DE746743C - Elektrischer Druckregler, insbesondere Krhledurckregler - Google Patents
Elektrischer Druckregler, insbesondere KrhledurckreglerInfo
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- H02P9/22—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of continuously-variable ohmic resistance comprising carbon pile resistance
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Description
- Elektrischer Druckregler, insbesondere Kohledruckregler Bei Reglern, deren Meßsysteme auf ein druckveränderliches Widerstandselement wirken, ist es im allgemeinen nicht mehr möglich, die Kraftwirkungen des Meßsyitems iin Vergleich zu den Rückwirkungen des Druckelementes so groß zu halten, daß Änderungen in den Rückwirkungselementen vernachlässiä bar bleiben. Das Druckelement wirkt nun i-m-allgemeinen in derselben Weise wie eine elastische Rückführfeder, wobei die Federcharakteristik allerdings nicht linear, sondern in der Regel .etwas hyperbolisch ist. # Die Rückwirkungskräfte sind auch weitgehend reproduzierbar, so daß es an sich durchaus inöglich-ist, das Druckelement als einen Teil der Rückführfeder mitzuverwenden. " Infolge der sich im Betriebe verändernden Temperatur des Kohlestapels treten jedoch Änderungen in den Rückwirkungselementen auf, die infolge der erheblichen Verlustleistungen, die in dem Widerstandselement vernichtet werden, ganz erhebliche Werte annehmen. Diese Temperaturänderungen verändern zwar nur in geringem Maße die Elastizität (,Federkonstante _ des Druckelementes), beeinflussen dagegen- die Längenausdehnung des Kohlestapels. Das Ausdehnungsbestreben des Stapels muß sich daher in Druckänderung umsetzen. Unabhängig vom Einfluß des Meßsystems 7 wird so der Widerstand geändert. Der Regler müßte nun noch nachregeln und würde z. B. an die Grenze seines Bereiches gelangen.
- Um eine derartige Längenänderung zu kompensieren, könnte man beispielsweise den Angriffspunkt der Druckübertragung auf den Stapel in entsprechender Weise verschieben. Einrichtungen dieser Art sind auch bereits bekannt. Beispielsweise werden für die Druckübertragung auf das Kohleelement Stc)ff-e nüt geeignetem Ausdehnungskoeffizienten verwendet, so daß sich mit steigender Temperatur die Länge der Cbertragungsg@ie_ler ändert. Die Temperaturübertragung auf die Übertragungsstangen, deren Wärmezustand möglichst derselbe sein soll wie derjenige des Kohlestapels, erfolgt dabei ini -wesentlichen durch Strahlung, da es nicht ilii#glich ist, diese beweglichen Übertragungseleinente in unmittelbarer Berührung mit dem Kohlestapel selbst zu bringen.
- Außerdem ist es bei diesen bekannten Einrichtungen schwierig, 'Materialien mit einem ebenso hohen Ausdelintingskoeffizienten, -wie ihn amorphe Kohle hat, zu verwenden. Es mühten also für die Ausdehnungsstäbe oder Bänder mindestens die gleichen, in der Regel aber größere Längenmaße, als sie der Kohlestapel selbst besitzt, vorgesehen -werden, uni gleiche lineare Temperaturdehnungen zu erhalten.
- Die Einrichtung zur Temperaturkompensation gemäß der Erfindung benötigt nur am Regler bereits vorhandene Bauteile. Die Kompensationsbewegung wird niinilich durch die Führungsstäbe bewirkt, zwischen denen der Kolilestapel gelagert ist, oder vorzugsweise durch den obersten Stab allein. Die Verwendung dieser Führungsstäbe hat den außerordentlichen Vorteil, daß sie die einzigen T- eile des Reglers sind, die unmittelbar mit dem Kolilcstapel in mechanischer Berührung stellen und somit -weitaus am besten das Temperaturniveau der Kohleplatten annehmen können. Sie sind außerdem bereits in der Gesamtlänge des Kohlestapels vorhanden und benötigen für diese Längenausdehnung keinen zusätzlichen Bauraten.
- Erfindungsgemäß wird die Temperaturkompensation durch die Führungsstäbe so ,lttsgeführt, daß bei ihrer Ausdehnung die Lagerpunkte der auf den Druckelenlentenstapel drückenden Ül,ertragungslieliel entsprechend der Wärinedelmung dieses Stapels verschoben werden. Uni eine möglichst collkomnielie Angleichung der Wärmeausdehnung des Druckeleinentenstapels und des bzw. der Führungsstäbe zu erzielen, sind die Führungsstäbe niit einem entsprechenden Übersetzungsverhältnis än ihre' Lagerplatten abgelenkt.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, die einen Aufriß und einen Seitenriß der Anordnung zeigt.
- Das Reglersystem ; stellt mit Hilfe der Feiler 3 die Zusammenpressung des Kohle-. Stapels .I ein, dessen eigene @@"ärmeaus@lehnung kompensiert werden soll.
- Uni den nötigen Ausdehliungsweg zti erhalten, -werden, wie in der-Abbildung scheniatisch gezeigt ist, die Lagerplatten 6, an
denen die Mertragungshebel i angelenkt sind, in der Ebene senkrecht zur Grund- platte als Hebel ausgebildet. Sie ermöglichen es, die Ausdehnungsbewegung des Führtings- stabes N in einem beliebigen Verhältnis auf die Abstandsänderungen der beiden Lager- stellen 2 zu übersetzen. Es maß dann nur noch dafür gesorgt werden, daß die übrigen Führungsstäbe den Ausdehnungsvorgang nicht beeinflussen können, was durch entsprechende anstarre Ausbildung des übrigen Teile: der Lagerplatten. ohne weiteres möglich ist. All der Einschnürtingsstelle ; sorgt eine elastische Beweglichkeit dafür, daß die län- geren Führungsstäbe sich frei ausdehnen können und nur als Seitenführung dienen ohne Einfluß auf den Bewegungslnechanis- nius des Reglers 7. Die Temperaturkompensation maß dei, Schwankungen des Kohlestapels möglichst verzögerungsfrei folgen können, uni jeder- zeit den richtigen Korrekturwert zu liefern. Die zur Kompensation verwendeten Füh- rungsstäbe sollen daher einerseits geringe eigene Wärinekapazität- besitzen und ande- rerseits soll die elektrische Isolationsschicht zwischen Stal, und Kohle möglicht wärme- durchlässig sein. Erfindungsgemäß werden daher dünne D-Ietallstä be, insbesondere solche aus Eisen, verwendet, die mit einer dünnen, aber hochhitzebeständigen Emailleisolation überzogen sind. Zum einwandfreienArbeiten der angegebenen Ternperaturkompensationsanordnung ist es äußerst zweckmäßig, daß die Rückführfeder 3 unmittelbar über der Meßsy sternac hse angreift. Xnderungen des Lagerabstandes l,leilwn dann völlig ohne Einfluß auf daseßsvstem, wäh- rend sich bei anderer Anordnung gler Feder. allerdings nur in verhältnismäßig geringem Maße, trotz der Kompensationsan Ordnung, auf das 1,Leßsvsteni auswirken k(")iinell. Grundsätzlich ist die Verwendung mehrerer Führan ,4sstäbe als Einsteller für den Lager- abstand möglich, wenn auch in der darge- stellten Einrichtung nur ein einziger der Führungsstäbe hierzu benötigt wird. Am geeignetsten ist dazu in vier Regel infolge der bevorzugten Wä rmeiibertragung der oberste F ührungsstah.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Druckregler, insbesondere Koliledruckregler mit einer Eilirichtung zum Ausgleich tberinisch bedingter Längenänderungen des Druckelementes mittels gleichsinnig ihre Länge ändernder Deliliungskörper, gekennzeichnet durch als Dehnungskörper -wirkende, die Lagerpunkte (=) der auf den Druckelement- Stapel (4) drückenden Hebel (i) verschiebende Führungsstäbe (&), die mit einem solchen 'Übersetzungsverhältnis an ihre Lagerplatten angelenkt sind, daß die Wärmeausdehnung des Druckelementstapels und des Dehnungskörpers einander angeglichen werden. a. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derart unmittelbar über .der Drehachse des Meßsystems (7) angeordnete Rückführfeder (3), daß die Federspannung unabhängig von den Abstandsänderungen der Hebellagerpunkte (a) bleibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL95964D DE746743C (de) | 1938-10-22 | 1938-10-22 | Elektrischer Druckregler, insbesondere Krhledurckregler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL95964D DE746743C (de) | 1938-10-22 | 1938-10-22 | Elektrischer Druckregler, insbesondere Krhledurckregler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE746743C true DE746743C (de) | 1944-08-22 |
Family
ID=7288224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL95964D Expired DE746743C (de) | 1938-10-22 | 1938-10-22 | Elektrischer Druckregler, insbesondere Krhledurckregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE746743C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976072C (de) * | 1941-09-10 | 1963-02-14 | Siemens Ag | Einrichtung fuer durch Druck einstellbare Widerstaende, insbesondere fuer Kohledruckwiderstaende |
-
1938
- 1938-10-22 DE DEL95964D patent/DE746743C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976072C (de) * | 1941-09-10 | 1963-02-14 | Siemens Ag | Einrichtung fuer durch Druck einstellbare Widerstaende, insbesondere fuer Kohledruckwiderstaende |
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