DE75859C - Tragblattfeder mit Gegenfeder für Wag-en und andere Gefährte - Google Patents

Tragblattfeder mit Gegenfeder für Wag-en und andere Gefährte

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DE75859C
DE75859C DENDAT75859D DE75859DA DE75859C DE 75859 C DE75859 C DE 75859C DE NDAT75859 D DENDAT75859 D DE NDAT75859D DE 75859D A DE75859D A DE 75859DA DE 75859 C DE75859 C DE 75859C
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DE
Germany
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spring
suspension
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cars
vehicles
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Application number
DENDAT75859D
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Original Assignee
Dr. E. M. DESprez in St. Quentin, Aisne, Frankreich
Publication of DE75859C publication Critical patent/DE75859C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
    • F16F1/18Leaf springs
    • F16F1/26Attachments or mountings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F3/00Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic
    • F16F3/02Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of steel or of other material having low internal friction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2202/00Indexing codes relating to the type of spring, damper or actuator
    • B60G2202/10Type of spring
    • B60G2202/11Leaf spring
    • B60G2202/112Leaf spring longitudinally arranged
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2500/00Indexing codes relating to the regulated action or device
    • B60G2500/20Spring action or springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dieser Tragfeder sollen Ausgleichsfedern (Gegenfedern) diejenigen Gegenkräfte vermindern oder wenn möglich sogar aufheben, welche bei Anwendung gewöhnlicher Federn auftreten, wenn — infolge unebenen Bodens — bei plötzlicher Biegung der Tragfedern durch die Last eine Gegenkraft auf die Feder auftritt, die um so gröfser ist, je gröfser die Wirkung der Tragfeder selbst ist.
Diese Ausgleichsfedern lassen sich besonders leicht bei Schraubenfedern anbringen.
Da aber in den meisten Fällen und namentlich im Wagenbau fast ausschliefslich Blattfedern zur Anwendung kommen, so müssen auch bei diesen Ausgleichsfedern angebracht werden.
Fig. ι zeigt in Ansicht eine in gewöhnlicher Weise aus Federn zusammengestellte Doppelblattfeder, welche im Wagenbau allgemein üblich und mit einer> Ausgleichsfeder ausgestattet ist; Fig. 2 zeigt den Grundrifs.
Fig. 3 zeigt eine Feder mit einfachen Blättern in Ansicht, die ebenso wie die Feder nach Fig. ι in eine Ausgleichsfeder umgestaltet ist.
Fig. 4, 5 und 6 zeigen in gröfserem Mafsstabe in Längsansicht, Kopfansicht und Draufsicht Details der Federanordnung nach Fig. 3.
In der Anordnung nach Fig. 1 und 2 ist die Tragfeder aus zwei bis drei in gewöhnlicher Weise gelenkig mit einander verbundenen Blattfedern gebildet. Feder 2 ist in der Mitte bei 4 durch eine Platte oder Hülse auf einem festliegenden Stützpunkt befestigt.
Ist die Feder nicht belastet, so nimmt sie eine ihrer Biegungskraft entsprechende Pfeilbogenform an; unter der Wirkung der von der Feder getragenen Last wird dieser Pfeilbogen vermindert, und zwar findet diese Verminderung um so mehr statt, je gröfser die Last ist. Durch Unregelmäfsigkeiten auf der vom Wagen befahrenen Strafse und durch die hieraus sich ergebenden Stöfse findet eine fortwährende Veränderung in der Pfeilhöhe der Feder statt, wobei einer jeden Biegung fast unmittelbar eine plötzliche Rückkehr der Feder in die Ausgangsstellung folgt, aus welcher Rückkehr sich für den Wagen verminderte Stöfse ergeben, die aber den von den Tragachsen aufgenommenen Stöfsen proportional sind. Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, diese Stöfse gegen den Wagen vollständig zu verhüten, indem vermieden wird, dafs die Feder plötzlich in ihre Ausgangsstellung zurückgeht; zu diesem Zweck wird jede Gruppe der Federlagen 1,2 mit einer Gegenfeder 5,6 ausgerüstet, welche als Ausgleich wirkt. Diese Federn 5, 6 werden an den zugehörigen Tragfedern in der Weise befestigt, dafs ihre Federkraft immer der Federkraft der Tragfeder entgegenwirkt. In der durch die Zeichnung ersichtlichen Stellung, in welcher die Tragfeder sich in Ruhe befindet, also nicht belastet ist, ist die Ausgleichsfeder dementgegen am meisten gespannt, indem die Ruhelage der letzteren annähernd einer waagrechten Linie entspricht, in welche Lage sich die Ausgleichsfeder einstellt, wenn die Tragfeder am stärksten belastet ist. Hieraus ergiebt sich, dafs, wenn die Tragfeder an der äufsersten Grenze ihrer Belastung angelangt ist, die Gegenfeder vollständig ohne Federkraft ist und eine Wirkung nicht äufsert. Geht aber die Tragfeder in ihre Ausgangsstellung
zurück, so spannt sich die Ausgleichsfeder von Neuem, indem sie der Aufbiegung der Tragfeder immer mehr entgegenwirkt, infolge dessen dieses Aufbiegen langsam und demgemäfs ohne Stofs vor sich geht.
Die Ausgleichsfeder ist mit der zugehörigen Tragfeder durch Bolzen oder Platte verbunden, die in der Mitte der Feder befestigt ist.
Die Enden der Gegenfeder haben natürlich freie Bewegung.
In der Anordnung nach Fig 3 ist die Wirkungsweise dieselbe, nur ist an die Stelle einer doppelten eine einfache Tragfeder 1 getreten und steht die Ausgleichsfeder 5 in der Mitte der Tragfeder mit letzterer in Verbindung; in diesem Falle empfiehlt es sich aber, das Ende der Ausgleichsfeder zu führen.
Zu diesem Zweck wird das Ende der Tragfeder oder der Ausgleichsfeder (in der Anordnung nach der Zeichnung der ersteren) mit einer Kappe 7 versehen, welche die Führung der hindurchgesteckten Ausgleichsfeder bildet. Dabei werden Trag- und Ausgleichsfeder durch eine dünne Metallumhüllung 8 mit eingelegter und durchlochter Platte 9 aus Kautschuk oder anderer gleichwerthiger nachgiebiger Masse von einander getrennt gehalten.
Die Kappe 7 kann an der Ausgleichsfeder oder an der Tragfeder befestigt werden und wird sich dementsprechend die Tragfeder oder die Ausgleichsfeder in der Kappe frei verschieben können.
Es ist am Schlufs zu bemerken, dafs bei Anwendung der aus einer Ausgleichs- (Gegen-) und einer Tragfeder zusammengesetzten Federanordnung, welche ein vorher zusammengestelltes Ganzes bildet, der Stellmacher keine Schwierigkeit beim Befestigen und Anbringen der Feder haben wird, da sich letzteres ebenso leicht bewirken la'fst wie bei einer gewöhnlichen Feder für Wagen.

Claims (2)

Patent -Ansprüche:
1. Eine Tragblattfeder mit Gegenfeder für Wagen und andere Gefährte, dadurch gekennzeichnet , dafs eine aus einer oder mehreren Blattlagen gebildete Feder (5, 6) von derselben Form wie die Tragfeder (1) so mit letzterer verbunden ist, dafs die Spannung dieser Feder derjenigen der Blattfeder entgegenwirkt, zu dem Zweck, die Gegenwirkungen, welche durch infolge unregelmäfsiger Bodenbeschaffenheit hervorgerufene Stöfse auftreten, auszugleichen.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Feder, bei welcher zwischen die gegen einander verschiebbaren Enden der Trag- und Gegenfeder elastische Kissen (8) gelegt sind, um die Beweglichkeit zu erhöhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75859D Tragblattfeder mit Gegenfeder für Wag-en und andere Gefährte Expired - Lifetime DE75859C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE75859C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0631064A1 (de) * 1993-05-24 1994-12-28 Eaton Corporation Doppeltwirkende Synchronisiervorrichtung-Kupplung-Anordnung
WO2010113152A1 (en) * 2009-04-02 2010-10-07 Babyroo Ltd. Dual hinged ovoid leave spring package for a seat

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0631064A1 (de) * 1993-05-24 1994-12-28 Eaton Corporation Doppeltwirkende Synchronisiervorrichtung-Kupplung-Anordnung
WO2010113152A1 (en) * 2009-04-02 2010-10-07 Babyroo Ltd. Dual hinged ovoid leave spring package for a seat
US8720871B2 (en) 2009-04-02 2014-05-13 Babyroo Ltd. Dual-hinged spring

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