DE73873C - Halter für Fahrradlaternen - Google Patents

Halter für Fahrradlaternen

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Publication number
DE73873C
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DE
Germany
Prior art keywords
holder
bicycle
lantern
tongues
sleeve
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Active
Application number
DENDAT73873D
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English (en)
Original Assignee
J. J. H. STURMEY, Hertford Street Nr. 19, Coventry in the County of Warwick, England
Publication of DE73873C publication Critical patent/DE73873C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/02Headlights
    • B62J6/028Headlights specially adapted for rider-propelled cycles with or without additional source of power
    • B62J6/03Supporting means therefor, e.g. mounting brackets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

KAISERLICHES
4.
PATENTAMT
Halter für Fahrradlaternen.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen mit Zungen oder dergleichen versehenen Halter zum Tragen von Fahrradlaternen, welche zwecks Aufnahme dieser Zungen mit Hülsen oder Oesen ausgestattet sind.
Der Halter ist einfach und mit geringen Kosten herzustellen; er kann mit wenig Mühe an dem Fahrrad angebracht und von demselben entfernt werden.
In der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι die Seitenansicht eines Stahlstreifens dar, aus welchem der Halter hergestellt wird, der dazu bestimmt ist, an dem rohrförmigen Lenkstangenstiel von Fahrrädern, von gewöhnlichen Sicherheitszweirädern oder von direct gesteuerten Dreirädern angebracht zu werden.
Fig. 2 zeigt den Grundrifs des klammerartig umgebogenen Stahlstreifens.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht von Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht des fertigen Halters, an einem Lenkstangenstiel angebracht,
Fig. 5 eine Oberansicht des Halters senkrecht zu 0-0 der Fig. 4.
Fig. 6 zeigt die Oberansicht des Halters nach Linie 1-1 der Fig. 4. Hier ist der Halter in Verbindung mit einer Laterne dargestellt.
Die Herstellung des Fahrradlaternenhalters geschieht in folgender Weise:
Aus flachem Federstahl oder anderem passenden Material wird zunächst ein Streifen von der in der Fig. 1 dargestellten Form hergestellt. Dieser Streifen wird dann in der Mitte seiner Längsachse so umgebogen, dafs die flachen Enden desselben klammerartig einander zugekehrt sind, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Der gebogene Theil 2-3 bildet dabei einen Bogen, der gröfser als ein Halbkreis und kleiner als ein ganzer Kreis ist. Der Halbmesser 4-2 dieses Bogens ist etwas kleiner als derjenige 4-5, Fig. 5, des Lenkstangenstieles 6, an welchem der Halter angebracht werden soll. An die Enden des Bogens 2-3 schliefsen sich zwei andere Bogen 2-7 bezw. 3-8 an, welche entgegengesetzt zur Richtung des Bogens 2-3 nach aufsen hin verlaufen. Die Bogen 2-7 bezw. 3-8 besitzen eine solche Länge und einen solchen Halbmesser, dafs die Theile 9, 11, 13 und 10, 12, 14 des Halters, wenn dieser nicht am Fahrrad angebracht ist, eine parallele oder nahezu parallele Lage zu einander einnehmen.
Von den Bogen 2-7 und 3-8 an bis zu den Stellen 9-10 ist der Streifen, wie Fig. 3 zeigt, verjüngt.
Da wo die Verjüngung aufhört, werden die freien Enden 11-13 und 12-14 des Streifens um 900 um ihre Längsachse gedreht, wie dies in der Seitenansicht Fig. 3 und im Grundrifs Fig. 5 veranschaulicht ist.
Hierauf werden die Theile 11-13 und 12-14 an den Stellen 15 und 16 um einen solchen Winkel nach aufwärts und dann wieder abwärts gebogen, dafs die Theile 11 und 1 2 eine senkrechte oder nahezu senkrechte Lage einnehmen, wenn der Halter an dem (gewöhnlich etwas geneigten) Lenkstangenstiel 6 des Fahrrades angebracht ist. Die Theile 11-13 und 12-14 bilden dadurch Zungen, welche dazu bestimmt
sind, in die Hülse oder Oese 20 der Fahrradlaterne ig einzugreifen und die letztere zu tragen (Fig. 6).
Der Halter wird so auf den Lenkstangenstiel 6 gesetzt, dafs dieser von dem gebogenen Theil 2-3, Fig. 5, des ersteren theilweise umschlossen wird; da aber der Halbmesser 4-2 des Bügels 2-3 kleiner ist als der Halbmesser 4-5 des Stieles 6, so wird der Halter, wenn er auf den Stiel 6 gesetzt wird, diesen mittelst seines Bügels 2-3 festklemmen (Fig. 5), während die verjüngten Theile 9-10 unter einem spitzen Winkel von einander abstehen (Fig. 5), so dafs die Entfernung der Zungen 11,12 von einander gröfser ist als die lichte Breite der Hülse 20 der Laterne ig.
Der Unterschied zwischen den Halbmessern 4-2 und 4-5, sowie die Elasticitä't des Streifens werden grofs genug gemacht, um den Halter in seiner Lage an dem Stiel 6 ohne Benutzung von Schrauben und Muttern oder anderer Befestigungsmittel zu sichern.
Um nun die Fahrradlaterne 19 an dem Halter anzubringen, hat man nur nöthig, die Zungen 11, 13 und 12, 14 einander so weit zu nähern, bis sie in die Hülse 20 der Laterne 19 eingreifen können. Dadurch kommen die Theile 9 und 10 des Halters in eine mehr parallele Lage zu einander, wie dies Fig. 6 zeigt, und die Klemmwirkung des Halterbügels auf den Stiel 6 wird dadurch so stark, dafs der Halter die Laterne trägt, ohne dafs derselbe an dem Stiel 6 abwärts gleitet.
Durch Aufschieben der Hülse 20 auf die Zungen werden auch die abwärts gebogenen Enden 13 und 14 zusammengedrückt, welche infolge ihres Bestrebens, sich auszudehnen, die Hülse und damit die Laterne festhalten.
Es ist vorzuziehen, die senkrechten Theile 11-12 der Zungen so anzuordnen, dafs sie mehr oder weniger in einer Ebene liegen, wenn sie von der Hülse 20 der Laterne 19 eingeschlossen werden. Befindet sich vor dem Lenkstangenstiel 6 des Fahrrades eine Bremsstange, wie solche bei 21 in den Fig. 4 und 5 angedeutet ist, so ist es vorteilhaft, den Halter so anzuordnen, dafs die Bremsstange 21 zwischen seinen beiden Theilen 9 und 10 hindurchgeht.
Wenn der Halter abgenommen werden soll, so wird zunächst die Laterne 19 von den Zungen 11, 13 und 12, 14 entfernt; die letzteren schnellen, sobald sie aus der Hülse 20 herauskommen, in ihre ursprüngliche Lage Fig. 5 zurück und der Halter kann jetzt mit Leichtigkeit von dem Stiel 6 abgenommen werden.
Gewünschterifalls kann, wenn die Laterne vom Halter abgenommen ist, eine der lichten Weite der Hülse 20 ungefähr entsprechende Oese über die Zungen 11, 13 und 12, 14 geschoben werden, um diese und die Arme 9 und 10 zusammenzuhalten.
Die abwärts gebogenen Enden 13 und 14 können auch fortgelassen werden, und der Halter kann eventuell auch aus mehreren Theilen bestehen.
Der Halter kann auch so ausgebildet werden, dafs er seine Anbringung an der Lenkstange oder an einem anderen geeigneten Theil des Fahrrades gestattet.
Selbstverständlich kann dieser Halter auch andere Abänderungen und Anwendungen erfahren, ohne dafs am Wesen der vorliegenden Erfindung etwas geändert wird.
Wird Federstahl oder dergleichen zur Herstellung des Halters angewendet, so macht man denselben natürlich erst weich, um dem Halter die gewünschte Form geben zu können; ist dies erfolgt, so härtet man den Stahl nach bekanntem Verfahren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Halter für Fahrradlaternen, welcher aus einem einzigen Streifen Metall oder anderem geeigneten Material hergestellt und derart klammerartig ausgebildet ist, dafs er mit seinem mittleren Theil den Lenkstangenstiel umfafst, während seine freien, aus einander federnden Enden von der an der Laterne vorgesehenen Aufsteckhülse oder -Oese so zusammengehalten werden, dafs er auf dem Lenkstangenstiel festgeklemmt wird und somit sich selbst und die Laterne trägt, ohne Beihülfe irgend welcher anderer Befestigungsmittel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73873D Halter für Fahrradlaternen Active DE73873C (de)

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