eingelassen, uin den Aushub beispielsweise durch den Förderschacht oder da: Förderrohr 1 vornehmen zu können. U m aber den Luftdruck für die Mannschaft nicht schädlich werden zu lassen, wird in bekannter `'eise eine teilweise Wasserhaltung mit gleichzeitig verringerter Reich«-eite vorgesehen. Zu dem Zweck der Wasserhaltung mit verringerter Reichweite sind in dein absenkbaren Entnahmebauwerk a die Zuläufe c und die Förderrohre ei vorgesehen, und es sind die Preßbrunnen d eingebaut. um durch deren Inbetriebnahme die Grundwasserspiegelabsenkung mit Sicherheit auf einen verhältnismäßig kleinen Raum zu beschränken. Außerhalb der Preßbrunnend werden zweckmäßigerweise noch Beobachtungsrohre e vorgesehen, um besonders die Wirkungsweise der Preßbrunren d beobachten zu können, und es kann z. B. dann auf Grund dieser Beobachtungen die Anordnung der Preßbrunnen bzw. Füllgräben oder Sickerflächen verändert werden, oder es kann beispielsweise durch das Einbauen von Schiebern, Zapfhähnen, Überläufen u. dgl. der Wasserdruck in den Preßbrunnen vermehrt oder vermindert werden.
  • Aus der Zeichnung ist ohne weiteres ersichtlich, daß das am Absenkbauwerk abgepumpte und gefilterte Wasser auf dem Wege zu den Prelbrunnen nirgends mit der freien Luft in Berührung kommt.
  • ZVesen tlich ist es auch, daß bei einem solchen Entnahmebauwerk die Entnahmestellen selbsttätig mitsinken und infolgedessen stets die erforderlichen Bodenschichten erfassen, während erstere bei den bisherigen Entnahmebrunnen mit der Saugstelle entweder stets auf der gleichen Tiefe verblieben oder in ihrer Tiefe besonders verändert werden mußten.

Claims (1)

  1. PATEN TANst,:1Ucit: Anlage zur Grundwasserabsenkung und zum gleichzeitigenRückführendesWassers in den Boden im Umkreis der Absenkungsstelle, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem auch die Filter enthaltenden Absenkungsbauwerk unt-ergehrachten Absenkungspumpen unmittelbar durch geschlossene Leitungen mit den das Wasser wieder an das Erdreich abgebenden Preßbrunnen verbunden sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 379 49:2; Zeitschrift »Das Beton,werlc«, Heft 33 vom z2. August 193,9, S. 402; Weber, Hermann, 'Dx.-5ng., »Die Reichweite von Grundwasserabsenkungen mittels Rohrbrunnen«, S.2o biss 22, Berlin 1928, Verlag von Julius Springer.
DEG100634D 1939-08-27 1939-08-27 Anlage zur Grundwassersenkung und zum gleichzeitigen Rueckfuehren des Wassers in den Boden Expired DE759480C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT374524B (de) * 1982-05-24 1984-05-10 Wietek Bernhard Dipl Ing Hohler gruendungskoerper
DE102004017709A1 (de) * 2004-04-07 2005-10-27 Wils, Andrea Verfahren und Anlage zur lokalen und temporären Grundwasserabsenkung mittels neuartiger Filterlanzen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE379492C (de) * 1923-09-21 Siemens & Halske Akt Ges Verfahren zum Erhoehen des Grundwasserstandes im Erdreich

Patent Citations (1)

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