DE737705C - Vorrichtung zum UEberziehen von phosphatierten Konservendosen mit Lack - Google Patents

Vorrichtung zum UEberziehen von phosphatierten Konservendosen mit Lack

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DE737705C
DE737705C DEG103010D DEG0103010D DE737705C DE 737705 C DE737705 C DE 737705C DE G103010 D DEG103010 D DE G103010D DE G0103010 D DEG0103010 D DE G0103010D DE 737705 C DE737705 C DE 737705C
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Germany
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DEG103010D
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Goehring & Hebenstreit Komm Ge
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Goehring & Hebenstreit Komm Ge
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C13/00—Means for manipulating or holding work, e.g. for separate articles
    • B05C13/02—Means for manipulating or holding work, e.g. for separate articles for particular articles
    • B05C13/025—Means for manipulating or holding work, e.g. for separate articles for particular articles relatively small cylindrical objects, e.g. cans, bottles

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  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum überziehen von phosphatierten Konservendosen mit Lack Die verzinnten Blechdosen, wie sie Insbesondere als Konservendosen Verwendung, finden, werden mehr und mehr verdrängt durch mit .einem Lacküherzug versehene Schwarzblechdoeen, nachdem das Zinnvorkommen schon längst nicht mehr den gestellten Anforderungen Genüge zu leisten vermag.
  • Es ist bekannt, daß die Schwarzblechdosenkörper mehreren .sanglich durchzuführenden Behandlungsgängen unterworfen werden müssen, tun zu :einem brauchbaren Endergebnis zu gelangen, das beispielsweise die Konservierung . von Lebensmitteln o.:dgl. für lange Zeiträume einwandfrei ermöglicht.
  • Die Dosenkörper müssen nach ihrer Rohfertigstellung zunächst eimnal gründlich von den anhaftenden Fett- und Schmutzteilen befreit werden, und zwar so, daß alle Teile des Dosenkörpers, insbesondere die Bärdelwinkel, von dieser Reinigung ergriffen werden. Dann muß der Dosenkörper für die Aufnahme des Lacküberzuges ,durch Aufrauhung vorbereitet werden, denn nur ein innig am Körper haftender Lacküberzug vermag den hohen Anforderungen gerecht zu werden. Die Aufrauhung geschieht durch Phosphatierung, die wiederum alle Teile des Dosenkörpers erfassen muß, wobei dann nachher alle Säurereste vom D,osenkörp.er gründlich abgespült und der Dosenkörper vollkommen getrocknet werden muß, ehe er mit dem flüssigen Lack in. Berührung gebracht werden kann. Dieser Lack muß in einer gleichmäßigen, sehr dünnen Schicht aufgetragen werden und tatsächlich alle Stellen, auch die durch Bördelung usw. verborgen liegenden Stellen, überziehen. Ist das geschehen, dann müß der Lack durch allmähliche Hitzebeeinflussung eingebrannt werden, um so. schließlich einen lacküberzogen-en Dosenkörper zu schaffen, der tatsächlich allen Anforderungen gerecht zu werden vermag.
  • Für die einzelnen Verrichtungen sind bereits entsprechende Vorrichtungen in mehr oder weniger vollkommener Ausführung bekanntgeworden. Jede Vorrichtung stellt dabei ein selbständiges Arbeitsgerät dar, wobei diese Arbeitsgeräte vielfach in verschiedenen Räumen des Betriebes Aufstellung finden.
  • Das Ziel der Erfindung ist es nun, eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe alle erforderlichen Behandlungen des Dosenkörpers meinem Zuge ausgeführt werden können, so .daß der am :einen Ende in die Vorrichtung eingeführte rohe Dosenkörper die Vorrichtung am anderen Ende in vollkommen fertiglackiertem Zustand verläß.t. Es ist zwar .bereits :eine Vorrichtung zum Überziehen von Gegenständen, mit einem Lacküberzug bekannt durch Patent 307 214, bei der die Gegenstände mittels einer :endlosen Förderkette durch -ein in Kammern verscb:iedener Zwecke aufgeteiltes Gehäuse geführt und dabei gedreht werden; auch Temperi@erung ist dabei vorgesehen.
  • Es handelt sich aber dabei ausschließlich um eine Lackiermaschine mit Handbeschikkung.
  • Weiterhin ist eine Vorrichtung durch Patent 532 941 bekannt, welche eine Maschine zum überziehen von Holzgriffen, also Massenartikeln, mit Lack zeigt, der aufgespritzt wird. Es sind Mittel vorgesehen, die Träger von anhaftender Spritzflüssigkeit zu reinigen.
  • Der Gegenstand der Erfindung b,efaßt sich dagegen mit einer großen, selbsttätig arbeitenden Anlage, die auch die umfangreiche Vorbehandlung der lackierten Gegenstände einschließt und außerdem -die Reinigung der Fördermittel vorsieht, um ein stetiges, pausenloses Arbeiten zu ermöglichen.
  • Zum Vermeiden von Beschädigungen der vorbehandelten (phosphatierten) Dosen durch Anfassen mit :der Hand, wie das bisher meist mehrmals geschah, bis die Diesen in die or tsgetrennte Lackieranlage 9 # und um die Dosenoberfläche sonstiger unerwünschter Beeinflussung zu entziehen, wird erfinduingsgemäß vorgeschlagen, die Lackieranlage unmittelbar anschließend an die Vorbehandlungsvorrichtung anzuordnen, d. h. beide zu kombinieren. Dabei sind die Dosen dauernd in Umdrehung gehalten, auch dann, wenn das Hauptfördermittel irgendwie zum Stillstand gezwungen ist. Dadurch wird !ein Zusammenlaufen ,des Lackes und somit das Entstehen von Ausschußware verhütet.
  • Auf der Zeichnung zeigt die neue Vorrichtung Abb. i in einem senkrechten Längsschnitt, Abh.2 in einer Ansicht von oben dargestellt.
  • Die Erfindung bestellt in einem in mehrere Kammern A, B, C aufgeteilten geschlossenen Gehäuse und in einer die Kammern nacheinander durchlaufenden :endlosen Förderkette i und 2 mit von ihr drehbar getragenen Haltern 3 mit Punktklemmung für die Blechdosen D , und im Bereiche der .in Frage kommenden Kammern vorgesehenen Mitteln, z. B. Zahnstangen q. oder Zahnketten 5, mit denen die an den Haltern vorgesehenen Drehmittel, z. B. Zahnräder 6, beim Vorbe igang in Eingriff kommen, wobei in den Kammern Spülvorrichtungen, Bäder, Trocken- und Kühleinrichtungen, Lackauftragvörrichtungen utid Lackeinbrennzo.nen vorgesehen sind, derart, daß die beim Eintreten auf die Halter eingesetzten Rohdosen das Gehäuse beim Austreten fertiglackiert verlassen.
  • Auf diese Weise gelingt @es, in einer einzigen Vorrichtung pausenlos, im ununterbrochenen Zuge die Dosen den :einzelnem Behandlungen in unmittelbarer Folge nacheinander selbsttätig zuzuleiten, wobei die Dosenkörper bei ihrer Wanderung durch eine ständige Verdrehung ihrer Halter dort, «-o es nötig ist, den Behandlungsmitteln von allen Seiten her ausgesetzt werden. Die Vorrichtung ermöglicht einen großen Durchsatz, weshalb die Dosen so wohlfeil hergestellt «-erden können, wie das bei ihrem großen Verbrauch nötig ist, wenn sie nicht die in ihnen verpackte Ware verteuern sollen. Dabei findet eine rein mechanische Behandlung in den Kammern des Gehäuses statt, und es ist eine leichte überwachung der in den Kammern wirksamen Behandlungsmittel möglich.
  • Das endlose Fördermittel, die Förderketten i, 2, werden zweckmäßig außerhalb des Gehäuses nach der Aufgabestelle für die Dosen zurückgeführt und vor Eintritt in das Gehäuse in ein Lattgenbad 7 bzw. durch eine Bespülvorrichtung b hindurchgeleitet. Auf diese Weise wird das Gehäuse selbst durch die Rückführung des Fördermittels nicht belastet, dieses Fördermittel selbst aber vor .erneutem Eintritt in das Gehäuse einer gründlichen Reinigung und Befreiung von anhaftenden Lackteilen usw. unterzogen.
  • Die Stelle, wo die Bedienung die Dosen D aufgibt, ist mit L', die Abnahmestelle mit F bezeichnet.
  • Insbesondere ist die Vorrichtung so ausgebildet, daß in dem Gehäuse für den Durchgang der von den Haltern getragenen Dosen in den ersten Kammern Laugenbäder 9 und Spülbäder io und i i zum vollkommenen Entfernen der den Rohdosen anliaftendcii Fettuni Schmutzteilchen vorgesehen sind, dann eine ein Phosphatbad 12 enthaltende Kammer und im Anschluß daran Spülkammern 13 mit Kaltwasser Lind Spülkammern 14 init Heißwasser für das Abspülen der überflüssigen Phosphatsä u e vorgesehen sind, wobei während des Durchganges durch alle diese Kammern Mittel zum Drehen der Dosenhalter in Form von ortsfesten Zahnstangen4 und einem auf der drehbar gelagerten Halterachse vorgesehenen Zahnrad 6 in Tätigkeit treten. Anschließend folgt eine mit einem Lufterhitzer verbundene Trockenkammer 3o, aus der die überschüssige Feuchtluft durch einen Lüfter 15 abgesaugt wird und an die sich eine Kühlkammer 16 anschließt, die von beiden Seiten durch Lüfter i7 und iS mit Kühlluft beschickt wird. Daran schließt sich eine Kammer i9, in der die wiederum mit Mitteln zum Drehen, insbesondere einer umlaufenden Zahnkette 5, in Eingriff kommenden Dosenhalter unter einer Mehrzahl von hintereinander in der Förderrichtung ang ordneten, quer zur Förderrichtung ;gestellten Rinnentrögen 20 vorbeigeleitet werden, aus denen durch überlauf der flüssige Lack in einem Flüssigkeitsschleier niedergeht, wobei der überschüssige Lack meine Auffangwanne gerät, von der aus der Lack durch eine Pumpe o. ,dgl. nach den Rinnentrögen zurückhefördert wird, und sich schließlich-zwei durch Lufterhitzer abgestuft beheizte lange Kammern für das Lackvorbrennen 21 und Lackeinbrennen 22 anschließ en, in denen die Hälter @dlurch die durch diese Kammer weitergeführte Zahnkette 5 gedreht werden, wobei die Lackvorbrennungskammer 21 mit einem Ab-saugventilator 23 (Fig. 2) für die sich entwickelnden Gase ausgestattet ist.
  • Im Bereich der Kammer r 9 kommt das auf die Achsen der Diosenhalter 3 gesietzte Zahnrad 6 mit der Zahnkette 5 zum Eingriff, die über Kettenräder 2q. und 25 geführt ist und so angetrieben wird, daß sie in Richtung der eingezeichneten Pfeile umläuft. Infolgedessen werden die Dosen D während des Durchganges durch die Kammern 19, 2 z und 22 unabhängig von sonstigem Fördertrieb der Anlage gedreht.
  • Die Zahnkette 5 wird von einem auf dem Gehäuse A awgeordnieten Motor 26 angetrieben, der zunächst mittels Riemen ein Reduziergetriehe antreibt und von da mittels Riementriebes die Kette 5 in Bewegung setzt.
  • Bemerkenswert ist, daß die Zahnkette 5 unter Zwischenlagerung der Decke 27 der Kammern 2 t und 22 verläuft, so daß die Zahnräder 6 mit ihr dauernd in Eingriff bleiben, solange die Halter 3 durch die Kammern I g, 21 und 22 wandern.
  • Die Kammern sind übereinander angeordnet und stehen durch an ihren Enden vorgesehene öffnungen derart miteinander i'n Verbindung, daß das Fördermittel die Kammern im Zickzackweg durchläuft.
  • Die Kammern des GehäusesA verlaufen waagerecht und langgestreckt, und an beiden Enden des Gehäuses sind Vorkammern B und C angeordnet, in denen das Fördermittel in senkrechten Zügen im Zi:ckza.ckwege geführt wird, wobei am Eintrittsende in der betreffenden Vorkammer das Laugenbad 7 für das noch nicht mit DüsenD beschickte: Fördermittel t, 2 und die Spülvorrichtung 8 mit ansch@ießender Aufgabestelle E für die Dio,sen ausgestattet ist, während am Auslaufende F die dort befindliche Kammer als ein mit einem Lüfter 28 in Verbindung stehender Kühlraum 29 ausgebildet ist und eine Stelle zurr Abnahme der fertigen Dosen D aufweist.
  • In der Säurebehandlungskammer ist eine die Phosphatsäure enthaltende beheizte Wanne vorgesehen, in deren Flüssigkeit die Dosenhalter durch entsprechende Leitrollen für das Fördermittel hineingeleitet werden, wobei der Boden der Wanne mit Abschrägungen ausgerüstet ist, die nach seitlich angeordneten, zur Aufnahme des Schlammes dienenden Auffangrinnen geneigt sind, und an den Behälter ,einte von -einer Pumpe bediente Saugleitung angeschlossen ist, die es gestattet, nach Stillsetzung des Betriebes die Säureflüssigkeit aus der Wanne abzuziehen und in einen Klärbehälter zu drücken, aus dem sie nach Klärung und Entfernung des Schlammes aus den Rinnen in den Säurebehälter zurückfließen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Überziehen von phoisphaterten Konservendosien mit Lack, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vermeiden von Beschädigungen der phosphatierten 'D:osenoberfläche durch Berühren unmittelbar die Lackieranlage anschließt, die von den ständig mechanisch in Umdrehung gehaltenen Dosen fortlaufend durchschritten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß bei Stillstand der Hauptförderkette zur Verhinderung des Zusammenlaufens des Lackauftrages, ein zweiter, durch besonderen Motor (26) betätigt er Kettenantrieb (5) vorgesehen ist.
DEG103010D 1941-02-14 1941-02-14 Vorrichtung zum UEberziehen von phosphatierten Konservendosen mit Lack Expired DE737705C (de)

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DEG103010D DE737705C (de) 1941-02-14 1941-02-14 Vorrichtung zum UEberziehen von phosphatierten Konservendosen mit Lack

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DE737705C true DE737705C (de) 1943-07-21

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DE (1) DE737705C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075991B (de) * 1952-10-13 1960-02-18 Otto Heinrich Farbspritzmaschine
DE1124403B (de) * 1953-11-14 1962-02-22 Winkler Maschf Vorrichtung zum automatischen Lackieren und Bedrucken von Hohlkoerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075991B (de) * 1952-10-13 1960-02-18 Otto Heinrich Farbspritzmaschine
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