DE749207C - Vierraedriger Kinderwagen - Google Patents
Vierraedriger KinderwagenInfo
- Publication number
- DE749207C DE749207C DEB187561D DEB0187561D DE749207C DE 749207 C DE749207 C DE 749207C DE B187561 D DEB187561 D DE B187561D DE B0187561 D DEB0187561 D DE B0187561D DE 749207 C DE749207 C DE 749207C
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- DE
- Germany
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- side walls
- folded
- footrest
- backrest
- seat
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B7/00—Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators
- B62B7/04—Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators having more than one wheel axis; Steering devices therefor
- B62B7/06—Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators having more than one wheel axis; Steering devices therefor collapsible or foldable
- B62B7/10—Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators having more than one wheel axis; Steering devices therefor collapsible or foldable by folding down the body to the wheel carriage or by retracting projecting parts into the box-shaped body
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)
Description
- Vierrädriger Kinderwagen bie Erfindung bezieht sich auf einen vierrädrigen Kinderwagen mit starrem Fahrgestell und starren Seitenwänden, verstellbarer Rückenlehne sowie verstellbarer Fußstütze, bei dem die starren Seitenwände derart klappbar sind, daß sie sich übereinander und Fiber die ebenfalls einzuklappende Rückenlehne legen. Im zusammengelegten Zustande sind die bekannten Kinderwagen dieser Art wegen der notwendigen Bauhöhe der Räder ziemlich sperrig und für das Tragen unbequem, so daß man, um den zusammengelegten Wagen flacher ;zu. erzielen, die Räder umlegbar angeordnet hat. Dadurch wird aber die Bauart sehr verwickelt und das Aufstellen sowie Zusammenlegen wird sehr zeitraubend. Bei den bekannten Wagen liegen außerdem die Scharniere notwendigerweise im Wageninneren und können daher auch von den Kinderhänden erreicht werden.
- Es ist auch bekannt, den gesamten Kastenaufbau des Wagens, also die Sitzfläche einschließlich er Seitenwände, beim Zusammenklappen des Wagens abzusenken. Auch dann bleibt der Wagen nach dem Absenken des Kastens den Radachsen zu in seiner Höhe zu groß, daß es nicht möglich ist, den Wagen bequem zu tragen und ihn in öffentliche Fahrzeuge mitzunehmen.
- Um bei Wagen der letzterwähnten Art die Höhe des zusammengelegten Wagens zu verringern, ist vorgeschlagen -worden, die Räder an Gelenkstreben zu befestigen, die sich beim Absenken des Wagenkastens auseinanderspreizen. Dadurch wird zwar der .zusammengelegte Wagen flacher, jedoch vergrößert sich .die Längsabmessung des Wagens ganz wesentlich, so daß der zusammengelegte Wagen ein beträchtliches Längenmaß aufweist. -Um nun die bekannten Nachteile vollständig zu beheben und das Zusammenklappen des Wagens auf einen sehr geringen Raum, der für den Transport und das Unterbringen des zusammengeklappten Wagens günstig ist, zu ermöglichen sowie gleichzeitig dabei zu verhindern, daß die Scharnierteile im Gebrauchszustand des Wagens im Wageninneren liegen und sich in .der Reichweite der Kinderhände befinden, ist die Anordnung gemäß der Erfindung so getroffen, daß die Seitenwände .bis unter die Sitzfläche in die Nähe der Radachse herunterreichen und daß die Sitzfläche mit der daran angelenkten Rückenlehne und der Fußstütze unabhängig von den Seitenwänden nach unten über die Anlenkpunkte der Seitenwände gesenkt werden kann, wobei ein die Fußstütze tragender Verriegelungsbügel in an sich bekannter Weise beim Zusammenklappen bzw. Aufrichten betätigt wird.
- Vorteilhaft werden dabei die hochgeklappten Seitenwände von dem in an sich bekannter Weise klappbaren Schieber zusätzlich gehalten.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispieles. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Kinderwagens, Abb.2 eine Seitenansicht des Kinderwagens in zusammengeklapptem Zustand, Abb. 3 einen Schnitt durch den Kinderwagen. Der Kinderwagen ist mit zwei starren Seitenwänden i und -2, einer verstellbaren Rückenlehne 3 und einer ebenfalls verstellbaren Fußstütze .I ausgerüstet. Im aufgeklappten Zustand des Wagens ist die verstellbare Rückenlehne mit Hilfe der Kastenschiene 5, die hinter Anschläge 6 der Seitenwände greift, festgestellt, und auch die verstellbare Fußstütze d., .die noch mit einer umklappbaren Fußleiste 7 ausgestattet ist, nimmt die gewünschte Lage ein. Zwischen den beiden Seitenwänden befindet sich die Sitzfläche B. Diese ist versenkbar angeordnet, indem sie von zwei verschwenkbaren Gelenkliebeln 9 und io getragen wird. Diese stehen in Zusammenhang mit ein.ein Verriegelungsbügel i i, der in der Gebrauchsstellung durch eine Sperrklinke 12 feststellbar ist. Nach Lösen der Verriegelung ergibt sich eine Bewegung der Gelenkhebel o und io in Richtung des Pfeiles 12o, so daß die Sitzfläche ä die Tieflage .einnimmt. die in Abb. -2 in gestrichelten Linien dargestellt ist. Der Wagen ist in der bekannten Weise mit einem Schieber 13 ausgestattet, der bei 14 klappbar ausgebildet und bei 15 schwenkbar angeordnet ist. Der Schieber ist an den Außenflächen der Seitenwände i und 2 in Feststellrasten 16 feststellbar, so daß der Schieber die aufgerichtete Stellung der Seitenwände zusätzlich sichert. Der Schieber legt sich gleichzeitig an seinem unteren Ende gegen besondere Anlageflächen 17 der Seitenwände, so daß noch zusätzlich eine Klemmwirkung auftritt, welche die gelenkfreie und sichere Lagerung der Seitenwände begünstigt. Der Schieber läßt sich gegenüber der Kastenleiste i8 der Seitenwände auch noch bei i9 feststellen. Es können aber noch mehrere Feststellpunkte vorgesehen sein.
- Das Zusammenklappen des Wagens vollzieht s:cli in einfacher Weise dadurch, dal der Bügel i i, der mit dem Haken 20 der verstellbaren Fußstütze in Eingriff ist, aus diesein Eingriff gelöst und nach vorn geschoben wird. Dadurch senkt sich die Sitzfläche S nach unten ab, und auch die verstellbare Rükhenlehne 3, die mit der versenkbaren Sitzfläche gelenkig zusammenhängt. legt sich in Richtung des Pfeiles 21 auf die versenkbare Sitzfläche auf, wie das Abb. -2 erkennen läßt. Nach Umklappen der Fußleiste 7 legen sich die festen Seitenwände i und -2 übereinander. w:e dies Abb.2 zeigt, und der Schieber 13 läßt sich ebenfalls herumklappen, so (laß er in den Bereich des zusammengeklappten Wagens zu liegen kommt. Der Verriegelungsbügel i i liegt dann mit seinem Handgriff 22 griffbereit, so daß der zusammengeklal>l>te `'Vagen an diesem Handgriff erfaßt und getragen «-erden kann. Vorher wird das Ganze verschnürt, beispielsweise durch den sowieso vorhandenen Schutzriemen 23. Dieser legt sich um den zusammengeklappten Wagen herum und wird unterhalb des Wagens mittels einer Öse, die nicht besonders dargestellt ist. befestigt. Die Seitenwände i und 2 sind scliarnierartig an dem Wagenuntergestell befestigt, so daß sie sich leicht zusammenlegen.
- Das Aufrichten des Wagens ist ebenfalls sehr einfach. Es ist nur notwendig, den Verriegelungsbügel in entgegengesetzter Richtung zu bewegen. Dadurch richten sich die Seitenwände und auch die verstellbare Rükkenlehne von allein auf, denn d:e versenkte Sitzfläche führt sowohl eine Anhubbewegung als auch eine Verschwenkbewegung aus, mit i dem Erfolg, daß die Seitenwände auseinander-, also nach oben gedrückt «-erden und die verstellbare Rückenlehne aufgerichtet wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE i. Vierrädriger Kinderwagen mit starrem Fahrgestell und starren Seitenwänden, verstellbarer Rückenlehne so«#:e verstellbarer Fußstütze, bei dem die starren Seitenwände derart klappbar sind. daß sie sich übereinander und über die ebenfalls einzuklappende Rückenlehne legen, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (1, 2) bis unter die Sitzfläche ($) in die Nähe der Radachse herunterreichen und daß die Sitzfläche (8) mit der daran angelenkten Rückenlehne (3) und der Fußstütze (.4) unabhängig von den Seitenwänden (1,:2) nach unten über den Anlenkpunkt,der Seitenwände (1, 2) gesenkt werden kann, wobei ein die Fußstütze haltender Verriegelungsbügel (i i) in an sich bekannter Weise beim Zusammenklappen bzw. Aufrichten betätigt wird.
- 2. Vierrädriger Kinderwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß d_e hochgeklappten Seitenwände (1, 2) von dem in an sich bekannter Weise klappbaren Schieber (13) zusätzlich gehalten werden. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften . . Nr. 192923, 356 147, 382 777 österr eichische Patentschriften - 114822, 152 538 C SA.-Patentschriften ..... - 1027029, 109=1 417, 1524 958; französische Patentschrift . - 584803.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB187561D DE749207C (de) | 1939-06-03 | 1939-06-03 | Vierraedriger Kinderwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB187561D DE749207C (de) | 1939-06-03 | 1939-06-03 | Vierraedriger Kinderwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE749207C true DE749207C (de) | 1944-12-04 |
Family
ID=7010485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB187561D Expired DE749207C (de) | 1939-06-03 | 1939-06-03 | Vierraedriger Kinderwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE749207C (de) |
Citations (9)
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-
1939
- 1939-06-03 DE DEB187561D patent/DE749207C/de not_active Expired
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