DE752615C - Heissdampfkuehler - Google Patents

Heissdampfkuehler

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Publication number
DE752615C
DE752615C DED86656D DED0086656D DE752615C DE 752615 C DE752615 C DE 752615C DE D86656 D DED86656 D DE D86656D DE D0086656 D DED0086656 D DE D0086656D DE 752615 C DE752615 C DE 752615C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
superheated steam
collector
steam
superheater
steam cooler
Prior art date
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Expired
Application number
DED86656D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Koelling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG filed Critical Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Priority to DED86656D priority Critical patent/DE752615C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE752615C publication Critical patent/DE752615C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G5/00Controlling superheat temperature
    • F22G5/12Controlling superheat temperature by attemperating the superheated steam, e.g. by injected water sprays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Heißdampfkühler Die Erfindung bezieht sich auf einen Heißdampfkühler, der in dem mittleren Teil des zwei feuergasbeheizte Rohrgruppen eines Dampfüberhitzers verbindenden Zwischensammlers angeordnet ist, und besteht därin, daß die Rohreinmündungen der beiden Rohrgruppen an den entgegengesetzten Enden des Zwischensammlers in waagerechten Ebenen senkrecht zur Achse des Zwischensammlers liegen und über den ganzen Umfang verteilt sind.
  • Es ist bekannt, in einem Zwischensammler, der zwei feuergasbeheizete Rohrgruppen eines Dampfüberhitzers miteinander verbindet, den Heißdampfkühler anzuordnen. Hierbei liegen die Einbauten des Heißdampfkühlers vor den Ausmündungen der Überhitzerrohre, so daß diese nur zugänglich sind, wenn vorher die Einbauten entfernt worden sind. Sind die ankommenden und die abgehenden Überhitzerrohre auf entsprechenden Mantellinien des Zwischensammlers angeordnet, so, macht der Dampf praktisch nur eine Richtungsumkehr in Ebenen senkrecht zur Sammlerachse. Eine Dampfmischung tritt daher nicht ein. Da einzelne Rohre infolge Anordnung im kälteren oder heißeren Gasstrom oder infolge stellenweiser Verschlackung der Reizfläche höhere oder tiefere Dampftemperaturen ergeben werden als dem .Mittelwert entspricht, sind die Rohre mit liölierer Darnpfteniperatur gefährdet.
  • Es sind auch .Anordnungen bekannt, hei denen die Rohre der beiden LTberhitzergruppen je auf einer Längshälfte des Zwischensammlers einmünden, so daß der gesamte Dampfstrom den Zwischensammler in Achsrichtung durchströmen muß. Hierbei wird auch eine 'Mischung des Dampfes erzielt. Die Kühlung des Dampfes erfolgt entweder durch Wärmeaustausch an eingebauten Berührungsflächen oder durch Einspritzung von Wasser in den Dampf in dein zwischen den beiden Sammlerenden liegenden Gehäuseteil. Sowohl die eingebauten Wärmeaustauschflächen als auch die Einbauten für die Einspritzung des Wassers behindern aber die Strömung des Dampfes, und es werden die gegen die Enden des Sammlers zu liegenden Dampfwege einen höheren 'Niderstand aufweisen als die gegen die Mitte zu liegenden. Da der Dampf jedoch das Bestreben hat, den kürzesten Weg zu nehmen, werden die gegen die Längsmitte des Sammlers gelegenen Rohre stärker beaufschlagt, und es werden trotz Durchmischung des Dampfes auch in der nachgeschalteten Überhitzerrohrgruppe wieder ungleiche Dampfendteinperaturen an den einzelner. Rohren entstehen.
  • Die Verteilung der L?berhitzerrohre längs einer Erzeugenden des Zwischensammlers bedingt eine entsprechende Verstärkung der Sammlerwand, um die durch die Rohrlöcher eintretende Schwächung zu belieben. Da dieser Zwischensammler starken Temperaturunterschieden und auch gelegentlichen starken Temperaturschwankungen unterworfen ist, ist jedoch eine geringe Wandstärke anzustreben, um die Werkstoffspannungen zu verringern.
  • Bei einem LJüerhitzer ist es bekannt, an ein durch Ouerwände in Kammern unterteiltes genieinsanies Dampfz-uleittingsrohr die-Danrpfrohre radial anzuschließen und so zu führen, daß die von einer Kammer ausgehenden Rohre in die nächste Kammer einmünden und der Dampf sämtliche Kammern, der Reihe nach durchströmt. DerUnterbringung einergroßen Heizfläche auf kleinem Raum stehen jedoch bedeutende Herstellungsschwierigkeiten gegenüber, wenn diese Anordnung für hohe Drücke zur Anwendung kommen soll.
  • Die geschilderten Mängel werden durch die Ausbildung der Erfindung vermieden. Da die ankommenden und abgehenden Rohrenden über den ganzen Umfang verteilt sind, kann der Zwischensammler verhältnismäßig kurz ausgeführt werden. Seine _\chse wird senkangeordnet zur Erstreckungsebene der waagerecht in den Sammler einmündenden LTberhitzerrohrenden. Es wird dann in vielen Fällen möglich sein, den für die Befahrbarkeit erforderlichen Abstand der beiden Cberhitzergruppen zur Unterbringung des Kühlereinbaues auszunutzen, so daß die Überhitzerrohre aus diesen Ebenen nur wenig abgebogen «-erden müssen. Da ein öfteres Herausnehmen der Einbauten nicht erforderlich ist, können sie in Teile zerlegt werden, so daß die Endflanschen nicht dein vollen Durchmesser des Zwischensammlers entsprechen müssen. Solche eingezogenen Flanschenden verringern das Gewicht erheblich und erhöhen die Betriebssicherheit, insbesondere bei Sammlern, die für hnlier,-# Betriebsdrücke bestimmt sind.
  • Können wegen der Rohrteilung oder der Strömungsgeschwindigkeit oder aus anderen Gründen nicht alle Rohre an einen Zwischensammler angeschlossen werden, so können zwei oder mehrere Zwischensammler parallel geschaltet werden, von denen jeder einen Teil der Rohre aufnimmt. Hierbei können in jeden dieser-Teilsammler diejenigen Rohre einmünden, welche im selben Teilstrom der Feuergase liegen. Es werden dann. die Rohre, welche von den Feuergasen bestrichen werden, die nahe der gekühlten Seitenwand des Feuerraumes geströmt sind, in einem Teilsammler zusammen gefaßt und gesondert geregelt von denen, welche in der Mitte des Feuergasstroines liegen. 1:s kennen jedoch auch die Rohrgruppen ganz oder teilweise kreuzweise verbunden werden, so daß im l`herhitzer selbst ein gewisser Temperaturausgleich eintritt.
  • Der Heißdampfkühler kann, in irgendeiner bekannten Form als Oherfläcii2nwärineaustauscher oder als Einspritzkühler ausgebildet werden.
  • Eine Anordnung gemäß der Erfindung ist irr Abb. i und 2 in vereinfacht°r Darstellung wiedergegeben.
  • In dein Feuergaszug eines Dampferzeugers ist derDampfiiberhitzer angeordnet, bestehend aus einer vom Dampf zuerst durchströmten Rohrgruppe i, deren Rohre in dein oberen Ende des Zwischensammlers 3 endigen und von dessen unterem Ende die Rohre der Überhitzerrohrgruppe 2 abgehen, die in den, Austrittssammler .I endigen. _1us diesem wird der Heißdampf durch Rohre ä entnommen.
  • Zwischen der, Einmündungsebenen der Rohrgruppen i und 2 ist in dem Zwischensammler 3 der Heißdampfkühler 6 angeordnet, bestehend etwa aus einem mit Raschig-Ringen gefüllten Siebkorb. Durch Rohrleitung 7 wird nach Bedarf @Vasser girgeführt und durch Düse $ auf die ILiihlerfüllung aufgespritzt. Eine Rohrleitung g mit Stauen Kondenstopf od. dgl. io führt den etwaigen nicht verdampften Wasserüberschuß ab. Vor dem Austritt der Rohre 2 in den Sammler ,4 und in der Nähe des oder der Dampfentnahmerohre 5 ist ein Temperaturfühler i i angebracht, der durch eine Impulsleitung 12 das Regelventil 13 in der Einspritzleitung verstellt.
  • In Abb.2 ist dargestellt, daß die an die Seitenwände des Feuerraumes anschließend gedachten Wände des Gaszuges noch mit Kühlrohren 14 verkleidet sind. Der Überhitzer ist in sechs parallel im Feuergasstrom liegenden Rohrgruppen unterteilt, welche durch Beisetzen der Zeichen a bis f zu den Bezugsziffern voneinander unterschieden sind. Jede Rohrgruppe hat ihren besonderen Zwischensammler mit Kühler und Einspritzung.
  • Die untereinanderliegenden Rohrgruppen j a und 2a sind durch den Zwischensammler 3a miteinander verbunden. Da die Feuergase, welche diese Rohrgruppen durchstreichen, durch Abstrahlung an die Rohre 14 am stärksten abgekühlt sind, wird die Temperatur des aus diesen Rohrgruppen austretenden Dampfes am Temperaturfühler i ia niedriger sein als die -am Temperaturfühler 1 1b der ebenso geschalteten Rohrgruppen ib und 2b. Es wird deshalb für jede dieser Rohrgruppen die Dampftemperatur mittels der Ventile 13a und 13b gesondert geregelt, wobei natürlich alle Regeleinrichtungen so eingestellt sind, daß sich an den Temperaturfühlern ila und lib dieselben-Dampftemperaturen einstellen.
  • Die Rohrgruppen c und d zeigen insofern einen Unterschied, als die Rohre je in den Zwischensammler 3a und die Rohre id in den Zwischensammler 3d einmünden, die Rohre 2c jedoch nicht von 3a ausgehen, sondern von 3d und die Rohre 2d dagegen von 3c. Dadurch wird bereits ein Ausgleich der Dampftemperaturen erzielt, weil jeder Teilstrom der Feuergase nacheinander zwei nicht von demselben Dampfstrome durchflossene Teilrohrgruppen beheizt.
  • Bei den Rohrgruppen e und f ist jeweils die Hälfte der Rohre 2e und 2f an die Zwischensammler 3e und 3f angeschlossen. Diese Anordnung ergibt daher nicht den guten Temperaturausgleich wie die Rohre c und d, sie hat jedoch den Vorteil, daß die Rohre jeweils auf der näher gelegenen Seite der Zwischensammler 3 eingeführt werden können und daher nicht so stark abgebogen «-erden müssen.
  • Um die Überhitzerrohrschlangen nicht aus ihren Ebenen abbiegen zu müssen, wird man bei der Herstellung die Anschlußstellen trennen in der Weise, daß der tr'herhitzer aus ebenen Rohrtafeln zusammengebaut wird und die Rohrenden, auf gleiche Anschlußlinien ausgerichtet, an die Zwischensammler angeschweißt werden. Der Überhitzer wird daher amBetriebsorte zunächst aufgebaut, dann der Zwischensammler davorgesetzt und die Rohrenden aufeinander ausgerichtet und miteinander verschweißt.

Claims (3)

  1. PATENTANSP11L C1113: i. Heißdampfkiihler, der in dem mittleren Teil des zwei feuergasbeheizteRohrgruppen eines Dampfüberhitzers verbindenden Zwischensammlers angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohreinmündungen der beiden Rohrgruppen an den entgegengesetzten Enden des Zwischensammlers in waagerechten -#,chsebenen senkrecht zur Achse des Zwischensammlers liegen und über den ganzen Umfang verteilt sind.
  2. 2. Heißdampfkühler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zwischensammler parallel geschaltet sind.
  3. 3. Heißdampfkühler nach den - Ansprüchen i und2, dadurch gekennzeichnet, d,aß -in jeden der Teilsammler diejenigen Überhitzerrohre einmünden, welche im selben Teilstrom der Feuergase liegen. 4.. Heißdampfkühler nach den Ansprüchen i un.d2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche oder ein Teil der am Teilsammler ankommenden Überhitzerrohre in einem anderen Teilstroh der Feuergase liegen als die von ihm abgehenden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Österreichische Patentschrift :\ r. 24. 652: britische, Patentschriften Nr. 353 271, 424357.
DED86656D 1941-12-25 1941-12-25 Heissdampfkuehler Expired DE752615C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012308B (de) * 1952-08-07 1957-07-18 Kohlenscheidungs Ges Mit Besch Einspritzkuehler fuer Heissdampf
DE1055547B (de) * 1957-12-11 1959-04-23 Babcock & Wilcox Dampfkessel Dampf-Kuehlvorrichtung mit Wassereinspritzung in Zwischensammlern

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT24652B (de) * 1905-04-10 1906-06-25 Stanislaus Zeranski Dampfüberhitzer.
GB353271A (en) * 1930-08-06 1931-07-23 Harold Edgar Yarrow Improved method of controlling the temperature of superheated steam and apparatus therefor
GB424357A (en) * 1933-10-24 1935-02-20 Cie Des Surchauffeurs Improvements in or relating to steam superheating installations of steam generators

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