DE754802C - Decke fuer Umkehrkammern von Flammrohrkesseln - Google Patents
Decke fuer Umkehrkammern von FlammrohrkesselnInfo
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- DE754802C DE754802C DEST57147D DEST057147D DE754802C DE 754802 C DE754802 C DE 754802C DE ST57147 D DEST57147 D DE ST57147D DE ST057147 D DEST057147 D DE ST057147D DE 754802 C DE754802 C DE 754802C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F23M5/00—Casings; Linings; Walls
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Description
- Decke für Umkehrkammern von Flammrohrkesseln Die Erfindung betrifft Decken für F1amm= rohrkessel, und zwar für das hintere Ende solcher Kessel, an welches sich die sog. Umkehrkammer anschließt. Den Abschluß der letzteren nach oben hin bildet meist ein in geringem Abstand über den Scheitelpunkten der in die Kammer mündenden Flammrohre angeordnetes Gewölbe, das entweder von der Rückwand her gegen den Kesselboden geführt ist oder aber auch in der Querrichtung zum Kessel von einer Seitenwand zur anderen die Umkehrkammer überbrückt. Infolge der Dehnungen des Kessels, die sich besonders bei Kesselanlagen mit vorgebauter Feuerung oder bei mechanischen Feuerungen mit festen Transmissionen fast ausschließlich nach hinten auswirken, in Verbindung mit den gegenläufigen Bewegungen des Kessels bei zeitweiser Außerbetriebsetzung werden die Gewölbe schon nach kurzer Zeit mehr oder weniger stark beschädigt oder zerstört, so daß unaufhörliche Wiederinstandsetzungen erforderlich sind.
- Es ist zwar schon bekannt, die zum Abschließen der Umkehrkammer dienende Decke so auszubilden, .daß sie der Dehnung und Zusammenziehung des Deckels folgen kann. Diese bekannten Vorrichtungen bestehen aus winkelförmigen Metallplatten, welche unter ihrem Eigengewicht oder unter dem Gewicht zusätzlicher loser Platten am Kesselboden anliegen und bei einer Ausdehnung des Kessels am vorderen Ende nach unten und am hinteren Ende nach oben ausschwingen, indem sie mit hakenartigen Leisten u. ä. um Ouerbolzen sich verdrehen. Hierbei wird entweder eine auf dem hinteren Winkelflansch aufliegende Metallplatte oder aber der verlängerte Winkelflansch selbst nach oben- ausgeschwenkt. Diese Einrichtungen sind in verschiedener Hinsicht nachteilig. Zunächst ist es sehr ungünstig, daß sie aus Metall bestehen müssen, wodurch sie verhältnismäßig teuer und schwer zu beschaffen und außerdem unter der Einwirkung der heißen Feuergase einem schnellen Verschleiß unterworfen sind. Ferner ist es nicht möglich, sie seitlich abzudichten und sie auch am vorderen und hinteren Ende dauernd dicht zu halten. Die Platten müssen nämlich auch eine seitliche Auflage haben, und wenn sie bei der Ausdehnung des Kessels angehoben werden, wird hierdurch die Abdichtung an den seitlichen Auflagestellen aufgehoben und außerdem sich ständig Flugasche in die entstehenden Spalten setzen, wodurch schließlich ein Zurückgehen der Winkelplatte in ihre Anfangslage verhindert wird, so daß dann ein abdichtender Deckenabschluß praktisch nicht mehr besteht.
- Nach der Erfindung werden die Mängel der bekannten Einrichtungen dadurch vermieden, daß die Decke als eine aus feuerfester Masse bestehende, gegenüber den Kesselmauern mit Spiel an der hinteren und den seitlichen Mauerauflagen sowie am Kesselboden anliegende einteilige Platte ausgebildet ist, welche pendelnd oder waagerecht verschiebbar aufgehängt ist, wobei die seitlichen und hinteren Spalten mit einer nachgiebigen feuerfesten Masse, wie Schlackenwolle u. dgl., ausgefüllt sind. Zweckmäßig ist die Decke noch gegenüber den Mauerauflagestellen und gegenüber dem Kesselboden durch Asbestschnüre od. dgl. zusätzlich abgedichtet. Ferner können die Aufhängemittel für die Decke in an sich bekannter Weise federnd ausgebildet sein.
- Bei der neuen Einrichtung findet ein einseitiges Abheben des Deckenabschlusses bei der Ausdehnung des Kessels nicht statt: Dabei erfolgen die Ausweichbewegungen der Decke sehr leicht, weil das Deckengewicht von der Aufhängung getragen wird und nur geringe Reibungswiderstände zu überwinden sind. Ebenso bietet das Zusammendrücken der Schlackenwolle für die Deckenbewegung kein Hindernis. Da irgendwelche Metallteile den heißen Feuergasen nicht ausgesetzt werden, sö hat die Decke eine unbegrenzte Lebensdauer.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise .dargestellt.
- Fig. i zeigt den hinteren Teil des Flammrohrkessels im senkrechten Querschnitt, während Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt dieses Kesselteiles zeigt.
- Die Flammrohre 1,:2 münden am hinteren Ende des Kessels 3 wie üblich in die Umkehrkammer 4., von der aus die Heizgase an der Kesselunterseite nach vorn hin zum Abzug streichen. Den oberen Abschluß der Kammer 4. bildet eine durch Profilträger ,5 bewehrte Decke 6 aus feuerfester Masse, die mittels Schraubenbolzen 7 und Klammern 8 an den im Mauerwerk der äußeren Decke g des Kessels verankerten Trägern io pendelnd aufgehängt ist. Sie liegt auf schulterartigen Vorsprüngen i i der feuerfesten Auskleidung 12 des äußeren Seitenmauerwerks 13 auf, wobei sie an den Auflagestellen und gegenüber dem Kesselboden durch Asbestschnüre 1.4 alr gedichtet wird. Die zwischen den Deckenkanten und dem Mauerwerk 13 verbleibenden Fugen 17 werden durch eine Füllmasse 18, wie Schlackenwolle od. dgl., abgeschlossen. Der Raum i9 oberhalb der Decke 6 wird gegenüber dem Kessel 3 durch eine Isoliermasse 2o gegen Strahlung geschützt. Ein Einsteigescllacht 21 in der gemauerten Decke g ermöglicht eine Beobachtung der Decke 6.
- Die beschriebene Ausbildung und Aufhängung der Decke ermöglicht bei den im Betriebe vorkommenden Dehnungen des Kessels, daß die Decke den Verschiebungen des Kesselbodens nach hinten zu folgen vermag, ebenso auch den gegenläufigen Bewegungen bei Außerbetriebsetzung des Kessels, ohne daß Beschädigungen der Decke oder ihrer Auflage in Erscheinung treten oder ihre Abdichtung beeinträchtigt wird. Zur Erzielung einer leichteren Beweglichkeit der Decke können die Aufhängemlittel auch fe-derild ausgebildet sein.
Claims (3)
- PATEITTANSPPL`CHE: i. Für Flammrohrkessel zum Abschließen der Umkehrkammer am hinteren Kesselende dienende Decke, die so ausgebildet ist, daß sie der Dehnung und Zusammenziehung des Kessels folgen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke eine aus feuerfester Masse bestellende, gegenüber den Kesselmauern mit Spiel an der hinteren und den seitlichen Mauerauflagen (ii) sowie am Kesselboden anliegende einteilige Platte (6) bildet, «-elche pendelnd oder waagerecht verschiebbar aufgehängt ist, wobei die seitlichen und hinteren Spalten (i7) mit einer nachgiebigen feuerfesten Masse (i8), wie Schlackenwolle u. dgl., ausgefüllt sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke (5, 6) gegenüber den Mauerauflagen (rr) und gegenüber dem Kesselboden durch Asbestschnüre od. dgl. (r4) zusätzlich abgedichtet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängemittel für die Decke (5, 6) federnd ausgebildet sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 618 2i6.; britische Patentschriften Nr. 22 532 vom Jahre rgo6, 28 023 vom Jahre rgo6; USA.-Patentschriften Nr. 858 214, 1 042 573, 1 574 946.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST57147D DE754802C (de) | 1938-02-20 | 1938-02-20 | Decke fuer Umkehrkammern von Flammrohrkesseln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST57147D DE754802C (de) | 1938-02-20 | 1938-02-20 | Decke fuer Umkehrkammern von Flammrohrkesseln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE754802C true DE754802C (de) | 1952-12-15 |
Family
ID=7467635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST57147D Expired DE754802C (de) | 1938-02-20 | 1938-02-20 | Decke fuer Umkehrkammern von Flammrohrkesseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE754802C (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US858214A (en) * | 1906-11-07 | 1907-06-25 | Charles B Risley | Boiler-setting. |
| GB190622532A (en) * | 1906-10-11 | 1907-10-10 | William Poulton | Improvements in and relating to Flue Cover Blocks and the like for use with Brick Work Settings of Steam Boilers and for other like purposes. |
| GB190628023A (en) * | 1906-12-08 | 1907-11-21 | William Poulton | Improvements in and relating to Flue Cover Blocks and the like for use with the Brickwork Settings of Steam Boiler and for other like purposes. |
| US1042573A (en) * | 1912-02-09 | 1912-10-29 | John Lemb And Son Inc | Boiler-furnace. |
| US1574946A (en) * | 1919-12-19 | 1926-03-02 | Stevens Mary Ann | Hanging-arch construction |
| DE618216C (de) * | 1932-09-06 | 1935-09-04 | Eduard Wecke | Verfahren und Vorrichtung zur Verhuetung der Zerstoerung von Gewoelbe- und Haengedecken |
-
1938
- 1938-02-20 DE DEST57147D patent/DE754802C/de not_active Expired
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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