DE758147C - Einrichtung zur Sicherung von selbsttaetig arbeitenden Wasserversorgungsanlagen gegen UEberdruck - Google Patents

Einrichtung zur Sicherung von selbsttaetig arbeitenden Wasserversorgungsanlagen gegen UEberdruck

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DE758147C
DE758147C DEG101300D DEG0101300D DE758147C DE 758147 C DE758147 C DE 758147C DE G101300 D DEG101300 D DE G101300D DE G0101300 D DEG0101300 D DE G0101300D DE 758147 C DE758147 C DE 758147C
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Germany
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Application number
DEG101300D
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Gustav Grossmann
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  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Sicherung von selbsttätig arbeitenden Wasserversorgungsanlagen gegen Uberdruck Bei selbsttätig arbeitenden Wasserversorgungsanlagen wird der Lauf der Wasserpumpe od. dgl. durch eine Steuervorrichtung bestimmt, die bei ausreichendem Druck in der Anlage die Förderung abstellt, bei sinkendem Druck wieder einschaltet. Um bei nicht rechtzeitiger Ausschaltung der Förderung die Entstehung eines gefährlichen Überdruckes in der Anlage zu vermeiden, ist außerdem der Druckbehälter oder die Druckleitung noch mit dein üblichen Sicherheitsventil ausgestattet. Da das Sicherheitsventil nur äußerst selten zu arbeiten hat, setzt es sich leicht fest oder wird undicht, ein: Übel; dem vielfach durch Erhöhung der Ventilbelastung abgeholfen wird. Hierdurch ver-Tieren die Sicherheitsventile an Zuverlässigkeit, was sich schon in vielen Unfällen offenbart hat.
  • Die Erfindung soll hiergegen Abhilfe schaffen. Sie bezieht sich auf eine Einrichtung zur Sicherung von selbsttätig arbeitenden' gegen überdruck-, die dadurch gekennzeichnet ist, daß durch Verschiebung eines Kolbens od. dgl. durch den Überdruck eine unter Spannung gehaltene Vorrichtung freigegeben wird, die gegen einen mit dem Druckraum in Verbindung stehenden Bauteil schlägt und dadurch einen Auslaß aus dem Druckraum freilegt. Beispielsweise kann die unter Spannurig gehaltene und unter Einwirkung des überdrucken freigegebene Vorrichtung ein mit dein Druckraum in Verbindung stehendes, aus zerbrechlichem Baustoff gefertigtes Rohr oder I','olirstück zertrümmern.
  • Die unter Spannung gehaltene Vorrichtung und der frei zu legende Auslaß können durch .eine Kappe äbgedeckt sein, die auch eine Abfullöffnung umschließt.
  • rin Ausführungsbeispiel; des Erfindungsegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht. -.
  • Abb. i zeigt eihenlängsschnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb. 3 einen Grundriß einer Sicherungseinrichtung nach der Erfindung.
  • An einen --Ansatz oder Stutzen der Druckleitung wird die die Sicherungseinrichtung tragende Grundplatte i angeschraubt. Infolgedessen wird sich der Druck aus der Druckleitung in den Raum 2 bis unter die Membran 3 fortsetzen. Der Druck gelangt auch in die aus einem zerbrechlichen Stoff, z. B. Glas, gebildete Haube.. die auf die Öffnung 5 der Platte i aufgesetzt ist. Die Haube .1 wird durch einen Flansch 6 und Schrauben ; festgehalten und gegenüber der Grundplatte i durch Dic(itscheiben 8 und 9 abgedichtet.
  • L`lier die 'Membran 3 ist ein Aufsatz to in Form einer seitlich teilweise offenen Haube gestülpt, der unten in einem Flansch i i endet. Durch die Schrauben 12 ist der Flansch i i auf der (rundplatte i festgeschraubt. Zwischen ihm und der Grundplatte ist, wie aus Abb. i entnommen werden kann, die 'Iembran 3 eingespannt. Das Innere des Flansches i i ist finit einer zylindrischen Bohrung 13 versehen, in der ein mit der Membran 3 in Verbindung stehender Kolben 14 verschiebbar ist. Der Kolben wird durch eine Feder 15 in seiner untersten Stellung gehalten. Die Feder 15 ist mit Hilfe der Druckscheibe 16 und der Stellschrauben 17 (Abb. 2) einstellbar. Damit die Feder 15 nicht in unzulässiger Weise zusammengedrückt werden kann, ist der Vernchiebewec), der Druckscheibe 16 durch Anschlüge 33 begrenzt. Der Kolben 14 trägt eine Kolbenstange 1e, die oben mit einer Erweiterung etwas über den Aufsatz to hervorsteht.
  • Der Aufsatz to ist an der Oberseite mit einer Platte ig versehen, die die eigentliche Spannvorrichtung trägt. Die Spannvorrichtung besteht aus einem um einen Drehpunkt 2o verschwenkharen Hebel 2 i, der von einer .ini den Zapfen 22 ausschwingenden Klinke a3 erfaßt wird. Die Klinke 23 trägt noch eine Stellschraube 2.4. die in der Stellung der Klinke 23, bei der der Hebel 21 erfaßt wird, kurz oberhalb der Kolbenstange 18 liegt. Danit jedoch der zulässige Druck im Raum 2 ficht durch zri weites herausdrehen der Stellschraube 2.f überschritten wird, trägt die Klinke 23 noch einen Ansatz 32, dessen Abstand vom oberen Ende der Kolbentange i8 dem höchsten zulässigen Druck angepaßt ist.
  • L`ber die Grundplatte i kann noch eine in Abb. i und 2 gestrichelt angedeutete Kappe 25 gestülpt «-erden, die durch eine Dichtung 26 gegenüber der Grundplatte i abgedichtet ist. In der Grundplatte i ist schließlich noch eine Öffnung 27 vorgesehen, die mit einer Abflußleitung in Verbindung steht.
  • Zum Spannen der Spannvorrichtung dient eine Feder -28, die sich einerseits gegen einen Zapfen 29 der Platte i9 und andererseits gegen einen Zapfen 3o des Hebels 21 abstützt. Um ein nicht gewolltes Abheben der Klinke 23 vom Hebel 21 zu vermeiden, kann über die Klinke 23 noch die in Abb. 3 gestrichelt eingetragene Blattfederlasche 31 greifen, die an einem Stutzen der Platte i9 befestigt ist.
  • Die beschriebene Vorrichtung wirkt wie folgt: Steigt der Druck in der Druckleitung bzw. im Druckraum der Wasserversorgun-sanlage an, so erhöht sich auch der Druck inl Raum 2, und die Membran 3 wird nach oben bewegt. An dieser Aufwärtsbewegung der Membran 3 nehmen der Kolben i.I und die Kolbenstange 18 teil. Ist die Aufwärtsbewegung genügend fortgeschritten, so drückt die Kolbenstange i8 gegen die Stellschraube bzw. den Ansatz 32 und liebt die Klinke 23 vom Hebel 21 ab. Der Hebel 21 wird dadurch freigegeben und nun durch seine Feder 28 gegen die z. B. aus Glas bestehende Haube 4. geschleudert. Die Haube 4 zerbricht und gibt den Austritt von Druckwasser aus dem Raum 2 frei, das durch den Stutzen -27 abfließt. Sofort bei Freigabe des Wasseraustritts werden die Druckspannungen ini Innern der Anlage beseitigt, so daß Unfälle nicht mehr entstehen können.
  • Soll die Vorrichtung wieder in Gang gesetzt werden, so wird eine neue Haube .I auf die Öffnung 5 der Grundplatte i aufgesetzt, der Hebel ei zurückgeschwenkt und von der darüber gelegten Klinke 23 erfaßt. Die Einrichtung steht dann für erneute Benutzung zur Verfügung.
  • Selbstverständlich können die Einzelheiten der Vorrichtung auch in anderer ''eise ausgeführt werden, ohne daß dadurch die Tragweite der Erfindung beeinträchtigt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Sicherung von selbsttätig arbeitenden Wasserversorgungsanlagen gegen tläerdruck. dadurch gelcennzeicluiet, daß durch E-erschiebung eines Kolbens (i4) od. dgl. durch den Cberdruck eine unter Spannung gehaltene Vorrichtung (2i) freigegeben wird, die regen einen mit dem Druckraum (2) in verhindung stehenden Bauteil (4.), z. B. ein aus zerbrechlichem Baustoff bestehendes Iolir oder Rohrstück, schlägt und dadurch einett Auslaß aus dem Druckraum freilegt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Spannung gehaltene Vorrichtung (2 i ) uiid der frei zu legende Auslaß (5) durch eine halipe (2;) abgedeckt sind. die auch eine rlbflul3öffnung (27) umschließt.
DEG101300D 1940-02-11 1940-02-11 Einrichtung zur Sicherung von selbsttaetig arbeitenden Wasserversorgungsanlagen gegen UEberdruck Expired DE758147C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171689B (de) * 1958-08-08 1964-06-04 Commissariat Energie Atomique UEberdruck-Sicherheitsventil

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