DE744151C - Spule fuer kernlose Induktionsoefen - Google Patents

Spule fuer kernlose Induktionsoefen

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DE744151C
DE744151C DEH149787D DEH0149787D DE744151C DE 744151 C DE744151 C DE 744151C DE H149787 D DEH149787 D DE H149787D DE H0149787 D DEH0149787 D DE H0149787D DE 744151 C DE744151 C DE 744151C
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DE
Germany
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coil
grounded
coolant
coreless induction
voltage
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DEH149787D
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Vacuumschmelze GmbH and Co KG
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Heraeus Vacuumschmelze AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/36Coil arrangements
    • H05B6/367Coil arrangements for melting furnaces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Spule für kernlose Induktionsöfen Bei den bekannten kernlosen Induktionsöfen wird die Spule üblicherweise wendelförmig um den Schmelzraum gewickelt, und die Stromzufuhr und Stromabfuhr erfolgt im allgemeinen am oberen und unteren Ende der Spule. Die Spule besteht gewöhnlich aus einem Kupferrohr, durch das ein Kühlmittel geleitet wird. Die Zufuhr des Kühlmittels erfolgt in der Regel ebenfalls an einem Ende der Spule und die Abfuhr am ,anderen Ende. Bisweilen wird die Spule in mehrere Kühlabschnitte unterteilt. Dabei zeigt sich häufig der Nachteil, daß an der Zufuhrstelle des Kühlmittels die Spule zu tief gekühlt wird, und daß die Spule in dieser Gegend eine Temperatur erreicht, die unterhalb des Taupunktes der umgebenden Atmosphäre liegt. Dies bedeutet, daß sich in der Nähe der Kühlmittelzufuhr aus der umgebenden Atmosphäre Wasser auf der Spule niederschlägt. Feuchtigkeit auf der Spule dringt aber in die Isolierwerkstoffe zwischen den Spulenwindungen ein und verursacht .dadurch Win= dungskurzschlüsse. Es ist bekannt, die Spule von kernlosen Induktionsöfen in zwei übereinanderliegende Abschnitte zu unterteilen und die Mitte der so unterteilten Spule zu erden. Wenn man dann das Kühlmittel in üblicher Weise an dem einen Ende der Spule zuführt und an dem anderen Ende der ;Spule abführt, dann tritt auch .bei dieser Anordnung der oben geschilderte Nachteil ein, daß die am stärksten gekühlte Stelle der Spule Spannung gegen ihre Umgebung hat. Wenn sich dann Feuchtigkeit aus der Atmosphäre an dieser stark gekühlten Stelle niederschlägt, werden auch bei dieser Spulenanordnung Windungskurzschlüsse hervorgerufen.
  • Bei anderen bekannten Anordnungen, bei denen ,die Spule von kernlosen Induktionsöfen von einem Kühlmittel durchflossen wird, ist nichts darüber gesagt, daß irgendeine Stelle der Spule geerdet werden soll. Es war auch aus den allgemein gehaltenen Veröffentlichungen über wassergekühlte Spulen nichts darüber zu entnehmen, wie man etwa Spannungsüberschläge vermeiden könnte, die sich infolge Niederschlagens von Feuchtigkeit aus der Atmosphäre auf der Spule bilden.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorschrift, um die Ausbildung von Kurzschlüssen - durch Niederschlag von Schwitzwasser zu vermeiden.
  • Zu diesem Zwecke werden bei einer Spule-., für. kernlose Induktionsöfen mit zwei ü.bereir" anderliegenden Stromkreisen, bei denen die Spannung für beide Stromkreise einerseits an einer etwa in der Mitte der gesamten' Spule liegenden Stelle gemeinsam und andererseits an den beiden Enden der Spule zugeführt wird, erfindungsgemäß die Spulen= nden geerdet, und das Kühlmittel für die Spulenwindungen wird an den geerdeten Enden zugeführt und in der Nähe der mittleren Spannungszufuhr abgeführt. während also bei einer bekannten Anordnung die Spulenmitte geerdet wurde, -wird hier im Gegensatz dazu die Erdung der Spulenenden vorgenommen. Damit allein wurde aber das gesteckte Ziel noch nicht erreicht, sondern es ist auch notwendig, daß bei einer an ihren Enden geerdeten Spule das Kühlmittel für die Spulenwindungen an den geerdeten Enden zugeführt und in der ;Nähe der mittleren Spannungszufuhr abgeführt wird.
  • Dadurch wird erreicht, daß das kälteste Kühlmittel an den geerdeten Stellen der Spule eintritt, und daß infolgedessen ein Niederschlag von Wasserdampf nur in der Nähe der geerdeten Spulenenden auftreten kann. also an Stellen, an denen etwaige Überschläge zur Umgebung nicht gefährlich sind.
  • Es ist vorteilhafter, die Enden der Spule zu erden und das Kühlwasser an den Spulenenden eintreten zu lassen, als etwa die Mitte der Spulen zu erden und @dort das Kühlwasser zuzuführen. Bei geerdeten Enden ist die Spannungsverteilung insofern günstiger, als dann nirgends so erhebliche Spannungsänderungen auf kurzen Strecken eintreten wie bei .Spulen, deren Mitte geerdet ist, und bei denen pn an Iden Spulenenden der Differentialqr"ötient der Spannung nach dem Weg sehr ''2-oß ist und damit die Gefahr von Überschlügen besonders groß wird.
  • Die Spulenanordnung gemäß der Erfindung unterscheidet sich also von bekannten Spulenanordnungen dadurch, daß dafür gesorgt wird, daß das Kühlmittel an den geerdeten Enden der Spule eintritt, und daß die geerdeten Enden auf der tiefsten Temperatur gehalten werden und somit an den Stellen der tiefsten Temperatur und damit der größten Gefahr von Schwitzwasserbild.ung die geringsten Spannungsunterschiede gegen die L`mgcl>ung auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spule für kernlose Induktionsöfen n iit zwei übereinanderliegenden Stromkreisen, bei denen die Spannung für beide Stromkreise einerseits an einer etwa in der Mitte der gesamten Spule liegenden Stelle gemeinsam und andererseits an den beiden Enden der Spule zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenenden geerdet sind und das Kühlmittel für die Spulenwindungen an den geerdeten Enden zugeführt und in der .Nähe der mittleren Spannungszufuhr abgeführt wird.
DEH149787D 1936-12-04 1936-12-04 Spule fuer kernlose Induktionsoefen Expired DE744151C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052596B (de) * 1951-01-12 1959-03-12 Magnethermic Corp Niederfrequenz-Induktionsofen fuer Werkstuecke aus Metall

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