DE74436C - Elektricilätszähler mit Uhrwerk, dessen Unruhe durch ineinander schwingende Spulen beeinflufst wird - Google Patents

Elektricilätszähler mit Uhrwerk, dessen Unruhe durch ineinander schwingende Spulen beeinflufst wird

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DE74436C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/46Electrically-operated clockwork meters; Oscillatory meters; Pendulum meters
    • G01R11/465Oscillatory meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Dr. H. ARON in BERLIN.
beeinflufst wird.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1893 ab.
Das gute Arbeiten, insbesondere aber die Empfindlichkeit der durch das D. R. P. Nr. 30207 geschützten Elektricitätszähler hängt wesentlich von der Form der messenden Theile ab. Für den Coulomb-Zähler mit Pendeln ergab sich dafür als beste die in der Patentschrift Nr. 30207, Fig. i, und für Wattstundenzähler die in Fig. 7 dargestellte Gestalt. Wendet man indessen statt der Pendel Unruhen an, so ergiebt sich insbesondere für Wattstundenzähler, dafs sich die Form, welche sich so gut für Pendel bewährt hat, nämlich eine bewegliche Rolle, welche in einer zweiten feststehenden sich hinein - und herausschiebend schwingt, für Unruhen durchaus nicht mehr passend ist, da eine hinreichende Empfindlichkeit dabei nicht erzielt wurde. Viele Versuche ergaben vielmehr, dafs die günstigste Form der messenden Theile für Zähler mit Unruhe' der eines Dynamometers ähnelt, wobei die bewegliche Rolle, um eine der Ebene ihrer Windungen parallele Achse sich drehend, in der festen Rolle schwingt, so dafs die Windungen der beiden Rollen, welche in der Gleichgewichtslage einander parallel sind, während der Schwingung einen Winkel unter einander bilden und dadurch eine Richtkraft auf einander ausüben. Damit die bewegliche Rolle während ihrer Schwingung nicht an den Seiten der festen Rolle anstöfst, darf sie nicht sehr hoch sein, vielmehr müssen ihre Windungen in der Ebene der Drehungsachse oder sehr nahe derselben liegen. Von einem Dynamometer unterscheidet sich hinwiederum, trotz einer äufserlichen Aehnlichkeit, die Anordnung dadurch, dafs bei einem Dynamometer in der Ruhelage die Ebenen der Windungen der beweglichen und der festen Rolle auf einander senkrecht stehen, während sie hier einander parallel sind. Die Richtkraft, unter deren Einflufs im stromlosen Zustand die Unruhe schwingen und die Uhr somit gehen würde, wird von Spiralfedern ausgeübt, welche in diesem Falle auch gleichzeitig zur Zuleitung des Stromes dienen.
Die Figur zeigt die Ausführungsform dieses messenden Theiles. α ist die feststehende Rolle, b die an der Achse der Unruhe befestigte, welcher der Strom durch die beiden Federn c c zugeführt wird, die auch gleichzeitig die Unruhe in der Gleichgewichtslage festhalten und zur Regulirung der Schwingungsdauer dienen können. Man kann aber auch zu einer genauen Regulirung noch eine besondere Feder d hinzufügen, wie in der Zeichnung dargestellt ist. Am zweckmäfsigsten ist es ferner, die Einrichtung so zu treffen, dafs die bewegliche Spule von einem der Spannung proportionalen Strome durchflossen wird, während durch die äufsere, feststehende Spule der nutzbare oder ein ihm proportionaler Strom fliefst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei den durch Patent No. 30207, Anspruch 3., geschützten Elektricitätszählern eine Form des messenden Theiles, bestehend aus einer oder mehreren auf der Achse der Unruhe befestigten
    Spulen (b), welche um eine ihrer Wickelungsebene parallele Achse schwingen und denen der Strom durch Federn (cc), die gleichzeitig zur Regulirung des Ganges dienen, zugeführt wird, in Verbindung mit einer oder mehreren diese schwingenden Spulen umgebenden und ihnen in der Ruhelage parallelen Spulen (a), wobei das eine Spulensystem von dem nutzbaren oder einem ihm proportionalen Strom und das andere von einem der Spannung im Nutzstromkreise proportionalen Strom durchflossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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