DE756134C - Vorsatzplatte fuer Eisenbahngueterwagen - Google Patents

Vorsatzplatte fuer Eisenbahngueterwagen

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DE756134C
DE756134C DES144663D DES0144663D DE756134C DE 756134 C DE756134 C DE 756134C DE S144663 D DES144663 D DE S144663D DE S0144663 D DES0144663 D DE S0144663D DE 756134 C DE756134 C DE 756134C
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DE
Germany
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plate
car
pressure
freight wagons
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Expired
Application number
DES144663D
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Sylvester
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles
    • B61D19/001Door arrangements specially adapted for rail vehicles for wagons or vans
    • B61D19/002Door arrangements specially adapted for rail vehicles for wagons or vans specially adapted for grain cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description

  • Vorsatzplatte für Eisenbahngüterwagen Für Eisenbahngüterwagen, die zum Befördern von Getreide bestimmt sind, sind Vorsatztüren bekannt, die mittels besonderer Befestigungsvorrichtungen in die Türöffnungen der Güterwagen zu hängen sind und, in waagerechte Felder unterteilt, beim Entladen der Wagen von oben nach unten fortschreitend, felderweise zu öffnen sind. Diese auf ausländische Verhältnisse zugeschnittenen Vorsatztüren machen bauliche Veränderungen am Wagenkasten notwendig, die z. B. bei der Deutschen Reichsbahn verboten, also keineswegs auf deutsche Verhältnisse übertragbar sind.
  • Weiter ist eine Vorsatzplatte bekannt, die aus drei gelenkig miteinander verbundenen Feldern besteht, wobei das. MittelfeldV-förmig ausgestaltet ist und die Seitenfelder durch Scharniere an die schrägen Seiten des Mittelfeldes angelenkt sind. Die von innen vor die Wagentür gestellte Platte soll sich beim Lösen des an der Spitze des Mittelfeldes sitzenden und die einzige Befestigung bildenden Riegels in eine Art Sattelform legen und damit dem Gut den Weg aus dem Güterwagen freigeben. Damit verlieren aber die Seitenfelder ihre Anlehnung, und die Vorsatzplatte wird durch den überaus starken Staudruck des Förderguts aus dem Wagen herausgeschleudert. Bekannt ist auch eine- metallene Vorsatzplatte, die durch einen Anschlag auf der einen und einen unter Federdruck stehenden Balzen auf der andern Seite in der Güterwagentür gehalten wird, während das Ladegut sie gegen die Pfosten drückt. Sie bedarf jedoch besonderer Öffnungsklappen, um das Gut so weit entladen zu können, daß die Platte herausgenommen werden kann. Dabei ist ein Verbiegen der Öffnungsklappen sowie ein Beschädigen empfindlichen Guts beim Hochwuchten der Platte sehr leicht möglich.
  • Von einem einwandfrei wirkenden Vorsatzg ät für Eisenbahngüterwagen muß geforer.
  • dert werden, daß es ohne besondere, am Wagen anzubringende Befestigungsmittel sicher vor der Wagentür steht, den auftretenden Stau-(truck des Förderguts im mittleren Teil des Türbereichs zu den Türpfosten hin gleichin ; ßig ableitet und damit die vornehmlich hier auf dem Vorsatz lastende, einen hohen Verschleiß auslösende Spannung aufhebt, ein störungsfreies Einladen und stufenweises Ausladen ermöglicht, für alle Arten Schütt-und gegebenenfalls auch Stapelgüter zu verwenden und bei Nichtgebrauch auf kleinsten Raum zusammenzulegen ist.
  • Diesen Anforderungen entspricht die Vorsatzplatte gemäß der Erfindung, und zwar besteht das Neue darin, daß die in an sich bekannter Weise aus mehreren, gelenkig miteinander verbundenen Feldern bestehende Platte in der Gebrauchslage nach dem Wageninnern, also nach dein Schüttgut zu, einen vorspringenden, durch Spannmittel in der Stellung gehaltener Winkel bildet, so daß der Druck des Schüttguts auf die Vorsatzplatte abgefangen und deren Druck auf die zur starren Verbindung zweier benachbarter Felder vorgesehener, leicht lösbaren Sperrmittel verhindert wird. Zwischen breiten Seitenfeldern kann ein schmales, pfostenartiges Mittelfeld sitzen. Die Seitenfelder können am unteren Ende je ein durch Gelenkbänder verbundenes, umlegbares Bodenbrett tragen, das mit dem zugehörigen Feld durch eine Kette oder durch eine Leine verbunden ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeider Erfindung dargestellt, und zwar spielzeigt Abb. i eine Seitenansicht der in den Güterwagen zustellenden Vorsatzplatte, Abb. 2 den Grundriß der Vorsatzplatte in Gebrauchsstellung, Abb. 3 eine schaubildliche Ansicht der zusammengeklappten, transportfähigen Vorsatzplatte, Abb..I die schaubildliche Hinteransicht eines Feldes der Vorsatzplatte mit herabgeklapptem Bodenbrett und Abb. 5 die Ansicht eines mit Kartoffeln beladenen Reichsbahngüterwagens mit eingesetzter Vorsatzplatte.
  • Die im Ausführungsbeispiel die Vorsatzplatte bildenden Wände oder Felder a, b und c sind miteinander durch Gelenkbleche d und e zusammenklappbar verbunden, und die Gelenkbleche sind so angeordnet, daß sie an den Feldern a und b an der Innenseite, an den Feldern b und c an der Außenseite sitzen. Diese Anordnung der Gelenke sowie die unterschiedliche Breite des Feldes b gegenüber den Feldern a und c ist für ein schritt-, weises Freilegen des Ladeguts vorteilhaft, ermöglicht ferner ein störungsfreies Ausschwenken der Felder und ein leichtes Lösen der Sperrmittel. Gleichzeitig wird hierdurch auch die Zusammenlegbarkeit der Vorsatzplatte, wie Abb. 3 zeigt, erreicht.
  • Die benachbarten Felder a und b sind an der Außenseite der Vorsatzplatte mit Metallmanschetten g mit Führungslöchern oder mit Winkelstücken h mit Pührungslöchern versehen, die einander gegenüberliegen. Durch Einstecken des Riegels f in das Führungsloch der Metallmanschette und des entsprechenden Winkelstücks wird eine starre Verbindung des Feldes a mit dem Feld b, wie Alb. 2 veranschaulicht, herbeigeführt. Durch die eigenartige Anordnung der Gelenke d und e, die abwechselnd innen und außen an den benachharten Feldern der Vorsatzplatte angebracht sind, wird eine starre, ebene Verbindung aller Felder zueinander, ein Einbuchten der Platte nach innen, um den Staudruck der Ladung abzufangen, oder ein Vorspringen nach außen beim Entladen, um eine Entnahmeöffnung zu bilden, ermöglicht.
  • Ein Einbuchten der Vorsatzplatte nach innen zur Ableitung des Staudrucks kann beispielsweise durch Anbringen an sich bekannter Spannketten k bewirkt werden, die durch ein Spannschloß i (Abb. i und 2) gespannt werden und der Vorsatzplatte außer der Möglichkeit, den sich durch Rangierstöße noch vergrößernden Staudruck abzufangen, auch noch eine bessere Standfestigkeit geben. Beim Entladen des Güterwagens läßt man zunächst das im Bereich der Ablaufluken m liegende Ladegut durch diese Luken m abrollen. Sodann werden die Spannketten k gelöst und die starre Verbindung der Felder a und 1) durch Lösen der Verriegelung f aufgehoben. Ein leichtes Ziehen am Ring L führt zu der nötigen Schwenkbewegung des mittleren Feldes b nach rechts. Hierdurch verkürzt sich die Spannweite der Vorsatzplatte um die Breite des ausgeschwenkten Feldes b, was zur Folge hat, daß das an ihm angelenkte Feld a. sich vom Türpfosten des Güterwagens löst und nunmehr als Reguliermittel für das Ablaufen des nachrollenden Ladeguts verwendet werden kann. Der jetzt freigewordene Raum im Türbereich des Güterwagens genügt, um ein Absacken des Schüttguts mittels Gabel ungehindert durchführen zu können. Bei weiterem Entladen kann nach Freilegen des Feldes c die gesamte Vorsatzplatte herausgehoben werden.
  • Um die Standfestigkeit der Vorsatzplatte, die nur lose in die Tür des Güterwagens, entsprechend den Vorschriften der Deutschen Reichsbahn, zu stellen ist, zu erhöhen, können mit Gelenkblechen u an die Felder der Vorsatzplatte angelenkte Bodenbretter r vorgesehen sein, die eine mit Haken zum Eingreifen in eine Öse v versehene Kette oder Leine s haben. Zweckmäßig werden solche Bodenstützen nur an den größeren Felderna, c der Vorsatzplatte angebracht (vgl. Abb. 2).
  • Ein weiterer Vorteil der nach innen eingebuchteten Vorsatzplatte liegt in der Möglichkeit, den Raum zwischen Schüttgut und Wagentür bei Frostgefahr mit Strohbunden oder sonstigen die Kälte abhaltenden Stoffen auszukleiden, so daß die Verluste infolge Frostes wesentlich herabgemindert werden können.
  • Zum Zusammenlegen der Vorsatzplatte für den Transport werden auch die Bodenbretter r umgelegt, so daß die zusammengelegte Vorsatzplatte (Abb. 3) nur den Raum einer flachen Kiste beansprucht.
  • Die Erfindung läßt sich nicht nur auf dreiteilige, sondern ebensogut auf fünfteilige Vorsatzplatten anwenden, bei denen dann zweckmäßig drei breite Felder und zwei schmale Zwischenfelder vorgesehen werden. Es sind dann entsprechend 'mehr 'Riegel f anzuordnen, um die einzelnen, einander benachbarten Felder starr miteinander verbinden oder voneinander lösen zu können. Als Werkstoff für die Vorsatzplatte ist Holz oder jeder andere zweckentsprechende Stoff zu verwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lose vor die Wagentür zu setzende Vorsatzplatte für Eisenbahngüterwagen zum Abstützen lose verladenen Schüttguts, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise aus mehreren, gelenkigmiteinanderverbundenenF Feldern (a., h, c) bestehende Platte in der Gebrauchslage nach dem Wageninnern. also nach dem Schüttgut zu, einen vorspringenden, durch Spannmittel (k) in Stellung gehaltenen Winkel bildet, so daß der Druck des Schüttguts auf die Vorsatzplatte abgefangen und deren Druck auf die zur starren Verbindung zweier benachbarter Felder vorgesehenen, leicht lösbaren Sperrmittel (f) verhindert wird.
  2. 2. Vorsatzplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen breiten Seitenfeldern (a, c) ein schmales, pfostenartiges Mittelfeld (b) sitzt.
  3. 3. Vorsatzplatte nach den Ansprüchen 1 und 2; dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenfelder (a., c) am unteren Ende je ein durch Gelenkbänder (u) verbundenes, umlegbares Bodenbrett (r) tragen, das mit dem zugehörigen Feld durch eine Kette oder Leine (s) verbunden ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 583 06,4; USA.-Patentschriften Nr. 686 egg, 1051762.
DES144663D 1940-08-28 1940-08-28 Vorsatzplatte fuer Eisenbahngueterwagen Expired DE756134C (de)

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DES144663D DE756134C (de) 1940-08-28 1940-08-28 Vorsatzplatte fuer Eisenbahngueterwagen

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DES144663D DE756134C (de) 1940-08-28 1940-08-28 Vorsatzplatte fuer Eisenbahngueterwagen

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DE756134C true DE756134C (de) 1953-01-05

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ID=7542145

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DES144663D Expired DE756134C (de) 1940-08-28 1940-08-28 Vorsatzplatte fuer Eisenbahngueterwagen

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DE (1) DE756134C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076726B (de) * 1955-11-29 1960-03-03 Deutsche Bundesbahn Ladeausruestung fuer Transportfahrzeuge
DE1182685B (de) * 1958-12-04 1964-12-03 Talbot Waggonfab Offener Eisenbahngueterwagen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US686299A (en) * 1900-10-10 1901-11-12 Joseph David Horton Door for grain-cars.
US1051762A (en) * 1912-01-22 1913-01-28 Frank C Reynolds Grain-car door.
DE583064C (de) * 1932-06-18 1933-08-28 Paul Hanke Metallene Vorsatzplatte fuer Tueren von Eisenbahngueterwagen

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