DE7403734U - Falschzwirnkräuselmaschine mit Faden- umlenkeinrichtungen - Google Patents
Falschzwirnkräuselmaschine mit Faden- umlenkeinrichtungenInfo
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Description
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Q f» O 0 0·» <5 O
ου a oo ou>o ο ο
886
Βιπί|
Barmer Maschinenfabrik Aktiengese11scha ft
Wappertal
Falschzwirnkräuselmaschine ■it Fedcniuil enk· inr ic btungen
'•lschswirnkränaelaiaecbinen dienen dazu, in laufende Chemiefäden
eine Verzwirnung dureb Falsehdraller einzubringen. Diese
Verzwirnung wird in der dem Falachdraller vorgeaebalteten
Heizzone und der nachgeschalteten Kühlzobe fixiert und anschließend hinter de· Falsehdraller wieder entfernt. Die F&der, aollen
sich hierdurch ihrer Struktur naeh der Zwirnung anpassen ussd
nach Entfernung der Zwirnung eine volueinöee Kräuselung ausbilden.
Je nach Stärke der Verzwirnung, der Qualität der Fixierung sowie den speziellen Eigenschaften der Fäden und des Präparationsölea
besteht die Gefahr, daß in dem Falachdraller die Verzwir*mn«r
stellenweise nicht zurückgedreht wird. Die Fäden enthalten dann Stellen »it vollkoaaener Zurückdrehung und andere
Stellen, in denen der einmal eingebrachte und fixierte Falschzwirn
noch vorhanden ist und zwar in sehr kurzen Strecken, deren Länge normalerweise nicht größer als einige aai oder ca iat.
der Kräuselung raid zur Auflösung zurückgebliebener Zwirnstellen
den Faden hinter dem Falsehdraller sehr plötzlich strammzuziehen,
indem man den Faden über eine Stufengalette mit zunehmender Umfangsgeschwindigkeit leitet.
▼crhanden - insbesondere wenn es um die Ausrüstung alter Maschinen
geht - in denen der Einbau der Stufengaletten zu aufwendig ist.
Ausgehend von der allgemeinen Aufgabe, die Kräuselung eines
amltifilen Chemiefadens dadurch zu vergleichmäßigen, dafl die
verbliebenen Zwirnstellen in des Faden ebenfalls zurückgedreht bzw. geöffnet werden, ist es die spezielle Aufgabe der
Erfindung, eine weniger aufwendige aber gleichwirkaame Lösung vorzuschlagen.
Es ist nun nöglich, die in Falschzwirnmaschinen üblicherweise vorhandenen Kiemchenlieferwerke «it geringe« Aufwand anzurüsten
und hierdurch eine sehr schonende und wirksame Behandlung des Chemiefadens zur Vergleichmäfiigusg der Kräuselung zu erzielen.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung, die die Benützung üblicherweise bereite vorhandener Einrichtungen mit
nur geringen Änderungen gestattten, sind in den Unterensprächen
enthalten.
Ausführungebeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert.
Ee zeigen:
Fig. 1: senematische Darstellung einer Bearbeitungsstelle einer Zwirnkräuselmasehine mit einer
Umlenkeinrichtung nach dieser Erfindung,
Fig. 2: ein bevorzugtes Aueführungsbeispiel einer
Umlenkeinrichtung.
In Fig. 1 wird der Faden 1 von der Ablaufspule 2 durch das Eingangslieferwerk 3 abgezogen. Der Faden durchläuft sodann den
Heizer 4 und den Falschdraller 5 sowie die Umlenkeinrichtung 6,
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beτοr er τοη dem Zwischenlieferwerk 7 aus der Falschdrallstufe
•bgesegeii wird. Ringangslieferwerk J und Zwischenlieferwerk 7
sind über ein Getriebe miteinander verbunden. Be können derart
unterschiedliche Geschwindigkeiten eingestellt werden, daft der
Faden in der Falsehdrallstufe auch ^erstreckt werden kann.
Hinter des Zwischenlieferwerk 7 iat ein Heiser 8 angeordnet.
Den Heiser 8 folgt das Auegangslieferwerk 9 sowie die Aufwicklung
10. Auch das Drehzahlverhältnie des Ausgangelieferwerks 9
zu de» Zwisehenlieferwerk 7 kann eingestellt werden, so dafl in
dieser Behandlungsstufe« in der die Fixierung der de· Faden erteilten
Kräuselung erfolgt, unterschiedliche Fadenspannungen eingestellt werden können. Die Umlenkeinrichtung 6 besteht aus
den Rollen 12, 15, 14, τοη denen di« Solle 12 angetrieben sein
kann. Um die Sollen 13, 14 ist das Bieschen 11 gelegt. Die Umlenkeinrichtung
6 ist so angeordnet, daft der Faden in innige« Kontakt »it dee Riemchen 11 geführt wird und dabei die Sollen 13,
12, 14 mit eines) Umschlingang»winkel von jeweils mindestens 60
umschlingt. Das Riemchen ist mit einer Oberfläche hoben Reibwerte - s. B. Gummi oder Polyurethan - versehen. Dadurch werden
die Einselfilamsnte des Chemiefadens, welche die Oberfläche des
Riemchens berühren, geswungen, die Längenänderung der Riemchenoberfläche
mitzumachen. Diese Längenänderungen werden durch die Biegung des Riemchens um die Sollen 13, 12, 1*+ hervorgerufen.
Das bedeutet, daß der Faden beim Lauf um die Bolle 13 eine Streckung, beim Lauf um die Rolle 12 eine Stauchung und beim
Lauf um die Rolle 14 wiederum eine Streckung erfährt. Durch diese Auslösung von wechselnden Biegungen,, Dehnungen und Stauchungen
werden die Einself11amente des Chemiefaden· derart voneinander
getrennt, daft sieh zugedrehte Steilen - wie Versuche ergeben
haben - auflösen.
Fig. 2 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Umlenkeinrichtung.
Die Umlenkeinriehtung ist hier ale an sich bekanntes
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Rieaehenlieferwerk auageführt, da* in der Lage iat, daa Äwiaehenlieferwerk
7, welche* in Fig. 1 dargeatellt iat, an eraetaen.
Zuaitalieh iet daa Rieaehenlieferwerk alt eines Fadenführer
auageatattet, der d*n Faden über eine gewttnaehte
Strecke in innigem lontakt Bit de« Rieaehen 11 hilt.
Konstruktion und Aufbau geeigneter Rieaehenlieferwerke erge»
ben aich «. B. ava den DT - Gh 1 896 021t Bf - OS 1 660 192;
DT . Ga 6 900 410; DT - Ga 7 301 046. la sei darauf hingcvieaenf
dafi die Walae 12 über ein nieht dargestelltes Getriebe
und durch einen nicht dargeatellten Motor angetrieben wird. Die Walaen 13 und 14 aind auf dea Schwenkhebel 1? auakragend
und frei drehbar gelagert. Der Schwenkhebel 17 iat aa Maachinengeatell 16 gelagert und wird durch ein Federajatea 18 ge»
··« die Waise 12 gedrückt. Geeignete Aueführungen für dieaea
Federajatea und ferner für die Aufreehterhaltung einer gewieaen Spannung ia Rieachen 11-auch ia Ruhesuatand-aind in den
genannten Literatur«teIlen geseift.
Der Fadenführer iet in dieaea Auaftthrungabeiapiel ala Andrückrolle
15 auagabildet. Die Andrückrolle 15 iat an einea Schwenkhebel
19 frei drehbar gelagert und wird durch Feder 20 gegen die Rolle 14 gedrückt. Der Schwenkhebel 17 weiat einen Nocken
auff der beia Auaachwenken dea Schwenkhebelβ 17 - wie gestrichelt
dargestellt - die Andrückrolle 15 ▼<"» der Rolle 14 abhebt.
Dadurch wird daa Fadenanlegen crleielfcrt. Hebel 19 i*t ao ausgebildet,
defl der Faden 1, der dea Rieaehenlieferwerk in Richtung
des Pfeils 22 anläuft, die Rolle 14 in ein·· »»fliehst großen
Winkel uaachlingt.
Der besondere Vorteil dieaer berorsugten Ausführung; liegt darin,
dafi die an Falaehdrallkrauaelaaechinen häufig vorhandenen Rieaehenlieferwerke
sur Lösung der naeh dieaer Erfindung gestellten Aufgabe ohne besonderen wiztaehaftlichen und technischen Aufwand
uagebaut werden können. -
Claims (3)
1.) Falschzwirnkräuselmaschine mit Fadenumlenkeinrichtungen,
die unmittelbar hinter dem Falschdraller angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenumlenkeinrichtung (6) aus einem umlaufenden, elastischen Band (11) besteht, welches auf einer Umlenkstrecke mindestens
zweimal über Umlenkwalzen (12,13ιΐΌ in unterschiedlichen
Richtungen umgelenkt wird, wobei der Faden (1) längs der Umlenkstrecke in innigem
Kontakt mit dem elastischen Band (11) geführt wird.
2.) Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung als an eich bekanntes
Riemchenlieferwerk mit einem derart angeordneten Fadenführer auegebildet ist, daß der Faden am Eingang
und/oder Auegang mit einem Winkel von mindestens das Kiemchen (11) umschlingt (Fig. 2)»
3.) Falschzwirnkrauselmaechine nach Anspruch 2« dadurch gekennzeichnet, daß
der Fadenführer als Andrückrolle (15) ausgebildet ist.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7403734U true DE7403734U (de) | 1975-04-30 |
Family
ID=1301550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7403734*[U Expired DE7403734U (de) | Falschzwirnkräuselmaschine mit Faden- umlenkeinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7403734U (de) |
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