DE7529012U - Laufgewichts-bodenwaage - Google Patents

Laufgewichts-bodenwaage

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DE7529012U DE19757529012 DE7529012U DE7529012U DE 7529012 U DE7529012 U DE 7529012U DE 19757529012 DE19757529012 DE 19757529012 DE 7529012 U DE7529012 U DE 7529012U DE 7529012 U DE7529012 U DE 7529012U
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  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
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Description

pat έ·Ν τ·Ά d wJfc ti τ ε." !.. DIPL..INQ. R. SPLANEMANN - dipl-ohem/dr. B.' REITZNER' · Dipu-ΐΝθ. J. RICHTER
MÖNCHEN HAMBURG
2000 HAMBURG 36, den lo.9.1975 Neuer Wall 10 Telefon: (040) 34 00 45 Telegramm-Adr.: Inventlut Hamburg
Im.ere Akte: 2θ5θ-ΙΙΙ~2θ89
Ihr Zeichen: GebrauchsmusteranmeldunJ
FT-Abfüllsysteme GmbH, Dahlenburg Laufgewichts-Bodenwaage
Die Erfindung bezieht sich auf eine Laufgewichts-Bodenwaage mit einer automatischen Tariereinrichtung zum Befüllen von Behältern mit Schüttgut über ein von Grobzulauf auf Feinzulauf mittels der Tariereinrichtung umsteuerbares Füllventil.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Laufgewichts-Bodenwaage zu schaffen, mittels derer eine automatische Befüllung von Behältern mit Flüssigkeit unterschiedlicher Konsistenz mit bestimmbarem Gewicht möglich ist.
Erfindungsgemäßs erfolgt die Lösung der Aufgabe durch eine Laufgewichts-Bodenwaage, bei der der Wiegebalken ein reiterartig aufgesetztes Laufgewicht und ein reiterartig aufgesetztes Feinlaufgewicht mit bodenseitig ange-
Koniin ι Deulicri· Bank AO, Hamburg, Kto.-Nr. 7/02456 (BlZ 200 700 00) · Poilichocki Hamburg 1201 SS -SOi (BLZ 20010020)
nburg, KtO1-Nr.7/024M(BLZ 20070000) · Poilichocki Hamburg 1201 SS-206 (BLZ 20010020)
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formten Abstützfüßen und eine Steuereinrichtung zum / Umsteuern des Füllventils von Grobzulauf auf Peinzulauf aufweist. Die Tariereinrichtung besteht aus einem auf dem Wiegebalken reiterartig aufgesetzten Laufgewicht und einer obenseitig ausgebildeten Durchbrechung und einem auf dem Wiegebalken reiterartig aufgesetzten Peinlaufgewicht mit bodenseitig angeformten Abstützfüßen und mit einer obenseitig ausgebildeten Durchbrechung, einem durch die Durchbrechungen des Laufgewichtes und des Feinlaufgewichtes hindurchgeführten Hebel , auf dessen einem Ende ein Tarierluftmotor zum Antrieb einer ein Tariergewicht tragenden Spindel aufgesetzt ist, einem das Laufgewicht und das feststehende Peinlaufgewicht vom Wiegebalken bei dessen freier Schwingbarkeit abhebenden pneumatisch wirkenden Zylinder, einer Wiegebalkenschwingungbaufhebungseinrichtung und einer den Tarierluftmotor, den pneumatisch wirkenden Zylinder, die Wiegebalkenschwingungsdämpfungsaufhebungseinrichtung und das Füllventil betätigenden Steuereinrichtung. Die Meßwertgeber der Steuereinrichtung können als mit einer als Steuerplatte dienenden Schaltplatte in Wirkverbindung stehenden Düsen oder Fotozellen ausgebildet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
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Fig. 1 eine Laufgewichts-Bodenwaage mit automatischer Tariereinrichtung in einer Seitenansicht,
Fig. 2 den Wiegebalken mit aufgesetztem Laufgewicht in einer Queransicht im Schnitt,
Fig. 3 den Wiegebalken mit aufgesetztem Feinlaufgewicht,
Fig. 4 eine mit dem Wiegebalken verbundene Schaltplatte in der Vorderansicht,
Fig. 5 die Schaltplatte mit zugehörigen Düsen in der Seitenansicht.
Die erfindungsgemäße Laufgewichts-Bodenwaage 1 besteht aus einer Waagenbrücke 2, auf derein Ständer 22 als Träger der Tariereinrichtung 25 und der Füllventilanordnung 19 ausgebildet ist (Fig.l). Das Füllventil 19a ist mittels eines Auslegers 18, an dem sich auch der Anschluß 2o für die Versorgungsleitung befindet, an dem Ständer 22 befestigt, Die Tariereinrichtung 25 ist auf einem auf dem Ständer angeordneten Träger 24 ausgebildet. Auf einem an dem Wiegebalken 12 angeformten gabelförmigen Abschnitt 23 ist ein Tarierluftmotor 4 mit einer parallel zum Wiegebalken 12 verfahrbaren Gewindespindel 21 angeordnet, an deren endseitigem Abschnitt sich ein Tariergewicht 5 befindet. Auf
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dem Wiegebalken 12 ist verschiebbar ein reiterförmiges Laufgewicht 7 und ein reiterförmiges Peinlaufgewicht 8 angeordnet. Das Laufgewicht 7 und Feinlaufgewicht 8 weist obenseitig je eine Durchbrechung 7a,8a auf, durch die der Hebel 6 zum Ausheben der Gewichte geführt ist (Fig.2,3). Bodenseitig ist das Feinlaufgewicht 8 zu Abstützfüßen 8b,8c ausgebildet. Die Steuereinrichtung Io der Tariereinrichtung 25 befindet sich an dem dem Vorlastgewicht 3 entgegengesetzten Endabschnitt des WiUgebalkens 12. Sie besteht aus einem endabschnittsscitig an dem Wiegebalken 12 befestigten Schaltblech lol und Luftdüsen 13,14,15,16,17 für die Steuerung der Drehrichtung des Tarierluftmotors 4, Sollwertkontrolle, Feinlaufabschaltung und Groblaufabschaltung. Die Schaltplatte lol weist Durchbrechungen Io2,lo3,lo4 undlo5 auf, die den Düsen 13,14,15,16,17 zugeordnet sind und die als Prallblech dienende Schaltplatte lol an bestimmten Stellen unterbrechen. Da die Düsen 13,14,15,16,17 fest auf dem Träger 24 montiert sind, schwenkt die Schaltplatte lol bei einer Schwenkbewegung des Wiegebalkens 12 an diesen vorbei, so daß durch Beeinflussung des Luftstromes die Düsen 13,14,15,16,17 als Meßwertgeber für die Steuereinrichtung Io wirksam werden. Statt Luftdüsen 13,14,15,16,17 können auch Fotozellen verwandt werden.
Die Arbeitsweise der Laufgewichts-Bodenwaage 1 ist wie folgt:
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1 «ι. ·
Sin zu üefüllendes Gefäß wird auf die Waagenbrücke 2 gestellt. Der pneumatisch wirkende Zylinder 11 hebt das Laufgewicht 7 und das feststehende Feinlaufgewicht 8 vom Wiegebalken 12 ab, so daß dieser frei schwingen kann.
Über die Luftdüsen 13,14,(oder über Fotozellen) wird der Tarierluftmotor 4 betätigt. Ist z.B. die Luftdüse nicht verdeckt, so läuft der Tariermotor 4 so lange links herum (bei Luftdüse 14 entsprechend rechts herum) und dreht über eine Gewindespindel 21 mit Kellnute das Tariergewicht 5 in die eine Richtung bis der Wiegebalken 12 in die NuIlage einpendelt. Bei Erreichen der Nullage wird der Staudruck der Düse 15 aufgehoben. Der pneumatisch wirkende Zylinder 9 betätigt eine Wiegebalkenschwingungsaufhebungseinrichtung 91, die als Magnet ausgebildet sein kann. Dadurch werden die Schwingungen sofort aufgehoben und der Wiegebalken 12 kommt zum Stillstand.
Ist anschliessend noch kein Staudruck, so wird der pneumatisch wirkende Zylinder 11 betätigt. Das Laufgewicht 7 wird auf den Wiegebalken 12 gesetzt, während das Feinlaufgewicht 8 auf die Füße gestellt wird. Anschließend wird das Füllventil 19 der Abfüllanlage automatisch geöffnet, die Luftdüsen 16 und 17 bekommen Steuerluft, während die Luftdüsen 13,14,15 abgeschaltet werden.
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Kurz vor Erreichen des Sollfüllgewichts hebt eich der Wiegebalken 12 an und stößt gegen das Feinlaufgewicht Dadurch wird der Staudruck an der Groblaufdüse 17 aufgehoben, das Füllventil 19 der Abfüllanlage wird auf den Feinlauf eingestellt, Bei Erreichen des Sollwertes hebt der Wiegebalken 12 das Laufgewicht 7 und das Feinlaufgewicht 8 an. Dadurch wird der Staudruck der Feinlaufdüse 16 aufgehoben. Das Füllventil 19 der Abfüllanlage wird geschlossen. Die Luftdüse 15 bekommt Steuerluft, während die Luftdüsen 16 und 17 abgeschaltet werden. Nun pendelt der Wiegebalken 12 in die NuIlage ein. Dadurch wird der Staudruck der Luftdüsen kurzzeitig aufgehoben. Der pneumatisch wirkende Zylinder 9 wird betätigt und schiebt beispielsweise einen Magneten der Wiegebalkenschwingungsaufhebungseinrichtung 91 in die Nähe des Wiegebalkens 12. Dadurch kommt dieser zum Stillstand und das Sollgewicht kann über eine Sichtanzeige kontrolliert werden.
- Schutzansprüche -
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Claims (6)

SCHUTZANSPRUCHE ι
1. Laufgewichts-Bodenwaage mit einer automatischen Tariereinrichtung zum Befüllen von Behältern und Schüttgut über ein von Grob?.ulauf auf Feinzulauf mittels der Tariereinrichtung steuerbares Füllventil, dadurch gekennzeichnet, dass der Wiegebalken (12) ein reiterartig aufgesetztes Laufgewicht (7) und ein reiterartig aufgesetztes Feinlaufgewicht' (8) mit bodenseitig angeformten Abstützfüßen (8a,8b) und eine Steuereinrichtung (lo) zum Umschalten des Füllventils von Grobzulauf auf Feinzulauf bei Erreichen des Feinlaufgewichtes (8) durch den Wiegebalken (12) aufweist·
2. Laufgewichts-Bodenwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tariereinrichtung (25) aus einem auf dem Wiegebalken (12) reiterartig aufgesetzten Laufgewicht
(7) und einer obenseitig ausgebildeten Durchbrechung
(7a) und einem auf dem Wiegebalken (12) reiterartig aufgesetzten Feinlaufgewicht (8) und bodenseitig angeformt ten Abstützfüßen (8b,8c) und mit einer obenseitig ausgebildeten Durchbrechung (8a), aus einem durch die Durchbrechungen (7a,8a) des Laufgewichts (7) und des Feinlaufgewichtes
(8) hindurchgeführten Hebel (6)fauf dessen einem Ende ein Tarierlaufmotor (4) zum Antrieb einer ein Tariergewicht (5) tragenden Spindel (21) aufgesetzt ist, aus einem
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das Laufgewicht (7) und das feststehende Peinlaufgewicht (8) vom Wieg'sbalken (12) bei dessen freier Schwlngbarkeit abhebenden pneumatisch wirkenden Zylinder (11), aus einer Wiegebalkenschwlngungsaufhebungseinrichtung (91) und aus einer den Tarierluftraotor (4), den pneumatisch wirkenden Zylinder (11), die Wiegebalkenschwingungsaufhebungseinrichtung (91) und das Füllventil (19) betätigenden Steuereinrichtung (lo) besteht .
3. Laufgewichts-Bodenwaage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Meßwertgeber der Steuereinrichtung (lo) als mit einer mit dem Wiegebalken (12) verbundenen Schaltplatte (lol) als Steuerplatte in Wirkverbindung stehende Düsen (13,14,15,16,17) ausgebildet sind.
4. Laufgewichts-Bodenwaage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schaltplatte (lol) den Düsen (13,14,15,16,)zugeordnete, die Prallfläche unterbrechende Durchbrechungen (Io2,lo3,lo4,lo5) ausgebildet sind.
5. Laufgewichts-Bodenwaage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Meßwertgeber der Steuereinrichtung (lo) als mit einer mit dem Wiegebalken (12) verbundenen Schaltplatte (lol) als Steuerplatte in Wirkverbindung stehende Fotozellen ausgebildet sind.
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6. Laufgewichts-Bodenwaage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schaltplatte (lol) den Fotozellen zugeordnete Durchbrechungen ausgebildet sind.
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