DE748529C - Ortsbewegliche Foerderschnecke - Google Patents
Ortsbewegliche FoerderschneckeInfo
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- DE748529C DE748529C DEST61605D DEST061605D DE748529C DE 748529 C DE748529 C DE 748529C DE ST61605 D DEST61605 D DE ST61605D DE ST061605 D DEST061605 D DE ST061605D DE 748529 C DE748529 C DE 748529C
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- Germany
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- screw
- conveyor
- screw conveyor
- support shaft
- shaft
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
- B65G65/02—Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
- B65G65/16—Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with rotary pick-up conveyors
- B65G65/22—Screws
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Screw Conveyors (AREA)
Description
- Ortsbewegliche Förderschnecke Die Erfindung betrifft eine Förderschnecke, ,die vorzugsweise dazu dienen soll, S,chüttgu!t von Halden, Haufen, Behältern, Fahrzeugen usw. an andere. Stellen, z. B. auf ein Transportband, ein Fahrzeug, in einen Bunker oder sonstigen Behälter zu fördern.
- Vor anderen zu ähnlichen Zwecken bereits vorge@s@ch.la,e.nen oder angewandten Förderschnecken zeichnet sich die neue Förderschnecke besonders durch große Einfachheit und vielseitige Verwendbarkeit aus sowie dadurch, da,ß ihre Anstellung an das Schüttgut und ihre Festlegung in der Arbeitsstellung in kürzester Zeit und ohne Aufwand besonderer Geschicklichkeit und Fachkenntnis möglich ist.
- Diese wichtigen Vorzüge sind im wesentlichen dadurch erreicht worden, daß die bisher nötigen 'Einrichtungen um die Förderschnecke an ihrem Vorderende zu lagern, zu halten und zu tragen, ersetzt worden sind durch ein überaus einfaches Mittel, nämlich eine durch die freitrabend gelagerte, hohle Förderschneckenwellle hindurchgeführtje und vorn aus ihr heraustretende, abkwppelbare, mit Stabilisierungsflächen versehene Welle, die nicht nur nicht, wie die gebräuchlichen Lagerungen störend hervortritt, sondern vielmehr, einfach an den Schüttguthaufen o.-dgl. herangefahren, in das Schüttgut so weit eindringt, daß sie nach Abkuppeln von der Förderschnecke darin festliegt und ihrerseits die von ihr getragene Förderschnecke in der ge@vollte.n Arbeitslage hält.
- Fig. i zeigt die Maschine -in ihrer ganzen Eüifachheit. Sie besteht aus den beiden Schneckenteilen a und 6, dem Antriebsmotor c, dem Fahrgestell tl mit den Handgriffen e. Ei-.2 zeigt die. Erfindung von der Motorseite aus. Fig.3 zeigt sie beim Entladen eures Waggons. Das Material wird hier in niederen `Vagen abgefahren.
- Beim Arbeiten wird die Schnecke an den Materialhaufen herangebracht und der Mötor in Betrieb gesetzt. Die Schnecke bohrt sich nun wie ein Korkzieher in das '-\laterial ein.
- Um nun zu verhindern, daß sich die Schnecke nur eingräbt, und um zu erreichen, da13 sie von einer gewünschten Eindringtiefe ab zu fördern beginnt, wird sie mit einer Stabilisierungsflä. che versehen, die ein weiteres Eindringen> verhindert und die durch die Drehbewegung entstehenden Seitenkräfte aufnimmt.
- Es lassen sich, wie, Versuche ergaben. aufklappbare Flächen anbringen, die an der Spitze der Schnecke a.ngebra:cht sind und durch die Hohlwelle der Schnecke hindurch oder von außen gesteuert werden. Noch einfacher und zweckmäßiger ist es, man trennt am vorderen Ende der Schnecke einen oder mehrere Gänge b ab, befestigt sie auf einer durch die Hohlwelle der Schnecke hindurchführenden besonderen @Velle h, die mittels Kupplung f an die Hauptwelle i angekuppelt oder von dieser abgeschaltet werden kann. Dieser Schneckenteil h wird nach Erreichen der gewünschten Bohrtiefe abgeschaltet, kommt zum Stillstand und wirkt jetzt als Stabilierungsfläche, d. h. er verhindert, daß die Schnecke von jetzt ab weder tiefer eindringen noch .ich nach der Seite bewegen kann. Läuft nun der Schneckenteil a. weiter. so wird das auf ihm ruhende Fördergut abtefördert und quillt bei 1z, wo die Schnecke den Materialhaufen verläßt, heraus.
- Während das über der @eingedrungetien Schnecke ruhende Gilt s.elbsttät.ig in die Schnecke rutscht und ahgefördert wird, bildet sich unter d dem freiliegenden Teil der Schnecke eine Halde 1, die letzten Endes bis zum Antriebsmotor c reichen wÜrde-Schaltete man ein anderes Fördermittel in ein, etwa einen fahrbaren Förderer, wie in Fig. 1 gezeichnet, oder ein Wägelchen wie in Fit. 3, so wird diesem das Fördergut zum weiteren Abfördern zugeleitet.
- Die trog-lose Schnecke arbeitet hier als reiner Zubringer. Sie läßt sich aller auch zur direkten Beladung von Fuhrwerken u. dbl. verwenden, wie Fi:g.4 zeigt. Hierbei wird zweckmäßig im oberen, also freiliegenden @clinecl:c steil ein Trc;-stück a vorgesehen, um die in diesem Falle besonders hohe Halde unter der Schnecke zti vermeiden. Versieht man diesen Trogteil bei o beispielsweise mit einem Schild p, so kann dieser bei zwecki älliger Ausbildun,' ni - ebenfalls ein tieferes EindrIngeai der Schnecke in das Material verhindern und kann die seitlichen Kräfte aufnehmen, die durch die- Dreh- und Förderbewetung erzeugt werden. - Die obenerwähnte Sta.hilisierungsfläche b an der Spitze der Schnecke kann wegfallen.
- Zum Einstellen des Abwurfes auf die richtige Höhe ist das Fahrgestell (1 in der Höhe verstellbar.
- In besonderen Fällen kann auf das Fahr-Bestell verzichtet «=erden, der untere Teil mit dein Rädern fällt weg. Die Schnecke wird dann zur Arbeitsstelle getragen.
Claims (6)
- TATENTANSPRÜCHE: i. Ortsbewegliche Förderschnecke, dadurch geken,nzeichnet, daß 'ein Lager am Vorderende der Förderschnecke dadurch vermieden: ist, daß durch die hohle Förders,chne-ckenwelle hindurch eine während der Arbeit der Förderschnecke ruhende, dic 1#iit-dersclineclce tragende, von ihr abkuppelbare und selbst mit Stabilisierungsflächen versehene Welle hindurchgeführt ist, d'ie bis in das zu fördernde Gut hineinragt.
- 2. Förd erschnücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragwelle dort, w-o. sie über die Förderschneckenwelle Hervorragt, mit Stabilisiertingsfl:iclien v(1-selien ist.
- 3. Förderschnecke nach Anspruch i und 2, dadurch --el,ennzeichnet, daß die Stabilisierungsflächen durch eine auf der Tragwelle angebrachte Schnecke beb> 1 det ist. .1.
- Förderschnecke nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragwelle mit einem motorischen Antrieb kuppelbar ist.
- 5. Förderschnecke nach Anspruch i bis ,l, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragwelle mit der Förderschneckenwellc kuppelbar ist.
- 6. Förderschnecke nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekeiinzeicbn:et, daß die Trabwelle und die Förderschnecke auf einem Fahrgestell an--gebracht sind. Förderschnecke nach Anspt-tlcli i und 6, dadurch gekennzeichnet, claß TragWe:lle und Förderschnecke nach Art einer Lafette fahrbar gemacht sind. B. Förderschnecke nach Anspruch i und ;, dadurch gekennzeichnet, daß Tragwelle und Förderschnecke auf dein Fahr. Bestell .in Höhe verstellbar sind. Zur Abgrenzung des Anineldwngsgegenstandies vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren. folgende Druckschriften in i.etracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ... Nr. 300 1992, 3300391, 4o4 68i, ; 32 ; 6o; französische Patentschrift . Nr.721 672; amerikanische Patentschriften Nr. 1 ; 88 554, 1828 268, 1 295 173.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST61605D DE748529C (de) | 1942-03-04 | 1942-03-04 | Ortsbewegliche Foerderschnecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST61605D DE748529C (de) | 1942-03-04 | 1942-03-04 | Ortsbewegliche Foerderschnecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE748529C true DE748529C (de) | 1944-11-03 |
Family
ID=7468471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST61605D Expired DE748529C (de) | 1942-03-04 | 1942-03-04 | Ortsbewegliche Foerderschnecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE748529C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE895724C (de) * | 1951-04-05 | 1953-11-05 | Fritz Teske | Vorrichtung zum Aufnehmen und Foerdern von Gut |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE300892C (de) * | ||||
| DE300391C (de) * | ||||
| US1295173A (en) * | 1919-02-25 | Joseph F Joy | Gathering mechanism for coal-loading machines. | |
| DE404681C (de) * | 1924-10-20 | Albert Beinhoff | Fahrbare, schraeg gelagerte Foerderschnecke | |
| US1788554A (en) * | 1929-04-18 | 1931-01-13 | Blaw Knox Co | Conveying apparatus |
| US1828268A (en) * | 1931-02-02 | 1931-10-20 | Wilkes Traub | Conveyer |
| FR721672A (fr) * | 1930-11-17 | 1932-03-07 | Cie Des Transporteurs Simplex | Ramasseur pour reprise au tas des matières fragmentées |
| DE732760C (de) * | 1941-11-04 | 1943-03-11 | Heinrich Hollweg | Ballenhalter |
-
1942
- 1942-03-04 DE DEST61605D patent/DE748529C/de not_active Expired
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Cited By (1)
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