DE75172C - Maschine zur Herstellung geflochtener vierkantiger Seile - Google Patents

Maschine zur Herstellung geflochtener vierkantiger Seile

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DE75172C
DE75172C DENDAT75172D DE75172DA DE75172C DE 75172 C DE75172 C DE 75172C DE NDAT75172 D DENDAT75172 D DE NDAT75172D DE 75172D A DE75172D A DE 75172DA DE 75172 C DE75172 C DE 75172C
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DE
Germany
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clapper
gear
machine
production
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75172D
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English (en)
Original Assignee
J. H. BEK und J. H. BEK in Schaffhausen, Schweiz
Publication of DE75172C publication Critical patent/DE75172C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C1/00Braid or lace, e.g. pillow-lace; Processes for the manufacture thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
i Au
Den Gegenstand des Haupt-Patentes bildet ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung geflochtener Seile, wobei nach Anspruch 1. die die Litzen führenden Klöppel bei jedem Umlauf eine das Auf- oder Zudrehen der Litzen ausgleichende Rückdrehung um 3600 erhalten. Bewerkstelligt wird diese Rückdrehung durch auf den Klöppeln befestigte Zahnräder % in Verbindung mit am Gestell der Maschine befestigten Zahnkranzsegmenten ^1 ^2 (s. Anspruch 3. der Patentschrift Nr. 67635).
Diese Anordnung vermag indefs, wie die Erfahrung gelehrt hat, ihren Ausgleichungszweck nicht völlig zu erfüllen, weil die Klöppel infolge ihres Beharrungsvermögens ihre Drehung noch etwas fortsetzen, nachdem ihre Räder ^ die Zahnkranzsegmente ^1 ^2 verlassen haben, so dafs die Summe der Theildrehungen, welche die Klöppel bei jedem Umlauf ausführen, eine ganze Umdrehung überschreitet.
Durch die vorliegende Neuerung wird dieser Nachtheil dadurch beseitigt, dafs die Klöppel auf demjenigen Theil ihrer Bahn, auf welchem sie sich nicht im Bereich jener Zahnkranzsegmente befinden, gegen Drehung verriegelt werden.
Eine weitere Abänderung, die an der Maschine nach dem Haupt-Patent getroffen ist, besteht darin, dafs die Zahnkranzsegmente nicht wie dort gegenüber den äufseren Scheiteln der beiden Klöppelbahnen, sondern gegenüber den inneren, zwischen den Kreuzungspunkten der Klöppelbahnen liegenden Scheiteln angeordnet sind. Dadurch ist neben der Erleichterung der Unterbringung des vorerwähnten Riegelwerkes noch der weitere Vortheil gewonnen, dafs der Drehung der Klöppel sich ein geringerer Widerstand entgegensetzt, weil sie an einer Bahnstelle erfolgt, wo die nach dem in der verticalen Mittellinie der Maschine befindlichen Flechtpunkt schreitenden Litzen mit dieser Linie den kleinsten Winkel einschliefsen.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen :
Fig. ι einen Verticalschnitt,
Fig. 2 einen Grundrifs,
Fig. 3 und 4 Details der neuen Ausführungsform der Maschine.
^i {.2 bezw. ^3^4 sind, wie oben dargelegt, gegenüber den inneren Scheiteln der beiden Klöppelbahnen angebrachte Zahnkranzsegmente (s. Fig. 2).
In das auf dem Klöppel feste Stirnrad \ greift, so lange sich der Klöppel aufserhalb des Bereichs des seine Rückdrehung bewirkenden Zahnkranzsegmentes ^1 befindet, eine Klinke n, Fig. i( und 4, ein, die an dem den Klöppel führenden Armkreuz A angelenkt ist und mittelst zweier Zugbänder t, Fig. 3 und 4, mit gleichfalls auf A drehbar gelagerten Hebeln / verbunden ist. Die abwärts gerichteten
Arme ihrer Hebel tragen unter Vermittelung eines ihre Endpunkte verbindenden Querstückes eine Laufrolle d\ an die aufwärts gerichteten Arme greift wiederum unter Vermittelung eines ihre Endpunkte verbindenden Querstückes eine Feder f an, deren anderes Ende an der Armkreuzachse in geeigneter Weise befestigt ist.
Nähert sich der Klöppel dem, wie vorstehend dargelegt, gegenüber dem inneren Scheitel der Klöppelbahn angeordneten Zahnkranzsegment ^1, so trifft die Rolle d am Hebel / auf das abgeschrägte Ende eines am Maschinengestell hinter dem Zahnkranzsegment horizontal angebrachten Steuersegmentes pu Fig. 3, und läuft beim weiteren Fortschreiten des Klöppels auf das letztere auf.
Infolge dessen erhalten die Hebel / einen Ausschlag, der die Klinke η in demselben Augenblick aus dem Klöppelrad ζ auslöst, in welchem dessen Eingriff in das Zahnkranzsegment Z1 erfolgt. Das Rad \ und mit ihm der Klöppel selbst sind nun, während die Rolle d auf dem centrischen Theil des Steuersegmentes P1 läuft, für die Drehung unter der Wirkung des Zahnkranzsegmentes ^1 freigegeben. Nähert sich das Rad ■{ dem Ende des Zahnkranzsegmentes, so läuft die Rolle d auf dem anderen schrägen Ende des Steuersegmentes p, ab. Die Hebel / machen unter dem Einflufs der Feder f den entgegengesetzten Ausschlag wie vorher, der in demselben Augenblick, wo das Rad ^ das Zahnkranzsegment verläfst, die Klinke η wieder in ersteres einfallen läfst. .
Zu jeder der beiden Klöppelbahnen gehören zwei Zahnkranzsegmente ^1 ^2 bezw. ^3 zi und zwei Steuersegmente JJ1 p2 bezw. pBp^ und da jeder Klöppel bei seinem Umlauf von vier Armkreuzschenkeln geführt wird und zweimal zurückzudrehen ist, so hat jedes Armkreuz zwei der beschriebenen Riegelwerke einander gegenüber zu erhalten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Flechtmaschine der durch Anspruch 3. des Patentes Nr. 67635 geschützten Art, bei welcher die durch den Eingriff des Klöppelzahnrades (z) in die am Gestell befestigten Zahnkranzsegmente (Z1 Z2 bezw. zszi) bewirkte Rückdrehung nur so weit erfolgt, als eine das Klöppelzahnrad (z) verriegelnde, unter Federdruck stehende Klinke (n) durch eine gegenüber dem Zahnkranzsegment angebrachte Steuerleiste (P1 p2 bezw. P3PiJ ausgelöst ist. >
2. Eine Flechtmaschine der unter 1. bezeichneten Art, bei welcher zur Verringerung des Widerstandes gegen Rückdrehung der Klöppel die Zahnkranzsegmente gegenüber den inneren, zwischen den Kreuzungspunkten liegenden Scheiteln der Klöppelbahnen angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75172D Maschine zur Herstellung geflochtener vierkantiger Seile Expired - Lifetime DE75172C (de)

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