DE750346C - Lagerung von Maschinengewehr- und Maschinenkanonenlaeufen in umlaufenden Luftschraubenwellen an Luftfahrzeugen - Google Patents

Lagerung von Maschinengewehr- und Maschinenkanonenlaeufen in umlaufenden Luftschraubenwellen an Luftfahrzeugen

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DE750346C
DE750346C DEA76948D DEA0076948D DE750346C DE 750346 C DE750346 C DE 750346C DE A76948 D DEA76948 D DE A76948D DE A0076948 D DEA0076948 D DE A0076948D DE 750346 C DE750346 C DE 750346C
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DE
Germany
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bearing ring
barrels
machine
barrel
storage
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Expired
Application number
DEA76948D
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Inventor
Albert Voigt
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D7/00Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft
    • B64D7/02Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft the armaments being firearms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Lagerung von Maschinengewehr- und Maschinenkanonenläufen in umlaufenden Luftschraubenwellen an Luftfahrzeugen Die Erfindung betrifft die Lagerung von Maschinengewehr- und Maschinenkanonen;-läufen in umlaufenden Luftschraubenwell'en an Luftfahrzeugen. .
  • Wird zum Schießen durch die hohle Luft-%chraub,enwelle ein Maschinengewehr oder eine Maschinenkanone in ein Flugzeug eingebaut, so erfordert die Länge des Laufes, daß er an seinem vorderen Ende in der umlaufenden Hohlwelle gelagert wird. Diese Lagerungmuß die große Umdrehungszahl. der Luftschraubenwellie gegenüber dem stillstehenden Lauf zulassen, ebenso den durclh die Arbeitsweise der Waffe bedingten Rücklauf und die Vorwärtsbewegung des Gewehrlaufes. Dabei darf das Lager den freien Raum zwischen dem Lauf und der Bohrung der Luftschraubenwelle nicht abschließen, sondern muß zur Kühlung des Laufes beim Schießen Kühlluft möglichst ungehindert durchlassen. Ferner darf die beim Schießen entstehende starke Erwärmung des Laufes durch den Lagerhalter nicht auf das Lager übertragen werden, weil sonst das Lager samt dem Schmiermittel zu stark erwärmt und die Betriebsfähigkeit in Frage gestellt würde. Außerdem ist es zweckmäßig oder notwendig, den Lauf nicht starr, sondern federnd zu lagern, damit er sich unter der Wirkung der auftretenden Stöße und Erschütterungen entsprechend einstellen kann, so da.ß insbesondere Schwingungen der Schraubenwelle nicht auf den Lauf übertragen werden. Das Lager muß ferner sehr leicht ausgebildet sein, so daß zur Mitnahme des Lagers keine großen Kräfte erforderlich - sind und die Arbeitsweise der Waffe nicht ungünstig beeinflußt wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung genügt allen diesen Anforderungen in vollkommenster Weise.
  • Er ist in der Zeichnung im Längsschnitt, teils auch in Ansicht dargestellt. Die Lagerung kann aus an sich bekannten Lagerteilen - Gleit-, Rollen-, Latigrollen-oder Kugellager - bestehen und weist einen neuartigen, federnden Lagerhalter auf. Der Lagerhalter ,ist mit allen zugehörigen Teilen als Ganzes auf das vordere Ende des Laufes i aufgeschoben, wobei er durch die ein Gewinde am vorderen Laufende umfassende Mutter 2 gegen den Bund 3 gepreßt wird. Die Mutter 2 wird durch eine Madenschraube, wie dargestellt, oder durch eins beliebige andere Sicherung in ihrer Stellung gehalten. Das Lager ist bei dem gewählten Ausführungsbeispiel ein Rollenlager mit seitlichen Auflaufflächen für die @ Rollen sowohl. im inneren als auch im äußeren Lagerring. Der innere Lagerring besteht aus zwei Teilen q. und 5, welche mit den seitlichen Anlaufflächen 6 versehen sind. Der äußere Lagerring 7 weist gleichfalls seitliche Anlaufflächen für die Rollen 8 auf; er ist außen vorzugsweise ballig ausgebildet und paßt in die Bohrung der umlaufenden hohlen Luftschraubenw elle 9, in welcher er sich bei den Bewegungen des Maschinengewehrlaufes in Achsrichtung gleitend hin und her bewegt. Die Ringe ¢ und 5 sind an ihrer Stirnseite mit Bohrungen i o und i i versehen, in welche eine entsprechende Anzahl unter sich gleicher, leicht gekrümmter, stabförmiger Federn 12 passend eingeführt sind. Die anderen Enden dieser Federn sind in entsprechender Weise in: den auf den Gewehrlauf geschobenen Ringen 13,14 gelagert, wobei. sich ein käfigartiges Gebilde ergibt, das zwischen dem schon erwähnten Bund 3 des Laufes i und der Mutter 2 auf dem Laufende zusammengehalten wird, wobei die Stabfedern insbesondere auch ohne weitere Hilfsmittel die beiden Ringe q. und 5, aus welchen sich der innere Lagerring zusammensetzt, zusammenhalten und wobei auch der äußere Lagerring 7 mittels der Rollen 8 drehbar in seiner Stellung gehalten wird. Die Vorspannung der Federn kann mittels der Mutter 2 geregelt werden.
  • Es ist leicht zu ersehen, daß die Luftschraubenwelle 9 bei ihrem Umlauf durch Reibung den äußeren Ring 7 mitnimmt und daß die Rollen 8 sich dabei auf dem inneren Laufring q., 5 abwälzen. Bei der hin und her gehenden. Bewegung des Laufes i gleitet der äußere Lagerring 7 in der Bohrung der hohlen Luftschraubenwelle 9 in Achsrichtung. Die Kühlung erfolgt dadurch, daß ein Luftstrom, vorzugsweise der Fahrtwind, dem heißen Gewehrlauf entlang durch die hohle Luftschraubenwelle geführt wird; dabei lassen die kleinen Ringe 13 und i q. einen genügenden Durchlaßquerschnitt zwischen ihrer zylindrischen Oberfläche und der Bohrung der Welle 9 offen, und auch zwischen dem durch die Stabfedern 12 schwebend getragenen Lagerring 4., 5 und dem Lauf i ist ein genügender Querschnitt für die Kühlluft vorhanden, so daß diese fast unbehindert durchfließt. Zweckmäßig werden die Ringe 13, i q. auf ihrer äußeren, die Lagerringe q, 5 bezüglich ihrer inneren Oberfläche stromlinienförmig ausgebildet, um den Durchfluß der größtmöglichen Kühlluftmenge zu gestatten. Diese Ausbildung ist in der Zeichnung durch die Abrundungen 15 und 16 angedeutet. ,Die Verwendung von Stabfedern von rundem öder quadratischem Querschnitt (an Stelle von Plattenfedern) ist gleichfalls geeignet, den Durchfluß der Kühlluft zu fördern. Die Verwendung von runden Stabfedern ermöglicht eine erleichterte Herstellung, da zur Aufnahme der Federenden einfache Bohrungen genügen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lagerung von Maschinengewehr- und Maschinenkanonenläufen in umlaufenden Luftschraubenwellen an Luftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lagerring mit federndem Lagerhalter derart verbunden ist, daß zwischen dem Lagerring und dem Lauf der Waffe Kühlluft hindurchströmen und die Wärme des Laufes nicht unmittelbar auf den Lagerring übertragen werden kann.
  2. 2. Lagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Lagerring (q., 5) durch rings um den Gewehrlauf zwischen eingespannten Halteringen (13, 14) käfigförmig angeordnete Stabfedern getragen wird.
  3. 3. Lagerung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus zwei Teilen (4,5) bestehende Lagerring durch Federn, welche ihn in zentraler Lage halten, zugleich in _ Achsrichtung zusammengehalten wird. ¢.
  4. Lagerung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzechnet, daß der äußere in der Bohrung der umlaufenden Luftschraubenwelle gleitende Lagerring mit balliger Oberfläche versehen ist.
  5. 5. Lagerung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragfedern des Lagerringes zylindrischen oder quadratischen Querschnitt haben.
DEA76948D 1935-09-01 1935-09-01 Lagerung von Maschinengewehr- und Maschinenkanonenlaeufen in umlaufenden Luftschraubenwellen an Luftfahrzeugen Expired DE750346C (de)

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