DE747720C - Vorrichtung zum Reinigen von kleinen Glasscheiben, z.B. von kleinen Diapositiven - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von kleinen Glasscheiben, z.B. von kleinen Diapositiven

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DE747720C
DE747720C DEV37763D DEV0037763D DE747720C DE 747720 C DE747720 C DE 747720C DE V37763 D DEV37763 D DE V37763D DE V0037763 D DEV0037763 D DE V0037763D DE 747720 C DE747720 C DE 747720C
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DE
Germany
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glass
panes
guides
bracket
glass panes
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Expired
Application number
DEV37763D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Voegele
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Individual
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/10Mounting, e.g. of processed material in a frame

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von kleinen Glasscheiben, z. B. von kleinen Diapositiven Die Erfindung bezieht sich .auf eine Vorrichtung zum Reinigen von kleinen Glasscheiben, z. B. von kleinen Diapositiven, mit an einem Handgriff befindlichen Führungen zum Einschieben der Glasscheiben. Bei den bekannten Vorrichtungen .dieser Art können die kleinen Glasscheiben sich in den Führungen noch. verschieben, wodurch Unzuträglichkeiten entstehen können. Um diesen Nachteil zu vermeiden, befinden sich nach der Erfindung die Führungen an den Schenkeln eines U-förmigen Bügels, um dessen Steg ein Anschlag für die in den Führungen befindlichen Glasscheiben drehbar ist, und .es sind die Glasscheiben durch ein am andern Ende der Führungen angeordnetes verstellbares Glied, z. B. einen Schieber, gegen den obenerwähnten Anschlag andrückbar. Hierdurch ist es möglich, alle in der Vorrichtung befindlichen Glasscheiben mittels eines Putzleders oder Putzlappens auf einmal und bei genügend großem Lappen gleichzeitig auf beiden Seiten zu reinigen. In vorteilhafter Weise kann nach .der Erfin,dung mit dem Bügel ein Aufnahmebehälter für gereinigte Glasscheiben verbindbar, z. B. auf das Bügelende aufschiebbar sein, derart, daß die Glasscheiben :bei Neigung des Bügels nacheinander in den Behälter gleiten und sich in ihm stapeln.
  • Der Boden des nur auf drei Seiten mit Wandungen versehenen Aufnahmebehälters kann vorteilhaft gegenüber :den Aufstellkanten der über den Boden nach unten verlängerten Seitenwandungen geneigt sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. I zeigt die Vorrichtung mit eingespannten Glasscheiben in der Draufsicht. Fi-g. a stellt einen mittleren Längsschnitt durch die Vorrichtung dar.
  • Fig. 3 zeigt .die Enden der Führungen für die Glasscheiben in Verbindung mit einem Aufnahmebehälter.
  • Fig. q. zeigt den Aufnahmebehälter gemäß Fig. 3 für sich von oben. ,gesehen. Die Vorrichtung besteht aus einem Handgriff i und einem darin befestigten U-förmigen, vorzugsweise aus Draht bestehenden Bügel, dessen parallele Schenkel mit 2 und dessen Steg mit 2' bezeichnet sind. ,Die Bügelschenkel 2 sind finit im Querschnitt U-föriniggen Schienen oder Blechstreifen 3.fest verbunden, die sich bis 'in den Handgrite i erstrecken können. Die Schienen 3 sind nach dem Bügelinnern geöffnet und bilden die Führungen für die einzelnen. Glasscheiben q.. Zum bequemen Einlegen der Glasscheiben sind =die Schienen 3 an ihrem oberen Ende auf ihrer in Fig. i obenliegenden Fläche mit Ausschnitten 3' versehen.
  • Um den Bügelsteg ' ist eine Platte 5 drehbar, die mit einem Anschlag 6 für die Glasscheiben d. versehen ist. Die Platte 5 ist seitlich mit federnden Lappen 7 versehen, mit denen sie sich in der in den Fig. i und 2 gezeichneten Stellung in den Bügelschenkeln 2 festhält.
  • Die Führungsschienen 3 sind unten nächst dein Handgriff i noch durch eine Scheibe S miteinander verbunden. Auf der Scheibe ist ein Schieber 9 ,gelagert, der durch eine Feststellmutter io festgestellt werden kann. Der Schraubenbolzen i i durchdringt den Schieber 9 in ,dessen Längsschlitz 9'. Mit 8' sind aus der Scheibe S leerausgebogene Lappen bezeichnet, die zur Führung des Schiebers 9 dienen.
  • Eine Vervollkommnung erfährt das Reinigungsgerät durch eine Anzahl von Aufnahmebehältern für die gereinigten Glasscheiben. Der aus den. Fig. 3 und .I ersichtliche Aufnahmebehälter besteht aus einem Boden 12, der nur auf drei Seiten von Wandungen 13, 14 umgeben ist. Die Seitenwandungen -d. sind in der aus Fig.3 ersichtlichen Weise über den Boden 12 nach unten verlängert und dienen zum Aufstellen .des Behälters. Die Aufstellkanten 1 5 verlaufen dabei in einem spitzen Winkel zum Boden 12. Die Seitenwandungen 14 sind oben mit ausgebauchten Führungen i-@ versehen, und die etwas nach oben verlängerte Seitenwand 13 bildet gleichzeitig eine Handhabe zum Anfassen .des Behälters.
  • Die Anschlagplatte 5, 6 wird nach unten gedrückt, d. h. nach Fig. 2 im L'h.rzeigersinn um den Bü.gelst;g 2' etwas gedreht. Dann werden acht Glasscheiben 4 nacheinander von oben in die Führungsschienen 3 eingelegt. Wird der Bügel von der Hand in geneigter Lage :gehalten, dann gleiten .die Glasscheiben durch ihr Eigengewicht in den Führungen 3 nach unten. Die nur oben befindlichen Ausschnitte 3' erleichtern dabei das Einführen der 'Glasscheiben 4. Ist der Bügel mit Glasscheiben 4 gefüllt, dann wird die Platte 5 in
    ihre Arbeitsstellung zurückgedreht, wob---i
    ihre federnden Lappen 7 die Pjügelscleenl;el 2
    übergreifen. Der Anschlag 6 liegt in dieser
    Stellung in der Ebene der Glasscheiben. Nun-
    mehr wird der Schieber 9 nach oben bewegt,
    bis die oberste Glasscheibe .I am Anschlag 6
    anliegt. In dieser Stellung, in der sämtliche
    Glasscheiben festgespannt sind. wird der
    Schieber 9 durch Anziehen der -Mutter io
    festgestellt. Der Schieber 9 ist an seinen En-
    den umgebogen, so daß er einerseits an der
    untersten Glasscheibe .I angreifen kann und
    andererseits eine Handhabe zu seiner Bewe-
    gung bildet.
    Ein z. B. mit Spiritus angefeuchtetes Putz-
    leder wird nunmehr um den Halter gefaltet,
    worauf das Putzleder über dein ganzen Satz
    von Glasscheiben..) hin- und herbewegt wird.
    Dadurch werden alle eingespannten Glas-
    scheiben gleichzeitig auf beiden Seiten ge-
    reinigt.
    Nach erfolgter Reinigung wird die Platte
    wieder zurückgedreht und in die aus Fig.3
    ersichtliche hochgeklemmte Lage gebracht.
    Der Aufnahmebehälter 12 bis 14 wird nun-
    mehr auf den Bügel 2, 2' aufgeschoben, wobei
    die Bügelschenkel -2 in die Führungen 1.M.' des
    Behälters eingreifen. Wird nunmehr <ler
    Bügel schräg geneigt, wie in Fig.3 darge-
    stellt, dann gleitet eine gereinigte Glasscheibe
    nach der andern in den Behälter, wo sich auf
    dem Boden 12 ein Stapel gereinigter Glas-
    scheiben bildet. Der Behälter wirr.- vorn
    Bügel abgenommen und abgestellt, worauf
    die Reinigung des nächsten Scheibensatzes
    erfolgen kann, der alsdann in einen zweite>>
    Behälter 13 bis i-. aufgenommen wird.
    Der verwendete Werkstoff für die einzel-
    nen Teile ist beliebig. Bei den Aufnahme-
    behältern wird es sich zweckmäßig um Preß-
    linge aus einem Kunststoff handeln.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Vorrichtung zum Reinigen von kleinen Glasscheiben, z. B. von kleinen Diapositiven, mit an einem Handgriff befindlichen Führungen zum Einschieben der Glasscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Führungen (3) an den Schenkeln (2) eines U-förmigen Bügels befinden, um dessen Steg (2'j ein Anschlag (5. 6 für die in den Führungen befindlielien Glasscheiben (4) drehbar ist, und daß die Glasscheiben (d.) durch ein am anderen Ende der Führungen angeordnetes verstellbares Glied, z. B. einen Schieber (9,). gegen den Anschlag (5, 6) andrückbar sind. 2 Vorrichtung nach Anspruch i. gelcenii7eichnet durch einen mit dein Bügel (2-,2') verbindbaren, z. B. auf das Bügelende aufschiebbaren Aufnahmebehälter (r2 bis 14) für gereinigte Glasscheiben, die .bei Neigung des Bügels (2, 2') nacheinander in den Behälter gleiten und sich in ihm stapeln.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (I2) des nur auf drei Seiten mit Wandungen (I3, 14) versehenen Aufnahmebehälters gegenüber den Aufstelvkanten (I5) der über den Boden nach unten verlängerten Seitenwandungen (I4) geneigt ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ..... Nr. 3704, 173 545; britische Patentschrift . . . Nr. Ig 987/I2.
DEV37763D 1941-06-04 1941-06-04 Vorrichtung zum Reinigen von kleinen Glasscheiben, z.B. von kleinen Diapositiven Expired DE747720C (de)

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ID=7590406

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DE (1) DE747720C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2781692A (en) * 1953-12-01 1957-02-19 Bjorn O Krause Microscope slide holder

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE173545C (de) * 1905-09-08
DE3704C (de) * CHR. AtlGtJSTIKN, Schlossermeister, in Hamburg Knopfputzscheere
GB191219987A (en) * 1911-09-09 1913-08-21 August Abel Process of and Apparatus for Cleaning or otherwise Treating the Surfaces of Coins.

Patent Citations (3)

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GB191219987A (en) * 1911-09-09 1913-08-21 August Abel Process of and Apparatus for Cleaning or otherwise Treating the Surfaces of Coins.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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