DE747679C - Fluegelradpumpe mit Fluessigkeitsring - Google Patents

Fluegelradpumpe mit Fluessigkeitsring

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DE747679C
DE747679C DES121097D DES0121097D DE747679C DE 747679 C DE747679 C DE 747679C DE S121097 D DES121097 D DE S121097D DE S0121097 D DES0121097 D DE S0121097D DE 747679 C DE747679 C DE 747679C
Authority
DE
Germany
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impeller
pump
hub
channel
liquid ring
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Expired
Application number
DES121097D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Wirth
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D5/00Pumps with circumferential or transverse flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Flügelradpumpe mit Flüssigkeitsring Bei- F-lügelradpumpen mit Flüssigkeitsring muß die Flügelradnabe einen verhältnismäßig -'großen Durchmesser erholten und an beiden Seiten gegen das Gehäuse gut abgedichtet sein. Es darf aber die Reibung an dieser Stelle nicht= zu grüß werden, weil sich sonst Nabe und Ge= hause stark abnutzen und Reibungsverluste. entstehen. iHan hat versucht, eine Abdichtungdadurch herbeizuführen, daß man, die Näbe an: jeder Seite mit.einer mit - der Pumpenachse gleichachsigen Nut versehen und in die Nuten: Druckflüssigkeit aus dem Flüssigkeitsring der Pumpe zugeführt hat. - Wenn auch auf diese -Weise: eine .gewisse- Abdichtung zu -erzielen ist, so reicht sie doch nicht aus,- und; es wird, ,-da sich -die -Flüssigkeitsschicht von der -Nut aus nicht unbedingt über die ganze Nal@e ausbreitet, ein unerwilnschter Druckausgleich von der . Druckseite. zur Saugseite der Pumpe, möglich: Nach tler Erfindung wird die- Abdichtung dadurch verbessert, daß bei einer mit Flüssigkeitsring arbeitenden Flügelradpümpe vom Ansaügeschlitz aus- ein zur Pumpenächge-hin gerichteter Kanal angebracht ist, durch den den Seitenflächen der Nabe des Flügelrades Abdichtungsflüssigkeit zugeführt wird.
  • Auf der Zeichnung ist in Fig. z und z in Quer- und Längsschnitt eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die dargestellte Pumpe, ist eine Flügelradp.umpe mit Flüssigkeitsring, und zwar eine solche, bei der auf den Umfang "des Arbeitsraumes. in zwei Sektoren hintereinander zwei verschiedenartig wirkende Pumpenstufen angeordnet -sind, und zwar eine erste, - entsprechend etwa dem Bereich des seitlichen Kanals 6, die im` wesent= liehen zur.Uruckerhöhüng,- und eine. zweite, entsprechend- etwa dem Bereich der radialen Gehäuseaüssparüng 5, die im wesentlichen zur Luftabsaugurig dient: -" Die Erfindung -betrifft aber nicht -nur die dargestellte besondere Art von Flügelradpumpen, sondern ganz allgemein Flügelradpumpen, die mit einem' Flüssigkeitsring arbeiten.
  • Auf der Welle i sitzt das Flügelrad 2. Die strichpunktiert gezeichneten Teile liegen vor der Bildebene in der Abschlußwand 3 der Pumpe. q. ist der äußere Ansaugeschlitz. für. das Fördermittel. In dem seitlichen Kan'ä'1'6 wird in an sich bekannter Weise durcli -den: mehrfach wiederholten Austritt des Wassers; aus dem Flügelrad 2 in den Kanal und Wiedereintritt aus -dem Kanal in das Flügelrad, eine Druckerhöhung herbeigeführt. Die auf höheren Druck gebrachte Flüssigkeit tritt bei 7 aus dem Kanal 6 in den Druckstutzen 8 über.
  • Um beim Anlauf der Pumpe .eine starke Saugwirkung hervorzubringen, ist die besondere Luftabsaugungsstufe 5 hinzugefügt, die mit einem Flüssigkeitsring arbeitet. In dieser Stufe ist ein nur während der Ansaugeperiode wirksamer innerer Ansaugeschlitz 9 vorgesehen, der vom Druckstutzen 8 zum Flügelrad 2 zurückführt. Die abgesaugte Luft wird durch einEntlüftungsrohr.i3 aus dem Arbeitsräum hinaus und über den Kanal 14 in den Druckstutzen8 gedrückt.
  • In den Fig. 3 und q. ist eine Ansicht auf die beiden Hälften des Gehäuses dargestellt. Fig. 3 entspricht der Fig. i nach abgenommenem Flügelrad. Fig. d. zeigt den -anderen Teil des Gehäuses, der um i8o° gedreht, beim Zusammenbau der Pumpe auf den in Fig. 3 dargestellten Gehäuseteil aufzusetzen ist. Am Kanal q. schließt sich der Saugstutzen an. Fig. 5 und 6 zeigen die beiden Seitenansichten des Laufrades.
  • Beim Anlaufen der Pumpe bildet sich zunächst aus dem in der Pumpe enthaltenen Wasser ein Flüssigkeitsring, und der Druckstutzen 8 wird teilweise angefüllt. Es wird über den inneren Ansaugeschlitz 9 Wasser aus dem Druckstutzen 8 angesaugt, so daß sich in der radialen Aussparung 5 ein Flüssigkeits= rlllg bildet, der in bekannter Weise als Luftpumpenkolben wirkt. Mit* Hilfe dieses Flüssigkeitsringes saugt das Flügelrad dauernd aus dem äußeren Ansaugeschlitz ¢ Luft an, die durch das Rohr 13 in den Druckstutzen 8 befördert wird. Ist die Ansaugeperiode beendet und die Pumpe ganz mit Wasser gefüllt, dann arbeitet sie als reine Wasserförderpumpe. weiter. Der innere Ansaugeschlitz 9., die radiale Aussparung 5 und das Rohr 13 haben dann keinerlei Wirkung mehr.
  • Von dem während der Ansaugeperiode wirkenden inneren Ansaugeschlitz 9 ist gemäß der Erfindung ein Kanal io abgezweigt, der zur Pumpenachse hin gerichtet ist urid durch den den Seitenflächen der Nabe des Flügelrades 2 im Sinne der Erfindung Abdichtungsflüssig keit zugeführt wird. Durch Aussparungen i i in der Nabe wird die Abdichtungflüssigkeit auch der gegenüberliegenden Seite der Nabe zugeleitet. Der Kanal i i ist auf der in Fig. 5 gezeichneten Seite breiter als auf der Seite näch Fig.6, um einen ungehinderten Zufluß des Dichtungswassers hauptsächlich aus der -Drucköffnung der Pumpe zu gewährleisten. Auf der in Fig. 6 dargestellten Seite des Lauffades sind die Durchbrechungen nur so groß, wie sie zur Zuführung der Dichtungsflüssigkeit zu den dichtenden Flächen es erfordern. Ebenso kann gemäß der Erfindung auch von dem während des normalen Betriebes der Pumpe wirksamen äußeren Ansaugeschlitz 4 ein nach der Pumpenachse hin gerichteter Kanal 12 zum Zuführen von Abdichtungsflüssigkeit angeordnet sein. Durch den Ansaugeschlitz q. tritt erst nach Beenden der Ansaugeperiode Flüssigkeit in die Pumpe, die dann über Kanal 12 zum Teil der Nabe zufließt und diese ständig mit Wasser bespült und die Dichtung- zwischen Laufradnabe und Seitenflächen während des normalen Betriebes der Pumpe aufrechterhält.- Bei reinen' Wasserringpumpen, die nicht, wie im Beispiel angenommen, mit zwei über' den Umfang verteilten verschiedenen Stufen arbeiten, macht sich bei der Ausführung gemäß der Erfindung besonders der Vorteil geltend, daß schon beim Anlauf der Pumpe noch vor Bildung des Wasserringes eine gute Bewässerung der Nabe über den gemäß der Erfindung angeordneten Kanal eintritt. Beim Anlauf des Flügelrades wird nämlich von dem im Pumpengehäuse vorhandenen Wasser in den Schaufelzwischenräumen ein Teil mitgenommen und fließt aus dem dann noch langsam laufenden Rade bei Vorübergang der Kammern über den Kanal 12 zur Nabe hin ab, so daß von vornherein eine für eine gute Abdichtung ausreichende Wassermenge an den Nabenseiten geschaffen wird.
  • Durch die Aussparungen i i in der Nabe wird die Abdichtungsflüssigkeit auch der gegenüberliegenden Seite der Nabe zugeleitet. Dadurch erfolgt zugleich ein Druckausgleich zwischen den beiden Seiten des Flügelrades. Das Flügelrad wird außerdem leichter, so daß eine Werkstoffersparnis erzielt wird. Durch die Stege zwischen den Aussparungen i i in der Nabe wird verhütet, daß während des Umlaufes eine Verbindung zwischen dem äußeren Ansaugeschlitz q. und dem Kanal io bzw. dem Rohr 13 herbeigeführt wird. Bei keiner Stellung des Flügelrades wird durch eine der Aussparungen i i in der Nabe eine Verbindung dieser Stellen miteinander bewirkt. Obwohl durch die Aussparungen i i die Berührungsfläche zwischen der Nabe des Flügelrades und den Seitenwänden des Pumpengehäuses verkleinert wird, genügen die übrigbleibenden Flächen der Nabe vollkommen für die.Abdichtung, da sie durch dauernde Zuführung von Flüssigkeit abgedichtet werden..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flügelradpumpe mit Flüssigkeitsring, .gekennzeichnet durch einen vom -Ansaugeschlitz (4 oder 4 und 9) zur` Pumpenachse hin gerichteteriKanal (i2 oder i2 und io), durch den den Seitenflächen der Nahe des Flügelrades (ä) Abdichtungsflüssigkeit zugeführt wird. -2. Pumpe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Ausspärungen (1i) in der Nabe des Flügelrades (2), durch die. die Abdichtungsflüssigkett von der Eintrittsseite aus auch der anderen Seite der Nabe zugeführt wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im: Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ....... Tr. 258 o2i, 275 275, 287 290, 464 999; norwegische Patentschrift. . . . - 28 oo9; dänische - ...... 19639.
DES121097D 1936-01-09 1936-01-09 Fluegelradpumpe mit Fluessigkeitsring Expired DE747679C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE838859C (de) * 1949-06-21 1952-05-12 Johannes Hinsch Kreiselpumpe mit Ansaugestufe
DE855363C (de) * 1949-01-01 1952-11-13 Johannes Hinsch Selbstansaugende Umlaufpumpe
DE943335C (de) * 1950-04-20 1956-05-17 Ehrhardt & Sehmer Ag Maschf Selbstansaugende Kreiselpumpe
DE957097C (de) * 1952-05-18 1957-01-31 Siemens Ag Selbstansaugende Fluegelradpumpe

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DE275275C (de) *
DE258021C (de) *
DE287290C (de) *
DE464999C (de) * 1928-09-03 Willem Lodewijk Joost Spoor Pumpe mit kreisendem Fluessigkeitsring

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