DE7437934U - Modell eines menschlichen Kopfes insbesondere für dentale Demonstrationen - Google Patents
Modell eines menschlichen Kopfes insbesondere für dentale DemonstrationenInfo
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Description
7437934 I7.lt75
Die Erfindung betrifft das Modell eines menschlichen Kopfes insbesondere fUr dentale
Demonstrationen mit bewegbarer Hundpartie und gegebenenfalls lösbaren Zähnen.*
Derartige Modelle für anatomische Demonstrationen sind als figürliche Darstellungen des menschlichen
Körpers mit herausnehmbaren Organen und klappbarem Kiefer bekannt. Sie bleiben für dentale
Darstellungen selbst dann ungünstig, wenn sie lediglich
aus einem dreidimensionalen menschlichen Kopf bestehen, aus dem einzelne stiftartig eingesetzte
Zähne herausgezogen zu werden vermögen; zum einen scheitert eine umfassende Verwendung von Modellen
etwa in der Praxis jedes Zahnarztes oder in Schulen an den verhältnismäSig hohen Anschaffungskosten,
zum anderen kann man mit ihnen Gebißabnormitäten ebensowenig verdeutlichen wie die voraussichtlichen Folgen vor
allem kosmetischor Eingriffe. Ub letztere zu erläutern, greift man bislang auf Schautafeln zurück, in die der
Demonstrator die jeweilige Gebißsituotion einzeichnet.
Angesichts dieser Gegebenheiten hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, die bekannten Mttngel on Modellen der eingangs
erwähnten Art zu beseitigen und ein kostengünstiges, einfach zu handhabendes sowie in hohem Maße variables Modell zu
schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe fuhrt der Gedanke, den Kopf des Modeiles zumindest in Verlängerung seiner Mundöffnung, d.h.
etwa parallel Kinnunterfläche, an einer Trennungslinie zu unterteilen und die so erzeugten Kopfpartien gegeneinander
verschiebbar auszugestalten, so daß sie unter Bildung unterschiedlicher
Gebißstellungen entlang jener Trennungslinie lösbar festgelegt werden können· Dabei soll der Kopf vorteil
hafterweise scherenschnittartig aus einer Platte od.dgl.
gefertigt und eines seiner - bevorzugt zwei - Kopfteile auf einer festen Auflageebene festgelegt sein.
Dank dieser Maßgabe kann nun der freie Kopfteil, nach einem Merkmal der Erfindung der Unterkiefer, gegenüber dem fixierten
Teil, also vornehmlich der Schädelpartie, vom Mund her gesehen distal oder medial verstellt werden, was eine Darstellung der
wesentlichen Gebißabnormitäten gestattet. Die entsprechend einer menschlichen Silhoue+te zurechtgeschnittene Platte kann
ohne großen Aufwand gefertigt und mit ihrem festliegenden Teil an jene Auflageebene angefügt werden.
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, den Unterkiefer auf jener Auflageebene frei beweglich anzuordnen, was zu der
parallel zur Trennungslinie erfolgenden Verschiebung auch die
Einstellung eines Winkels zwischen den beiden korrespondierenden Anlagekanten der Kopfteile gestattet; die an den Leschriebenen
dreidimensionalen Modellen durch ein herunterklappbares Kinn mögliche Öffnung des Hundes kann somit auch
hier an dem erfindungsgemäß reliefartigen Modell durchgeführt werden, allerdings ohne den bisher erforderlich gev/esenen
mechanischen Aufwand«
Im Rahmen der gestellten Aufgabe sind erfindungsgemäß auch die
Zähne des Modells an diesem frei bewegbar angeordnet und können ir einer jeweils gewählten Lage lösbar festgelegt werden; dies
geschieht in einem beliebigen Winkel zur Trennungslinie des Kopfes, so daß anschaulich 3ede Form eines Gebisses dargestellt
zu werden vermag« Hierzu können einzelne Zahnsymbolo auch die Trennungslinie übergreifen. Eine derart unbeschränkt variierbare
Darstellung war bisher nicht möglich.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der den Unterkiefer darstellende Kopfteil zumindest im Bereich seiner - an die
von der Trennungslinie erzeugte Führungskante der Schädelpartie anlegbaren - Gleitkante magnetisch oder magnetisierbar ausgebildet
und haftet so mit seiner Unterseite an jener Auflageebene, während die Oberseite die geschilderten Zahnstücke hält. Ob hierzu
eine magnetische Platte gewählt wird oder ein zeitweise magnetisierbares Element, meg dem jeweiligen Hersteller überlassen bleiben.
Statt eines Dauer- oder eines Zeitmagneten können auch andere Adhäsionskräfte genutzt werden, soweit sie sowohl eine Bewegung
eines Kopfteiles als auch ein lösbares Anbringen der Zähne in beliebiger Lage erlauben.
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Um den an sich flachen Kopf optisch besser wirken zu lassen, kenn erfindungsgemäß dessen bevorzugt fleischfarbene
Silhouette auf einer kontrastierenden, vornehmlich dunklen Gleitschicht - für den beweglichen Kopfteil angeordnet
werden, die jene als Auflagegrund vorgesehene Stahlplatte überspannt.
Dieses Modell kann dank einer es unterfangenden Sockelplatte an einer Wand festgelegt werden; eine transluzent
ausgeführte Sockelplatte sorgt erfindungsgemäß für eine blendfreie Beleuchtung des Modells.
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Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Fig« 1 ; die Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes
Modell;
Fig» 2 s den Querschnitt durch das Modell entsprechend Linie II - II in
Figur 1;
Fig. 3 : eine Detailanordnung an den; Modell
gemäß Fig. 1 und 2;
Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels·
Das Modell R eines menschlichen Kopfes ist als scherenschnittähnliche
Silhouette 1 aus einer fleischfarbenen dauermagnetischen Platte geschnitten und in Verlängerung der Mundöffnung 2
des modellierten Kopfes 1 an einer etwa parallel zur Unterkinnlinie 3 verlaufenden Trennungsgeraden 4 geteilt; die obere
Schädelpartie A des Modells R legt eine - nicht erkennbare Klebeschicht auf einer Stahlplatte 5 bzw. auf einer diese
überspannenden Filzlage 6 fest, während der abgetrennte Unterkieferteil
B verschieblich auf der Filzlage 6 ruht.
Die zum Unterkieferteil B weisende gerade Kante 7 der Schüdclpartie
A dient mit ihrer gesamten Länge f als Stoßfuhrung fUr die anlegbare Gleitkante 8 des in Pfeilrichtung Z verschieblichen
Unterkiefers B.
I L/
Die Stahlplatte 5 wird durch drei Schrauben 9 an einer Holztafel To gehalten; jene Schrauben 9 durchsetzen
Gummifuße 11, die Holzplatte Io sowie DistanzhUlsen 12
und enden in der Stahlplatte 5 unter der Filzlage 6, deren Farbe zu jener des fleischfarbenen Kopfes 1 kontrastiert.
Entlang der Trennungslinie 4 zwischen Schädelpartie A und Unterkiefer B find Zahnmodelle D angeordnet; man erkennt
beidseits der Trennungslinie 4 zwischen zwei Schneide zähnen J einerseits und zwei Backenzähnen P anderseits
einen Eckzahn C, den Backenzähnen P folgen drei Mahlzähne M. Diese Zahnmodelle D sind aus Stahl geschnitten und haften
reHefartig auf der Silhouettenplatte des Kopfes 1.
Die Zähne J,C,P,M können auf dem Kopf 1 ebenso beliebig verschoben,
von ihm entfernt oder auf ihn haftend aufgesetzt werden wie auf/von der Stahlplatte 5.
Die nachfolgenden Figuren lassen verschiedene Positionen der ortsveränderlichen Teile B,D erkennen. So verdeutlicht Fig.
den Kopf 1 eines Menschen mit vorgeschobenem Unterkiefer 6; dies karr: durch einfaches Verschieben des Unterkiefers B
entlang der aneinanderliegenden Kanten 7,8 in distaler Richtung geschehen. Den um einen Punkt 13 verschwenkten
Unterkiefer B zur Darstellung eines geöffneten Mundes 2 deutet Kontur B- an.
Die Zahnmodelle D in Fig. 3 sind entsprechend einem sehr fehlerhaften Gebiß gesetzt: an der Schädelpartie A des
Modells R haften lediglich die Schneidezähne J, die Backenzähne P und zwei Mohlzähne Mj- und Mjjj· °i© untere
Zahnreihe besteht aus zwei Schneidezähnen J, einem
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Backenzahn P_ und einem Mahlzahn M_ ; dieser ragt
über die Kanten 7,3 bzw. die Trennungslinie 4 hinweg
auf die Schädelpartie A.
über die Kanten 7,3 bzw. die Trennungslinie 4 hinweg
auf die Schädelpartie A.
Einen medial verschobenen Unterkiefer deutet Figur 4 an. Die Zahnsymbole D beschränken sich hier auf den aus dem
Zahnfleisch ragenden sichtbaren Kronenteil; lediglich
- schwarz hervorgehobene - schadhafte Zähne D9 sind mit tatsächlichem Umriß ausgestaltet. Im übrigen ist l.ai diesem Ausfuhrungsbeispiel nur der kariert signierte und mit Q bezeichnete Modellteil des Modells R, als Magnetplatte ausgeführt, ·
- schwarz hervorgehobene - schadhafte Zähne D9 sind mit tatsächlichem Umriß ausgestaltet. Im übrigen ist l.ai diesem Ausfuhrungsbeispiel nur der kariert signierte und mit Q bezeichnete Modellteil des Modells R, als Magnetplatte ausgeführt, ·
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Claims (11)
1. Modell eines menschlichen Kopfes insbesondere fUr dentale Demonstrationen mit bewegbarer Mundpartie
und gegebenenfalls lösbaren ZaI ien,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopf (i) zumindest in Verlängerung seiner
MundiJffnung (2) an einer TRennungslinie (4) unterteilt
ist und die so erzeugten selbständigen Kopfpartien (A,B) unter Bildung unterschiedlicher Gebißstellungen
entlang der Trennungslinie gegeneinander verschieblich und zeitweilig festlegbar sind.
2. Modell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (i) des Modells (R) scherenschnittartig aus
einer PIcHe od.dgl. Werkstoffbahn gefertigt und eine
seiner Kopfpartien ( A bzw. B) auf einer festen Auflageebene (5) fixiert ist.
3. Modell η Ii Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die ZUhne (D) des Modells (R) beidseits der Trennungslinie (4) und zu dieser in beliebigen Winkeln sowie diese
gegebenenfalls Übergreifend lösbar festzulegen sind.
- A2 -
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- A2 -
4. Modell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die obere Schädelpartie (A) des Kopfes (i) auf der Auflageebene (5) festliegt
und der untere Kieferteil (B) des Kopfes an der geraden, von der Trennungslinie (4) erzeugten Kante
(7) der Schädelpartie mit einer entsprechenden Gleitkante (δ) entlangführbar ausgestaltet ist.
5· Modell nach wenigstens einem der Ansprüche ι bis 4,
gekennzeichnet durch einen wenigstens im Bereich der Gleitkante (δ) magnetischen oder magnetisierbar
η Kieferteil (B) des Kopfes (I)7 wobei der
Kieferteil einerseits auf einer als Auflageebeue dienenden Stahlplatte (5) lösbar haftet und anderseits
einei Haftgrund für die darauf lösbar verschieblichen
Zähne (D) bildet.
6. Modell nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schädelpartie (A) des Kopfps (i) zumindest im Bereich eines von der Trennungslinie (4) begrenzten Streifens (Q) aJs Haftgrund für
darauf lösbar verschiebliche Zähne (D) ausgestaltet ist,
7. Modell nach wenigstens einem der Ansprüche 1,3, 5, 6,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Zähne (D) einzeln als Magnet ausgebildet ist«
8. Modell nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kopf (i) und seinem Auflagegrund (5) eins farblich zum Kopf kontrastierende
Gleitschicht (6) e5ngefl'ctt ist.
- A3 -
- A3 -
9. Modell nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kieferteil (B) des Kopfes (l) auf der Gleitschicht frei beweglich lagert.
10. Modell nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß daß der Kopf (i) mit seinem Auflagegrund (5) auf einer Sockelplotte (lo) und zu dieser
gegebenenfalls in Abstand festgelegt ist.
11. Modell nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis lo,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Sockelplatte (lo) für das üodell (R) aus transluzentem Werkstoff
gefertigt ist.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7437934U true DE7437934U (de) | 1975-04-17 |
Family
ID=1310499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7437934*[U Expired DE7437934U (de) | Modell eines menschlichen Kopfes insbesondere für dentale Demonstrationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7437934U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2531437A1 (de) * | 1975-07-14 | 1977-02-03 | Kaltenbach & Voigt | Zahnaerztlicher phantom-kopf |
-
0
- DE DE7437934*[U patent/DE7437934U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2531437A1 (de) * | 1975-07-14 | 1977-02-03 | Kaltenbach & Voigt | Zahnaerztlicher phantom-kopf |
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