DE752386C - Kastenbank - Google Patents

Kastenbank

Info

Publication number
DE752386C
DE752386C DER106914D DER0106914D DE752386C DE 752386 C DE752386 C DE 752386C DE R106914 D DER106914 D DE R106914D DE R0106914 D DER0106914 D DE R0106914D DE 752386 C DE752386 C DE 752386C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
roof
bench
furniture
seat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER106914D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Rellensmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER106914D priority Critical patent/DE752386C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE752386C publication Critical patent/DE752386C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/62Accessories for chairs
    • A47C7/66Means to protect against weather
    • A47C7/666Means to protect against weather of enclosure type with side panels

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Kastenbank Die Erfindung behandelt eine Kastenbank, bei der das zum Gebrauch als Sitzmöbel einseitig geöffnete Verwandlungsmöbel durch eine an die offene Gestellseite heranklappbare Gestellfläche in einen geschlossenen Kasten verwandelbar ist.
  • Die Kastenbank soll sowohl als eine im Freien stehende Sitzbank mit oder ohne Schutzdach als auch als ein Kasten zur Aufbewahrung von Gartengerät, Werkzeug u. dgl. dienen. Bei bekannten Kastenbänken ohne Schutzlach bildet der aufklappbare Deckel den Banksitz. Da die Höhe und Breite dieser Kästen den Abmessungen einer Sitzbank entsprechen müssen, kann größeres Garten- oder Strandgerät überhaupt nicht oder nur auf dem Boden liegend untergebracht werden. Der Banksitz hat bei geschlossenem. Kasten eine waagerechte Lage, so daß das Regen-oder Schneewasser nicht schnell genug ablaufen kann. Die demselben Zweck dienenden bekannten Kastenbänke und Strandkörbe mit Schutzdach erfordern zu ihrer Herstellung einen großen Stoffaufwand, da die Höhe ihrer Vorderwände in: beiden Gebrauchsstellungen der Kastenbänke mindestens der Größe einer Person entspricht. Außerdem ist die Verwandlung der Bänke von einer Gebrauchsstellung in die andere umständlich und zeitraubend. Die hohe Vorderwand muß durch mehrere Türen oder Klappen bzw. lose Wände verschlossen werden. Die beiden Räume unter und über dem Sitz können nicht ohne weiteres zu einem größeren Raum zur Aufnahme größerer Geräte vereinigt werden. Bei den Strandkörben, deren Vorderwand klappbar ist und als Beinstütze dient, kann der Raum unter dem Sitz nicht als Aufbewahrungsraum benutzt werden. Weiter . sind diese Kastenbänke oder Strandkörbe auch im geschlossenen Zustande wegen ihrer großen Bauhöhe wenig standsicher und schwer zu bewegen.
  • Schließlich ist auch eine Kastenbank mit einem Dach. und Wetterschutz für den Gebrauch im Freien bekannt, bei der der Kasten ebenfalls zum Unterbringen von Garten-,verkzeugen dient. Hier kann durch Fortnahme einzelner Bretter ein hoher und weiter Raum bis unter die Sitzplatte gewonnen werden. Dieser Kasten ist aber nicht vollständig geschlossen, und die Handhabung bei der Umwandlung für die verschiedenen Gebrauchszwecke ist umständlich.
  • Die Erfindung will mit den einfachsten Mitteln und ohne zusätzliche Teile in weitestgehendem Maße den Innenraum bei -leichter Zugänglichkeit nutzbar machen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die das Möbel umwandelnde klappbare Gestellfläche von der Sitzplatte und dem oberen Verlängerungsteil der Gestellrückwand oder von diesem Verlängerungsteil allein gebildet ist.
  • Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß beim Gebrauch des Möbels als Kasten dessen Vorderwand von Sitzhöhe aus bis zur Kastenrückwand von der um eine Achse entlang der Sitzvorderkante hochgeklappten, mittels Riegel od. dgl. in senkrechter oder schräger Lage festgestellten Sitzplatte und anschließend von dem heruntergeklappten, gleichzeitig als schräges Kastendach dienenden Rückwandverlängerüngsteil gebildet ist, dessen über sein Gelenkband nach hinten reichendes Ende mit einem Gegengewicht versehen sein kann.
  • Schließlich sind als Wetterschutz und Dachfeststellmittel zwischen jeder Gestellseitenwand und dem Dach zwei dreieckförmige Platten eingeschaltet, die unter sich und mit der Seitenwand bzw. dem Dach gelenkig verbunden sind. Beim Erfindungsgegenstand werden keine zusätzlichen Mittel zur Erreichung des beabsichtigten Zweckes benötigt. Der Innenraum des Kastens steht fast vollständig für die Aufbewahrung von Gartengeräten zur Verfügung.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. z und -2 die Seiten- bzw. Vorderansicht einer Kastenbank in der Gebrauchsstellung als Sitzbank mit als Rückenschutz verwendetem Klappdeckel, Abb. 3 die Seitenansicht derselben Bank in der Gebrauchsstellung als Kasten, Abb. 4 und 5 Seitenansichten dieser Kastenbank mit anderer Anordnung des Klappdeckels, Abb. 6 die Seitenansicht einer Kastenbank in der Gebrauchsstellung als Sitzbank mit als Schutzdach verwendetem Klappdeckel, Abb. 7 die Seitenansicht dieser Bank in der Gebrauchsstellung als Kasten, Abb. 8 die Seitenansicht einer Kastenbank mit verstellbarer Rückwand.
  • Wie aus den Abb. z und 2 hervorgeht, besteht die Kastenbank aus der Sitzplatte a, der Vorderteilwand b, der Rückwand c, dem Boden d, der Rückenleiste e und den beiden Gestellseitenwänden f. Der Klappdeckel g ist mittels der Gelenkbänder 1c. mit der Rückwand c verbunden, er wird mittels Vorreiber i in senkrechter Lage gehalten und dient so als Schutzwand. Die Sitzplatte a kann um die Zapfen oder Bolzen k um 27o° herumgeklappt werden.
  • Die Abb.3 zeigt die zusammengeklappte Bank als Behälter zur Aufnahme des Garten-oder Strandgeräts. Die Sitzplatte a ist hochgeklappt und wird durch die beiden Schubriegel l mit den Seitenwänden verbunden. An Stelle dieser Schubriegel können auch zwei Stangen verwendet werden, die durch die Betätigung eines Drehschiebers in die Seitenwände geschoben. werden. Der Klappdeckel g schließt die Kastenbank nach oben ab und wird in bekannter ZTeise mittels Überwurf und Krampe na mit der Sitzplatte a verschließbar verbunden. Der Klappdeckel g und die Sitzplatte a haben eine schräge, durch die abgeschrägten Seitenwände bestimmte Lage, so daß das Wasser ablaufen kann. Wichtig ist außerdem, daß der Klappdeckel g die Rück-und Seitenwände überragt, damit das Wasser an keiner Stelle in den Innenraum der Kastenbank eindringen kann. Zur Erhöhung der Standfestigkeit und zum Schutz gegen Bodenfeuchtigkeit sind die beiden Bodenleisten n angebracht. Wie die Abb. 3 erkennen läßt, ist der Innenraum des Kastens wesentlich vergrößert. 0 Bei der Bank nach der Abb. q. steht die Sitzplatte senkrecht. Außerdem ist die Schräglage des Klappdeckels g abweichend von dem nach der Abb. 3 derartig, daß das von ihm abfließende Wasser dem Platz hinter der Bank zugeführt wird. Außerdem wird bei dieser Anordnung die Rückwand niedriger und dadurch an Holz gespart.
  • Wie die Abb. 5 zeigt, kann die Kastenbank auch vom Klappdeckel g allein abgedeckt werden.
  • Bei den Ausführungsformen nach den Abb. 6 bis 8 bildet der Klappdeckel g das Dach der Bank. Ihre Bauart entspricht im übrigen der. nach den Abb. z bis 5. Die Abb. 6 zeigt die Kastenbank mit Schutzdach in der Gebrauchsstellung als Sitzbank. Nach der Abb. 7 ist die Sitzplatte a bei dem geschlossenen Gestell senkrecht gestellt, um einen möglichst großen Innenraum zu erzielen. Wie die Abb.6 zeigt, ist zwischen dem Klappdeckel bzw. dem Schutzdach g und den beiden Seitenwänden f in bekannter Weise eine aus Gewebestoff, Gummi od. dgl. hergestellte Gardine o gespannt, die sich beim Herabklappen des Daches seitlich in das Innere der Kastenbank legt. Die Kastenbank ist in ebenfalls bekannter Weise mittels Steinschraube p mit dem Betonboden q verbunden, so daß sie beliebig zur Sonnen- oder Windrichtung eingestellt werden kann. Das Dach g wird durch die Stütze x in seiner Lage gehalten. Es. ist auch möglich, das über die Rückwand c hinausragende Ende des Klappdeckels g mit einem Gegengewicht y zu versehen, so daß das Dach ohne weiteres seine Schräglage behält.
  • Nach der Abb.7 ist die Kastenbank mit einer runden oder quadratischen Sockelplatte r mittels einer Schraube s ebenfalls drehbar verbunden. Die Bank kann an beliebiger Stelle aufgestellt werden. Die Platter und auch der Klappdeckel g werden zweckmäßig aus Asbestbeton oder einem anderen gegen Witterungseinflüsse unempfindlichen Kunststoff hergestellt.
  • Wie die Abb. 8 zeigt, können an Stelle der Gardine o auch je zwei feste Platten t verwendet werden, die untereinander und mit den Seitenwänden f bzw. dem Klappdeckel g durch Klaviergelenkbänder od. dgl. verbunden sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß das Dach in der gezeichneten Stellung ohne weiteres stehentleibt und nur durch Ausübung einer Seitenkraft gegen die Platten t geschlossen werden kann. Falls auf den unter dem Sitz angebrachten Kastenraum verzichtet werden soll, kann der Boden d unmittelbar unter dem Sitz angebracht werden oder ganz fortfallen. Die Kastenbank mit als Dach verwendetem Klappdeckel wird dabei zweckmäßig nach der Abb-. 5 ausgebildet, um Holz zu sparen..
  • Nach der Abb. 8 besteht die Rückwand in bekannter Weise aus einem festen und einem beweglichen Teil, so daß letzterer beliebig schräg eingestellt werden kann. Beide Teile sind durch Gelenkbänder h1 miteinander verbunden. Der obere, bewegliche. Teil kann mittels Schubriegels 1, und: Rasten v festgestellt werden. Der Klappdeckel g ist durch die Welle w mit den beiden Seitenwänden f schwenkbar verbunden. Diese Teile nehmen demnach an der Bewegung der Rückwand nicht teil. Der Klappdeckel g ist über die Welle w hinaus so weit zur Rückwand hin verlängert, daß diese in ihrer äußersten Stellung ganz überdacht ist. Dieser überstehende Teil z des Schutzdaches g kann auch aus Gewebestoff, Gummi od. dgl. hergestellt werden, so daß er sich beim. Zusammenklappen der Bank in das Bankinnere legt. Zweckmäßiger ist es jedock, diesen überstehenden Teil z des Daches fest mit den Seitenwänden f zu verbinden. Bei der zusammengeklappten, Bank behält in diesem Falle der Rückwandteil c1 die schräge Lage zweckmäßig bei, wodurch der Innenraum der Bank noch wesentlich vergrößert wird.
  • Naturgemäß ist es auch möglich, den Klappdeckel g auch bei Strandkörben anzuwenden, um das Strandgerät aufzubewahren und die Inneneinrichtung des Strandkorbes gegen Witterungseinflüsse zu schützen. Außerdem ist der zusammengeklappte Korb leichter zu tragen, da er dem Wind eine kleinere Angriffsfläche bietet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i-. Kastenbank, bei der das zum Gebrauch als Sitzmöbel einseitig geöffnete Verwandlungsmöbel durch eine an die offene Gestellseite heranklappbare Gestellfläche in einen geschlossenen Kasten vierwandelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die das Möbel umwandelnde klappbare Gestellfläche von der Sitzplatte (a) und dem oberen Verlängerungsteil (g) der Gestellrückwand (c) oder allein von dem Verlängerungsteil (g) gebildet ist. a. Kastenbank nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß beim Gebrauch des Möbels als Kasten dessen Vorderwand von Sitzhöhe aus bis zur Kastenrückwand von der um eine Achse (k) entlang der Sitzvorderkante hochgeklappten, mittels Riegel (L) od. dgl. in senkrechter oder schräger Lage festgestellten, Sitzplatte (a.) und anschließend von dem heruntergeklappten, gleichzeitig als schräges Kastendach dienenden Pückwandwerlängerungsteil (g) gebildet ist, dessen über sein Gelenkband nach hinten reichendes Ende mit einem Gegengewicht (y) versehen sein kann. 3. Kastenbank nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Wetterschutz und Dachfeststellmittel z-,vischen jeder Gestellseitenwand (f) und dem Dach (g) zwei dreieckförmige Platten (t) eingeschaltet sind, die unter sich und mit der Seitenwand bzw. dem Dach gelenkig verbunden sind. zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. i6o 963, 177 4-56, 227 708, 230 548; schweizerische Patentschrift N r. 107 824.; britische Patentschrift -; r. 5 050 vom Jahre 1893. .
DER106914D 1940-02-09 1940-02-09 Kastenbank Expired DE752386C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER106914D DE752386C (de) 1940-02-09 1940-02-09 Kastenbank

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER106914D DE752386C (de) 1940-02-09 1940-02-09 Kastenbank

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE752386C true DE752386C (de) 1953-02-09

Family

ID=7421417

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER106914D Expired DE752386C (de) 1940-02-09 1940-02-09 Kastenbank

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE752386C (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE230548C (de) *
DE227708C (de) *
DE160963C (de) *
DE177456C (de) *
CH107824A (de) * 1923-10-05 1924-11-17 Koenig Rudolf Sitzbank.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE230548C (de) *
DE227708C (de) *
DE160963C (de) *
DE177456C (de) *
CH107824A (de) * 1923-10-05 1924-11-17 Koenig Rudolf Sitzbank.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE752386C (de) Kastenbank
AT242079B (de) Aufstellbehälter für Gewindebohrer
DE3500463C2 (de)
DE20319261U1 (de) Fahrbare Bühne
DE202016105654U1 (de) Container und Bauwerk aus wenigstens zwei derartigen Containern
DE4002937C2 (de) Mobile Bühne
DE1945301U (de) Mehrzweck-moebelstueck.
DE2949019C2 (de) Transportabler Verkaufsanhänger
EP3585670B1 (de) Transportables brennholzlager mit brennholzaufnahme mit transportrollen
DE102014219339B4 (de) Wäscheständer mit Tischfunktion
DE2447207A1 (de) Werkschrank
DE1184930B (de) Zusammenfaltbare Garage od. dgl.
DE29820524U1 (de) Klappbarer Dachstauschrank für ein Land-, Wasser- oder Luftfahrzeug
DE353669C (de) Doppelbett
DE602004001749T2 (de) Umzugssystem
DE202020105403U1 (de) Klapptisch
DE3511948A1 (de) Werkzeugschrank oder dergleichen
EP0068329A2 (de) Schreibtisch
DE202011004336U1 (de) Klapptisch
DE1777036U (de) Gartenhuette bzw. bungalow.
DE2453444B2 (de) Werkbank mit klappbarer arbeitsplatte
DE2215670A1 (de) Zerlegbare strandkabine
DE1481381A1 (de) Geruest zum Aufsetzen auf eine Lasttragplatte
CH180357A (de) Verstellbares Möbel, insbesondere Zeichentisch.
DE1845937U (de) Kuechenschrank, insbesondere anrichte mit auszieh- und einschiebbarer tischplatte.