DE744005C - UEberstromausloeser - Google Patents

UEberstromausloeser

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Publication number
DE744005C
DE744005C DEF90496D DEF0090496D DE744005C DE 744005 C DE744005 C DE 744005C DE F90496 D DEF90496 D DE F90496D DE F0090496 D DEF0090496 D DE F0090496D DE 744005 C DE744005 C DE 744005C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
explosion
proof
shaft
overcurrent
Prior art date
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Expired
Application number
DEF90496D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Loos
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ELEKTR STEUERAPP RUDOLF KNOTE
Original Assignee
ELEKTR STEUERAPP RUDOLF KNOTE
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Filing date
Publication date
Application filed by ELEKTR STEUERAPP RUDOLF KNOTE filed Critical ELEKTR STEUERAPP RUDOLF KNOTE
Priority to DEF90496D priority Critical patent/DE744005C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE744005C publication Critical patent/DE744005C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/04Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings
    • H01H9/042Explosion-proof cases

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description

  • Überstromauslöser Die Erfindung bezieht sich auf einen Übierstnomausllöser, bei dein im: den einzelnen Phasen angeordnete, .nebeneinander in einer gemeinsamen Kammer befindliche und aus BimetaRstreife, bestehende Stromwächter infolge durch überstrom hervorgerufener Formänderung auf eine quer vor ihnen an,eardne,ta Welle wirken, die über lein Schaltwerk den auf eineu Welle sitzenden beweglichen Kontakt eines im Steuerstramkreiseines Schützes für den. Steuemstnom vorgesehenen Schalteers in Öffnungsstellung bringen. Bei derartigen Überstromauslösern ist es bekannt, das Schaltwerk seitlich der Stnomwächterkammer in einer besonderen Kammer des. gleichen Gehäuses anzuordnen. In dieser ist auch der erwähnte Schalter untergebracht.
  • Wegen des am Schalter auftretenden öffnungsfunkens ist es bei besonderen Verwendungszwecken derartiger- Überseromawslöser notwendig, den Schalter schlagweher- und explosionssicher zu kapseln. Die übliche Ausführung :der überstnomausllöser der erwähnten Art lohne Kapselwng,des Schalters bietet keine Möglichkeit, die Verkapselung nachträglich einzubauen. Infolgedessen war,es erforderlich., Überserom,auslöser in schlagwetter- oder exploisionssicherer Ausbildung neben der normalen Ausführung besonders anzufertigen.
  • Durch die Erfindung wird dieser Nachsteil vermieden und ermöglicht, Überstrom.auslöser # c explosons,sicharer Ausführung durch ni ht einfache zusätzliche Mittel inexplosionssicheaie Ausfüh lrung überzuleiten bzw. die für gewöhnliche überstromauslö-ser verwendeten Bauteile, insbesondere das Schaltwerk, sowie das die Stromwächter- und die S.chaltwerkskammer bildende Gehäuse ,auch für die !explosionssichere Ausführung zu: verwenden.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Schalter zwecks an sich- bekannter - explosionssicherer Kapselung meine als, besonderer Bauteil gefertigte geschlossene und an die Schaltwerkskammer des Gehäuses seitlich angesetzte explosionssichere Kammer verlegt und die Welle. seines beweglichen Kontaktes zu diesem Zweck aus der Schalvverkskammer heraus bis in die explosionssichere Kammer verlän--ert ist.
  • Daher isst es nunmehr bei H:rstellung -eines explosionssicheren üb@erstro@mauslösernur erforderlich, die bei. der gewöhnlichen Ausführung benutzte Kontaktwelle durch eine längere Welle zu ersetzen und die. explosionssichere Kammer an dem in der gewöhnlichen Weise ausgeführten Gebäue anzubringen, -was z. B. durch Befestigen mittels. Schrauben geschehen kann, sowie den gesamten S,-halter in diese Kammer zu verlegen.
  • Auf der Zeichnung isit der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Ahb. i den übers.tromauslöser in Vorderanisich:t, Abb. 2 in Ansicht von links im.Sinne der Abb. i, Abb. ; in Ansicht in Richtung des Pfeiles in Abb. i und Abb. q. im Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3.
  • Es sei zunächst in großen Zügen der an sich bekannte Aufbau des überstromauslösers erläutert, wobei von der Darstellung und Erwähnung von Einzelheiten abgesehen wird, die nichts mit der Erfindung zu tun haben.
  • Der übierstro:mauslöser hat ein Gehäuse i, das durch eine S cheidewand 2 in zwei Kammern. 3 und .l unterteilt ist. In der Kammer 3 sind .nebeneinander drei Bimetallstreifen 5 angeordnet, die mit Anschlußfahnen 6 und 7 verbunden sind, an die beispielsweise mittels der Klemmen 8 die zu schützende Dreiphasenleitung angeschlossen wird. Die Anschlußklemmen der Fahnen 7sind weggelassen. Quer vor den Bmetallstreifen ist im Gehäuse L eine Welle 9 gelagert. Diese hat seitlich angesetzte Arme io, die je eine Schraube: i i tragen. Die Schrauben i i legen sich gegen die Binietallstreifen, so daß diese bei ihrer durch Überstrom bewirkten Formänderung die Schrauben i i berühren und dadurch mittels der Arme i o eine Verdrehung der Welle g bewirken.
  • Die Verdrehung der W,-lle 9 wird auf ein in der Kammer q. untergebrachtes,, aus Hebeln bestehendes Schaltwerk übertragen, dessen Aufbau gleichfalls bekannt ist und daher nicht näher erläutert werden soll. Aufgabe dieses Schaltwerkes ist es, im Falle der Betätigung durch die Welle 9 mittels eines Nockens 12, der auf einem im Sinne der Abb.2 lotrecht gelagerten Drehzapfen sitzt, gegen einen .Arm 13 zu wirken, der ,auf einer im Hintergrund der Kammer 4 gelagerten und daher in Abb.2 nicht sichtbaren Welle angebracht ist. Auf dieser Welle sitzt bei der gewöhnlichen Ausführung derartiger Überstrornauslöser :ein Kontakt, der rait einem ortsfest angebrachten K ontzkt zusammenwirft. Beide Kontakte bilden einen Schalter, der im Steuerstromkreis eines Schützes liegt, durch das im Bedarfsfalle die zu schützende Leitung abgeschaltet wird. Diese beiden Kontakte waren bisher in der Kammer. untergebracht, wobei sie bei gewöhnlicher Aus.fühi@tng des Überstromausl:ösers nicht schla.gwetter- bzw. explosionssicher gekapselt waren.
  • Um nun eine derartige Kapselung zu erreichen, wird erfindungsgemäß eine besondere Kammer 1.1 vorgesehen, die in Abb. 3 in Ansicht bei abgenommenem Deckel und in Abb. q. im Schnitt dargestellt ist. Diese Kammer ist als selbständiger besonderer Teil gefertigt, mittels eines Deckels 15 verschließbar, wobei der Deckel mit nichtgezeichneten Schrauben am Kammergehäuse befestigt wird, Lind hat einen seitlichen Flansch 16, mit dem sie in der aus Abb. i und 2 ersichtlichen Lage dem Gehäuse i .anliegt und der dazu dient, die Kammer 14 mittels einer Schraube 17 mit dem Gehäuse zu verbinden.
  • Erfindungsgemäß ist nun der vom Schaltwerk zu betätigende Schalter in diese Kammer verlegt. Der Schalter besteht aus einem in der Kammerortsfest befestigten Kontakt 18 und einem beweglichen Kontakt i9. Der bewegliche Kontakt 19 sitzt auf einer Welle 2o, die atii Stelle der bisher benutzten Kontaktwelle in der Kammer q. gelagert, aber länger als die bisherige Welle gehalten ist, so daß es möglich ist, sie durch eine entsprechende Durchbrechung der Rückwand 2i der Kammer 1 4. bis in diese hineinzuführen und auf ihr innerhalb der Kammer 1.1 den Kontakt i 9 anzubringen.
  • Die Betätigung der Welle 2o erfolgt in der bisher üblichen Weise. Soll der Kontakt i 9 aus der in Abb.3 dargestellten Offenstellung in die Schließlage überführt werden, so wird ein im Gehäuse i, und zwar in der Kammer q. desselben gelagerter Druckknopf 22 nach links im Sinne der Abb. 2 bewegt, also in das Gehäuse hineingedrückt. Dabei trifft der Druckknopf gegen den auf der Welle 2o befestigten Arm 13, wodurch die Welle so verdreht wird, da:ß der Kontakt i9 zur Berührung mit dem Kontakt i8 gelangt. Wird durch Überstrom vorn den Bimetallstreifen 5 durch Verdrehen der Welle -9 das Schaltw erk betätigt, so betvirkt dieses die Rückdrehung der WCIle 20 und somit die Öffnung des Schalters 18, i9, indem der Kontakt i9 wieder in die aus Abb. 3 ersichtliche Offenstellung zurückgeführt wird.
  • Der dabei auftretende Öffnungsfunke kann keinen Sehaden verursachen, weil die Kammer 1q. explosionssicher ausgebildet ist.
  • Um einen überstromauslöser gewöhnlicher Bauart in eine explosionssichere Bauart zu überführen, hat man gemäß Vorstehendem nur an ,das in üblicher Weise ausgeführte Gehäuse i die Kannmet 1¢ änzusichließen, die bis in die Kammer 1¢ hineinreichende Kontaktwelle 20 anzuordnen und die Kontakte 18 und i g in der Kammer unterzubringen. An dem übrigen bekannten Aufbau des überstromauslösers und :an der Gestalt seiner Bauteile braucht nichts geändert zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überstromauslöser, bei dem in den einzelnen Phasen angeordnete, nebeneinander in einer gemeinsamen Kammer befindliche und. ,aus Bimetallstreifenbestehende Stromivä,chter infolge durch Überstrom hervorgerufener Formänderung auf eine quer vor ihnen angeordnete Welle wirken, die über ein Schaltwerk den auf einer Welle sitzenden. beweglichen Kontakt eines im Steuexstromkreis eines Schützes für den Mehrphasenstnom vorgesehenen Schalters in Öffnungsstellung bringen, wobei aas Schaltwerk seitlich der StrGmwächterkammer in einer besonderen Kammer desgleichen Gehäuses angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (18, i g) zwecks an sich bekannter explosionssicherer Kapselung in eine als besonderer Bauteil gefertigte geschlossene und an die Schaltwerkska@mmer (q.) des Gehäuses (i) seitlich angesetzte explosionssichere Kammer (1¢) verlegt und die Welle (2o) seines, beweglichen Kontaktes zu diesem Zweck aus der Schaltwerkskammer (q.) heraus bis in die. Kammer (1q.) verlängert ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden-Preisliste S.39, V. Teil, Januar 1938, der Siemens - S-chuckertwerke A.G. »Explosionsgeschützte Ölschütze ER go8, ER gog und Sicherungstrennschalter bis ioo A, 500V Wechelstrom«, S. io bis 12.
DEF90496D 1941-09-10 1941-09-10 UEberstromausloeser Expired DE744005C (de)

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DEF90496D DE744005C (de) 1941-09-10 1941-09-10 UEberstromausloeser

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DE744005C true DE744005C (de) 1944-01-07

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DE (1) DE744005C (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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