DE74653C - Postbriefkasten zur getrennten Aufnahme der ankommenden und abzuholenden Briefe - Google Patents

Postbriefkasten zur getrennten Aufnahme der ankommenden und abzuholenden Briefe

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Publication number
DE74653C
DE74653C DENDAT74653D DE74653DA DE74653C DE 74653 C DE74653 C DE 74653C DE NDAT74653 D DENDAT74653 D DE NDAT74653D DE 74653D A DE74653D A DE 74653DA DE 74653 C DE74653 C DE 74653C
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DE
Germany
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door
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74653D
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English (en)
Original Assignee
postal improvementcompany inNorristown, Pennsylvania, V. St. A
Publication of DE74653C publication Critical patent/DE74653C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/12Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/12Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers
    • A47G29/122Parts, details, or accessories, e.g. signalling devices, lamps, devices for leaving messages
    • A47G29/1223Pouches or the like to prevent mail dropping on the floor behind the mail slot

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
(Pennsylvania, V. St. A.).
Die Erfindung betrifft einen Briefkasten, welcher sowohl als Sammelbüchse für die aufzugebenden wie für die ankommenden Briefe dienen soll.
Im wesentlichen besteht der Kasten aus einem in der Hauswand oder hinter der Thür angebrachten Behälter mit einem Schlitz oder einer Oeffnung für die Briefe, einer trennenden Scheidewand und einer verschliefsbaren Oeffnung, durch welche die zu befördernden Briefe eingesteckt und die angekommene Post herausgenommen wird.
Aufserdem sind noch andere Neuerungen vorgesehen.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine vordere äufsere Ansicht eines solchen Kastens.
Fig. 2 zeigt einen Kasten im Schnitt.
Fig. 3 zeigt den Kasten mit einer Abänderung im Schnitt.
Fig. 4 ist derselbe Kasten im Schnitt im geöffneten Zustande, wenn durch den Postbeamten die aufzugebenden Briefe herausgeholt werden sollen.
Fig. 5 zeigt die Anbringung von Hausnummern an der Thüröffnung des Kastens.
Fig. 6 und 7 zeigen in Vorderansicht und im Schnitt eine kleine Abänderung der Einrichtung.
A, Fig. ι und 2, ist die mit einer Oeffnung versehene Vorderplatte, welche an der Thür oder dem Mauerwerk befestigt wird. B ist die davorliegende Thür oder Klappe, welche, sich unten in einem Scharnier dreht. Der Schlüssel zu dieser Thür ist im Besitz des Postbeamten. C ist eine lose im Innern angehängte Klappe, welche zum Verschlufs der Brieföffnung dient. Die Vorderplatte ist mit den beiden Seitenplatten oder Wangen α α verbunden, welche durch die Oeffnung in der Thür oder im Mauerwerk hindurchgreifen und zur Befestigung dienen.
D ist der Sammelbehälter für die aufzugebenden Briefe, hinter der Thür angebracht und durch Niete dd an den Wangen α α befestigt. Die oben angebrachte Klappe dl zum Einstecken der Briefe kann auch durch einen einfachen Schlitz ersetzt werden.
Die als Scheidewand dienende Klappe E scheidet den Kasten in zwei Abtheilungen. Eine an der ThUr B lose hängende Platte oder Zunge F liegt mit ihrem vorderen Ende frei in einer Abschrägung des Holzes oder des Mauerwerkes auf und dient als Stütze für das vordere freie Ende der Scheidewand.
Sobald die Thür B von aufsen geöffnet wird, fällt E gleichzeitig mit nieder (Fig. 4) und bildet eine Gleitbahn für die in D angesammelten Briefe, die dann auf die geöffnete Thür fallen, um vom Postbeamten abgenommen zu werden. Eine kleine Signalplatte G zeigt dem Postbeamten die Gegenwart von abzuholenden Briefen an, um ein unnöthiges Oeffnen des Kastens zu vermeiden. Diese Signalplatte wird gehoben durch Hebel g und Stange h, sobald der Deckel d1 aufgehoben wird, um die Briefe einzustecken. Das eine Ende des Hebels ist mit einer kleinen, an der Scheibe befestigten
Stange verbunden, und zwar derart, dafs die Scheibe, einmal gehoben, sich ablöst und in der gehobenen Stellung verharrt, wenn auch der Hebel zurücksinkt. Dieses kann auf irgend welche zweckmäfsige Art und Weise ausgeführt werden.
H, Fig. 2 und 7, ist der Behälter zur Aufnahme der angekommenen Briefe, welcher für gewöhnlich verschlossen wird.
In Fig. 2 ist eine elektrische Signalvorrichtung dargestellt, welche in Thätigkeit versetzt wird, sobald die Klappe C sich hebt, wenn Briefe von aufsen eingesteckt werden. / ist eine Trockenbatterie, K ist eine elektrische Glocke, η η sind Leitungsdrähte und 00 die Contactpunkte. Die Verbindungen und Anordnungen können beliebig variiren, nur ist die Einrichtung so zu treffen, dafs die gehobene Platte C den elektrischen Strom schliefst und somit die Glocke K zum Läuten bringt.
Die Signalscheibe G, Fig. 3 und 4, ist unten an der Stange G1 mit einem Daumen X versehen , welcher hinter einen federnden Vorsprung Z der Thür B greift, so dafs die Scheibe erst nach Oeffnung der Thür wieder herabfallen kann.
Die vordere Platte, Thür oder Platte, ist mit einem engen Schlitz r versehen, in welchem Buchstaben oder Zahlen . befestigt werden können. Man erreicht dieses dadurch, dafs man Metalllettern mit Draht- oder Blechsüelen versieht, welche letztere durch den Schlitz gesteckt und auf der Rückseite der Platte umgebogen werden (Fig. 5). Auf diese Weise läfst sich an jedem Briefkasten in bequemer Weise Namensschild und Hausnummer
Fig. 6 und 7 zeigen eine etwas
Construction. Die vordere Thür ist hier mit einem Glasschauloch b versehen, um von aufsen erkennen zu lassen, ob Briefe abzuholen sind. Die Scheidewand besteht hier aus einer dünnen, biegsamen, mit der Thür B verbundenen Blechplatte c. Diese Scheidewand erstreckt sich auf
anbringen, abgeänderte wärts und stützt sich gegen die hintere Wand des Kastens D, an der sie infolge ihrer Durchbiegung und Elasticität beim Oeffnen der Thür hinabgleitet. C ist der Einwurf für die ankommenden Briefe.

Claims (3)

Pa te nt-An sprüche:
1. Ein Postbriefkasten zur getrennten Aufnahme der angekommenen und der abzuholenden Briefe, im wesentlichen bestehend aus einem in zwei Abtheilungen getheilten Sammelbehälter (Fig. 2, 3 und 4), dessen Scheidewand E mit der Aufsenthür B durch die an derselben hängende Platte F derart zusammenwirkt, dafs die angekommenen Briefe, durch eine Klappe oder einen Schlitz von aufsen eingesteckt, unter der Platte F und der Scheidewand E hindurchgeschoben werden und in den unteren Theil H des Sammelbehälters gelangen, während die in den oberen Theil D gebrachten Briefe beim Oeffnen der Thür B auf der als Gleitbahn dienenden Scheidewand E zum Kasten hinausgleiten.
2. An dem unter 1. gekennzeichneten Briefkasten eine Signalplatte G, Fig. 2 bis 4, die durch Hebel g und Stange h mit dem Deckel d1 derart verbunden ist, dafs die Platte beim Oeffnen von di sich hebt und in ihrer gehobenen Stellung verbleibt, um die Gegenwart von abzuholenden Briefen anzuzeigen.
3. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Briefkastens, bei welcher an Stelle der Scheidewand E und Platte F eine elastische, gekrümmte Scheidewand c, Fig. 7, angeordnet ist, welche, vorn mit der Thür B verbunden, sich mit ihrem anderen Ende gegen die hintere Wand des Kastens anlehnt und durch Abwärtsgleiten an der geöffneten Thür die beiden Abtheilungen D und H beständig getrennt erhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74653D Postbriefkasten zur getrennten Aufnahme der ankommenden und abzuholenden Briefe Expired - Lifetime DE74653C (de)

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