DE754262C - Anordnung zur Batterieschnellaufladung - Google Patents

Anordnung zur Batterieschnellaufladung

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DE754262C
DE754262C DEL98151D DEL0098151D DE754262C DE 754262 C DE754262 C DE 754262C DE L98151 D DEL98151 D DE L98151D DE L0098151 D DEL0098151 D DE L0098151D DE 754262 C DE754262 C DE 754262C
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DE
Germany
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charge
arrangement
choke
capacitor
charging
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Expired
Application number
DEL98151D
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dipl-Ing Boehm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Publication of DE754262C publication Critical patent/DE754262C/de
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/02Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from AC mains by converters
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J2207/00Details of circuit arrangements for charging or discharging batteries or supplying loads from batteries
    • H02J2207/20Charging or discharging characterised by the power electronics converter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • . Anordnung zur Batterieschnellaufladung Zur Verkürzung der Ladezeit, insbesondere für Fahrzeugbatterien, verwendet man bei Gleichrichtern zwei Drosselspulen, von denen die eine im ersten Teil der Ladung bis zum Beginn. der Gasentwicklung kurzgeschlossen ist. Der Ladestrom fällt wenig ab und wird auf dem höchstzulässigen Wert gehalten. Im zweiten Teil der Ladung, während der Gasentwicklung wird durch ein Relais des hierzu verwendeten Ladeschalters die zweite Ladedrossel zugeschaltet und der Ladestrom auf den bei der Gasentwicklung zulässigen Wert gesenkt.
  • Eine weitere, wünschenswerte Verkürzung der Ladezeit könnte man erreichen, wenn man den Ladestrom im ersten Teil der Ladung konstant halten könnte, was mit der nachstehend beschriebenen Anordnung möglich ist, die auch den Vorteil einer relaislosen Anordnung bietet und die zweite Drossel erspart. Diese Anordnung ist die an sich bekannte Kippdrosselschaltung, bei der zwischen Wechselspannungsquelle und Ladegleichrichter eine Reihen- oder Parallelschaltung von gesättigter Drosselspule und Kondensator vorgesehen ist.
  • Die Erfindung betrifft eine derartige Kippdrosselschaltung und besteht darin, Drossel und Kondensator so zu bemessen, d.aß anfänglich mit hohem Ladestrom gefahren. wird und nach Erreichung der Gasungsgrenze der Ladestrom selbsttätig auf den Wert der Nachladung herabgesetzt wird. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darizi, daß die Umschaltung völlig selbsttätig ohne Relais erfolgt und außerdem nur eine einzige Ladedrossel benötigt wird.
  • Die an sich bekannte Kippdro:sselschaltung ist bisher schon zur Batterieladung verwendet worden, jedoch nur für Pufferbatterien, bei denen nach erfolgter Volladung der Batterie der Ladestrani auf 2 bis 31/o des Höchstwertes herabgesetzt wird, um die Verluste durch Selbstentladung usw. zu decken.
  • In der Abb. i ist eine solche Einrichtung gezeigt, die in bekannter Weise bisher für selbsttätige Zu- und Abschaltung des Ladestroins verwendet wurde. Es stellen dar: T den \etztransformator, GI den Gleichrichter z. B. in Graetzschaltung, B die zu ladende Batterie, C-D die Kippdrosselschaltung und D2 die Glä ttungsdrossel. Erfindungsgemäß sind Kondensator C und Ladedrossel D, die auch in Reihe geschaltet sein können, derart bemessen, daß der Ladestrom im ersten Teil der Ladung fast konstant bleilat und im zweiten Teil durch die Kippwirkung von Drossel und Kondensator plötzlich auf den bei der Gasentwicklung zulässigen Wert abfällt. Die `Weiterladung erfolgt mit dein verringerten Nachladestrom bis zur Abschaltung durch einen normalen Ladeschalter oder ein Langzeitrelais, das bei Erreichen der Gasungsspannung am Ende des ersten Teils der Ladung zum Ansprechen gebracht wird.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführung des Erfindungsgedankens besteht in einer Anordnung mit relaisloser Steuerung am Beginn des zweiten Teils der Ladung, wie Ab.b. i zeigt.
  • Hier ist ein Zweipliasendrehfeldmotor Z.,11 mit den Wicklungen I und 1I vorgesehen. Die Wicklung I erhält über die sehr kleine Drossel D i eine gegenüber der Netzspannung phasenverschobene Spannung BD, die sich mit dem Vektor B(:' in Abb. 2 deckt. In dieser Abbildung stellt ABC bzw. ABC das Vektordiagramm der Anordnung mit den in Abb. i angedeuteten Spannungen dar. Die Drelifeldwicl;luiig TI wird direkt hinter der Hauptregeildrossel D an die den Gleichrichter speisende Spannung gelegt. Im ersten Teil der Ladung sind die Phasenspannungen. B D' und P C-' der Wicklungen I bzw. II annähernd gleichsinnig, während bei der Gasentwicklung der Ladestrom stark abfällt und der Vektor B C sich in B C verändert. In dem kleinen Motor entwickelt sich daher ein Drehfeld und der Motor läuft infolgedessen an. Durch ein Getriebe wird der Kontakt k nach einigen Stunden zum Ansprechen gebracht, wobei die Zeit wunschgemäß durch die Übersetzung geändert werden kann. Alsdann fällt der Netzschalter 11'S durch Nullspannungsauslösting heraus und wird der Gleichrichter völlig ausgeschaltet. Man kann in entsprechender Weise auch andere Teile der Schaltung zur Bildung eines Drehfeldes für das beschriebene Zeitrelais ausnutzen. Die Anordnung kann auch bei Mehrphasenschaltung verwendet werden.
  • . Zweckmäßigerweise wird man die Hauptdrossel D in Abb. i mit einer Sekundärwicklung zur Erhöhung der Kondensatorspannung versehen, da. bei höherer Spannung die Alinessungen der Kondensatoren für die gleiche Blindleistung kleiner werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Batterieschnellaufladung mittels eines Gleichrichters unter Verwendung von vorgeschalteter Drossel und Kondensator in Serien- oder Parallelschaltung zur Regelung des Ladestroms, dadurch gekennzeichnet, daß Drossel und Kondensator so bemessen sind, daß der Ladestrom auf dem höchstzulässigen Wert für die Batterie im ersten Teil der Ladung fast konstant gehalten wird, während er im zweiten Teil der Ladung plötzlich auf den nach der Gasung zulässigen Wert abfällt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein kleiner Drelifeldinotor durch Veränderung der Phasenlage in Drossel und Kondensator beim Übergang zum zweiten Teil der Ladung ohne Relais in Betrieb gesetzt wird und nach Abschluß des zweiten Teils der Ladung den ganzen Gleichrichter außer Betrieb setzt. Zur_lbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungs-\-erfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden. Deutsche Patentschriften _N r. 649 763, 63i 1 73, 6i3873, 452-19-I, 63827i, 307 io4, 696 719; französische Patentschrift Nr. 781 86o.
DEL98151D 1939-06-04 1939-06-04 Anordnung zur Batterieschnellaufladung Expired DE754262C (de)

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