DE740171C - Lagerung der durch eine Druckluftturbine angetriebenen Schleifspindel, insbesondere zum Ausschleifen kleiner Bohrungen - Google Patents

Lagerung der durch eine Druckluftturbine angetriebenen Schleifspindel, insbesondere zum Ausschleifen kleiner Bohrungen

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DE740171C
DE740171C DES130404D DES0130404D DE740171C DE 740171 C DE740171 C DE 740171C DE S130404 D DES130404 D DE S130404D DE S0130404 D DES0130404 D DE S0130404D DE 740171 C DE740171 C DE 740171C
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Germany
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spindle
compressed air
grinding
bearings
bearing
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DES130404D
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Inventor
Mario Consigliere
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AN OFFCINA COSTRUZIONI MECCANI
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/04Headstocks; Working-spindles; Features relating thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Lagerung der durch eine Druckluftturbine angetriebenen Schleifspindel, insbesondere zum Ausschleifen kleiner Bohrungen Beim Ausschleifen von kleinen Bohrungen. ergeben sich dadurch Schwierigkeiten, daß für eine einwandfreie Bearbeitung sehr hohe Umfangsgeschwindigkeiten des Schleifsteines von z: B. 2o und 30m in der Sekunde erford,erlich sind. Verwendet man z. B. zum Ausschleifen einer Bohrung von 6 mm Durchmessereinen Schleifstein von 5 mm mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 25 m/Sek, dann muß der Schleifstein ioo ooo Umdreht i;gen in der Minute machen. Wenn die Bohrung eine beträchtliche Tiefe hat, sind sehr lange und dünne Spindeln ierforderlich. So ist z. B. zum Ausschleifen einer Bohrung von 6 cm Tiefe eine Spindel von 6o mm Länge -und 4 mm Durchmesser ierforderlich , wenn der Durchmesser des Schleifsteines 5 m@m beträgt. Da nun die Gesamtlänge des Trägers nicht weniger als 7o mm ist, würde die kritische Geschwindigkeit einer solchen Spindel bei, 34 000 Umdrehungen in der Minute liegen, also etwa nun ein Drittel der für eine vorteilhafte Ausnutzung des Schleifsteins erforderlichen Winkelgeschwindigkeit betragen. Zwecks Erzielung höherer Geschwindigkeiten hat man schon derartige Schleifspindeln mit seinem Druckluftturbinenantrieb versehen und, um eine Durchbiegung zu verhindern, die Schlegifsipindel auf ihrer ganzen Länge in einem rohrartigen Ansatz des Gehäuses untexgebra;cht und in Lagern gelagert, die mittels Öl geschmiert werden.
  • Darüber hinaus ist @es auch schon bekannt, die Schleifspindel durch ein festes Spurl,a;,-"er abzustützen und die von der Druckluftturbine abströmmende Luft so zu führen, daß, nachdem sie den Hohlraum zwischen Spindel und Spindelgehäuse durchströmt hat, in Richtung gegen die Schleifscheibe ins Freie geführt wird. Dabei strömt sie .an der Innenseite des vorderen Spindellagers vorbei. Hierdurch wird aber nur eine unvollkommene Kühlung dieses Lagers bewirkt, da nur der Innenring des als Kugellager ausgebildeten Lagers. gekühlt wird, dagegen der Außenring nicht. Ferner findet bei dieser Ausführung eine Kühlung des Spurlagers durch die Druckluft nur in unvollkommenem Maße statt, da die Luft sofort seitlich über die Turbine abströmt.
  • Diese bekannten Konstruktionen sind somit nicht geeignet, Geschwindigkeiten bis zu i oo ooo und mehr Umdrehungen in der Minute auszuhalten, da die Ausbildung der Spindellagerung dieses nicht zuläßt.
  • Dieser Übelstand wird nun gemäß der Erfindung beseitigt, die eine Lagerung der durch Leine Druckluftturbine angetriebenen Schleifspindel; insbesondere zum Ausschleifen kleiner Bohrungen, betrifft, bei, der die Spindel in zwei im Abstand voneinander angeordneten Lagern läuft und durch den Axialsohub gegen ,ein Drucklager gepreßt wird. Dabei ist die Lagerausbildung und Anordnung derart, daß jegliche Schwingungen der Spindel trotz der hohen Geschwindigkeiten fortfallen und eine gute und einwandfreie Kühlung der Lager stattfindet.
  • Von den bekannten Lagerungen unterscheidet sich die Erfindung nun in erster Linie vorteilhaft dadurch, daß .die beiden Spindellager in an sich bekannter Wise in der Spindellängsrichtung .einstellbar sind und das eine Lager. in an sich bekannter Weise in -einem Lagerrohr, das frei aus :dem Antriebsgehäuse herausragt, am freien Ende angeordnet ist, während in dem zwischen den Lagern liegenden Spindelteileine Hülse zwischen dem Lagerrohr und der Spindel vorgesehen ist, die innen mit öl unter Druck geschmiert und außen mit Druckluft o. dgl. gekühlt wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Achse der Spindel' um ein ;gewisses feststehendes Mal') zur Achse des Lagerrohres verstellt, so daß, das Spindelende mit der Schleifscheibe @einseitig zum Lagerrohr liegt. Gegenüber an sich bekannten exzentrischen Lagerungen der Spindel unterscheidet sich die Lagerung gemäß der Erfindung dadurchy daß hierdurch' die Widerstandsfähigkeit wesentlich. erhöht wird, so daß auch lange- Spindeln von Schleifscheiben sehr kleinen Durchmessers stabil gelagert sind. Als Kühlmittel für die Lager wird Druckluft verwendet, und zwar vorzugsweise die zum Antrieb der Turbine dienende Luft, während zur Kühlung des vorderen Spindelteils eine zusätzliche Zufuhr von Druckluft oder ,anderer Mittel vorgesehen ist, die an einer Stelle zwischen denn Lagern zugeführt und zwischen der Hülse und der Spindel hindurchgeführt werden. Gegenüber einer bekannten Kühlung mittels der zum Antrieb der Turbine dienenden Luft, bei der die Luft nur den Innenring des am vorderen Ende der Schleifspindel befindlichen Kugellagers kühlt, dagegen den Außenring nicht bestreicht, also nur eine unvollkommene Kühlwirkung zu verzeichnen ist, wird durch die Kühlmittelführung gemäß der Erfindung eine einwandfreie Kühlung sämtlicher in Frage kommender Teile .erzielt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i einen Axialschnitt durch eine Einrichtung zum Ausschleifen von kleinen Bohrungen (unter i cm), teilweise in Ansicht, Abb. 2 und 3 einen. Querschnitt und eine Vorderansicht von Einzelteilen nach den Linien II-II und III-III der Abb. i.
  • Zur Erreichung der erforderlichen hohen Umfangsgeschwindigkeiten mird als Treibmaschine eine sehr leichte Druckluftturbine verwendet, die aus einem leichten Schaufelrad T, z. B. aus Dwraltuninium, besteht, das die Schleifstein.spindel oder -welle A trägt, die ein kurzes Stück über die Nabe der Turbine hinaus nach innen vorsteht, wo sie von einem in axialer Richtung einstellbaren ZapfenlagerB in der richtigen Lage gehalten wird. Die Druckluft wird gegen das Rad T durch die Düsen C von dem dem inneren Ende der ! Spindel A entgegengesetzten Teil geblasen, derart, daß das Rad T durch die Axialkomponente nach innen getrieben wird, wodurch das Ende der Spindel A beständig gegen das Zapfenlager B gepreßt wird.
  • Um zu verhindern, daß der vorspringende Teil der SpindelA bei der äußerst schnellen Drehung urgestützt bleibt, wird die Spindel auf ihrer ganzer Länge in einem rohrförmigen Träger D, z. B. aus; gehärtetem Stahl, eingeschlossen und von zwei Lagern E und E', z. B. aus Bronze, getragen. Zwischen diesen beiden Lagern ist eine Führungshülse F aus Bronze o. dgl. für die Spindel A vorgesehen. Durch diese Einrichtung ist ges möglich, mit Geschwindigkeiten zu arbeiten, die beim Ausschleifen von Bohrungen bis zu 6mm Durchm-esser 150000 Umdrehungen in der Minute und mehr betragen, Da jedoch die Leerlaufdrehzahl sehr hach werden könnte, sind bekannte nicht dargestellte Absperrventile für die Druckluft vorgesehen, welche den Luftzutritt selbsttätig unterbrechen,- wenn der Schleifstein nicht arbeitet.
  • Ein weiteres Merkmal der neuen Schleifeinrichtung ist die ,exzentrische Anordnung der Bohrung des rohrförmigen Trägers D der Spindel A, wie aus Abb.2 und 3 ersichtlich ist. Bei dieser Anordnung ist es möglich, den äußeren Durchmesser von D nur wenig kleiner als den Durchmesser der auszuschleifenden Bohrungen zu halten, wodurch ein höheres Widerstandsmoment als bei den bekannten wallen Spindeln erzielt wird, und ferner können die sehr kleinen SchleifsteineM bis zu Ende verbraucht werden; überdies kann ein niedrigerer Berührungsboden zwischen. dem Schleifstein und dem Werkstück erzielt werden, was zu einer geringeren Erwärmung des Schleifsteines und folglich auch zu einerbe,ssieren Glättung der ausgeschliffenen Fläche beiträgt.
  • Ein weiteres sehr wichtiges Merkmal der Spindel besteht in dem :für sie eingerichteten Abkühlungsverfahren. Die Abkühlung des hinteren Lagers E erfolgt mittels aus der Leitung C abfließender Druckluft bei ihrem Austritt aus den Treibdüsen der Turbine. Dieses Lager E wird außerdem in einen Trägerblock G eingekeilt und trägt eine mit Gewinde versehene Nabe H, die sich in die Nabe eines schalenförmigen Teils J einschraubt, in welcher die Endteile der Leitungen C für die Druckluft zum Antrieb der Turbine und I( für die Speisung der Schmierung vorgesehen sind. Die Abkühlung des vorderen Lagers E' und der Hülse F erfolgt hingegen mittels Beines zusätzlichen Stromes von Druckluft ;oder eines anderen Mittels, z. B. einer Emulsion aus Luft und Öl oder Soda und Öl. Die esAbkühlun.gsmittel wird durch Beine mit Einstellventil versehene Speiseleitung L zugeführt, die oberhalb der Dichtungsplatte D' in einem Stück mit Rohr D mündet. Aus dem oberhalb, dieser Platte befindlichem. Raum kann das Kühlmittel zwischen :der Hülse F und dem Rohr G nach außen abfließen und am Ende des Rohres G austreten. Für die Schmierung der Spindel A ist dagegen eine Leitung I( vorgesehen, die mittels eines Armes I<' oberhalb der Hülse F in den Hohlraum zwischen dem inneren Ende dieser Hülse und der 'mit Gewinde versehenen Nabe H des Lagers E mündet. Dass unter Druck befindliche Öl kann infolgedessen zwischen A, und F @eindringen und zwischen A und E' bei dein am SchleifsteiuM anliegenden Ende austreten. Der zur Abkühlung dienende zusätzliche Luftstrom wird gegen Iden Schleifstein geblasen, kühlt ihn und das Werkstück ab und entfernt die Späne.
  • Die Schmierung erfolgt fortlaufend durch einen nicht dargestellten Drucköder, der ,die Lager mit ,der erforderlichen Ölm,eng@e versieht. Diese Menge. kann innerhalb weiter Grenzen, je nach dem Durchmesser der zur Verwendung kommenden Spindeln, verändert werden.
  • Um die Dichte des Ölfilms verändern zu können, sind die vorderen und hinteren Lager E und E' in axialer Richtung verschiebbar und unabhängig voneinander angebracht. So kann z. B. das hintere Lager E durch Ein- oder Ausschrauben -der Nabe H in dem Teil J verschoben werden, indem dieser Teil gedreht wird, während die Teile E, G und die anliegenden Teile- festgehalten werden. Das vordere Lager E', das ebenfalls kegelförmig und .geschlitzt ist, kann mehr oder weniger tief in de endsprechende Bohrung am Ende des RohresD@eingekeilt werden.
  • Um die Verteilungskammer des Kühlmittels völlig dicht zu erhalten, sind oberhalb der Platte D', zwischen dem Boden des Teiles J (in .der Nähe der Mündung L) und dem äußeren Bodens des Gehäuses, Dichtungen 0 aus Gummi o. dgl. angeordnet.
  • Die neue Einrichtung kann verschiedene konstruktive Abänderungen erfahren, ohne vom Grundgedanken derselben, der durch das dargestellte Ausführungsbeispiel verkörpert wird, abzuweichen. Es kann z. B. bei größeren Spindeln, bei welchen ges die mechanische Ausbildung zuläßt, die Luft, anstatt unmittelbar in die Turbine zu gelangen, zuerst durch die Lager hindurchgeführt werden, wobei nur eine geringe Luftmenge zur Abkühlung von Schleifstein und Werkstück verbraucht wird. Auf diese Weise wird nicht nur :eine Ersparnis an Druckluft (erzielt, sondern auch die durch die Drehreibung der Spindel erzeugte Wärme von der Druckluft o. dgl. aufgenommen und zum Antrieb der Turbine ausgenutzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Lagerung der durch eine Druckluftturbine angetriebenen Schleifspindel, insbesondere zum Ausschleifen kleiner Bohrungen, bei der die Spindel in zwei im Abstand angeordneten Lagern läuft und durch den Axialschub gegen ein Drucklager gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lager (E, E') in an sich bekannter Weise in der S.pindellängsrichtung einstellbar sind und daß das eine Lager (E') in an sich bekannter Weise in einem Lagerrohr (D), das frei aus dem Antriebsgehäuse herausragt, am freien Ende angeordnet ist und daß in dem zwischen den Lagern (E, E') liegenden S.pindelteil zwischen dem Lagerrohr (D) und der Spindel (A) eine Hülse (F) angeordnet ist, die innen mit Öl unter Druck geschmiert und außen mit Druckluft o. dgl. unter Druck gekühlt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, däß die Achse der Spindel (A) u im ein gewisses feststehen-.des Maß zur Achse des Lagerrohres (D) verstellt ist, so daß das Spindelende mit der Schleifscheibe (M) :einseitig zum Lagerrohr (D) liegt.
  3. 3. Eirichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kühlmittel für die Lager Druckluft verwendet wird, und zwar vorzugsweise di: zum Antrieb der Turbine dienende Luft, während zur Kühlung des vorderen Spindelteiles .eine zusätzliche Zufuhr von Druckluft oder anderer Mittel, z. B. Mischung von Luft und Öl, Soda und öl o. dgl., vorgesehen ist, die an einer Stelle zwischen den Lagern (E, E') zugeführt und zwischen der Hülse (F) und der Spindel (A) hindurchgeführt werden. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 551 o60, 313 288; französische Patentschrift ... Nr. 593 o69; britische 13; :191; amerikanische 1 270 808, 1 30.N.278, 1 155 176.
DES130404D 1937-12-21 1938-01-16 Lagerung der durch eine Druckluftturbine angetriebenen Schleifspindel, insbesondere zum Ausschleifen kleiner Bohrungen Expired DE740171C (de)

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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE313288C (de) *
US1155176A (en) * 1912-04-09 1915-09-28 Norman Machine Tool Company Van High-speed-spindle device.
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US1304278A (en) * 1919-05-20 High-speed-spindle machine
GB137491A (en) * 1919-07-23 1920-01-15 Frank Eades Lindsay Improved turbine driven grinding machine
FR593069A (fr) * 1924-02-07 1925-08-17 Kellenberger & Co L Machine à aléser les cylindres
DE551060C (de) * 1932-05-25 Richard Grieving Dipl Ing Handschleifapparat mit auf der Schleifspindel angeordneter Antriebsturbine

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