DE73875C - Elektrischer Wasserstandszeiger - Google Patents

Elektrischer Wasserstandszeiger

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DE73875C
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Germany
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water level
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arm
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DENDAT73875D
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A. HILDEBRAND in St. Petersburg, Offizierstr. 1
Publication of DE73875C publication Critical patent/DE73875C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/30Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
    • G01F23/40Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements
    • G01F23/44Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements using electrically actuated indicating means

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, besteht der Wasserstandszeiger aus zwei Einzelapparaten, dem Apparat I und dem Apparat II. . Beide Apparate sind durch eine aus drei Drähten bestehende elektrische Leitung verbunden. Der Apparat I überträgt vermittelst dieser Leitung die Wasserhöhenangabe eines Schwimmers auf den Apparat II und dieser macht sie dem Auge sichtbar.
Der erforderliche elektrische Strom wird von einer elektrischen Batterie erzeugt. Die Entfernung beider Apparate von einander ist unwesentlich. Die Construction ist folgende:
Die Welle α des Apparates I trägt, auf ihr. festsitzend, die Rolle b, Fig. 1, welche durch eine Kette ohne Ende von der Welle aus, auf welcher die Rolle, über die die Kette eines Schwimmers führt, sitzt, bewegt wird (Fig. 7). Auf der Welle α dreht sich lose die Zahnscheibe c und auf der Nabe dieser sind ebenfalls leicht drehbar die Arme d und e aufgesetzt. Diese Arme werden von der Feder/ gegen den Vorsprung g der Scheibe c, welcher sich unter der Mitte des Schlitzes h derselben befindet, gedrückt. Zwischen ihnen durch und durch den Schlitz h geht der Zapfen i der auf der Welle befestigten Kurbel k. Mit dem Gestell fest verbunden und concentrisch zur Achse ist das Sperrrad I mit so viel Einschnitten, als die Zahnscheibe Zähne hat, und greift in diese Einschnitte die sich um den an der Scheibe c festsitzenden Stift sl drehbare Sperrklinke pl ein (Fig. 5 und 6). Ein in letztere eingreifender Hebel ρ ist um den festen Stift s der Scheibe drehbar. Durch die Feder 0 wird die Sperrklinke fortwährend gegen das Sperrrad gedrückt. Nach dem Eingreifen der Sperrklinke stehen die oberen Zähne der Zahnscheibe stets gleich weit von der Mittellinie des Apparates ab. Verändert sich der Wasserstand, sinkt z. B. der Schwimmer, so dreht sich hierdurch die Kurbel k und deren Zapfen i spannt vermittelst des Armes e, da die Zahnscheibe durch die Sperrklinke , der der Bewegung entgegengesetze Arm d aber von dem Ansatz g der Scheibe festgehalten wird, die Feder f aus einander, bis der Zapfen i gegen den kurzen Arm der Sperrklinke ρλ drückt (Fig. 3) und diese aus dem Sperrrad auslöst. Die Zahnscheibe wird hierdurch frei, der gegen g drückende Arm d sucht sich dem an dem Zapfen i festgehaltenen e zu nähern und dreht die Scheibe herum, und zwar so weit, bis die Sperrklinke ρ \ in den folgenden Einschnitt eingreifend, die Scheibe c wieder anhält (Fig. 4), so dafs letztere also um einen Zahn weiter gerückt ist. Sinkt der Schwimmer weiter, so wiederholt sich der gleiche Vorgang; die Scheibe c dreht sich mit der Kurbel k von Zahn zu Zahn nach und nach im Kreis herum. Steigt der Schwimmer , so nimmt die Kurbel den entgegengesetzten Weg, löst vermittelst des Hebels ρ die Sperrklinke ρ x aus und die Zahnscheibe c bewegt sich entgegengesetzt.
Bei dem Apparat II sind η und m Elektromagnete mit ihren Ankern, q r sind ganz gleiche, aber verkehrt mit einander verbundene Rädchen, unter deren Zähne die Ankerarme eingreifen. Mit den Rädchen verbunden ist

Claims (1)

  1. ein Stirnrädchen, welches in ein gröfseres eingreift, und ist mit diesem der Zeiger des Zifferblattes befestigt.
    Damit sich die Rädchen q r vor- wie rückwärts drehen körnen, wird durch den jeweilig angezogenen Anker bei seinem Niedergang vermittelst des Schiebers t der Hebelarm des anderen "oben stehenden Ankers von den Rädchen abgedrückt und durch die Federchen i1 so lange festgehalten, bis dieser Anker selbst angezogen wird. Die Sperrstifte j j' verhüten das Drehen der Rädchen beim Heruntergang eines Ankers.
    Der Gang des Apparates ist folgender: Von der Batterie B ausgehend, geht der Strom K nach dem Säulchen 4 des Apparates II und theilt sich daselbst in die Leitungen K1 und K". Der durch KJ gehende Strom geht zu dem Magneten m, umkreist denselben, geht zu dem Säulchen 1, von diesem durch die Leitung zu der Klemmschraube K* des Apparates I (Fig. 2) und von da in den leicht drehbaren Arm v. Der durch K" gehende Strom gelangt ebenso zu dem Magneten n, dem Säulchen 2, der Klemmschraube K" und dem Arm w. Dreht sich nun die Zahnscheibe um einen Zahn, wie oben angegeben, nach links, so schiebt ihr oberster Zahn die untere Spitze des leicht drehbaren, in der Mittellinie senkrecht hängenden Schiffchens χ zur Seite; dasselbe berührt den Arm w, Fig. 2, und schliefst dadurch den Strom K", denn derselbe geht von w durch das Schiffchen in die Klemmschraube Z und von dieser durch die Leitung zurück zu dem Z-PoI der Batterie; hierdurch wird der Anker des Magneten η angezogen und die Spiralfeder gespannt.
    Ist der das Schiffchen berührende Zahn an demselben vorübergegangen, so kehrt dieses" in seine frühere senkrechte Stellung zurück, unterbricht den Strom und der angezogene Anker wird von der Spiralfeder wieder nach oben gezogen und verursacht eine Drehung der Rädchen q r um einen Zahn; dadurch dreht sich auch der Zeiger des Zifferblattes und dieser giebt den Wasserstand um einen Theilstrich der Scala niedriger an. Nimmt die Zahnscheibe c den entgegengesetzten Weg, so berührt das Schiffchen den Arm v, der K1-Strom wird geschlossen, der Anker von m angezogen, die Rädchen q r, sowie der Zeiger drehen sich in entgegengesetzter Richtung und letzterer stellt sich auf den den höheren Wasserstand bezeichnenden Theilstrich.
    Pateντ-Anspruch:
    Ein elektrischer Wasserstandszeiger, welcher die Anzeige eines Schwimmers von der Höhe des Wasserstandes in Reservoiren, Flüssen, Seen etc. dadurch auf beliebige Entfernung überträgt, dafs eine durch die Achse der Schwimmerrolle bewegte Kurbel des einen Apparates bei jedesmaliger Wasserhöhen - Zu- oder -Abnahme um ein bestimmtes Mafs je nach dem Steigen oder Fallen des, Schwimmers das eine oder andere Ende einer gebogenen Feder von ihrem gegen den Ansatz einer drehbaren, aber von einer Sperrklinke festgehaltenen Zahnscheibe gestützten Ende abzieht und nach so erfolgter Auseinanderspannung die Sperrklinke auslöst, was bewirkt, dafs das gestützte Ende die Zahnscheibe um einen Zahn dreht, wobei ihr oberster Zahn gegen ein bewegliches Schiffchen stöfst und dieses je nach erhaltenem Anstofs von der rechten oder linken Seite die Verbindung einer zum Z-PoI einer elektrischen Batterie führenden Leitung mit einer oder der anderen der die Magnete des Anzeigewerkes umkreisenden, zu dem .KT-Pol führenden Leitung herstellt, wodurch die entsprechenden Anker angezogen • werden und die Drehung, vor- oder rückwärts, des an einem Zifferblatt die Wasserhöhe angebenden Zeigers bewirken. ;
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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