DE749792C - Verfahren zur Herstellung von ausgebauchten rohrfoermigen Koerpern, z.B. Metallfass-Maenteln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ausgebauchten rohrfoermigen Koerpern, z.B. Metallfass-MaentelnInfo
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- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 2
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/18—Making hollow objects characterised by the use of the objects vessels, e.g. tubs, vats, tanks, sinks, or the like
- B21D51/20—Making hollow objects characterised by the use of the objects vessels, e.g. tubs, vats, tanks, sinks, or the like barrels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
Description
(RGBl. Π S. 150)
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6, DEZEMBER 1944-
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVr 749792 , KLASSE 7c GRUPPE
• ' M135718 Ibj?c
■ - Patentiert im Deutschen Reich, vom 17. September 1936 an
Bei der Herstellung auagebaiicliiör, rohr-
förmiger Körper ist es' bekannt,, von einem
zylindrischen Blechmantel auszugehen, dessen Durchmesser dem mittleren 'Durchmesser des
Fertigstüclces entspricht. '' - " *
Bei einem bekannten ■ Herstellungsverfahren
dieser Art wird zur Herstellung eines- Metalifaßniantols
zuerst ein. Mantelende bis :auf
den kleinsten _ Durchmesser des -Ferügstückes
einplaniert, wobei .das Mantelende dann über
seinen ganzen Bearbeitungsbereich' bereits in der bauchigen Endform· verläuft. Alsdann,
wird der Mittelteil 'ausgebaucht und schließlich,
das . andere Mantelende in derselben
Weise wie das erste in die Endform planiert
Bei einem weiteren bekannten Verfahren . der eingangs angegebenen Art wird zunächst
der ,Mittelteil bei uneingespannten, Mantelenden
in die bauchige Endform, ausplaniert, ao worauf dänii die beiden Mantelenden unmittelbar
in die Endform planiert werden.
Ferner ist ein .Vierfahren zur. Herstellung·,
von bauchigen Blechgefäßen unter Verwendung eines, zylindrischen" Ausgangsniantels,
dessen Durchmesser dem mittleren Durchmesser
des fertigen Fasses entspricht, . bekannt, wobei die Faßform durch vorangehendes
Einziehen der Zylindeneniden und nachfolgendes· Ausbauchen des mittleren Teils hergestellt
wird. Die Zylinderenden erhalten dabei von vornherein ihre Endform mit unmittel·
barem Übergang in den für die Befestigung - ~ der Kopf- xuld Fußteile erforderlichen zylin- ■
drischen Abschlußrand, der bei den beiden
erstgenannten bekannten Verfahren durch nochmaliges Zurückplanieren der M'antelendeiij
also in einem weiteren Arbeitsgang, hergestellt werden muß.
Sämtlichen drei bekannten Verfahren· haftet der NachteiTan, daß die Mantelendem von der
beim Ausbauchen des Mittelteils eintretenden inneren Werkstoff verschiebung beeinflußt wer- den,
derart, daß did Kante an beiden- Enden eine unregelmäßige Form annimmt. Infolgedessen ist ein nachträgliches Abstechen bei-
der Mantelenden notwendig, um den erforderlichen planen Abschluß für die Befestigung
der Verschluß- und Bodenteile zu erhalten,
Daraus ergibt sich' aber, daß der Ausgangsblechmantel
von vornherein etwas langer gewählt werden muß als das fertige Faß, damit
die bei der Bearbeitung imregelmäßig gewordenen Faßränder ringsum auf genaues Maß
abgestochen werden können. Infolgedessen ist also die Einsatzmenge an Werkstoff größer
als das fertige Maß; durch den Abfall beim Abstechen tritt ein Werkstoffverlust ein, und
ίο das zusätzliche plane Abstechen der Mantelenden erhöht sowohl die Herstellungskosten,
als auch die Herstellungsdauer.
Demgegenüber behandelt die Erfindung ein vereinfachtes Verfahren zur abfallosen Herstellung
von ausgebauchten Metallblechmärv teln mit zylindrischen Enden für die Aufnahme
von Abschlußteilen, wobei ebenfalls von einem zylindrischen Metallblechmantiel
ausgegangen wird, dessen Durchmesser etwa. dem mittleren Durchmesser des fertigen Mantels
entspricht, und wobei in Übereinstimmung mit dem oben an letzter Stelle genannten bekannten
Verfahren zuerst beide Enden des zylindrischen Ausgangsmaterials zu Zylinderstücken
, 25 vom Durchmesser der Enden des fertigen Mantels verformt werden und dann der dazwischen
verbleibende Mantelteil ausgeweitet wird.
Erfindungsgemäß erfolgt das Verformen der Mantelenden durch Einziehen in einer von der
Endform abweichenden Stufe, die nach Ausweitung des. dazwischen verbleibenden Mantelteils
in die bombierte Endform ausgeglichen wird. Hierbei ist also im Gegensatz zu dem
bekannten Verfahren unter dem Begriff Einziehen nicht allgemein ein irgendwie geartetes
Verjüngen der Mantelenden zu verstehen, - sondern' im besonderen ein ausgesprochener
Ziehvorgang, bei dem entsprechend dem über eine Ziehkante erfolgenden Drücken bei der
Blechgefäßherstellung der Werkstoff eine Stauchung erfährt, wodurch zunächst einmal
schon die Güte des Fertigerzeugnisses erheblich gefördert wird gegenüber dem bisher übliehen
frei schwebenden Plaaierm der Miantelenden unmittelbar in die Endform mit der dabei
unvermeidlichen, weil nicht zu beherrschenden Abwanderung des Werkstoffes und
der dadurch entstehenden Gefahr einer Schwächung der Wandstärke an einzelnen Stellen.
Der wesentlichste Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung gegenüb'er den bekannten
Verfahren besteht aber darin, daß durch die beim Ziehvorgang an beiden Mantelenden gebildeten
Stufen der mittlere Mantelteil gegeni-— über den beiden Faßrändern mit Bezug auf
den inneren Werkstofffluß beim Ausbauchen des Mittelteils gewissermaßen abgeriegelt ist,
so daß also beim Ausbauchen des Mittelteils und der dabei auftretenden Abwanderung des
Werkstoffes die Faßränder gänzlich unbeeinflußt bleiben und somit keines nachträglichen
planen Abstechens mehr bedürfen, infolgedessen eine erhebliche Einsparung an Werkstoff
hinsichtlich seines Einsatzgewichtes sowie an Bearbeitungskosten und -zeit erzielt
wird.
Das Einziehen der Mantelenden in einer von der Endform des bauchigen Mantels abweichenden
Stufe bewirkt nicht nur die Erhaltung des planen Abschlusses der Mantelenden während der Ausbauchung des Mantelteils,
sondern es wird hierdurch gerade der letzte Arbeitsgang erheblich erleichtert. Insbesondere
trifft dies für die Schonung der Längsschweißnähte des auszubauchenden
Blechmantels zu. Während beim Ausplanieren eine der Verschiedenartigkeit der Werkstoffstruktur
entsprechende ungleichmäßige Längsabwanderung des Werkstoffes und dadurch
ein leichtes Reißen der Schweißnaht selbst oder deren durch den Schweißvorgang geschwächten
Umgebung eintritt, entfällt bei dem Verfahren nach der Erfindung infolge der Aussteifung des Blechmantels durch die
beiden äußeren Einzelstufen diese Möglichkeit nahezu völlig. Hierdurch erübrigen sich
kostspielige Nacharbeiten.
Während bei den bisherigen Ausbauchungsverfahren eine bestimmte Mindestblechstärke
mit Rücksicht auf die erhebliche Beanspruchung des Werkstoffes b|ei der Verformung
nicht unterschritten werden konnte, entfällt bei dem erfindungsgemäßen Verfahren diese
Beschränkung, da hierbei auch das Ausbauchen von Gefäßmänteln mit erheblich geringeren
Wandstärken als den. bisher üblichen möglich ist.
An Hand der- Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. . ιοσ
Abb. ι zeigt einen mittels der bekannten.
Verfahren ausgebauchten Behältermantel, wobei die Verwindungg der Mantelenden/ deutlich
zu erkennen ist. Die Linien x-x deuten die gerade Ebene der Enden nach dem planen i°5
Abstechen bzw. Abschneiden an. Die außerhalb der Ebene x-x liegenden Gefäßränder bilden
den Abfall.
Abb. 2 veranschaulicht einen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren vorgezogenen no
Blechmantel« mit den von der Endform abweichenden beiden Endstufen O1 und dem zylindrischen
Ansatz von dem Fertigausmaß. Die Mittelstufen b2, &3 werden erst nach der
Anbringung der beiden Endstufen b± von der Einzugtiefe i in einer der gewünschten Bauchform
entsprechenden Anzahl vorgesehen, wobei es nicht darauf ankommt, daß der Übergang
dieser Stufen an beiden Seiten von der Endform abweicht oder in diese übergeht. In
jedem Fall ist der stufenförmig eingezogene Endteil des Mantels ausreichend, um eine Ver-
windung der Mantelenden zu verhindern. In
der Abbildung ist der plane Abschluß der Mantelenden/ zu erkennen.
Abb. 3 zeigt den fertig ausgebauchten Mantel nach der Einebnung der Ein- und Ausziehstufen
in die Endform. Die strichpunktierte Linie m deutet den Ausgangsdurchmesser
des Zylindermantels an. Mit i ^st die Ein!-
zugstiefe der Mantelenden, mit& dieAusstrecktiefe des Mittelteils, mit e die gesamte Scheitelhöhe der Ausbauchung bezeichnet.
Claims (1)
- ' Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von ausgebauchten, rohrförmigen Körpern, z. B-. Metallfaßmänteln, aus zylindrischen Metallblechmäntehi, deren Durchmesser etwa dem mittleren Durchmesser des fertig ausgebauchten Mantels entspricht, wobei zuerst beide Enden des zylindrischen, Ausgangsmantels zu Zylinderstücken vom Durchmesser der Enden des fertigen Man,-tels verformt werden und dann der dazwischen verbleibende Mantelteil ausgeweitet wird, dadurch gekennzeichnet* daß das Verformen der Mantelenden durch Einziehen in einer von der Endform abweichenden Stufe erfolgt, die nach der Ausweitung des dazwischen verbleibenden Mantelteils in die bombierte .Endform, ausgeglichen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AR749792X | 1935-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE749792C true DE749792C (de) | 1944-12-06 |
Family
ID=3460956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM135718D Expired DE749792C (de) | 1935-09-17 | 1936-09-17 | Verfahren zur Herstellung von ausgebauchten rohrfoermigen Koerpern, z.B. Metallfass-Maenteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE749792C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0733414A1 (de) * | 1995-03-21 | 1996-09-25 | Sollac S.A. | Herstellungsverfahren eines Metallbehälters in einer Form |
-
1936
- 1936-09-17 DE DEM135718D patent/DE749792C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0733414A1 (de) * | 1995-03-21 | 1996-09-25 | Sollac S.A. | Herstellungsverfahren eines Metallbehälters in einer Form |
| FR2731928A1 (fr) * | 1995-03-21 | 1996-09-27 | Lorraine Laminage | Procede de fabrication d'une boite metallique de forme |
| US5899105A (en) * | 1995-03-21 | 1999-05-04 | Sollac | Process for manufacturing a shaped metal can |
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