DE740800C - Vorrichtung zum Falten der Enden von Kunstdaermen - Google Patents

Vorrichtung zum Falten der Enden von Kunstdaermen

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Publication number
DE740800C
DE740800C DEB199876D DEB0199876D DE740800C DE 740800 C DE740800 C DE 740800C DE B199876 D DEB199876 D DE B199876D DE B0199876 D DEB0199876 D DE B0199876D DE 740800 C DE740800 C DE 740800C
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DE
Germany
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folding
fork
pusher
front edge
intestine
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Expired
Application number
DEB199876D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef V Borbas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J M BORBAS FA
Original Assignee
J M BORBAS FA
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Filing date
Publication date
Application filed by J M BORBAS FA filed Critical J M BORBAS FA
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Application granted granted Critical
Publication of DE740800C publication Critical patent/DE740800C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/12Apparatus for tying sausage skins ; Clipping sausage skins

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Falten der Enden von Kunstdärmen Alle Arten Kunstdärme werden vor Ablieferung an die Verbraucher auf bestimmte Längen geschnitten; dann wird das Ende, an-,dem die Wurst aufgehängt wird, n lit einem Bindfaden .abgebunden. Das Falten und Abbinden in freier Hand, -wie es bisher erfolgte, hat folgende Nachteile: Die Bildung der Falten etwa parallel zur Längsachse des Darmes ist mühsam und zeitraubend. Die Falten fallen ungleichmäßig aus und weisen keine Krone auf, so daß das abgebundene Ende nicht nur ein unansehnliches Aussehen erhält, sondern auch (der Bindfaden an -der fertigen Wurst leicht abrutscht. Beim Abbinden ist außerdem ein erheblicher Kraftaufwand erforderlich, weil das gefaltete Ende mit einer Hand fest zusammengepreßt -gehalten und der Faden mit großer Kraft angezogen werden muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung -zu schaffen, .mit der eine saubere, gleichmäßige Faltung des Darmendes etwa parallel zur Längsachse .des Darmes in einfacher, schneller Weise unter geringem Kraftaufwand ermöglicht wird. Die Vorrichtung soll ferner ein sicheres Halten des Bindfadens bewirken und eine stets .gleichbleibende Krone gewährleisten. Zu diesem Zweck besteht die Vorrichtung aus .einer Ober- und Unterplatte, die zusammen mit einem Zwischen- oder Abstandstück eine einseitig offene Gabel bilden, in deren Schlitz ein Drücker einschiebbar ist, so daß der flach in .die Gabel eingelegte Darm in .der Gabelebene etwa parallel zu seiner Längsachse gefaltet wird, und daß . eine zweite gabelförmige Vorrichtung um eine zur Druckerbewegungsrichtung und zur Darmlängsachse senkrechte Achse an die erste Gabel angelenkt ist, wobei die Zwischenstücke der beiden Gabeln und die Vorderkante des Drückers dachförmig abgeschrägt sind. Die -\'orderkante des Faltendrückers und die Vorderkante der Zwischenstücke sind zweckmäßig eingekerbt bzw. abgerundet, und die Oberplatte ist vorzugsweise elastisch ausgebildet. An der Seite der Faltvorrichtung und an der Seite der zur Kronenbildung und Begrenzung der Kronenlänge dienenden Vorrichtung kann je eine in die Waagerechte niederlegbare Klappe angebracht sein. Mit .dein Hebel zur Betätigung des Faltendrückers ist zweckmäßig ein Gestänge zum Antrieb eines Zählwerkes verbunden.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zum Abbinden von Würsten mit Draht bekannt, bei denen gegeneinander verschiebbare Abschnürelem.ente zum Abschnüren des abzubindenden Darmes verwendet werden. Diese aus Platten bestehenden Abschnüreleinente pressen die N,#'ursthrlle allseitig zusammen, bevor der Drahtring beim Abbinden um den abgeschnürten Wurstteil gelegt wird. Dein Bekannten gegenüber soll dagegen die Erfindung die Aufgabe lösen, einen flachliegenden Darm etwa parallel zu seiner Längsrichtung unter Bildung einer sauberen Krone so zu falten, daß anschließend das Abbinden mittels Bindfaden vorgenommen werden kann. Diese Aufgabe ist mit den bekannten Vorrichtungen nicht lösbar.
  • Eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Abb. i eine Gesamtansicht der Vorrichtung im Grundriß, Abb. 2 ,die Faltvorrichtung im Grundriß mit eingeführtem Drücker, jedoch ohne Darm, Abb. 3 eine Seitenansicht zu Abb. i, Abb. 4. eine .der Abb. i entsprechende Darstellung, jedoch bei herausgezogenem Drücker, Abb. 5 eine der Abb. i entsprechende Darstellung, jedoch mit eingelegtem und gefaltetem Darm.
  • Die Gesamtvorrichtung (Abb. i) besteht aus der eigentlichen Faltvorrichtung, die als Ganzes mit P bezeichnet ist. Die Vorrichtung ist auf einem Tisch, einer Unterlage D o. dgl. angeordnet. Der Drücker F der Faltvorrichtung ist an einem Betätigungshebel R angelenkt. dessen Ende mittels eines Bolzens S drehbar an einer Schiene T gelagert ist. An dein Hebel R. der in einem Griff h: ausläuft, ist ferner ein Gestänge U angelenkt. welches bei jedem Faltvorgang ein `Zählwerk I% antreibt, das die Zahl .der gefalteten Därme anzeigt, so daß das mühselige Mitzählen der vorgenommenen Faltungen entfällt und die Arbeiterin jederzeit leicht und bequem feststellen kann, wieviel Därme gefaltet sind. Das Zählwerk ist z. B. mit Markierungen von i bis 25 versehen, wenn die gefalteten Därme z. B. in 25er Packungen versandt werden.
  • Das vordere Ende des Hebels R ist auf einer auf dein Tisch Q befestigten Schiene W gelagert, um dein Hebel und dem Drücker eine sichere Führung zu geben. Hinter der Faltvorrichtung ist eine an sich bekannte Garnvorrats- und Abs chneidec orrichtung Sch angebracht, aus welcher der zum Abbinden des Darmendes erforderliche Bindfaden abgezogen wird.
  • Die eigentliche Faltvorrichtung besteht (Abb.2ff.) aus einer Unterplatte .d, einem Zwischenstück C .und einer Oberplatte B. Die Unterplatte ist durch Schrauben M auf dem Tisch befestigt. Die Oberplatte Bist elastisch ausgebildet, damit sie beimZusammendrücken und -falten des Darmes nach oben nachgeben kann, um ein Quetschen und Beschädigen des Darmes zu vermeiden.
  • Die Höhe des Zwischenstückes C ergibt die Falthöhe ,des Darmes G. Da diese Falthöhe bei der Vorrichtung konstant ist, erhalten sämtliche gefalteten Därme die gleiche Falthöhe und damit auch das gleiche Aussehen. Die Teile A. B und C sind durch Schrauben 1 miteinander verbunden.
  • Es ist ferner eine Anschlagvorrichtung vorgesehen, die aus einer Unterplatte D und einer Oberplatte E besteht: die beiden Platten werden durch ein Zwischenstück C in einem bestimmten, :der Falthöhe entsprechenden Abstand gehalten. Die beiden Platten bilden. ebenso wie die Teile A und B, einen Schlitz N. Auf ,dein Schraubenbolzen H ist die Anschlagvorrichtung F, D schwenkbar gelagert, so daß sie aus der in A .bb. i dargestelltenLage in die in Abb. :f dargestellte Lage, d. h. um etwa 9o°, verschwenkt werden kann.
  • An der linken Seite der Platte A ist eine Klappe Z_ scharnierartig angelenkt, die sowohl in eine senkrechte Lage als auch in eine strichpunktiert dargestellte waagerechte Lage gebracht weiden kann. An der rechten Seite der Platte D ist ebenfalls eine Klappleiste Y angelenkt, die ebenfalls in senkrechte und in waagerechte Stellung gebracht werden kann.
  • Die beiden Klappen Z und Y dienen zur seitlichen Führung des Drückers F während des Zusammendrückens des Darmes. Die Klappe Y dient gleichzeitig dazu. eine stets gleichbleibende Kronenlänge zu erzielen.
  • Der Faltendrücker F ist an seiner Vorderkante dachförmig abgeschrägt, und die Zwischenstücke C weisen entsprechende Abschrägungen auf, so daß bei eingeschobenem Faltendrücker eine doppelkegelförmige Aussparung verbleibt, in welcher der zusammengedrückte, gefaltete und mit einer Krone versehene Darm liegt.
  • Das Einführen .des ,Darmes erfolgt bei der in Abb. 3 dargestellten Lage der Teile, wobei die Klappen Z_ und Y niedergeklappt sind. Nachdem der Darm eingelegt ist, werden die Klappen hochgestellt. Durch die Klappe l' wird das etwa überstehende Darmende zurückgeschoben, so daß das Darmende über die Faltvorrichtung nicht überstehen kann und eine stets gleichbleibende Kronenlänge gesichert ist. Durch Hereinschieben des Faltendrückers wird sodann der Darm zusammengepreßt und gefaltet. Danach wird die Anschlagvorrichtung C, D, wie es Abb. q. zeigt, nach der Seite geschwenkt, so daß das Darmende T zum Abbinden frei wird; der Faden O wird dann unmittelbar vor der Hauptvorrichtung A, B@ .abgebunden. Nach erfolgtem Abbinden wird der Darm aus der Vorrichtung nach vorne herausgezogen.
  • Die Vorderkante des Faltendrückers F und die Vorderkante der Zwischenstücke C sind, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, eingekerbt bzw. abgerundet, wodurch ein Rollen des Darmes verhindert und seine saubere Faltung unterstützt wird.
  • Während die Därme bisher mit der freien Hand gefaltet und auch in freier Hand gebunden wurden, wird mit der Vorrichtung nach der Erfindung der Darm mit einem Druck bei geringem Kraftaufwand am Ende etwa parallel zu seiner Längsachse .gefaltet und an der B@indungs-stelle fest zusammengepreßt, so daß der Bindfaden nicht mehr so stark ,angezogen zu werden braucht wie mit der Handfaltung. Die Vorrichtung hält den Darm während des Bindens des Fadens völlig fest, so,daß die Binderin,den Darm -nicht mit der linken Hand festzuhalten braucht, sondern beideHände für @dieBindung desFadens frei hat. Dadurch wird nicht nur eine erhebliche Mehrleistung erzielt, sondern diese Leistung ist auch .unter geringerem Kraftaufwand erreichbar. Außerdem ist eine Sicherheit gegen Abrutschen des Bindfadens erzielt. Der Darm hat stets ein gleichmäßiges Aussehen, regelmäßige, saubere Faltenbildung sowie eine regelmäßige, sauber gefaltete Krone gleichmäßiger Länge.
  • Die Faltvorrichtung nach der Erfindung kann in Holz, Kunst- oder sonstigem beliebigem Werkstoff hergestellt werden. Sie ist an das dargestellte Ausführungsbeispiel nicht gebunden, sondern kann in mannigfacher Hinsicht abgeändert werden, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Falten der Enden von Kunstdärmen unter Verwendung von gegeneinander beweglichen Schiebern, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Ober- und Unterplatte (A', B) besteht, ,die zusammen mit einem Zwischenstück (C) eine einseitig offene Gabel bilden, in deren Schlitz ,ein Drücker (F) einschiebbar ist, so daß der flach in die Gabel eingelegte Darm in .der Gabelebene etwa parallel zu seiner Längsachse .gefaltet wird, und daß . eine .zweite gabelförmige Vorrichtung (E, D) um eine zur Drückerbewegungsrichbung und zur Darmlängsachse senkrechte Achse (H) an die erste Gabel (A, B) angelenkt ist, wobei .die Zwischenstücke (C) der beiden Gabeln (A, B und E, D) und .die Vorderkante des Drückers (F) dachförmig abgeschrägt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die Vorderkante des Faltendrückers (F) und die Vorderkante der Zwischenstücke (C) eingekerbt bzw. abgerundet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberplatte (B) elastisch ausgebildet ist. ,..
  4. Vorrichtung nach ,den Ansprüchen i bis 3; dadurch gekennzeichnet, daß an der Seite der Faltvorrichtung (A, B) und an der Seite der zur Kronenbildung und zur Begrenzung der Kronenlänge dienenden Vorrichtung (D, E) je eine in die Waagerechte niederlegbare Klappe (Z, Y) angebracht ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß mit -dem Hebel (R) zum Betätigen .des Faltendrückers (F) ein Gestänge (U) zum Antrieb eines Zählwerkes (L') verbunden ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vofn Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften , . . . Nr. 625 116, 629 830, 722 928.
DEB199876D 1942-10-10 1942-10-10 Vorrichtung zum Falten der Enden von Kunstdaermen Expired DE740800C (de)

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DE740800C true DE740800C (de) 1944-01-17

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE625116C (de) * 1936-02-04 Huckfeldt & Thorlichen Wurstabbindevorrichtung
DE629830C (de) * 1936-05-13 Huckfeldt & Thorlichen Wurstabbindevorrichtung
DE722928C (de) * 1939-03-24 1942-07-25 Andreas Sieber Vorrichtung zum Abbinden von Wuersten mit Draht

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE625116C (de) * 1936-02-04 Huckfeldt & Thorlichen Wurstabbindevorrichtung
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DE722928C (de) * 1939-03-24 1942-07-25 Andreas Sieber Vorrichtung zum Abbinden von Wuersten mit Draht

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