DE749152C - Verfahren zur Herstellung von Dauerschablonen fuer Vervielfaeltigungszwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dauerschablonen fuer Vervielfaeltigungszwecke

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DE749152C
DE749152C DEG104417D DEG0104417D DE749152C DE 749152 C DE749152 C DE 749152C DE G104417 D DEG104417 D DE G104417D DE G0104417 D DEG0104417 D DE G0104417D DE 749152 C DE749152 C DE 749152C
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DEG104417D
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Greifwerke vorm. Deutsche Bürobedarfsgesellschaft Bruer & Co, Goslar
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N1/00Printing plates or foils; Materials therefor
    • B41N1/24Stencils; Stencil materials; Carriers therefor
    • B41N1/243Stencils; Stencil materials; Carriers therefor characterised by the ink pervious sheet, e.g. yoshino paper

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Abstract

Herstellung von Dauerschablonen für Vervielfältigungszwecke unter Verwendung eines Faserflors aus Kunstseide, Zellwolle, Baumwolle oder deren Mischungen, der mit Schablonenschichtmasse getränkt ist.

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Dauerschablonen für Vervielfältigungszwecke Dauerschablonen für Vervielfältigungszwecke werden durch Tränken eines geeigneten hochporösen und langfasrigen Papiers, sogenanntes Japanpapier, mit einer beispielsweise durch die Schreibmaschinentypen leicht zerschneidbaren Schichtmasse hergestellt. Die Schichtmasse besteht hierbei aus Cellulloseverbindungen, Gelatine oder ähnlichen Schichtbildnern, denen für die Beschriftbarkeit die erforderliche MengeWeichmachungsmittel zugesetzt werden. An Stelle des Schichtträgers aus Japanpapier ist in letzter Zeit in Deutschland hergestelltes langfasriges, poröses Papier genommen worden, ja es wurden sogar Papiere aus rein deutschen Rohstoffen für diesen Zweck .vorgeschlagen. So ist ein Verfahren bekannt, bei welchem Baumwolle, Zellwolle, Kunstseide oder ähnliche Fasern zu einem Papierbrei und dann auf der Papiermaschine zu Papier verarbeitet werden. Man hat auch vorgeschlagen, aus den obengenannten Fasern einei ' 1 trockenen Flor herzustellen, der nacht riglich ä- durch Leimung b und anschließende Trocknung verfestigt und damit zu einem Papier gemacht wird, Die vorliegende Erfindung schlägt nun die Herstellung von Dauerschablonen aus einem Faserflor nach letztgenannter Methode vor, wobei jedoch das Stadium des porösen, trokkenen Faserpapiers ausgeschaltet und die Scltablonenschichtmasse direkt auf deri Faserflor aufgetragen wird. Der Faserflor kann hierbei aus Kunstseide, Zellwolle, Baumwolle oder deren Mischungen oder ähnlichem geeigneten Fasergut bestehen. Während man also bisher den in den hierfür in Frage kommenden :Maschinen hergestellten Faserflor in einem zweiten Arbeitsgang einer Leimung durch Aufspritzen einer Leimflüssigkeit o. ä. und in einem dritten Arbeitsgang durch Trocknen zu einem langfasrigen, porösen Papier verarbeitete, wird gemäß der vorliegenden Erfindung der trockene Faserflor mit der Schablonentränkmasse getränkt und anschließend- getrocknet. iNIan erhält so eine Scliablonenschichtmasse, in die der Faserflor eingebettet ist. Der Faserflor gibt mit seinen einzelnen Fasern oder Faserbündeln, die hauptsächlich in der Ebene, jedoch in verschiedener Richtung, angeordnet sind, der an sich weichen Schablonenschichtmasse die erforderliche Festigkeit. Beim Beschriften einer solchen Schablone «-erden also durch diesen- Faserflor auch Hohlbuchstaben den nötigen Halt bekommen.
  • Der trockene Faserflor wird auf endlose Bänder oder Siebe oder ähnliche geeignete Transportmittel aufgebracht, hierauf mit der Schablonenschichtmasse durch irn Streichverfahren usw. getränkt und anschließend schnell zweckmäßig in entsprechend beheizten Trockenkammern getrocknet.
  • Gegenüber einem bekanntgewordenen Verfahren, hei dein man die Schablonen derartig herstellt, daß man in die noch flüssige Schablonenschichtmasse zur Festigung derselben nach erfolgter Trocknung loses Fasermaterial einträgt und diesen Brei dann erst trocknen läßt, zeigt das Verfahren gemäß vorliegender Erfindung wesentliche Vorteile. Trägt man lose Fasern in die flüssige Schichtinasse ein, so hat man sowohl hierbei als auch bei der nachfolgenden Trocknung keine Möglichkeit, die Lage der Fasern ineinander irgendwie zu beeinflussen; man kann ihnen keine gewebeartige Struktur geben. Beim Verfahren gei -n. iil .i vorliegender Erfindung werden die Fasern in beispielsweise einer hrempelmaschine zii einem Watteflor verarbeitet, der in jeder Innsicht einem lockeren Gewebe oder Filz ähnelt, die Fasern sind also miteinander verfilzt. Durch Zwischenlagerung von flüssiger Scliablonenschichtinassewird diese Verfilzung verstärkt, und die fertige Schablone bekommt so eine verhältnisinäßig hohe Festigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Dauerschablonen für Vervielfältigungszwecke, Nei denen statt Japanpapier ein Faserflor ;ins Kunstseide, Zellwolle, Baumwolle oder deren Mischungen usw. verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannten Maschinen gewonnene Flor mit Schablonenschichtmasse getränkt und dann getrocknet wird.
DEG104417D 1941-11-20 1941-11-21 Verfahren zur Herstellung von Dauerschablonen fuer Vervielfaeltigungszwecke Expired DE749152C (de)

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