DE75262C - Vorrichtung:, um die Ausschlagswinkel der Zeiger von Mefsinstrumenten, insbesondere Elektrichätszählern, periodisch zu summii"en - Google Patents

Vorrichtung:, um die Ausschlagswinkel der Zeiger von Mefsinstrumenten, insbesondere Elektrichätszählern, periodisch zu summii"en

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DE75262C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Art der Kupplung zwischen Zeiger und Zählwerk bei Meisinstrumenten, bei welchen der Stromverbrauch vermittelst periodischer Registrirungen der Zeigerausschläge durch mechanische oder elektrische Triebwerke summirt werden soll, ist bei vorliegender. Erfindung dadurch gekennzeichnet, dafs die Arbeit der Kupplung dem Triebwerk allein zufällt, während die Kräfte, welche die Einstellung des Zählers bewirken, keine Arbeit zu leisten haben.
Im Folgenden ist die Einrichtung in Verbindung mit einem Elektrizitätszähler beschrieben. In Fig. ι bedeutet \ den Zeiger eines Amperemessers, dessen Ausschläge summirt werden sollen. Durch das in dem Apparat angebrachte Uhrwerk U wird ein Rad P mit gleichförmiger Geschwindigkeit gedreht, und zwar macht es eine Umdrehung in demselben Zeitintervall, in welchem die periodische Registrirung der Zeigerausschläge erfolgt. Excentrisch auf dem Rade P ist ein Stift e angeordnet, durch den der Zeiger \ bei jeder Umdrehung von P einmal in seine Nulllage zurückgeführt wird. Der Stift e ist so angeordnet, dafs er den Zeiger \ nicht weiter als bis zur Nulllage zurückzudrücken vermag, ihn also überhaupt gar nicht bewegt, wenn letzterer nicht aus der Nulllage abgelenkt ist. Setzt das Rad P, nachdem der Zeiger in die Nulllage zurückgebracht worden ist, seine Drehung fort, so folgt der Zeiger, wenn das Instrument von einem Strom durchflossen wird, dem Stifte e, bis er die dem jeweiligen Stromverbrauch entsprechende Stellung erreicht hat. Der Stift e mufs natürlich mindestens so weit von dem Mittelpunkt des Rades P abstehen, dafs dem Zeiger das Bestreichen seiner ganzen Scala möglich ist. Bei fortgesetzter Drehung des Rades P erreicht der Stift e den Zeiger \ wieder und drängt ihn vor sich her bis in seine Nulllage. Der Zeiger \ wird nun für die Zeit, wo er durch den Stift e zurückgeführt wird, mit der Scheibe E eines Zählwerks gekuppelt, so dafs die Scheibe E bei der ZurUckführung des Zeigers jedesmal um den Winkel, um den der Zeiger von der Nulllage abgelenkt war, weiter gedreht wird. Die Kupplung des Zeigers geschieht folgendermafsen:
Der Zeiger ^ trägt auf seiner Rückseite eine in seiner Längsrichtung verlaufende schwache Feder F, die in ihrem oberen Theile im rechten Winkel den Zeiger durchdringt und in eine feine Spitze an elastischer Befestigung ausläuft, oder auch an ihrem Ende ein Bürstchen aus Haaren oder federnden feinen Metalldrähten trägt. Gegen dieses Ende der Feder F wird nun so lange, als der Stift e sich gegen die Nullstellung des Zeigers hin bewegt, die aus Ebonit oder aus Metall mit fein gerauhter Oberfläche bestehende Scheibe E mit schwachem Druck angedrückt, und zwar in folgender Weise:
In die Verlängerung der Achse α des Rades P ist eine Führungsrinne r für das untere Ende einer um die Achse g drehbaren gabelförmigen Feder f eingeschnitten. Diese Führungsrinne ist so gestaltet, dafs einmal bei jeder Umdrehung der äufsere Arm f1 des Hebels f gegen das Ende der Achse b der Scheibe E gedrückt wird und dadurch die Scheibe E
gegen das Ende ,der Feder F verschiebt. Damit sind Zä'hlrad und Zeiger mit einander gekuppelt, und zwar geschieht diese Kupplung jedesmal dann, wenn der Stift e nach Erreichung seiner gröfsten Entfernung von der Nulllage des Zeigers wieder anfängt, sich dieser Nulllage zu nähern. Die Scheibe bleibt so lange gegen die Feder F vorgeschoben, bis der Stift e den Zeiger wieder in seine Nulllage gedrängt hat. In diesem Moment springt infolge der Gestalt der Führungsrinne r die Feder f1 zurück und die Achse b der Scheibe E wird durch den Arm f2 des Hebels / wieder von der Feder F getrennt. E und F sind demnach während der ganzen Zeit, in welcher der Zeiger ^ in seine Nulllage zurückgeführt wird, mit einander gekuppelt. Die Achse der Scheibe E befindet sich genau in der Verlängerung der Achse, um welche sich der Amperemeterzeiger \ dreht. Die Scheibe E mufs sich also bei jeder Zurückführung des Zeigers um den Betrag des jeweiligen Ausschlagwinkels weiter drehen. Während der Zeiger von neuem ausschlägt, ist dagegen die Scheibe E nicht mehr mit ihm gekuppelt. Diese vollständige Loskupplung nach der Zurückdrehung hat den Vortheil, dafs der Zeiger, völlig befreit von jeder Verbindung mit der Scheibe E, dem Stifte e folgend, die dem momentanen Stromverbrauch entsprechende Stellung wieder einnehmen kann. Da der Zeiger mit dem Zählrad schon gekuppelt wird, bevor der Stift e bis zur Berührung mit dem Zeiger vorgerückt ist, könnte es bei gröfseren Stromschwankungen vorkommen, dafs der mit dem Zählwerk gekuppelte Zeiger noch durch eine plötzliche' Zunähme des den Apparat durchfiiefsenden Stromes weiter abgelenkt würde, als er in dem Momente der Kupplung war. Wenn dann der Zeiger wirklich weiter abgelenkt würde, müfste sich das mit ihm gekuppelte Zählwerk rückwärts drehen. Gegen diese Rückwärtsdrehung kann jedoch das Zählwerk durch einen einfachen Sperrkegel leicht geschützt werden.
Die vorbeschriebene Kupplung der Achse a des Triebwerkes U mit der Achse b des Zählrades kann auch, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, vermittelst eines an der Seitenwand des Triebwerkes U gelagerten Magnetstabes M, welcher um seine Achse i drehbar ist, bewirkt werden, indem hier die Führungsrinne r der Achse a durch eine Eisenscheibe r1 mit schneckenförmiger Aufsenfläche ersetzt worden ist. Der untere Magnetschenkel trägt eine kleine Eisenrolle g, welche in stetiger Anziehung mit der Scheibe r1 bleibt; durch eine Drehung der Achse A wird der Magnet M entsprechend der Flächenform der Scheibe rl eine oscillirende Bewegung ausführen, welche vom oberen Magnetschenkel, welcher die Kuppe der Achse b ebenfalls magnetisch angezogen hält, auf die Zählradachse b übertragen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Mefsinstrumenten, deren Zeigerausschläge periodisch summirt werden sollen, eine Kupplung des Zeigers mit dem Zählwerke, welche nur während der Registrirung selbst stattfindet, dagegen nach vollzogener Registrirung den Zeiger vollständig frei schwingen läfst, gekennzeichnet durch die Verschiebung der Zählachse vermittelst magnetischer oder mechanischer Uebertragung, wodurch eine an dem Zeiger befindliche federnde Spitze, Bürste oder dergleichen gegen die Zahnscheibe gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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