DE696352C - Bohrvorrichtung zum Bearbeiten langer, enger Bohrungen - Google Patents

Bohrvorrichtung zum Bearbeiten langer, enger Bohrungen

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DE696352C
DE696352C DE1937V0034149 DEV0034149D DE696352C DE 696352 C DE696352 C DE 696352C DE 1937V0034149 DE1937V0034149 DE 1937V0034149 DE V0034149 D DEV0034149 D DE V0034149D DE 696352 C DE696352 C DE 696352C
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DE
Germany
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guide
guide body
drilling device
guided
bore
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Expired
Application number
DE1937V0034149
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Lindig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VOMAG MASCHINENFABRIK AG
Original Assignee
VOMAG MASCHINENFABRIK AG
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Filing date
Publication date
Application filed by VOMAG MASCHINENFABRIK AG filed Critical VOMAG MASCHINENFABRIK AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/02Boring bars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/0009Energy-transferring means or control lines for movable machine parts; Control panels or boxes; Control parts
    • B23Q1/0018Energy-transferring means or control lines for movable machine parts; Control panels or boxes; Control parts comprising hydraulic means
    • B23Q1/0027Energy-transferring means or control lines for movable machine parts; Control panels or boxes; Control parts comprising hydraulic means between moving parts between which an uninterrupted energy-transfer connection is maintained
    • B23Q1/0036Energy-transferring means or control lines for movable machine parts; Control panels or boxes; Control parts comprising hydraulic means between moving parts between which an uninterrupted energy-transfer connection is maintained one of those parts being a tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bohrvorrichtung, insbesondere' Feinbohrvorrichtung, mit der die Bearbeitung langer Bohrungen von verhältnismäßig geringem -Durchmesser mit einem Höchstmaß an Genauigkeit ermöglicht und der Verschleiß der für die Bearbeitung benötigten Maschinenteile möglichst gering gehalten wird.
Es ist bekannt, die das Bohrwerkzeug tragende Bohrstange in einem röhrenfönml· gen Führungskörper zu führen, dessen äußere
• Oberfläche in die fertig bearbeitete Bohrung paßt und der der Bohrstange beim Vorschub folgt. Der Führungskörper führt gegenüber der Bohrung lediglich die Vorschubbewegung aus. Er ist dabei als kurz hinter dem Bohrwerkzeug auf der Bohrspindel angeordneter Ring ausgebildet, während die Bohrspindel auf dem größten Teil ihrer Länge lediglich von einem röhrenförmigen Körper umgeben ist, der den Axialvorschub auf den Bohrköpf überträgt. Bei dieser Anordnung der Bohrstange besteht jedoch die Gefahr, daß Abweichungen von der vorgeschriebenen Form und Lage der Bohrung dadurch entstehen, daß die verhältnismäßig dünne Bohrstange mit ihrem nur auf einem sehr kurzen Teil der Bohrung geführten Führungsrohr sich durchbiegt oder in Schwingungen gerät, wodurch die Genauigkeit der Bohrung beeinträchtigt wird. ,
Nach einem anderen Vorschlag zur Führung der Bohrspindel wird ein Führungsglied von ebenfalls verhältnismäßig geringer Länge verwendet, das aus einzelnen, in der Umfangsrichtung der Bohrspindel mit Abstand nebeneinander angeordneten Hartholzstreifen besteht, die federnd ausgebildet sind. Die
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Ausbildung des Führungsringes gewährleistet zwar eine schonende Behandlung der Bohrungsoberfläche, anderseits genügt sie aber den heute maßgebenden Genauigkeitsanforderungen nicht, da gerade die Elastizität de% Führungskörpers sich bei der Durchführung; der mit hoher Spindeldrehzahl erfolgenden Feinbearbeitung infolge der auftretenden Schwingungen in höchstem Maße nachteilig to auf die erzielte Arbeitsgenauigkeit und Oberflächengüte auswirkt.
Auch in diesem Fall führt der Führungsring lediglich die Vorschubbewegung aus.
Durch die Erfindung werden die Nachteile t5 der bekannten Einrichtungen beseitigt. Bei der zum Bearbeiten langer, enger Bohrungen dienenden Bohrvorrichtung wird gemäß der Erfindung eine das Bohrwerkzeug in bekannter Weise frei fliegend tragende, um-. laufende Bohrstange, die in einem in der "fertig bearbeiteten Bohrung geführten und dieser gegenüber lediglich die Vorschubbewegung ausführenden Führungskörper geführt ist, verwendet, welcher als über die ganze Länge*der Bohrstange sich erstreckendes Rohr ausgebildet ist, das unmittelbar vor seinem Eintritt in die Bohrung durch ein Führungslager geführt und an seinem äußeren Ende von einer Haltefaust festgehalten wird. Für den Führungskörper hat man entweder besonders weiche Werkstoffe oder Werkstoffe mit besonders harter Oberfläche verwendet. Solche Führungskörper genügen jedoch nicht den an ihre Verschleißfestigkeit und bezüglieh ihrer Gleiteigenschaften zu stellenden Anforderungen. Der Führungskörper muß einerseits zur Aufnahme der mit verhältnismäßig hohen Umdrehungszahlen umlaufenden Bohrstange möglichst gute Gleiteigenschaften aufweisen, anderseits darf er bei der axialen Verschiebung in der Bohrung keinem wesentlichen Verschleiß unterliegen. Der Führungskörper muß also auf seiner Innenseite eine verhältnismäßig große Gleitfähigkeit, auf seiner Außenseite eine verhältnismäßig harte, verschleißfeste Oberfläche aufweisen. Damit es diesen Bedingungen genügen kann, besteht das Führungsrohr erfindungsgemäß aus einer bronzeartigen Legierung mit hartverchrointer Überfläche.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Die Bohrstange 1 ist in an sich bekannter Weise an der Bohrspindel befestigt und wird von dieser über einen Mitnehmerstift 3 in Drehung versetzt. Gegenüber der Bohrstange unverschieblich ist am Spindelkopf oder am Maschinengestell eine Haltefaust 4 angebracht, in deren zylindrischer Bohrung der die Bohrstange 1 umgebende Führungskörper 5 befestigt ist. Der Führungskörper 5 besteht aus Bronze oder einer bronzeartigen Legierung und ist auf seiner Außenoberfläche hartverchromt. Die Bohrstange ι ist an ihren Enden 6 und 7 in dem Führungskörper 5 sauber ge- ^!|ührt und dort mit Schmiernuten 8,9 vergehen. Zwischen den Führungsflächen 6 und 7 der Bohrstange 1 weist die letztere einen etwas geringeren Durchmesser als der Innendurchmesser des Führungskörpers 5 auf, so daß ein zylinderförmiger Mantelraum 10 entsteht. Durch diesen wird die mit einem Schmier- und/oder Kühlmittel gemischte, durch die radialen Bohrungen 11 der Haltefaust 4 und 12 des Führungskörpers 5 dem Ringraum 13 der Bohrstange zugeführte Preßluft über die Schmiernut 9 annähernd radial gerichteten Austritts öffnungen 14 in dem Führungskörper 5 zugeführt. Hinter diesen Austrittsöffnungen 14 ist der Außendurchmesser des Führungskörpers S bei 15 um ein geringes Maß kleiner als der Bohrungsdurchmesser gewählt, so daß die austretende Preßluft durch den auf diese Weise gebildeten ringförmigen Querschnitt mit großer Strömungsgeschwindigkeit sich an der Bohrungswand entlang bewegt und hierbei die von dem Bohrwerkzeug 16 abgetrennten Bohrspäne aus dem noch nicht fertig bearbeiteten Ende 17 der Bohrung herausbläst. Die Kühlung, Schmierung bzw. Spanentfernung gehört nicht zur vorliegenden Erfindung. Das Werkzeug 16 ist in an sich bekannter Weise in radialer Richtung verstellbar mittels einer Schraube 18 am Ende der Bohrstange 1 eingespannt.
Es ist zweckmäßig, den Führungskörpers seinerseits in bekannter Weise noch in einem Führungsbock 20 zu führen, der beim Vorschub durch Bewegung des Werkstücks 19 mit dem Arbeitstisch, bei Bewegung des Spindelstocks mit diesem verbunden ist.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Führungskörpers 5 wird im Gegensatz zu den bekannten, sich selbst führenden Kanonenbohrern die Relativbewegung zwischen tos bearbeiteter Bohrungsfläche und Werkzeug auf die Vorschubbewegung beschränkt, wie es für kürzere Führungskörper schon bekannt ist, während die gerade bei der Feinbearbeitung unter hohen Drehzahlen erfolgende Umlaufbewegung der Bohrspindel ohne nachteilige Rückwirkung auf die fertig bearbeitete Bohrungsfläche bleibt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Bohrvorrichtung, insbesondere Feinbohrvorrichtung, zum Bearbeiten langer, enger Bohrungen mit einer das Bohrwerkzeug frei fliegend tragenden, umlaufenden Bohrstange, die in einem in der fertig bearbeiteten Bohrung geführten und dieser gegenüber lediglich die Vorschubbewegung
    ausführenden Führungskörper geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (5) als über die ganze Länge der Bohrstange sich erstreckendes Rohr ausgebildet ist, das unmittelbar vor seinem Eintritt in die Bohrung durch ein Führungslager (20) geführt und an seinem äußeren Ende 'von einer Haltefaust (4) festgehalten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr, (s) aus einer bronzeartigen Legierung mit hartverchromter Oberfläche besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937V0034149 1937-09-11 1937-09-11 Bohrvorrichtung zum Bearbeiten langer, enger Bohrungen Expired DE696352C (de)

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DE (1) DE696352C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971512C (de) * 1952-01-12 1959-02-05 Karl Burgsmueller Tieflochbohrwerkzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE971512C (de) * 1952-01-12 1959-02-05 Karl Burgsmueller Tieflochbohrwerkzeug

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