DE740392C - Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang - Google Patents

Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang

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DE740392C
DE740392C DEB191040D DEB0191040D DE740392C DE 740392 C DE740392 C DE 740392C DE B191040 D DEB191040 D DE B191040D DE B0191040 D DEB0191040 D DE B0191040D DE 740392 C DE740392 C DE 740392C
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DE
Germany
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liquid
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Expired
Application number
DEB191040D
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English (en)
Inventor
Otto Bochmann
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Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0436Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement
    • D01D10/0445Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement using rollers with mutually inclined axes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang, bei welcher der Faden um Walzen oder ähnliche FadenÜberlauforgane in Schraubenwindungen herumgeführt wird. Bei den Vorrichtungen dieser Art sind bisher zwei Wege bekannt, um die -für die Nachbehandlung erforderliche Flüssigkeit dem Faden zuzuleiten. Der erste Weg besteht darin, dem beim fortlaufenden Spinnen in Schraubenwindungen über eine Walze laufenden Faden die Flüssigkeit durch Spritzdüsen zuzuführen. Der zweite Weg ist der, daß die Walzen, über die der Faden läuft, in einen Behälter mit Flüssigkeit eintauchen, so daß diese die Flüssigkeit mitnehmen und so die Nachbehandlung des Fadens ermöglichen. Beide Verfahren haben aber große Nachteile. Beim Zuführen der Behandlungsflüssigkeit durch Düsen gelangt die Flüssigkeit nicht mit der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen auf diese, so daß durch die plötzliche Mitnahme leicht ein Abspritzen eintritt. Außerdem ist aber auch leicht eine Verstopfung der Düsen möglich, so daß eine einwandfreie und gleichmäßige Durchführung der Nachbehandlung gefährdet ist. Beim Eintauchen der Walzen in die Bäder ist ein sehr großer Flüssigkeitsverbrauch erforderlich, um eine einwandfreie Durchführung der Nachbehandlung zu sichern. Die in dem Behälter bzw. in der Nachbehandlungswanne befindliche Flüssigkeit wird durch die umlaufenden Walzen schnell verunreinet und muß somit eine entsprechend fortlaufende Erneuerung erfahren.
  • Es ist nun allerdings bei Einrichtungen, welche zum Paraffinieren, Schlichten oder Ölen von Fäden dienen, bekannt, die erforderliche Flüssigkeit durch lose aufgehängte Ringe einem Fadenpolster, über welches der Faden läuft, zuzuleiten oder aber den Faden direkt zwischen zwei Ringen hindurchzuführen, «-elche so dem Faden die Flüssigkeit direkt abgeben. Auch sind derartige Einrichtungen in der Schmiertechnik nicht neu. Es handelt sich hierbei aber meistens um Flüssigkeiten mit einer hohen Viscosität und außerdem nur um geringe Flüssigkeitsmengen, welche dem Faden zugeführt werden. Derartige Einrichtungen sind demnach für die Nachbehandlung eines Kunstseidefadens im fortlaufenden Arbeitsgang nicht verwendbar.
  • Der Zweck der Erfindung besteht nun darin, die bisher bei der Nachbehandlung von Kunstseidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang auftretenden Nachteile zu beseitigen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Zuführung der Behandlungsflüssigkeit zu jeder einzelnen, vorzugsweise leicht geneigten Fadenüberlaufwalze durch einen mit seinem unteren Teil in die Flüssigkeit eintauchenden, lose auf dem vorderen Ende der Walze hängenden Ring o. dgl. erfolgt. Hierbei ist es zweckmäßig, zur genauen Dosierung der Flüssigkeit den Ring an seiner Innenfläche mit Aussparungen o. dgl. zu versehen.
  • Durch diese Art der Flüssigkeitszuführung bei der Nachbehandlung von Kunstseidefäden entsteht der Vorteil, daß die Flüssigkeit den Fadenüberlaufwalzen immer mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit zugeführt wird, so daß ein Abspritzen nicht eintreten kann. Außerdem ist aber auch ein Versagen in der Zuführung der Flüssigkeit oder eine Änderung in der Flüssigkeitsmenge nicht möglich, so daß eine immer gleichbleibende und einwandfreie Nachbehandlung gesichert ist. Wichtig ist natürlich noch, daß eine genaue Mengenbestimmung möglich ist, die zur einwandfreien Durchführung des Nachbehandlungsprozesses erforderlich ist, so daß der Flüssigkeitsverbrauch auf ein Mindestmaß herabgedrückt wird. Damit die zugeführte Behandlungsflüssigkeit an den Walzen entlang läuft, ist es zweckmäßig, diese in Schräglage anzuordnen und hierbei am Ende der Überlaufwalzen Spritzringe vorzusehen, die die ankommende Flüssigkeit abgeben. Durch Anordnung eines Spritzringes wird auch noch erreicht, daß auf die nachfolgende Flüssigkeit eine gewisse Sau-Wirkung gausgeüb awird, usgeübt die einen einwandfreien Lauf der Flüssigkeit auch bei einer weniger großen Schräglage der Walzen gewährleistet. Die zur Anwendung kommenden Fadenüberlaufwalzen können entweder .eine glatte Oberfläche oder aber auch eine mit Längsrillen versehene Oberfläche aufweisen. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand -in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar -zeigt Fig. i die Vorrichtung nach der Erfindung in Ansicht, teilweise geschnitten, Fig.2 eine weitere Ausführungsform des zur Anwendung kommenden Ringes.
  • Der Faden i, welcher der Nachbehandlung unterworfen wird, läuft in Schraubenwindungen über die Walze 2 in Richtung des Pfeiles 3, wogegen die Behandlungsflüssigkeit im Gegenstrom in Richtung des Pfeiles 4. über die Walze fließt. Für die Zuführung der Behandlungsflüssigkeit ist am vorderen Ende der Walze ein lose aufgehängter Ring 5 vorgesehen, welcher zweckmäßig auf einem. Konus 6 der Fadenüberlaufivalze 2 liegt. Unterhalb des Ringes 5 ist der Flüssigkeitsbehälter oder eine Flüssigkeitsrinne 7 vorgesehen. in welche der Ring 5 mit seinem unteren Teil eintaucht. Bei der Drehung der Walze nimmt der Ring 5 die Flüssigkeit aus dem Behälter 7 mit und bringt dieselbe auf den Konus 6. Hier hat nun die Flüssigkeit das Bestreben, auf den größten Durchmesser zu gelangen, so daß sie über den Konus auf den Umfang der Walze fließt und hier, einen Film bildend, infolge der Schräglage an der Walze entlang läuft. Die Walze 2 trägt am Ende einen Spritzring 8, welcher die ankommende Flüssigkeit abspritzt, die zweckmäßig durch ein Spritzblech 9 aufgefangen wird und von hier aus abfließt. Der Ring 5 kann verschiedene Ausführungen erhalten, z. B. kann er, wie in Fig. 2 dargestellt, auf seiner Innenseite mit Aussparungen io versehen sein, die je nach Größe mehr oder weniger Flüssigkeit mit nach oben nehmen und der Fadenüberlaufwalze zuführen. Natürlich ist es auch möglich, im Innern des Ringes Rillen vorzusehen. Durch diese Maßnahme ist es möglich, die erforderliche Flüssigkeitsmenge genau zu bestimmen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang, bei welcher der Faden um Walzen oder ähnliche Fadenüberlauforgane in Schraubenwindungen herumgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Behandlungsflüssigkeit zu jeder einzelnen, vorzugsweise leicht geneigten Fadenüberlaufwalze (2) durch einen mit seinem unteren Teil in die Flüssigkeit eintauchenden, lose auf dem vorderen Ende der Walze (2) hängenden Ring !5 a o. dgl. erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (5 an seiner Innenfläche mit Aussparungen (i o) o. dgl. versehen ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfa.hren in Betracht gezogen worden schweizerische Patentschrift Nr. 84 623, 82 577; britische Patentschrift Nr. 20 322 v. J. 191o, 234985, 499478; amerikanische Patentschrift Nr. i oo6 502; deutsche 38968o.
DEB191040D 1940-06-26 1940-06-27 Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang Expired DE740392C (de)

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DE1111338B (de) * 1952-04-30 1961-07-20 Chimiotex Soc An Schraenkwalzenpaar zum fortlaufenden Vorwaschen von Viskosekunstseidefaeden

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