DE741140C - Verfahren zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhboeden und Maschine zum Ausueben des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhboeden und Maschine zum Ausueben des Verfahrens

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DE741140C
DE741140C DEU15089D DEU0015089D DE741140C DE 741140 C DE741140 C DE 741140C DE U15089 D DEU15089 D DE U15089D DE U0015089 D DEU0015089 D DE U0015089D DE 741140 C DE741140 C DE 741140C
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DE
Germany
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sole
shoe
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adjustment part
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Expired
Application number
DEU15089D
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English (en)
Inventor
Sidney Joseph Finn
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VER SCHUHMASCH GmbH
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VER SCHUHMASCH GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zum'Aufkleben von Sohlen auf Schuhböden und Maschine zum Ausüben des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhböden und schlägt weiterhin eine Maschine vor, die zum Ausüben dieses Verfahrüns An@vendung findet. Gemäß der Erfindung wird beim Aufkleben von Sohlen auf Schuhböden derart vorgegangen, daß die Sohle und der Schuh aufeinander ausgerichtet werden, während der Schuh im Abstand senkrecht über der Sohle gehalten wird, daß dann das eine Ende der Sohle festgehalten und das andere Ende in Richteng der Sohlenlängsachse verschoben wird, so daß der Gelenkteil der Sohle sich aufwölbt und somit bei dem später ausgeübten Preßdruck nicht gereckt oder auf Zug beansprucht wird, und daß schließlich die in ihrem Gelenkteil aufgewölbte Sohle ' selbsttätig festgestellt wird.
  • Durch das bei bekannten Klebepressen häufig auftretende Ausrecken des Gelenkteiles der Laufsohle wird in der Sohle eine Spannung hervorgerufen, die sich nach der Wegnahme des Preßdruckes derart auswirkt, daß die Sohle bestrebt ist, sich wieder zusammenzuziehen, worunter selbstverständlich die Klebeverbindung zwischen Sohle und Schuhboden leidet.
  • Es sind Klebepressen bekannt, -,die mit einem Preßkissen ausgestattet sind, auf dem der Vorderteil der Sohle durch ein Spitzeneinstellteil und zwei Balleneinstellteile festgelegt wird. Bei der Maschine gemäß der Erfindung zur Durchführung des angegebenen Verfahrens ist der Spitzeneinstellteil quer zum Preßkissen gemäß dem jeweiligen Winkel zwischen der Längsmittellinie des Sohlenvorderteiles und der Längsmittellinie des Sohlenhinterteiles einstellbar. Der Spitzeneinstellteil und die Balleneinstellteile werden zweckmäßig von einem gemeinsamen Antrieb aus betätigt, in den ein Leerlauf so eingeschaltet ist, daß der Spitzeneinstellteil früher als die Balleneinstellteile betätigt wird. Der V-förmige Spitzeneinstellteil für die Sohle besitzt auf jeder Seite zwei drehbare Platten, die mit ihren freien Kanten auf der Kissenoberfläche aufsitzen.
  • Es sind Klebepressen bekannt, bei denen mit dem Spitzeneinstellteil der Sohle ein Spitzeneinstellteil für den Schuh zusammenwirkt, die beide an demselben Schlitten angebracht sind. Gemäß der Erfindung ist der beide Spitzeneinstellteile tragende Schlitten in der Richtung der Längsmittellinie des Sohlenvorderteils bewegbar, und er wird nach Bewegen in die Arbeitslage beim Auftreten eines Widerstandes, der durch Anschlagen des Einstellteiles gegen die Sohlenkante entstellt, gesperrt.. Hierdurch wird -eine sichere Einstellmöglichkeit der Sohle mit Bezug auf den Schuhboden erzielt.
  • Der die Spitzeneinstellteile tragende Schlitten ist in der Querrichtung des Preßkissens in der Weise verstellbar, daß das Verstellen längs einer Kreislinie erfolgt, deren Mittelpunkt mit dem Schnittpunkt zwischen der Längsmittellinie des Sohlenvorderteiles und der Längsmittellinie des Sohlenhinterteiles zusammenfällt.
  • Die Balleneinstellteile «-erden zweckmäßig von Platten betätigt, die in der Querrichtung des Preßkissens verschwenkbar und mit Schrägschlitzen versehen sind. in die voll längs beweglichen Schlitten getragene Fing: r eingreifen.
  • Die Einstellteile für die Fersenenden der Sohle und des Schuhes «-erden ebenfalls voll einem Schlitten getragen, der in der Längsrichtung des Kissens beweglich ist und der selbst von einem in der Querrichtung des Kissens beweglichen Schlitten getragen wird, wobei der quer bewegliche Schlitten durch Federdruck in seiner Mittellage gehalten wird. Der Einstellteil für das Sohlenfersenende gegenüber dem Einstellteil für das Fersenende des Schulces ist dabei in der Querrichtung des Kissens verstellbar, um den Fersenteil der Sohle in Anpassung all die Lage des Fersenteiles des Schuhes einzustellen. Der längs bewegliche Schlitten wird dabei von einem selbsttätigen Gesperre all einer Rückwärtsbewegung verhindert, nachdem dieser Schlitten den Eilistellteil für das Fersenende der Sohle in seine Arbeitslage vorbewegt hat.
  • Der Einstellteil für das Fersenende des Schahes wird «-eiterkin voll einem längs beweglichen Schlitten getragen, der auf dein den Einstellteil für das Fersenende der Sohle tragenden längs beweglichen Schlitten beweglich ist und der von einer Feder nach dem Schuh hingeschoben wird. Das er«-älinte Gesperre wird z«-eckmäßig durch die Handauslösung des Einstellteils für das Fersenende der Sohle gleichzeitig ausgelöst.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i ist ein Grundriß eines Preßkissells gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist ein Grundriß einer an der Ballenlinie der Sohle angreifenden Einstellvorrichtung.
  • Fig.3 ist eine Schnittansicht nach der Linie III-III der Fig. i.
  • Fig.4 ist eine Schnittansicht nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
  • Fig. 5 ist eine Vorderansicht der in Fi;;. 3 dargestellten Maschinenteile.
  • Fig.6 ist eine Schnittansicht nach der Linie VI-VI der Fig. i.
  • Fig. 7 ist ein Schaubild der das Spitzenendü der Sohle einstellenden Vorrichtung finit einem Teil der das Spitzenende des Schuhes einstellenden Vorrichtung.
  • Fig.8 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Einstellen der Fersenenden der Sohle und des Schuhes.
  • Fig. 9 ist eine senkrechte Schnittansicht längs der Mittelachse der in Fig. S (largegtellten Vorrichtung.
  • Fig. io ist eine Schnittansicht nach der Linie 1-1 der Fig. B.
  • Fig. i i ist eine Seitenansicht von gewissen in Fig. io dargestellten Maschinenteilen und Fig. 12 ist eine schematische Darstellung der Einstellung eines Schulces und einer Sohle gemäß der Erfindung.
  • Fig. i veranschaulicht das Einstellen eines Schuhes S und einer Laufsohle O auf einem Preßkissen, das ein Teil einer Sohlenklebepresse ist. Die Vorrichtung zum Einstellen des Spitzenendes der Laufsohle (Fig.1, 3 und;) hat eine Gabel 20, und jeder Arm dieser Gabel trägt zwei Platten 2.1, 26, die durch einen Bolzen 28 in Augen 22 der Gabelarme drehbar befestigt sind, so daß die freien Kanten der Platten auf einer Decke 3o des Preßkissens 31 aufsitzen, das selbst in einem Geliäuse 32 sitzt. Die beiden Plattenpaare 24, 26 bilden zusammen einen V-förmigen Einstellteil für das Spitzenende der Laufsohle. Die Gabel 2o wird voll einem Schlitten 34 getragen, der in der Richtung der Längsinittelliiiie des Sohlenvorderteils beweglich ist. Das die Gabel 20 tragende Vorderende des Schlittens 3.1 ist uni einen waagerechten Bolzen 36 (Fig. 7) etwas auf und ab beweglich. Der Schlitten 3.1 trägt einen nach unten zeigenden Ansatz 35 (Fig. 3). der auf der Decke 3o des Preßkissens aufsitzt und die Abwärtsbewegung des `'ordereneles des Schlittens 34 begrenzt, so daß ein Anschlagen der Platten 24, 26 gegen die das Spitzenende des Schuhes einstellende Vorrichtung verhindert wird.
  • Der Schlitten 34 bewegt sich in einer Führung 38, 39 (Fig. 4), die in einem Träger 40 ausgebildet ist. Der Bolzen 36, um den die Aufundabbewegung des Schlittens erfolgt, hat einen viereckigen Kopf 41, der in der Führung 38 geführt wird, und das andere Ende des Bolzens 36 trägt eine rechteckige Vorsteckscheibe 45, die sich in der Führung 39 bewegt. Auf der Unterseite des Trägers 4o ist eine T-förmige Führung 43 (Fig. 3) ausgebildet, die in Eingriff mit einer Bogenplatte 4.4 steht. Die beiden. Enden der Platte 44 werden von zwei festen Trägern 46 (Fig. i) gehalten. Der Krümmungsmittelpunkt der Platte 44 fällt mit dem Schnittpunkt zwischen der Längsmittellinie des Sohlenvorderteils und der Längsmittellinie des Sohlenhinterteils auf dem Preßkissen zusammen. Der Träger 4o wird längs der Bogenplatte 44 verstellt, um den Einstellteil 24, 26 für die Sohlenspitze in Anpassung an rechte oder linke Sohlen, oder in Anpassung an Sohlen, deren Vorderteile und Hinterteile in versehiedenen Winkeln zueinander stehen, einzustellen, wobei die jeweilige Einstellung des Trägers 40 durch eine Klemmschraube 48 (Fig. i) festgelegt wird.
  • Nach dem Auflegen einer Sohle auf die Decke 30 des Preßkissens in die ungefähr richtige Lage wird die Einstellvorrichtung für die Sohlenspitze in der Richtung- der Längsmittellinie des Sohlenvorderteils nach dem Spitzenende der Sohle hin bewegt und nach dem Erfassen dieses Spitzenendes gesperrt. Zu diesem Zwecke ist auf dem Schlitten 34 bei 36 ein Hebel 52 (Fig. 3 und 4) angelenkt, der eine Kurve 54 trägt. Bei der Drehung des Hebels 52 im Zeigersinn (Fig. 3) greift die Kurve 54 an einer Platte 56 an, die auf der Oberseite der Führung 39 befestigt ist. Der Hebel 52 wird im Gegenzeigersinn durch eine Feder 58 gedreht, die mit einem Ende an dem Hebel und mit dem anderen Ende ,an dem Schlitten 34 angreift und deren Vorspannung mittels einer Schraube 6o eingestellt wird. Mit dem Hebel 52 ist bei 64 ein Lenker 62 verbunden, dessen anderes Ende mit dem Arm 66 eines Hebels 66, 68 in Eingriff steht. Der Hebel ist bei 70 zwischen zwei nach unten zeigenden Armen 72 drehbar befestigt, die an dem Träger 4o ausgebildet sind. Um die Achse 7o des Hebels 66, 68 ist weiterhin ein Hebel 76 drehbar, in dessen oberem Arm 74 das eine Ende einer Feder 78 sitzt, die von einer Schraube 8o festgehalten wird. Das Unterende dieser Feder greift an dem nach hinten zeigenden Arm 68 des Hebels 66, 68 an. Die von der Feder 78 erzeugte Relativbewegung zwischen den Hebeln 66, 68 und 76 wird von einer Stellschraube 84 begrenzt, die durch den Arm 66 geschraubt ist und an dem Arm 74 angreift. Durch Verdrehung der Schraube 84 wird die Anfangslage der Spitzeneinstellvorrichtungen für die Sohle und für den Schuh bestimmt. Der Hebel 76 trägt auf einem Bolzen 86 eine Rolle 88, die in einer bogenförmigen Rille 9o (Fig. i und 3) läuft. Der Krümmungsmittelpunkt der Rille 9o fällt mit dem Krümmungsmittelpunkt der Platte 44 zusammen. Die Rille 9o ist in einem Drehteil 92 (Fig. i) ausgebildet, der auf beiden Enden durch je einen Bolzen 94 an den festen Trägern 46 drehbar befestigt ist. Die Achsen der Bolzen 94 fallen mit der Drehachse 7o des Hebels 68 zusammen. Auf der von dem Arbeiter entfernten Seite des Preßkissens hat der Drehteil 9,2 einen nach oben zeigenden Arm 96 (Fig. i und 6), der bei 98 mit einer Stange ioo drehbar verbunden ist. Die Stange ist durch eine Führung io2 (Fig. i) gesteckt und trägt eine Rolle 104, die in eine Rille in dem Oberende eines Winkelhebels io6 in bekannter Weise eingreift. Eine zwischen der Stange ioo und einem festen Bolzen iio ausgespannte Feder io8 (Fig. i) ist bestrebt, den Drehteil 92 im Zeigersinn (Fig.6) zu schwingen, um somit die Spitzeneinstellvorrichtungen für die Sohle und den Schuh nach dem Schuh hin zu beiiegen,wenn der Hebel io6 freigegeben wird.
  • Bei der Schwingung des Drehteils 92 durch die Feder io8 werden die Hebel 66, 68 und 76 geschwungen, wobei der Lenker 62 über die Feder 58 den Hebel 52 betätigt und den Schlitten 34 nach der Sohle hin bewegt. Nach. dem die Einstellplatten 24, 26 gegen die Sohle angeschlagen haben und somit deren Vorwärtsbewegung beendet ist, gibt die Feder 58 nach, so daß bei der dadurch hervorgerufenen Drehung des Hebels 52 im Zeigersinn die Kurve 54 gegen die Platte 56 geklemmt wird, wobei der Schlitten 34 in der Arbeitslage gesperrt wird. Jegliche Kraft, die bestrebt ist, den Schlitten 34 wieder nach hinten zu schieben, erhöht die Klemmwirkung zwischen der Kurve 54 und der Platte 56. Die Feder 78 gibt dann ebenfalls nach, um eine fortgesetzte Bewegung des Drehteils 92 zu ermöglichen.
  • Zum Einstellen des Spitzenendes des Schuhes in Anpassung an das durch die Platten 24, 26 eingestellte Spitzenende der Sohle dient ein V-förmiger Einstellteil 112 (Fig. i und 3) mit zwei ungefähr in einem .rechten Winkel zueinander stehenden Einstellflächen i 13, die in senkrechter Richtung ziemlich lang sind und ungefähr parallel zu den Kantenflächen der Platten 24 und 26 liegen. Der Einstellteil 112 ist bei 114 (Fig. 3) auf einem Schlitten 116 befestigt, der auf dem Schlitten 34 längs verschiebbar ist und durch eine Schraube i 18 geführt wird. Die Schraube ist durch einen Schlitz des Schlittens 116 gesteckt und in den Schlitten 34 eingeschraubt.
  • Da bei gewissen Schuhen der hervorstehende Randteil der Laufsohle breiter ist als bei anderen, kann der Einstellteil 112 für das Spitzenende des Schuhes gegenüber dein Sohleneinstellteil 24, 26 verstellt werden. Zu diesem Zwecke hat der Schlitten 3.1 eine Quernut 120 (Fig. 7), in die ein nach unten zeigendes Führungsstück des Einstellteils 112 eingreift, und weiterhin hat der Einstellteil einen Schlitz 122 (Fig. i), der mit der -Nut i2o gleichgerichtet und in den die Schraube 114 eingesteckt ist.
  • Die Verstellung des Schlittens 116 erfolgt mittels einer Schraube 124 (Fig. 3), deren Kopf 126 in eine Aussparung 128 des Schlittens 34 eingreift. Die Schraube 124 ist durch einen Flansch 13o des Schlittens 116 geschraubt, und zwischen dem Kopf 126 der Schraube 124 und dem Flansch 130 sitzt eine Feder 132, die eine ungewollte Verdrehung der Schraube verhindert.
  • Die jeweilige Verstellung des Einstellteils 1 12 gegenüber dem Einstellteil 20 wird auf einer Skala 136 (Fig. 3 und 7) abgelesen, die auf einer Platte 134 verzeichnet ist. Ein abgebogener Teil 138 der Platte 134 ist durch eine Schraube 139 (Fig. 3) auf dem Schlitten 34 befestigt. Ein Zeiger 140 ist bei 1:12 auf der Platte 134 drehbar befestigt, und ein gabelförmiger Arm 144, der ebenfalls bei 142 drehbar ist, ist mit dem Zeiger 14o durch eine Schraube 146 verbunden. Der gabelförmige Arm 144 greift an einem Bolzen 148 (Fig. 3) an dem Schlitten 116 an, und eine Aussparung i5o in der Platte 134 gestattet die Bewegung des Bolzens 146 gegenüber der Platte, wenn der Schlitten 116 verstellt wird, wobei der Zeiger i4o über der Skala 136 entsprechend bewegt wird. Der Zeiger i4o kann auf irgendeine gewünschte Einstellung festgelegt werden, die dann eine bestimmte Einstellung des Schuheinstellteils 112 bezüglich des Sohleneinstellteils 2o angibt, so daß ähnlich ausgebildete Preßkissen durch die entsprechende Einstellung des Zeigers 140 ohne weiteres zum Bearbeiten gewisser Formen von Schuhen eingestellt werden können.
  • Nach der Bewegung des die Sohlenspitze einstellenden Teiles 2o nach dem Spitzenende der Sohle hin, wobei, wie erwähnt, der Einstellteil 112 für das Spitzenende des Schuhes mitgenommen wird, werden zwei Einstellteile 152, 154, die in der Nähe der Ballenlinie der Sohle angreifen, nach der Sohle hin bewegt. Jeder Einstellteil 152 bzw. 154 hat einen Stiel 156 (Fig. i), der durch eine Schraube 158 auf einem Arm 16o verstellbar befestigt ist. Der Arm 16o ist durch einen waagerechten Balzen 162 (Fig. 6) mit einem Arm 164 drehbar verbunden, der auf einem festen, senkrechten Bolzen 166 drehbar ist. Unter jedem Arm 16o ist eine Platte 168 (Fig. i) angeordnet, in die ein schräg gestellter Schlitz 170 eingeschnitten ist. Jede Platte 168 ist auf dem entsprechenden Bolzen 166 drehbar und hat einen Ansatz 172 (Fig. 2 und 6), der bei 173 (Fig. 6) finit einem Schwanzstück 1;4 des Armes 164 verbolzt ist, so daß sich die Platte 168 und der Arm 16o gemeinsam um den Bolzen 166 drehen. Jeder Arm 16o trägt einen senkrechten Bolzen 176 (Fig. i und 2), der in einen Schlitz in der Platte 168 eingreift, so daß die Einstellteile 132 bei der Oberflächenveränderung des Preßkissens sich senkrecht verschieben können. Die Bolzen 176 führen die Arme 16o bei der Einwärtsbewegung der Platten 168.
  • In den Schlitz i 7o jeder Platte 168 greift ein auf einem Schlitten i8o (Fig. 2) befestigter Finger 178 ein. Jeder Schlitten 18o bewegt sich längs einer Führung 182 in der Längsrichtung des Kissens. `'Weiterhin ist jeder Schlitten i8o durch einen Lenker 184 (Fig. 6) mit dem oberen Arin i86 eines bei 94 drehbaren Hebels verbunden, dessen unterer Arm 188 in den verbreiterten Endteil 189 der Rille go in ihrem Drehteil 92 eingreift. Der Arm 188 wird nachgiebig gegen die linke Seite der Rille, von vorn gesehen, durch einen Bolzen igo gedrückt, der von einer Feder 192 belastet ist. Wenn somit der Drehteil 92 im Zeigersinn, von vorn gesehen, gedreht wird, drücken die federbelasteten Bolzen igo auf die entsprechenden Arme 188, wobei die Arme 186 im Zeigersinn geschwungen und die Schlitten iSo rückwärts bewegt werden. Dabei werden die Einstellteile 152, 154 durch die Bewegung der Finger 178 in den schrägen Schlitzen 17o auf die Sohle hin bewegt. Sobald der eine oder andere Einstellteil 152, 114 gegen die Sohlenkante anschlägt, gibt der entsprechende federbelastete Bolzen igo nach, so daß die Bewegung des anderen Einstellteils fortgesetzt werden kann, bis dieser ebenfalls gegen die Sohle anschlägt. Die Einstellteile 152, 154 wirken somit als Fühler, die die Sohle in ihrer jeweiligen Lage auf dem Preßkissen auffinden und festhalten. Die Schräglage der Schlitze 170 ist derart, daß beide Einstellteile 152, 154 an einer Auswärtsbewegung verhindert werden, bis die Finger 178 selbst wieder in umgekehrter Richtung bewegt werden.
  • Über dein Sohleneinstellteil 152 ist ein Schuheinheitsteil 194 angeordnet, der gegenüber dem Einstellteil 152 quer zum Schuh mittels einer Schraube 196 verstellbar ist. Auf der anderen Seite des Werkstückes ist ein ähnlicher Schuheinstellteil 198 über dem Sohleneinstellteil 154 angeordnet. , Beim Betrieb der Vorrichtung soll der Spitzeneinstellteil2o der Sohle in Eingriff mit dem Werkstück treten, ehe die Einstellteile 152, 154 am Ballenteil der Sohle angreifen. Folglich ist ein Teil 171 des Schlitzes i7o parallel zur Führung 182 angeordnet, so daß während der Anfangsbewegung der Finger 178 den Einstellteilen 152, 154 keine Bewegung erteilt wird, aber dabei der Spitzeneinstellteil2o gegen die Sohle angelegt wird. Daraufhin werden dann natürlich die Balleneinstellteile 152, 154 gegen die Sohle bewegt.
  • Die Vorrichtung zum Einstellen des Fersenendes der Sohle und des Schuhes ist insbesondere in Fig.8, 9, io und ii dargestellt. Am Hinterende des Kissengehäuses ist ein senkrechter Schlitten Zoo (Fig. 8 und 9) angeordnet, der von Federn abgestützt ist. In einer Querführung 2o2 des Schlittens 2oö ist ein Schlitten 204 in waagerechter Richtung quer zum Schuh beweglich. In der Nähe der Oberfläche des Schlittens Zoo ist in diesem auf einer Seite eine quer zum Kissengehäuse liegende Bohrung 2o6 (Fig. io) angeordnet, und auf der anderen Seite des Schlittens ist eine gleichachsige Bohrung 2o6 angebracht. In jeder Bohrung sitzt ein Bolzen 2o8, der eine Druckfeder 2io trägt. Das Außenende des Bolzens ist durch ein Führungsstück 212 gesteckt und wird durch einen Vorsteckstift 2ii festgehalten. Jedes Führungsstück2i2 ist durch eine Schraube 214 auf dem Schlitten 2o4 befestigt. Die beiden Federn 2io halten den Querschlitten Zoo in seiner Mittellage auf dem senkrechten Schlitten Zoo. Der Querschlitten 204 hat an seinem Hinterende einen Absatz 216 (Fig. 9), der auf einer Rolle 218 auf dem Hinterteil 22o des Schlittens Zoo sitzt, so daß der Schlitten Zoo bei dem Druck des Schuhes gegen diesen sich nicht in seiner Führung verklemmt. In einer T-förmigen Führung 222 des Schlittens 204 ist ein in der Längsrichtung des Kissengehäuses und in waagerechter Richtung beweglicher Schlitten 224 eingesetzt, der die Einstellteile für die Fersenenden der Sohle und des Schuhes trägt. Die Bewegung des Schlittens 224 wird nach beiden Richtungen hin (Fig. 9) durch Stellschrauben 225 begrenzt, die in Nuten 227 auf der Unterseite des Schlittens 2`2.4 eingreifen. Der Vorderteil des Schlittens 224 ist hohl und trägt den Sohleneinstellteil, bestehend aus einer Klinge 226, die durch Schrauben z28 an einem Drehblock 23o befestigt ist. Der Block 25o sitzt auf einem Querbolzen 232, der von dem Schlitten 224 getragen wird, und wird von einer Feder 234 nach vorn gedreht, so daß die Klinge 226 abwärts gekippt wird. Die Klinge 226 trägt einen Bolzen 236, der in ein in das Hinterende der Sohle O eingestanztes Loch eingesteckt wird. Der Bolzen 232 steht auf beiden Seiten des Schlittens 224 hervor und trägt auf einer Seite einen Block 238 (Fig. 8 und io), an dem ein Hebel 24o durch einen Bolzen 242 angelenkt ist. Der Hebel hat unterhalb des Drehbolzens 242 abgeflachte Enden 241, 243, die über einer Fläche 244 des Blockes 238 (Fig. 8) liegen. Bei der Drel:ung des Hebels 24o im Zeigersinn (Fig. 8) stößt die Fläche z41 nach einer gewissen r-eerlaufbewegung gegen die Fläche 244 und dreht dabei den Bolzen 232, so daß die Klinge 226 hochgekippt wird.
  • Ein V-förmiger Einstellteil 248 für das Fersenende des Schuhes S hat einen rechteckigen, mit einer Längsbohrung versehenen Stiel 25o, der in einer Führung 252 (Fig. io) des Schlittens 224 sitzt. Der Stiel 25o hat einen Schlitz 254 (Fig. 9), in dem ein Querbolzen 256 sitzt, dessen Enden in den Schlitten 224 eingesetzt sind. Zwischen dem Bolzen 256 und einem Vorsteckstift 258 sitzt in der Bohrung des Stiels eine Feder 26o, die bestrebt ist, den Einstellteil248 nach dem Schuh hin zu schieben. Der Stie125o kann sich ebenfalls in einer senkrechten Ebene um den Bolzen 256 bewegen. Der Stiel 250 wird gewöhnlich in einer etwas nach oben gekippten Lage gegen einen Anschlag 262 (Fig. 8)-von einer Bandfeder z64 (Fig. 9) gehalten, die auf dem Schlitten 224 durch eine Schraube 266 befestigt ist und die vor dem Bolzen 256 auf der Unterseite des Stiels 25o angreift. Das freie Ende der Feder 264 liegt in einer flachen Nut 251 in der Unterseite des Stiels 250, und zwei Ansätze 268 des Drehblockes 230 stehen auf beiden Seiten der Nut 251 in Eingriff mit dem Stiel 25o, wenn der Einsiellteil 248 nach unten geschoben ist, und bestimmen somit die Tieflage des Einstellteils.
  • Der Schlitten 224 wird, nachdem er in seine Vorderlage bewegt worden ist, von zwei Klinken 27o, 272 (Fig. 8) an einer Rückwärtsbewegung verhindert. Diese Klinken sind bei 274 auf dem Schlitten 224 drehbar und greifen in eine Verzahnung 276 einer Stange 278 ein, die in den Querschlitten 2o4 eingesetzt und durch Schrauben 28o befestigt ist. Die Klinken 270, 272 sind in bekannter Weise gestaffelt angeordnet, um ein sofortiges Sperren in -jeder Lage des Schlittens 242 zu ermöglichen. Die Klinke 272 hat ein Schwanzkück 282 und die Klinke 27o ein ähnliches Schwanzstück 28q.. Das Schwanzstück 28a ist durch eine Feder 286 mit einem Bolzen 288 auf dem Schlitten 224 verbunden; diese Feder ist bestrebt, die Klinke 272 in die Verzahnung 276 einzudrücken. Um ebenfalls die Klinke 270 nach der Verzahnung 276 hin zu bewegen, greift ein Teil 29o der Klinke 272 über die Klinke 270, und eine Feder 292 ist zwischen diesem Teil 29o und der Klinke 27o eingesetzt. Der Hebel 24o hat einen nach hinten und unten zeigenden Ansatz 29q, der an den Schwanzstücken 282, 284 angreift. Bei der Drehung des Hebels 24o zum Hochheben der Klinge 226 führt die Fläche -2q.1 des Hebels, wie erwähnt, zunächst eine Leerbewegung aus, ehe sie an der Fläche 244 des Blokkes 238 angreift, so daß der Ansatz 294 die Klinken 270, 272 ausheben kann, ehe die Klinge 226 durch die Weiterschaltung des Hebels -24o hochgehoben wird.
  • Wenn die Klinge 226 unter dem Druck des Schuhes etwas hochgekippt wird, dreht sich der Block 238 rückwärts, wobei der Hebelfortsatz 29q auf den' Schwanzstucken der Klinken hin und her gleitet, ohne die Klinken auszuheben, so daß in diesem Falle der Schlitten 22q. nicht entsperrt wird.
  • Bisweilen ist es notwendig, die das 8ohlenende einstellende Klinge 226 quer zu verschieben, «wenn beispielsweise das Einstelloch nicht in der Sohlenmitte angebracht ist. Zu diesem Zwecke trägt der Bolzen 232 (Fig. io und i i) auf der von dein Arbeiter entfernten Seite des Schlittens 22q. zwei Flanschen -296, zwischen die ein Kragen 298 auf einer Schraube 300 eingesetzt ist. Die Schraube 300 ist in den Schlitten 22q eingeschraubt, und bei der Drehung der Schraube bzw. ihres Kopfes 302 wird der Bolzen 232 in seiner Längsrichtung verschoben, wobei die Klinge 226 gegenüber dem Schuheinstellteil2q.S in der Querrichtung des Preßkissens verschoben wird. Eine ungewollte Verdrehung der Schraube 300 wird durch einen Schraubenbolzen 303 verhindert. Die jeweilige Einstellung der Schraube 300 wird von einem Zeiger 304 (Fig. i) angegeben, der bei 3o6 (Fig. i) auf einem Ansatz 308 des Schlittens 224 drehbar ist und über einer Skala 310 (Fig. i) spielt, die auf dem Schlitten 22q. angeordnet ist. Der Zeiger 304 trägt einen Ansatz 312 (Fig. i i), der zwischen den Flanschen 296 eingreift und die Bewegung des Zeigers 304 herbeiführt, wenn der Bolzen 23-2 quer verstellt wird.
  • Beim Betrieb der Vorrichtung wird die mit Klebstoff längs ihres Randteils eingestrichene Laufsohle O, die in ihrem Fersenteil ein Einstelloch hat, auf die Kissendecke 30 aufgelegt, worauf mittels des Handhebels 24o der Schlitten 224 so verschoben wird, daß der Einstellbolzen -236 in das Einstelloch der Sohle eingesteckt werden kann. Nach dein Loslassen des Handhebels 24o greift die eine oder die andere Klinke 27o oder 272 sofort in die Verzahnung 276 ein und verhindert eine Rückwärtsbewegung des Schlittens 224. Wenn der Schlitten 34 an dein Spitzenende der Sohle nicht in einer Flucht mit der Längsmittellinie des Sohlenvorderteils eingestellt ist, wird der Träger 4o entsprechend verstellt. Ebenfalls wird, wenn erforderlich, der eine oder andere Balleneinstellteil 1,52 bz«-. i .3-t unter Verwendung der Schraube 158 vorwärts oder rückwärts verstellt. Durch das Herabdrücken eines Trethebels wird dann der Winkelhebel io6 geschwungen und die Feder io8 freigegeben, die den Drehteil 92 in1 Zeigersinn, von vorn gesehen, schwingt, so <laß der Schlitten 34 vorbewegt wird, bis die Platten 24 und 26 des Einstellteils 2o gegen die Sohlenkante anliegen. Daraufhin «wird die Feder 58 zusammengedrückt und der Hebel 52 gedreht, so daß sich die Kurve 54 finit der Platte 56 verklemmt und der Spitzeneinstellteil der Sohle in der Arbeitslage gesperrt wird. Während der Spitzeneinstellteil vorwärts bewegt wird, bewegen sich die Schlitten 18o rückwärts, wobei sich zunächst die Finger 178 in den geraden Teilen 171 der Schlitze i7o bewegen und dann in die schräggestellten Schlitze i7o selbst einlaufen, so daß dann die Balleneinstellteile 152, 15q. gegen die Sohlenkante bewegt werden. -Nachdem die Einstellteile i 52, 154 gegen die Sohle angelegt «-orden sind, werden diese gesperrt. da die Finger 178 in den Schrägschlitzen 17o nicht nach außen geschoben «-erden können.
  • Der aufgezwickte Schuh 5', der auf seillent aufgerauhten Boden mit Klebstoff bestrichen ist, wird dann in den V-förmigen Einstellteil 2q8 am Fersenende eingesetzt, worauf der Schuh mit diesem Einstellteil gegen den Druck der Feder 26o rückwärts geschoben «wird, bis das Spitzenende des Schuhes in den Einstellteil 112 eingesetzt werden kann. Dadurch, daß die Einstellteile 112 in senkrechter Richtung ziemlich lange Flächen 113 haben, kann der Vorderteil des Schuhes 5 über dem Vorderteil der Sohle O eingestellt werden, ohne unmittelbar auf der Sohle aufzusitzen (Fis. 12).
  • Damit nun der Gelenkteil der Laufsohle glatt und ohne jegliche Spannung an dein Gelenkteil des Schuhes angeklebt wird, «wird der Gelenkteil der Laufsohle vorzugsweise nach dein Gelenkteil des Schuhes hin aufgebogen; dies erfolgt durch ein Verschieben des Schlittens 224 nach dein Schuh hin, wobei die Klinken 270, 272 längs der Verzahnung 276 etwas vorbewegt werden, aber in Sperreingrift mit der Verzahnung bleiben. Durch diese Bewegung des Schlittens 224 «wird die Feder 26o noch etwas weiter zusaininengedrückt. Die somit erreichte Lage der Laufsohle O ist in Fig. 12 dargestellt. Wenn nun unter dem Preßdruck die Gelenkteile der Sohle und des Schuhes zusaininengepreßt werden, z. B. durch den Abwärtsdruck der Preßteile 314, 316, -wird ebenfalls der Vorderteil des Schuhes gegen den Vorderteil der Sohle angepreßt, während der Gelenkteil der Sohle ohne Verzerrung oder übermäßige Streckung glatt gegen den Gelenkteil des Schuhes angedrückt wird.
  • Dabei bewegt sich am Fersenende des Schuhes der Einstellteil 248 um seinen Drehbolzen 256 nach unten, bis Schuh S und Sohle 0 die in Fig. 9 mit gestrichelten Linien dargestellte Lage einnehmen. Wenn der Gelenkteil der Laufsohle 0 auf der einen Seite zu weit nach außen gebogen ist, wird der Schlitten 224 mit dem Querschlitten 2o4 nach der einen oder anderen Seite verstellt, um den Schuheinstellteil248 in Anpassung an die durch den Spitzeneinstellteil112 und die Balleneinstellteile 194, 198 bestimmte Lage des Schuhes einzustellen, wobei der in das Einstelloch der Sohle eingreifende Bolzen 236 das Hinterende der Sohle in Anpassung an die Lage des Hinterendes des Schuhes ausrichtet. Muß der Einstellbolzen 236 aus seiner Mittellage verschoben werden, so wird dies durch die Schraube 300, wie beschrieben, vorgenommen, wobei die jeweilige Einstellung von dem Zeiger 304 angegeben wird.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhböden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle und der Schuh aufeinander ausgerichtet werden, während der Schuh im Abstand senkrecht über der Sohle gehalten wird, daß dann das eine Ende der Sohle festgehalten und das andere Ende in Richtung der Sohlenlängsachse verschoben wird, so daß der Gelenkteil der Sohle sich aufwölbt und somit bei dem später ausgeübten Preßdruck nicht gereckt oder auf Zug beansprucht wird, und daß schließlich die in ihrem Gelenkteil aufgewölbte Sohle selbsttätig festgestellt wird.
  2. 2. Maschine zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch i mit einem Preßkissen, einem Spitzeneinstellteil und zwei Balleneinstellteilen, durch die der Vorderteil der Sohle auf dem Preßkissen festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzeneinstellteil (2o) quer zum Preßkissen gemäß dem jeweiligen Winkel zwischen der Längsmittellinie des Sohlenvorderteiles und der Längsmittellinie des Sohlenhinterteiles einstellbar ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzeneinstellteil (2o) und die Balleneinstellteile (152, 154) von einem gemeinsamen Antrieb (io8, 92, 66, i So) aus betätigt werden, in den ein Leerlauf (171) so eingeschaltet ist, daß der Spitzeneinstellteil früher als die Balleneinstellteile betätigt wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der V-förmige Spitzeneinstellteil (-20) für die Sohle auf jeder Seite zwei drehbare Platten (24, 26) hat, die mit ihren freien Kanten auf der Kissenoberfläche aufsitzen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 2, in der mit dem Spitzeneinstellteil der Sohle ein Spitzeneinstellteit für den Schuh zusammenwirkt, die beide an demselben Schlitten angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß der beide Spitzeneinstellteile (20, 112) tragende Schlitten (34) in der Richtung der Längsmittellinie des Sohlenvorderteiles bewegbar ist und nach Bewegen in die Arbeitslage beim Auftreten voll Widerstand durch Anschlagen des Einstellteiles (20) gegen die Sohlenkante gesperrt wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch ,gekennzeichnet, daß der die Spitzeneinstellteile (20, 112) tragende Schlitten (34) in der Querrichtung des Preßkissens in der Weise verstellbar ist, daß das Verstellen längs einer Kreislinie erfolgt, deren Mittelpunkt mit dein Schnittpunkt zwischen der Längsmittellinie des Sohlenvorderteiles und der Längsmittellinie des Sohlenhinterteiles zusammenfällt.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Balleneinstellteile (152, 15.a.) von Platten (168) betätigt werden, die in der Querrichtung des Preßkissens vierschwenkbar und mit Schrägschlitzen (17o) versehen sind, in die von längs beweglichen Schlitten (i 8o) getragene Finger (178) eingreifen. B.
  8. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellteile (226, 248) für die Fersenenden der Sohle und des Schuhes von einem Schlitten (224) getragen werden, der in der Längsrichtung des Kissens beweglich ist und der selbst von einem in der Querrichtung des Kissens beweglichen Schlitten (2o4) getragen wird, wobei der quer bewegliche Schlitten (2o4) durch Federdruck (Federn 2io) in seiner Mittellage gehalten wird.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellteil (226) für das Sohlenfersenende gegenüber dem Einstellteil (248) für das Fersenende des Schuhes in der Querrichtung des Kissens verstellbar ist, um den Fersenteil der Sohle in Anpassung an die Lage des Fersenteiles des Schuhes einzustellen. io.
  10. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der längs bewegliche Schlitten (224) von einem selbsttätigen Gesperre (27o, 272, 276) an einer Rückwärtsbewegung verhindert wird, nachdem dieser Schlitten den Einstellteil für das Fersenende der Sohle in seine Arbeitslage v orbewegt hat. i i.
  11. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellteil (2.i8) für das Fersenende des Schuhes von einem längs beweglichen Schlitten (25o) getragen wird, der auf dem den Einstellteil (226) für das Fersenende der Sohle tragenden, längs beweglichen Schlitten (224) beweglich ist und von einer Feder (26o) nach dem Schuh hingeschoben wird. 1:2.
  12. Maschine nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre (27o, 272, 276) durch die Handauslösung des Einstellteiles (226) für das Fersenende der Sohle gleichzeitig ausgelöst wird.
  13. 13. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzeneinstellteil (112) für den Schuh in senkrechter Richtung verlängert ist, so claß der Schuh, ohne die Sohle zu berühren, über der Sohle genau eingestellt «erden kann, indem der Schuh von dein federbelasteten Einstellteil (248) für das Fersenende gegen den Spitzeneinstellteil (112) geklemmt wird.
  14. 14. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellteil (226) für das Fersenende der Sohle in der Längsrichtung des Preßkissens beweglich ist, so daß nach dem Einstellen des Schuhes über der Sohle das Fersenende der Sohle zwecks Aufwölbung ihres Gelenkteiles verschoben werden kann. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Bctracht gezogen worden: deutsche Patentschrift N r. 581203, 583 371; amerikanische Patentschrift Nr. 1 839 199, 1 877 434, 2 o61 69o, 2 o63 041; 2 168 475, 2 187 828; britische Patentschrift ..... Nr. 465 73o.
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