DE758951C - Selbsttaetige Einrichtung zum Synchronisieren einer asynchron anlaufenden Synchronmaschine - Google Patents

Selbsttaetige Einrichtung zum Synchronisieren einer asynchron anlaufenden Synchronmaschine

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DE758951C
DE758951C DEL100479D DEL0100479D DE758951C DE 758951 C DE758951 C DE 758951C DE L100479 D DEL100479 D DE L100479D DE L0100479 D DEL0100479 D DE L0100479D DE 758951 C DE758951 C DE 758951C
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DE
Germany
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voltage
coil
contacts
winding
switch
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Expired
Application number
DEL100479D
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English (en)
Inventor
Arthur H Lauder
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
    • H02J3/40Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Selbsttätige Einrichtung zum Synchronisieren einer asynchron anlaufenden Synchronmaschine Die Erfindung beizieht sich auf eine selbsttätige Einrichtung zum Synchronisieren vom Synchronmaschinen, die asynchron angelassen werden. Es ist bereits ein von einer Synchronmaschine angetriebener Steuerstromerzeuger bekannt, der einen unbew ickelten Anker besitzt. Der Steuerstromerzeuger verursacht Pulsationen in der Netzspannung, die durch ein empfindliches Relais auf einen Gleichstromkreis übertragen werden. Mit wachsender Maschinendrehzahl ergibt sich eine raschere Impulsfolge, so d'aß schließlich ein vom Gleichstromkreis erregtes Relais anzieht und dabei das EinLegen des Erregerstromschalters der Synchronmaschine veranlaßt. Der Erregerstromschalter hält sich über einen Selbsthaltekreis, so daß er nicht geöffnet wird, wenn die Synchromnaschine außer Tritt fällt. Der Synchranisiervorgang ist also abhängig von Spannungsschwankungen des Netzes und berücksichtigt nicht die Größe der Schlupfspannung, welche bekanntlich in diesem Zusammenhang wichtig ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, die diese Nachteile vermeidet. Die Synchronmaschine treibt einen. Steuerstromerzeuger mit. verstellbarem Ständer, der mit dem Wechselstromnetz verbunden ist. Die Gleichstromerregung der Synchronmaschine wird abhängig von der Größe der Phasenlage d-,--r Spannung dieses Steuerstromerzeugers selbsttätig eingelegt, beim Außertrittfallen der Synchronmaschine aber wieder abgeschaltet, worauf diese '-Maschine neuerlich synchronisiert wird..
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein Differenzrelais als Steuerorgan für das Synchronis,ie.ren, dessen eine Wicklung in Abhängigkeit von einerTeilspannung des Steuergeneratorständers erregt ist und dessen andere Wicklung abhängig von der Vektorstimme aus einer anderen Teilspannung des Steuergenera:torständers und aus der über einen Wandler abgenommenen Netzspannung gespeist wird.
  • Uni, eine Trittüberwachung nach dem Synchronis,i@eren zu erhalten, erregt man diie erste Wicklung 'des Diffe=renzrelais zusätzlich über den Wandler abhängig von der Netzspannung. Die Ständerteilspannungen werden so abgenommen, daß sie bei Vollast und- Synch:ron.ismus etwa in Gegenphase liegen, wobei jedoch eine Teilspannung sich in Phase mit der Sekundärspannung des Netzwandlers befindet.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt ein Schema der erfindungsgemäßen Einrichtung; Fig. z und 3 zeigen verschiedene Abweichungen in den Bestandteilen der Einrichtung; 'in Fig. d. ist der Steuergenerator mnit umlaufendem- Erregerfeld durch eine andere Maschine ersetzt.
  • In Fig. i besitzt der Synchronmotor i eine Ständerwicjkluiig 2 und eine Po,lradwic111ung 3. Die Ständerwicklung kann durch den Schalter 4. an ein Wechselstromnetz 5 angeschlossen werden. Der Einfachheit halber ist hier ein Handschalterd. dargestellt. Die Wicklung 3 kann durch einen Schalter 7 an die Erregerquelle 6 geschaltet werden. Wenn der Schalter 7 offen steht, schaltet er die Wicklung 3 auf einen geeigneten Widorstand B. Die Betätigungsspule 9 bewegt den Schalter 7, sobald sie erregt wird; aus der gezeichneten Lage in die andere. in der die Wicklung 3 erregt wird.
  • Der einphasige Steuerstromerzeuger 10 wird so angetrieben, daß seine Geschwindigkeit der des Synchronmotors i verhältnisgleich ist. Der Stromerzeuge=r io besitzt zwei Wechselstromklemmen i i und 12 und dazwischen noch eine Klemme 13 in solcher Anordnung, d@aß die Spannungen zwischen 12, 13 und zwischen 13, 11 etwa gleich und in Phase sind. Der Ständer 14 des Generators ist beliebig drehbar, so daß d,ie genannten Teilspannungen in ihrer Phasenlage geändert werden können in bezog auf die Spannung der Sekundärwicklung 17 eines Netzwandlers 18, der zwischen Ständer I:I und Netzleitung 5 liegt. Der Strom des Generators io ändert sich mit der Geschwindigkeit und Stellung des Läufers vom Motor i. Die Primärwicklung des Spannungswandlers 18, die niiit 19 benannt ist, wird durch die Kontakte 2o des Schalters q. an das Netz angeschlossen. Die Läuferwicklung 15 des Generators io ist über einen Vollweggleich,richter i( mit der Sekundärwicklung 17 des Wandlers verbunden. Durch einen einstellbaren Widerstand 21 in Reihe mit der Läuferwicklung 15 kann deren Gleichstroin auf einen bestimmten Wert eingestellt «-erden.
  • Zum Einrücken des Erregerschalters 7 ist als Steuerorgan ein Differenzrelais 22 vorgesehen. Dieses besitzt eine Zugspule 23, die in Reihe mit einem Vollweggleichrichter 25 und einen Einstellwiderstand 28 zwischen den Klemmen 12 und 13 liegt. Dieser Kreis ist über die Hilfskontakte 26 des offenen Schalters 7 geschlossen. Die entgegengesetzt wirkende Relaisspule 24 ist über einen Vollweggleichrichter 27 an einen Kreis angeschlossen, der die Sekundärwicklung 17 des Wandlers 18, die Klemmen i i und 13 und das zwischen beiden liegende Stück der Ständerw icklung enthält.
  • Während der Motor angelassen wird, wechselt die Erregung der Spule 23 im Takt mit der Spannung zwischen den Abnahmebürsten bei 12 und 13, welche von der Motordrehzahl abhängt. Die Erregung der. Spule . ändert sich dagegen abhängig von der Vektorsumme der Spannung zwischen 11, 13 und der Spannung an der Wicklung 17. Daher wird die Spule 24 je nach der Stärke des Stromes an den Punkten i i und 13 erregt.
  • Bevor der Motor i eine vorbestimmte Drehzahl erreicht, bleibt der Zug, den die Spule 23 ausübt, während jeder Schlupfperiode kleiner als der Mindestzug der Spule 2.I. Allmählich erreicht nun der Motor i diese vorbestimmte Drehzahl, die vorzugsweise seiner größten Geschwindigkeit bei der h<ychstzulässigen Last entspricht. Dann erreichen die Ständerteilspan:nungen zwischen 12, 13 und 13. 11 am Generator io eine solche Höhe, daß die Zugkraft der Spule 23 den Mindestzug d=er Spule 24 in jeder Schlupfperiode überwindet. Das Relais 22 wird also betätigt, es schließt die Kontake 29 und, öffnet die Kontakte 30 und 31. Es gibt also zwei Bedingungen für das Durchziehen des Differenzrelais: Der Motor muß eine bestimmte Drehzahl erreichen, und zwischen der Netzspannung und der Teilspannung I1, 13 muß eine bestimmte Phasenlage herrschen. Durch geeignete Wahl der Ständereinstellung beim Generator io wird nun erreicht, daß das Relais 22 an dem Punkt der Schlupfspannung anzieht, der für das Zuschalten der Erregung durch den Schalter 7 am günstigsten isst. Dieser Zeitpunkt, an dem. das Relais 22 wirkt, liegt um die nötige Betätigungszeit des Schalters 7 vor dem vorteilhaftesten Punkt der Sch upfperiode.
  • Das Differenzrelais isst praktisch unabhängig von Sp.ann=gs(s,chwanlmngen im Netz 5, denn solche Schwankungen erzeugen ein ähnliches Auf und Ab in der Erregung und Spannung des Steu erstrornerzeugers io und in den Strömen, welche die,Spulen 23 und 24 durchfließen. Vorzugsweise wird die Anordnung so bemessen, daß ein beträchtlicher Unterschied in den. Zugkräften der Spulen 23 und 24 nötig ist, um das Relais zu betätigen. Wenn; daher die Kontakte 29 geschlossen sind, bleiben: sie es lange genug, um den Schalterschlu.ß zu steuern. Sie vervol.ls-tändigen dann einen Speisekreis für die Schalterspule 9, der über die Kontakte 32 eines zugeordneten Zeitrelais 33 füli.rt. Der Schalter 7 schaltet dann mittels seiner Hilfskontakte 34 einen Haltekreis für die Schaltspule 9 ein.
  • Um zu erreichen, daß das Differenzrelais 22 den Erregerschalter ,7 öffnet, wenn der Motor i außer Tritt fällt, wird es zunächst wieder in seine Normallage zu=rückgeführt. Die Phasenverschiebung, bei welcher das Relais 22 den Schalter 7 schließt, ist ganz verschieden von derjenigen Phasenverschiebung des Motors, die dieser bei schwerer Last aufweist, wenn er in Tritt ist. Infolge dieser Veränderung wä=chst der Zug der Spule 24, nachdem das Synchronisieren eingeleitet ist. Das Relais nimmt wieder seine normale Stellung ein. Dasf Zeitrelais 33 wird dabei erregt und öffnet den; ursprünglichen Speise- und Haltekreis der Schalterspule g. Gleichzeitlig mit den Kontakten 3i werden jedoch auch die Kontakte 3o des Differen=zrelais geschlossen. Diese schließen über den Widerstand 36 einem zweiten Haltelcrei.s der Schaltspule 9 des Schalters 7, bevor das Zeitrelais 33 den ursprünglichen Haltekreis, unterbrachen hat.
  • Durch Öffnen der Kontakte 26 und Schließen der Kontakte 37 ändert der Schalter 7 die Anschlüsse der Spule 23 und des Gleichrichters 25. Sie lieglen nun in Reihe mit der Sekundärwicklung 17 des Spannungswandlers 18 und mit den Klemmen 12, 13 des Steuerstromerzeugers io. Nunmehr ist die Spule 23 erregt in Abhängigkeit von der Vektorsumme aus der Spannung zwischen den Klemmen 12, 13 und; aus der Sekundärspan=-nung des Wandlers 18. Der Erregerstrom, in der Spule 24 hängt ab von der Vektorsumrne aus der gleichern Sekundärspannung und aus der Spannung zwischen den Klemmen 13, 1i. Die Schaltung ist so angeordnet, daß die Sekundärspannung von 18 und die Spannung zwischen den Klemmen 13, 1i etwa in Phase liegen, wenn der Motor bei Vollast in Tritt läuft. Gleichzeitig sind die Sekundärspannung von 18 und die Spannung zwischen den Klemmen i2, 13 in wechselseitiger Gegenphase.
  • Nenn daher der Motor voll belastet ist, hat der Strom in der Spule 24 fast seinen Höchstwert und der Strom in der SpUle 23 fast seinen, niedrigsten Wert erreicht. Ist der Motor nicht voll belastet, so fließt ein kleinerer Strom durch die Spule 24 und ein größerer Strom durch die Spule 23. In diesem Fall wiegt die Zugkraft der Spule 24 vor und hält das Relais in seiner Normallage. Sobald der Motor außer Tritt fällt, steigt der Strom in der Spule 24 bis zu seinem Höchstnert und nähert sich dann seinem Tiefstwert; gleichzeitig fällt der Strom in der Spule 23 auf seinen geringsten Wert ab und nähert sich daraufhin seiner größten Stärke.
  • Bei einer vorbestimmten Verschiebung zwischen Ständerfluß und Polrad im. Motor i ist die Spule 23 imstande, das Relais 22 zu betätigen. Dieses schließt dann seine Kontakte 29 und öffnet die Kontakte 30, 31, wodurch die Schaltspule 9 entregt wird und der Schalter 7 die Erregung 6 vom Motor i nimmt.
  • Der Schalter 4 wird geschlossen, sobald man den Motor i anlassen will. Danach liegt die StänderwicklUng 2 am Wechselstromnetz 5. Der Motor läuft als Induktionsmotor hoch. Beim Schließen des Schalters 4 wurden auch die Kontakte 2o geschlossen, durch welche die Primärwic klung 19 des Spannungswandlers 18 an eine Phase des Netzes 5 ge,-schalfiet wurde. Augenblicklich floß ein Strom durch die Spule 24, der das Differenzrelais 22 in; seine Normallage bringen konnte, falls es noch nicht in dieser Lage gewesen wäre. Die Spannung zwischen den Klemmen 12 und 13 wächst im wesentlichen verhältnisgleich m=it der Drehzahl des Motors. Also hängt auch. die Zugkraft der Spule 23 von der Motordrehzahl ab. Die Spannung zwischen den Kleminen 13 und: ii wächst in ähnlicher Weise mit der Motorgeschwindigkeit, und da diese Klemmen mit der Sekun=därwicklung 17 in Reihe liegen, ist der Strom durch die Spule 24, der im Takt der Schlupfperiod en schwankt, seiner Amplitude nach von der Drehzahl abhängig.
  • Bei einer bestimmten Motorgeschwindigkeit überwindet die Zugkraft der Spule 23 jene der Spule 24, und zwar dann, wenn die letztere durch ihren Mindestwert geht. Das. Relais 22 schließt dann. seine Kontakte 29 und damit einen Erregerkreis für die Schaltspule 9 über die Kontakte 38 des Schalters 4 und die Kontakte 32 des Relais 33. Die Kontakte 38 schließen vorzugsweise verzögert, nachdem der Schalter 4 eingelegt worden ist. Dia Erregung 6 wird nun durch den Schalter dem Motor i zugeführt, der in Tritt kommt. Über die Kontakte 34 des Schalters 7 ist eine 1;.lberbrückung der Kontakte 29 für den Kreis der Schaltspule 9 hergestellt. Durch öffnen der Kontakte 26 ist der ursprüngliche Speisekreis der Spule 23 von Klemme 12 zu Klemme 13 aufgehoben, der die Kontakte 39 und den einstellbaren Widerstand enthält. Durch Schließen der Kontakte 37 schaltet der Schalter 7 die Spule 23 in Reihe mit der Sekundärwicklung 17 in eine neue Verbindung zwischen den Klemmen 12 und 13.
  • Solange der Motor i im Tritt läuft, ist die gegenseitige Lage der magnetischen Flüsse im Ständer und Polrad derartig, d'@a,ß sich folgendes Verhältnis ergibt. Die Vektorsumme aus der Sekundärspannung des Wandlers 18 und der Spannung 13, 11, die in der Spule 24 wirksam ist, übertrifft die in der Spule 23 wirksame Vektorsumme aus der Sekundärspannung von 18 und der Spannung zwischen 12, 13. Sobald der Motoir in Tritt fällt, zieht daher die Spule 24 das Relais 22 in seine Normallage zurück. Dieses Relais ergänzt durch seine Kontakte 3o einen Verriegelungskreis für die Schaltspule 9, der über den Widerstand 36, die Kontakte 34 des Schalters 7 und die Kontakte 38 des Schalters 4 führt. Durch das Schließen der Kontakte 31 des Relais 22 wird ein Erregerkreis für das Zeitrelais 33 über die Kontakte 34 des Schaltors; und die Kontakte 38 des Schalters 4 gleichzeitig vervollständigt. Das Relais 33 öffnet sein!-, Kontakte 32 und 39 beim Ansprechen augenblicklich, fällt jedoch verzögert ab, nachdem es entregt wurde.
  • Gerät der Motor nicht in Synchronismus oder fällt er außer Tritt, so steigt der Strom in der Spule 24 zunächst auf seinen Höchstwert und nähert sich dann seinem Mindestwert, da der Verschiebungswinkel zwischen dem Ständerfluß und den Läuferpolen während der ersten Schlupfperiode nach dem Außertrittfallen abnimmt. Gleichzeitig durchfließt der Strom in Spule 23 seinen Tiefpunkt und nähert sich seinem. höchsten Wert. Bei einem bestimmten Verschiebungswinkel überwindet der Zug der Spule 23 den Gegenzug der Spule 24, so daß die Kontakte 30 und 31 sich öffnen. Der Kontakt 30 unterbricht den Kreis der Schaltspule 9, so daß der Schalter 7 die Erregerquelle 6 von der Läuferwicklung 3 abschaltet. Der Kontakt 31 entregt das Relais 33, das seine Kontakte 32 und 39 so langsam schließt, daß die Maschine ihre Geschwindigkeit wieder aufholt und die Überwachungskreise inzwischen wieder hergestellt sind. Das Synchronisieren kann von neuem stattfinden.
  • Statt bei, der Ständerwickl:ung des Steuerstromerzeugers io eine Mittelanzapfung 13 anzubringen, kann man ebensogut eine Drossel 4o zwischen den Klemmen 12 und i i anbringen, wie Fig. 2 zeigt. An dieser Drossel ist einte mittlere Anzapfung 13' vorzusehen, «-elche die Klemme 13 in Fig. i ersetzt.
  • Fig. 3 zeigt eine Dreiphasenmaschine an Stelle des einphasigen Generators 10 von Fig. i. Bei dieser Ausführungsart wächst die Spannung zwischen den Klemmen 12 und 13 bis zu einem ausreichenden Wert, wenn der Motor i eine vorgeschriebene Geschwindigkeit während des Anlassens erreicht. Läuft der Motor synchron, so bleibt das Relais 22 in seiner Normallage, weil die Vektorsumme aus der Spannung von 17 und der Spannung zwischen den Klemmen 13, 11 größer ist als die Vektorsumrne aus der Spannung von 17 und aus der Spannung zwischen den Klemmen 12, 13. Fällt jedoch der Motor außer Tritt, so ändert sieh die in der Spule 23 wirksame Vektorsumme entgegengesetzt zu der Spannung, die der Spule 24 aufgedrückt wird, und zwar während jeder Schlupfperiode, so daß bei einem bestimmten Verschiebungswinkel zwischen Ständerfluß und Polrad des Motors i die Erregung von diesem abgeschaltet wird. Nachdem das Relais 33 seine Kontakte 39 wieder geschlossen hat, beginnt ein neuer Synehronis:ierungsversuch.
  • In Fig.4 wird an Stelle des Steuergenerators mit umlaufendem Erregerfeld eine Maschine io angewendet, bei der ein vom :Motor i angetriebenes Glied 42 Änderungen des Magnetflusses hervorruft. Gegenüber Fig. i besteht insofern noch eine Abweichung, als die Spule 23 des Relais, 22 und- der Vollweggleichrichter 25 während des asynchronen Anlaufs nicht zwischen die Klemmen 12 und 13 geschaltet sind, sondern in Reihe an der Sekundärspannung dies. Wandlers 18 liegen; demnach ist der Strom, in der Spule 23 proportional der Netzspannung, d. h. etwa gleichbleibend, während der Motor i angelassen wird. Dieser Stromkreis der Spule 23 und des Gleichrichters -25 schließt die Kontakte der Schalter .I. und 7 sowie die Kontakte 39 dies Zeitrelais und den einstellbaren Widerstand 28 ein.
  • Die Kontakte 41 am Schalter .4 schließen vorzugsweise erst verzögert nach den Hauptkontakten dieses Schalters. Dadurch ist gesichert, daß das Relais 22 auf jeden Fall beim Anlassen in seine Norinal.lage durch die Spule 24 zurückgeführt werden kann.. Der Strom in der Spule 23 wird durch den Widerstand 28 so eingestellt, daß seine Zugwirkung kleiner bleibt als die Zugkraft der Spule 24, solange der Motor i die gewünschte Synchronisiergeschwindigkeit nicht erreicht hat. Die Vorgänge beim Synchronisieren und die Trittüberwachung spielen sich genau so ab, wie bei der Anordnung nach Fig. i.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Einrichtung zum Synchronisieren einer asynchron anlaufenden Synchronnvaschine mittels eines von dieser angetriebenen, mit dem. Netz verbundenen Steuerstromerzeugers- mit verste:l:lbamm Ständer, gekennveichnet durch ein Differenzrelais (22), dessen eine Wicklung (23) in Abhängigkeit von; einer Teilspannung (zwischen der Klemme 12 und dar Z.wischenänzapfung 13) des Steuergeneratorständers erregt ist und dessen andere Wicklung (2q.) abhängig von der Vektorsumme aus einer anderen Teilspannung (zwischen i i, 13) des Steuergeneratorständers und der über einen Wandler (18) abgenommenen Netzspannung gespeist ist. 2. Selbsttätige Synchronisiereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Wicklung (23) des Differenzrelais (22) mach denn Synchronisieren zur Trittüberwaichung zusätzlich über den Wandler (18) abhängig von der Netzspannung erregt ist und daß die Ständerteilspannungen: (zwischen i 1, 13 und, 12, 13) bei Vollast und Synchronismus etwa in Gegenphase liegen,' wobei jedoch die eine Teilspannnung (zwischen i 1, 13) sich in Phase mit der Sekundärspannung des Netzwandlers (18) befindet. 3. Selbsttätige Synchronisierelinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Zwischenanzapfung (13) des Ständers (io) des Steuerstromerzeugers eine lern letzteren parallel geschaltete Drossel (4o) mit einer Mittelanzapfung (13') angewendet wird. Zurr Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen. würden: USA.-Patentschrift Nr.
  2. 2 Ido 39o.
DEL100479D 1939-03-30 1940-03-31 Selbsttaetige Einrichtung zum Synchronisieren einer asynchron anlaufenden Synchronmaschine Expired DE758951C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3201836A1 (de) * 1982-01-19 1983-09-08 H. Wohlenberg KG - GmbH & Co, 3000 Hannover "dreimesserschneidemaschine"

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2140390A (en) * 1936-06-17 1938-12-13 Gen Electric Speed responsive means

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