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Kugelschreiber
Die Erfindung betrifft einen Kugelschreiber oder Schreibstift mit fest eingesetzter oder auch zurück- ziehbarer Schreibmine.
Es sind Kugelschreiber bekannt, deren Schaft wie bei den üblichen Holzbleistiften mehrkantig, zum
Teil dreikantig, ausgebildet ist und über die ganze Länge - bis auf die Schreiberspitze - den gleichen
Querschnitt aufweist. Anderseits ist bei den bekannten Druckkugelschreibem der Griffteil des Kugelschrei- bers nach der Schreibspitze hin gleichmässig verjüngt. Der Kugelschreiber hat aber über die ganze Länge durchwegs ein Kreisprofil.
Beide Arten von Kugelschreibern haben den Nachteil, dass die Hand beim Schreiben leicht ermüdet.
Gemäss der Erfindung wird ein Kugelschreiber mit mehrkantigem, vorzugsweise dreikantigem Griff- teil, vorgeschlagen, der sich als besonders griffgünstig erwiesen hat, und ein wesentlich weniger ermüden- des Schreiben ermöglicht, indem sich der Griffteil gleichzeitig gleichmässig zur Schreiberspitze hin ver- jüngt.
Trotz dieser allgemeinen Verjüngung des Griffteiles verlaufen die Mehrkantflächen nach einem wei- teren Merkmal der Erfindung wie an sich bekannt parallel zur Achse des Kugelschreibers. Sie erhalten da- mit eine von der Schreiberspitze weg allmählich zunehmende Breite, was eine gute Anlage der Finger beim Schreiben gewährleistet und das Schreiben weiterhin erleichtert.
Um diesen letzteren Vorteil voll ausnützen zu können, können bei dem erfindungsgemässen Kugel- schreiber die Stosskanten zwischen den Mehrkantflächen des Griffteiles über den Umriss des übrigen Schaf- tes hinausragen, so dass die Mehrkantflächen entsprechend vergrössert sind.
Die erfindungsgemässe Form des Griffteiles kann praktisch mit dem gleichen Materialaufwand her- gestellt werden wie die bisherigen runden Kugelschreiber.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Die
Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel des neuen Kugelschreibers in zwei gegeneinander um 300 verdrehten Seitenansichten. Die Fig. 3-5 zeigen in der gleichen Darstellungsweise ein zweites Ausführungsbeispiel an einem Druckkugelschreiber und Fig. 6 an einem einteiligen Schreibstift.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Kugelschreiber besteht im wesentlichen aus einem Schaft 1 aus Kunststoff, dessen auf der Zeichnung sichtbarer, vorderer Teil den Griffteil 2 bildet und eine Schreibmine 3 enthält.
Der Griffteil 2 ist in dem mittleren Teil seiner Länge dreikantig ausgebildet, derart, dass die Spitze 12 des Griffteiles zunächst noch kreisförmigen Querschnitt aufweist, worauf dann der Griffteil in die Dreikantform und von dieser wieder in die kreisförmige Querschnittsform übergeht. Die Flächen 13 dieses Dreikants verlaufen parallel zur Mittelachse des Kugelschreibers und können gegebenenfalls in der Querrichtung konvex oder konkav gewölbt sein.
Um die Griffigkeit des Kugelschreibers noch weiter zu verbessern, können, wie die Fig. 3-6 zeigen, die Kanten 14 des Dreikants über den Durchmesser des Griffteiles 2 hinausragen. Die so gebildeten Flächen 13 sind erheblich grösser als bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform.
Ergänzend'wird bemerkt, dass die neuartige Formgebung selbstverständlich auch bei Schreib- und Bürostiften mit fest eingesetzter Schreibmine angewandt werden kann, wie dies beispielsweise die Fig. 6 der Zeichnung zeigt.