DE746743C - Elektrischer Druckregler, insbesondere Krhledurckregler - Google Patents

Elektrischer Druckregler, insbesondere Krhledurckregler

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Publication number
DE746743C
DE746743C DEL95964D DEL0095964D DE746743C DE 746743 C DE746743 C DE 746743C DE L95964 D DEL95964 D DE L95964D DE L0095964 D DEL0095964 D DE L0095964D DE 746743 C DE746743 C DE 746743C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure regulator
expansion
pressure element
changes
pressure
Prior art date
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Expired
Application number
DEL95964D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Freitag
Dipl-Ing Kurt Herzog
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEL95964D priority Critical patent/DE746743C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE746743C publication Critical patent/DE746743C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/20Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of continuously-variable ohmic resistance
    • H02P9/22Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of continuously-variable ohmic resistance comprising carbon pile resistance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Elektrischer Druckregler, insbesondere Kohledruckregler Bei Reglern, deren Meßsysteme auf ein druckveränderliches Widerstandselement wirken, ist es im allgemeinen nicht mehr möglich, die Kraftwirkungen des Meßsyitems iin Vergleich zu den Rückwirkungen des Druckelementes so groß zu halten, daß Änderungen in den Rückwirkungselementen vernachlässiä bar bleiben. Das Druckelement wirkt nun i-m-allgemeinen in derselben Weise wie eine elastische Rückführfeder, wobei die Federcharakteristik allerdings nicht linear, sondern in der Regel .etwas hyperbolisch ist. # Die Rückwirkungskräfte sind auch weitgehend reproduzierbar, so daß es an sich durchaus inöglich-ist, das Druckelement als einen Teil der Rückführfeder mitzuverwenden. " Infolge der sich im Betriebe verändernden Temperatur des Kohlestapels treten jedoch Änderungen in den Rückwirkungselementen auf, die infolge der erheblichen Verlustleistungen, die in dem Widerstandselement vernichtet werden, ganz erhebliche Werte annehmen. Diese Temperaturänderungen verändern zwar nur in geringem Maße die Elastizität (,Federkonstante _ des Druckelementes), beeinflussen dagegen- die Längenausdehnung des Kohlestapels. Das Ausdehnungsbestreben des Stapels muß sich daher in Druckänderung umsetzen. Unabhängig vom Einfluß des Meßsystems 7 wird so der Widerstand geändert. Der Regler müßte nun noch nachregeln und würde z. B. an die Grenze seines Bereiches gelangen.
  • Um eine derartige Längenänderung zu kompensieren, könnte man beispielsweise den Angriffspunkt der Druckübertragung auf den Stapel in entsprechender Weise verschieben. Einrichtungen dieser Art sind auch bereits bekannt. Beispielsweise werden für die Druckübertragung auf das Kohleelement Stc)ff-e nüt geeignetem Ausdehnungskoeffizienten verwendet, so daß sich mit steigender Temperatur die Länge der Cbertragungsg@ie_ler ändert. Die Temperaturübertragung auf die Übertragungsstangen, deren Wärmezustand möglichst derselbe sein soll wie derjenige des Kohlestapels, erfolgt dabei ini -wesentlichen durch Strahlung, da es nicht ilii#glich ist, diese beweglichen Übertragungseleinente in unmittelbarer Berührung mit dem Kohlestapel selbst zu bringen.
  • Außerdem ist es bei diesen bekannten Einrichtungen schwierig, 'Materialien mit einem ebenso hohen Ausdelintingskoeffizienten, -wie ihn amorphe Kohle hat, zu verwenden. Es mühten also für die Ausdehnungsstäbe oder Bänder mindestens die gleichen, in der Regel aber größere Längenmaße, als sie der Kohlestapel selbst besitzt, vorgesehen -werden, uni gleiche lineare Temperaturdehnungen zu erhalten.
  • Die Einrichtung zur Temperaturkompensation gemäß der Erfindung benötigt nur am Regler bereits vorhandene Bauteile. Die Kompensationsbewegung wird niinilich durch die Führungsstäbe bewirkt, zwischen denen der Kolilestapel gelagert ist, oder vorzugsweise durch den obersten Stab allein. Die Verwendung dieser Führungsstäbe hat den außerordentlichen Vorteil, daß sie die einzigen T- eile des Reglers sind, die unmittelbar mit dem Kolilcstapel in mechanischer Berührung stellen und somit -weitaus am besten das Temperaturniveau der Kohleplatten annehmen können. Sie sind außerdem bereits in der Gesamtlänge des Kohlestapels vorhanden und benötigen für diese Längenausdehnung keinen zusätzlichen Bauraten.
  • Erfindungsgemäß wird die Temperaturkompensation durch die Führungsstäbe so ,lttsgeführt, daß bei ihrer Ausdehnung die Lagerpunkte der auf den Druckelenlentenstapel drückenden Ül,ertragungslieliel entsprechend der Wärinedelmung dieses Stapels verschoben werden. Uni eine möglichst collkomnielie Angleichung der Wärmeausdehnung des Druckeleinentenstapels und des bzw. der Führungsstäbe zu erzielen, sind die Führungsstäbe niit einem entsprechenden Übersetzungsverhältnis än ihre' Lagerplatten abgelenkt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, die einen Aufriß und einen Seitenriß der Anordnung zeigt.
  • Das Reglersystem ; stellt mit Hilfe der Feiler 3 die Zusammenpressung des Kohle-. Stapels .I ein, dessen eigene @@"ärmeaus@lehnung kompensiert werden soll.
  • Uni den nötigen Ausdehliungsweg zti erhalten, -werden, wie in der-Abbildung scheniatisch gezeigt ist, die Lagerplatten 6, an
    denen die Mertragungshebel i angelenkt
    sind, in der Ebene senkrecht zur Grund-
    platte als Hebel ausgebildet. Sie ermöglichen
    es, die Ausdehnungsbewegung des Führtings-
    stabes N in einem beliebigen Verhältnis auf
    die Abstandsänderungen der beiden Lager-
    stellen 2 zu übersetzen. Es maß dann nur
    noch dafür gesorgt werden, daß die übrigen
    Führungsstäbe den Ausdehnungsvorgang nicht
    beeinflussen können, was durch entsprechende
    anstarre Ausbildung des übrigen Teile: der
    Lagerplatten. ohne weiteres möglich ist.
    All der Einschnürtingsstelle ; sorgt eine
    elastische Beweglichkeit dafür, daß die län-
    geren Führungsstäbe sich frei ausdehnen
    können und nur als Seitenführung dienen
    ohne Einfluß auf den Bewegungslnechanis-
    nius des Reglers 7.
    Die Temperaturkompensation maß dei,
    Schwankungen des Kohlestapels möglichst
    verzögerungsfrei folgen können, uni jeder-
    zeit den richtigen Korrekturwert zu liefern.
    Die zur Kompensation verwendeten Füh-
    rungsstäbe sollen daher einerseits geringe
    eigene Wärinekapazität- besitzen und ande-
    rerseits soll die elektrische Isolationsschicht
    zwischen Stal, und Kohle möglicht wärme-
    durchlässig sein. Erfindungsgemäß werden
    daher dünne D-Ietallstä be, insbesondere solche
    aus Eisen, verwendet, die mit einer dünnen,
    aber hochhitzebeständigen Emailleisolation
    überzogen sind.
    Zum einwandfreienArbeiten der angegebenen
    Ternperaturkompensationsanordnung ist es
    äußerst zweckmäßig, daß die Rückführfeder 3
    unmittelbar über der Meßsy sternac hse angreift.
    Xnderungen des Lagerabstandes l,leilwn dann
    völlig ohne Einfluß auf daseßsvstem, wäh-
    rend sich bei anderer Anordnung gler Feder.
    allerdings nur in verhältnismäßig geringem
    Maße, trotz der Kompensationsan Ordnung,
    auf das 1,Leßsvsteni auswirken k(")iinell.
    Grundsätzlich ist die Verwendung mehrerer
    Führan ,4sstäbe als Einsteller für den Lager-
    abstand möglich, wenn auch in der darge-
    stellten Einrichtung nur ein einziger der
    Führungsstäbe hierzu benötigt wird. Am
    geeignetsten ist dazu in vier Regel infolge
    der bevorzugten Wä rmeiibertragung der
    oberste F ührungsstah.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Druckregler, insbesondere Koliledruckregler mit einer Eilirichtung zum Ausgleich tberinisch bedingter Längenänderungen des Druckelementes mittels gleichsinnig ihre Länge ändernder Deliliungskörper, gekennzeichnet durch als Dehnungskörper -wirkende, die Lagerpunkte (=) der auf den Druckelement- Stapel (4) drückenden Hebel (i) verschiebende Führungsstäbe (&), die mit einem solchen 'Übersetzungsverhältnis an ihre Lagerplatten angelenkt sind, daß die Wärmeausdehnung des Druckelementstapels und des Dehnungskörpers einander angeglichen werden. a. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derart unmittelbar über .der Drehachse des Meßsystems (7) angeordnete Rückführfeder (3), daß die Federspannung unabhängig von den Abstandsänderungen der Hebellagerpunkte (a) bleibt.
DEL95964D 1938-10-22 1938-10-22 Elektrischer Druckregler, insbesondere Krhledurckregler Expired DE746743C (de)

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DE746743C true DE746743C (de) 1944-08-22

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DE (1) DE746743C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976072C (de) * 1941-09-10 1963-02-14 Siemens Ag Einrichtung fuer durch Druck einstellbare Widerstaende, insbesondere fuer Kohledruckwiderstaende

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976072C (de) * 1941-09-10 1963-02-14 Siemens Ag Einrichtung fuer durch Druck einstellbare Widerstaende, insbesondere fuer Kohledruckwiderstaende

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