DE732760C - Ballenhalter - Google Patents

Ballenhalter

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Publication number
DE732760C
DE732760C DEH166686D DEH0166686D DE732760C DE 732760 C DE732760 C DE 732760C DE H166686 D DEH166686 D DE H166686D DE H0166686 D DEH0166686 D DE H0166686D DE 732760 C DE732760 C DE 732760C
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DE
Germany
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bale holder
free
bale
holder
casting
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Expired
Application number
DEH166686D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Hollweg
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Individual
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Individual
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Publication of DE732760C publication Critical patent/DE732760C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C21/00Flasks; Accessories therefor
    • B22C21/12Accessories
    • B22C21/14Accessories for reinforcing or securing moulding materials or cores, e.g. gaggers, chaplets, pins, bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Ballenhalter Die vorliegende Erfindung b@efaßt sich mit der Schaffung und zweckmäßigen Ausbildung eines einfachen, insbesondere in der Sand-, Masse- und Lehmformerei anwendbaren Hilfsmittels, nämlich eines Ballenhalters, durch welchen frei hängenden Teiler: der Formen ein fester und sicherer Halt gewährleistet wird.
  • Die Benennung Balllenhalter ist gewählt, da in der Formerei vorstehende oder auch tiefer liegende Partien mit Ballen bezeichnet werden.
  • Bisher wurden bei den Formen im. der Gießerei zum Halten ,größerer, frei hängender oder nur teilweise mit der übrigen Form in Verbindung stehender Partien sog. Sandhaken verwendet. Bei diesen aus Rundeisen von etwa 6 mm Durchmesser Z-förmig ;gebogenen Haken ist das eine Ende kurz,- das andere längex rechtwinklig umgebogen. D@erlängere Schenkel dient zum Halten und zur Sicherung gegen Abfallen der frei hängenden Teile der Form, der kürzere Schenkel soll ein Ausgleiten aus der Form verhindern. Soll letzteres mit Sicherheit erreicht werden, dann muß der kurze Schenkel durch Aufliegen auf eine Formkastenrippe oder Wand Gegenhalt finden.. Bei. kleineren und leichteren. Partien der Form wurden bisher auch gebogene Drähte oder Formerstifte, angefeuchtete Holzpflöcke odex auch Holzschrauben verwandt. Auch sorg. Kernspiralen finden Verwendung. Letztre sind schwache Drähte, deren eines Ende rechtwinklig zum Drahtschaft zu -einer Spirale aufgerollt ist. Der Drahtschaft selbst ist schwach gewellt, bietet hierdurch dem Ausgleiten aus dem Formmaterial aber nur- geringen Widerstand.
  • Die Verwendung der Sandhaken behindert wegen ihrer Länge vielfach das Festigen der Fürnimassen, -der lange Schenkel federt leicht und rnuß -derkurze Schenkel, soll er ein Ausgleiten aus der Formmasse verhindern, eine Auflage erhalten. Auch ist die Tragfähigkeit des "langen Schenkels wegen. seiner runden Form zu gering, und er muß deshalb mit einem Lehm- oder Tonbrei angestrichen werden. Gebogene Drähte oder Farmemstifte geben aus demselben Grunde zu wenig Halt. Bei der Verwendung von Holzschrauben sind die haltenden Gewindeflächen zu klein und setzen sich beim einmaligen Gebrauch voll Formsand, so daß sie vor jeder netten Verwendung gereinigt werden müssen.
  • Alle diese Übelstände werden bei der Verwendung des Gegenstandes nach der Erfindung, des in der Abb. i der Zeichnung in der Draufsicht und den Ansichten dargestellten Ballenhalters, behoben. Dieser Ballenhalter besteht aus einem Bandeisemstneifen, dessen zwischen den beiden Enden a und b liegender Teil schraubenförmig verdreht ist, so daß steile und große Gewindeflächen entstehen. Die Form der G.e«rindeflächen erleichtert ein gutes und sicheres Anlegen der Formstoffe, ganz gleich ob die Festigung derselben durch Stampfen, Pressen, Rütteln, Blasen, Gießen o. dgl. erfolgt.
  • Das in der Abb. i .mit a bezeichnete Ende ist entweder, wie in der Zeichnung .dargestellt, gespalten und nach beiden Seiten rechtwinklig umgebogen, -oder @es ist in seiner ganzen Breite nach beiden Seiten rechtwinklig umgebogen. Wenn es bei größeren zu haltenden Teilen von Formstoffen erforderlich ist oder zweckmäßig erscheint, dann wird durch Sehweißen oder Nieten ein Blech oder rin Rost befestigt, deren Form den Umrissen :der zu tragenden Teile angepaßt ist. Bei einem gegossenen Rost können die Endena des Ballenhalters in diesem mit festgegossen werden.
  • Das in Abb. i mit b bezeichnete Ende des Ballenhalters wird entweder, wie in der Zeichnung dargestellt, gespalten und schräg auseiinandergebogen oder dieses wird entgegengesetzt der übrigen Teile des Ballenhalters verdreht. Der schräg gebogene oder entgegengesetzt verdrehte Teil b des Ballenhalters verhindert ein Herausgleiten des Ballenhalters ,aus den zu haltenden Formmassen und gibt dem Ganzen einen sicheren Halt.
  • Die beispielsweise Verwendung derartiger Ballenhalter ist aus der Abb.2 der beiliegenden Zeichnung zu ersehen. Links in der Abbildung wird die Verwendung des Ballenhalters zum Ausheben und Halten eines rundum frei liegenden, rechts in der Abbildung eines mit der Form in Verbindung stehenden Ballens zeigt. Da. =die an dem Ballenhalter vorhandenen großen Schraubenflächen sowohl Halt geben Herausgleiten wie auch Abgleiten geben, können diese kürzer als die Sandhaken ausgeführt werden, benötigen sie doch keinerlei Auflage. Die ,größere Tragfähigkeit eines Ballenhalters gegenüber der Tragfähigkeit eines Sandhakens wird durch das geringe Eigengewicht noch -erhöht, beträgt doch das Gewicht eines Ballenhalte@rs von i o nim Breite und o, 5 mm Stärke noch keine 2o % von dem Gewicht eines Sandhakens von 6,mm Durchmesser und gleicher Länge. Die Werkstoüersparnis ist im Wirklichkeit noch größer, da die Ballenhalter in geringerer Länge ausgeführt werden können als die Sandhaken.
  • Vorteile des Ballenhalters : Große Tragfähigkeit, geringes Gewicht, einfaches Einsetzen, große Werkstoffersparnis, ;große Stabilität infolge seiner Form (brauchen nicht angestrichen werden, da große tragende Flächen vorhanden sind).

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ballenhalter zum Ausheben und Halten frei stehender oder frei hängender Teile von gestampften Gießformen unter Verwendung von metallenen Einlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen .als Bandeisenstreifen ausgebildet sind, die zu ihrer Mittelachse schraubenförmig verdreht und deren Enden -umgebogen oder verdreht sind.
  2. 2. Ballenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß :der die Formmasse haltende, also gegen Abgleiten schützende Teil des Ballenhalters besonders befestigt ist und die Form desselben den Umrissen des zu haltenden Teils angepaßt ist.
  3. 3. Ballenhalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser in einem durch Gießen hergestellten Rost festgegossen ist. q. Ballenhalter zum Ausheben und Halten. frei stehender oder frei hängender Teile von gestampften Gießformen unter Verwendung von metallenen Einlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen durch Gießen hergestellt sind.
DEH166686D 1941-11-04 1941-11-04 Ballenhalter Expired DE732760C (de)

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DEH166686D DE732760C (de) 1941-11-04 1941-11-04 Ballenhalter

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DEH166686D DE732760C (de) 1941-11-04 1941-11-04 Ballenhalter

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DE732760C true DE732760C (de) 1943-03-11

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ID=7184217

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DE (1) DE732760C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748529C (de) * 1942-03-04 1944-11-03 Jost Stock Ortsbewegliche Foerderschnecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748529C (de) * 1942-03-04 1944-11-03 Jost Stock Ortsbewegliche Foerderschnecke

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