DE737263C - In einer Rosette oder einem Langschild unter Zwischenschaltung von Waelzkoerpern aus Stahl gelagerter Druecker oder Drehgriff - Google Patents

In einer Rosette oder einem Langschild unter Zwischenschaltung von Waelzkoerpern aus Stahl gelagerter Druecker oder Drehgriff

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DE737263C
DE737263C DEV36122D DEV0036122D DE737263C DE 737263 C DE737263 C DE 737263C DE V36122 D DEV36122 D DE V36122D DE V0036122 D DEV0036122 D DE V0036122D DE 737263 C DE737263 C DE 737263C
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DE
Germany
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rosette
pusher
handle
rotary handle
light metal
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DEV36122D
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English (en)
Inventor
Alfons Vieler
Josef Vieler
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Gebr Vieler GmbH
Original Assignee
Gebr Vieler GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/06Fastening knobs or handles to lock or latch parts by means arranged in or on the rose or escutcheon

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • In einer Rosette oder einem Langschild unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern aus Stahl gelagerter Drücker oder Drehgriff Bei solchen Türbeschlägen, bei denen sowohl der Drücker als auch die Rosette aus Eisen oder Stahl bestehen, ist es bekannt, den Drücker in der Rosette unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern, vornehmlich Kugeln, aus Stähl zu labern. Bei Tür- und Fensterbeschlägen, hei denen Drücker oder Drehgriff und Rosette oder Langschild aus Leichtmetall hergestellt sind, hat man die Wälzkörperlagerung dagegen bisher nicht angewendet, ohwohl sie für in eisernen Rosetten gelagerte eiserne Drücker schon vor mehr als vierzig Jahren erstmalig vorgeschlagen und seitdem in gewissen Zeitabständen in anderen Ausführungen immer wieder neu in Vorschlag gebracht «-orden ist. Gerade bei Leichtmetallbeschlägen besteht aber ein dringendes Bedürfnis nach einer guten und dauerhaften Lagerung der Drücker oder Drehgriffe. Bei diesen Beschlägen zeigt sich nämlich deshalb, weil das Leichtmetall des Drücker- .oder Griffhalses auf dem Leichtmetall der Rosette oder des Langschildes gleitet, ein besonders starker Verschleiß, so daß der Drücker oder Griff sehr bald klappert. Hat der- Verschleiß einreal begonnen, dann schreitet er schnell weiter, und der Lagerhals sowie die Rosette sind bald so stark angefressen, daß der Beschlag praktisch unbrauchbar ist.
  • Die Beseitigung dieses Mangels hat man bisher ausschließlich auf dem Wege der Einschaltung von Laufbuchsen aus Vulkanfiber, Kunstharz oder ähnlichen nichtmetallischen Werkstoffen gesucht. Damit ist das schwerwiegende Problem der guten und dauerhaften Lagerung von Leichtmetalldrückern oder -drehgriffen in Rosetten oder Langschildern aus Leichtmetall aber nicht restlos zii lösen, weil die nichtmetallischen Laufbuchsen immer noch einem erheblichen Verschleiß unterworfen sind, so daß die Drücker, wenn auch nach einer etwas längeren Zeit, klappern, falls die Laufbuchsen nicht in angemessenen Zeitabständen erneuert «-erden. Diese Erneuerung unterbleibt aber in Mietshäusern in den weitaus meisten Fällen deshalb, weil Vermieter und Mieter sich nicht darüber einigen können, wer die damit verbundenen Kosten zu tragen hat. Außerdem haben die Laufbuchsen aus nichtmetallischem Werkstoff deshalb, weil sie durchweg vorn an der Rosette oder dein Langschild sichtbar sind, den Nachteil, da]') sie sich im Aussehen, insbesondere in der Farbe, vom Drücker oder Drehgriff und der Rosette oder dem Langschild unterscheiden, wodurch das gute Aussehen des Leichtmetallbeschlages gestört wird.
  • Die Erfindung beseitigt die bisher bei Leichtmetallbeschlägen für Fenster und Türen bestehenden Mängel in einfacher Weise dadurch. daß die bei Beschlägen aus Eisen bekannte Lagerung mit Hilfe von Wälzkörpern aus Stahl bei einem "für- oder Fensterbeschlag angewendet ist, bei dein sowohl der Drücker oder Drehgriff als auch die Rosette oder das 1-angschild aus Leichtmetall hergestellt sind, und daß dabei die Laufringe für die Wälzkörper aus Leichtmetall bestehen. Durch die Zwischenschaltung der stählernen Wälzkörper ist das bei den gewöhnlichen Leichtmetallbeschlägen stattfindende Gleiten von Leichtinetall auf Leichtmetall und der damit verbundene starke Verschleiß in der Lagerung vermieden. Die Wälzkörperlagerung hat im Gegensatz zu den bekannten Laufbuchsen aus Vulkanfiber, Kunstharz o. dgl. einen überaus geringen, ja man kann sagen, praktisch überhaupt keinen Verschleiß. Ein gpiel in der Lagerung kann deshalb nicht .entstellen. so daß die Drücker dauernd gut gelagert und <im Klappern verhindert sind. Darüber hinaus ergibt sich daraus, daß nur die Wälzkörper aus Stahl, ihre Laufringe dagegen aus Leichtmetall bestehen, der Vorteil, daß die sichtbaren Lagerteile aus dem gleichen Werkstoff wie Drücker oder Drehgriff und Rosette oder Langschild gefertigt sind und deshalb (las gleiche Aussehen haben wie letztere, so daß das gute Aussehen des Leichtmetallbeschlages durch die Wälzkörperlagerunh nicht gestört wird. Außerdem ist es dabei möglich, besondere Laufringe ganz oder gröfitenteils zu sparen. Es können nämlich wenigstens die äußeren Laufringe der Wälzlager durch clie Rosette oder das Langschild und gegebenenfalls auch die inneren Laufringe durch den Drücker- oder Griffhals selbst gebildet werden, ähnlich wie dies bei Türdrückern aus Eisen oder Stahl mit Kugellagerung bereits bekannt ist.
  • Im Verhältnis zu den hekatinten Türbeschlii,Zen nus Eisen oder Stahl mit Wälzkörperlagerung ist die-Erfindung im wesentlichen darin zu erblicken, daß das Vorurteil der Fachwelt, das ofenbar bisher gegen die Anwendung von stählernen Wä lzki>rllern bei Leichtmetallbeschlägen bestanden hat. über- wunden worden ist und daß erkannt wur(le. daß es bei den im Vergleich zu den sonstigen .Anwendungsgebieten der Wälzlager. m-ie z. B. bei Wellenlagern im Maschinenbau, l),#i Radachsen und 'Cretlagerwellen.ini Fahrrad-' bau usw., geringen Beanspruchungen der Lager von Türdrückern und Drehgriffen ohne weiteres zulässig ist, die Laufringe iür (fie stählernen Wälzkö rper aus Leichtmetall herzustellen bzw. die Laufringe unmittelbar durch die 1Zosette oder (las Langschild bzw. den Drücker- oder Griffhals zti bilden, obgleich diese Teile aus Leichtmetall bestellen Damit war erstmalig der Weg für die An Wendung von Wälzlagern bei Leichtmetall drückern bzw. -drellgriffeii und Leichtmetallrosetten bzw. -langschildern freigemacht.
  • Wenngleich die Benutzung der Rosette oder des Langschildes bzw. des Drücker- oller cürittlialses als Laufringe für die Wälzkörper besonders einfache -1"tisführuiigsforineii ergibt, ist e: im Rahmen der Erfindung möglich, die Wälzkörper, z. B. Kugeln. innen und außen auf besonderen Ringen laufen zu lassen, also zwischen Rosette und Drückerhals ein vollständiges Kugellager einzuschalten. In (fiesem Falle besteht die vorteilhafte Möglichkeit, das Kugellager in der Bohrurig der Rosette axial verstellbar anzuordnen. um es auf diese Weise genau auf die gegenseitige axiale I_a"e von Rosette und Drücker einstellen zti Bonnen, was 1. B. dann erwünscht ist, wenn bei der meist üblichen Befestigungsart des mit dem Drückerdorn lösbar verbundenen Drückers durch einen einfachen Querstift der Abstand der beiden auf entgegen-esetzten Türseiten angeordneten Drücker nicht genau der Türdicke entspricht. Ebenso kann man dann bei einem Schrumpfen des Türholzes die: Lager entsprechend nachstellen.
  • Eine vorteilhafte Ausfiihrungsforni der Erfindung besteht darin, daß zusätzlich zti einem an der Vorderseite der Rosette angeordneten Schrägkugellager ein an der Rückseite der Rosette liegendes Druckkugellager angeordnet ist, Dabei kann der feste Laufring des Drucklagers wieder durch die Rosette gebilclet sein, während (leg mit dein Drücker ()der Griff sich drehende Laufring auf dein hinenlaufring des Schräglagers befestigt, z. 13. aufgeschraubt ist. `Fenn bei dieser Ausführung der Drücker oder Griff im Innenlaufring des Schräglagers unlösbar gehalten ist oder «-(>Mt dieser Innenlaufring durch den Lagerhals des Drückers selbst gebildet ist, wird cler Drücker durch die Rosette an der Tür gehalten. Iss ist dann nicht notwendig, den Drücker ain Drückerdorn durch einen OOuerstift zu befestigen. Dadurch sind die beim Befestigen des Drückers auf dem Dorn leicht auftretenden Ungenauigkeiten, die dazu führen, daß der Drücker in Achsrichtung etwas Spiel hat, beseitigt, ohne daß eine Nachstellvorrichtung vorhanden zu sein braucht.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung in waagerechten Schnitten dargestellt. Dabei zeigen: Fig. i eine Drückerlagerung mit unverstellbareil Schrägkugellagern, , Fig. a eine Drückerlagerung mit einstellbaren Schräglcugellagern, Fig.3 eine Drückerlagerung mit Schrägkugellagern und Druckkugellagern, wobei die obere und die untere Hälfte der Figur zwei verschiedene Ausführungsmöglichkeiten wiedergeben.
  • In allen Beispielen sind cz die auf entgegengesetzten Türseiten angeordneten Drücker aus Leichtmetall, b ist der die Drücker miteinander und mit der Schloßnuß kuppelnde Dorn. Dieser ist gemäß der Zeichnung als Vierkantstift ausgebildet, kann aber gegeberielifalls in an sich bekannter Weise aus z-,vi oder drei parallelen Rund- oder Flachstangen bestehen. Der Dorn 'b ist meist in einem Drücker unlösbar, im anderen dagegen lösbar befestigt. Die lösbare Befestigung geschieht in den Beispielen durch einen bekannten Oberstift c. d sind die an der Tür sitzenden Rosetten aus Leichtmetall, die zur Lagerung der Drücker dienen.
  • litt Beispiel nach Fig. i ist die Rosette d unmittelbar als äußerer Laufring eines Schrägkugellagers ausgebildet und zu dem Zwecke auf der Vorderseite in der Nähe ihres Öffnungsrandes mit einem kleinen Hals oder Kragen f versehen. Der Lagerhals g des Drückers a trägt einen im (Querschnitt gleichfalls winkligen inneren Laufring h, der auf dem Hals genügend fest aufsitzt, um durch Reibung mitgenommen zu werden und sich nach außen gegen einen Bund des Drückerhalses stützt. Zwischen den beiden Laufringen ist eitle Reihe von Kugeln i eingeschaltet. All seinem inneren Stirnende weist der Laufring h einen.kleinen Rand k auf, der auswärts gebördelt ist und den Innenrand der Ro-sette d übergreift, -wodurch das aus Rosette, Laufring und Kugeln bestehende Kugellager zusammengehalten ist. Der innere Laufring h besteht vorzugsweise aus dem gleichen Werkstoff wie Rosette d und Drücker a, d. h. aus Leichtmetall, so daß er diesen Teilen in Farbe und Oberflächenbeschaffenheit gleicht. Er paßt vorn mit geringem Spiel in den Kragen f der Rosette, so daß das Kugellager gut abgeschlossen ist. Die Kugeln i sind dagegen aus einem anderen Metall, und zwar zweckmäßig aus Eisen oder Stahl, gefertigt. Die den äußeren Laufring bildende Rosette cd kann an der Tür in bekannter Weise befestigt sein. Im Beispiel ist sie mit Löchern in zum Durchtritt von Befestigungsschrauben versehen.
  • Wie ersichtlich, nehmen die beiden Schrägkugellager die beim Bedienen der Drücker auftretenden Drücke, und zwar sowohl die radialen als auch die ,axialen Drücke, ,auf. Die Kugellager haben dabei, wie ebenfalls ersichtlich, eine solche Anordnung, daß die auf den einen oder anderen Drücker wirkende axiale Schubkraft unmittelbar von dem zu die@ein Drücker gehörigen Lager aufgenommen wird. Beien Drehen der Drücker findet keine gleitende, sondern nur eine rollende Reibung statt, da die Kugeln sich, wie bekannt, an den Laufringen abwälzen. Ein Fressen der Lager ist ausgeschlossen. Die rollende Reibung ist sehr gering, so daß ein Verschleiß praktisch kaum eintritt. Deshalb können die Ktigellaufringe auch, wie schon gesagt, unbedenklich aus Leichtmetall bestellen, wobei sie zweckmäßig oberflächenvergütet sind.
  • Die Anwendung 'des gezeigten Bördelrarldes k zum Zusammenhalten des Kugellagers ist für die Ausführung der Laufringe in Leichtmetall vorteilhafter als das sonst bei Kugellagern übliche Zusammenhalten der Ringe durch die Kugeln, weil dabei ein gewaltsames Einführen der Kugeln in den Zwischenraum der Ringe nicht erforderlich ist.
  • Der innere L aufring k könnte gegebenenfalls aus einem anderen Werkstoff als Drücker und Rosette, beispielsweise aus einem nichtmetallischen Werkstoff voll genügender Festigkeit und Härte, wie z. B. Kunstharzpreßstoff o. dgl., bestellen.
  • @#,uf die unlösbare @Terliindtuig des Innenringes h mit dein Außenring oder der Rosette d kann gegebenenfalls verzichtet werden. Es ist dann möglich, den inneren Laufring auf dem Lagerhals g des Drückers, etwa durch strammes Aufpressen oder .-1tifschrumpfen, unlösbar zu befestigen, so daß er einen am Drücker festen Teil bildet. In diesem Falle müssen allerdings die Kugeln i durch einen kleinen Haltering oder Käfig; zusammeligelialten und gegen Verlust geschützt werden.
  • Das Beispiel nach Fig. i könnte noch dahin vereinfacht werden, daß der innere Laufrilig des Schrägkugellagers durch den mit einem Bund t versehenen Lagerhals- des Drückers a selbst gebildet ist, ähnlich wie dies die Fig. 3 unten für eine andere Ausführungsforen der Erfindung zeigt. Auch bei dieser vereinfachten Ausführung kann das Kugellager durch einen nun am Lagerhals g des Drückers vorgesehenen, den öffnungsrand der Rosette überreifenden Rand k zusammengehalten sein. Dieser hiirdeirand kann aber auch weggelassen werden, und es können die Rubeln durch einen Haltering oder Käfig gegen Verlust geschützt sein.
  • Da: Beispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich vom ersten Beispiel im wesentlichen dadurch, daß der äußere Laufring ii, des Kugellagers einen von der Rosette d getrennten Teil bildet und dall die Lager einstellbar-sind. Der innere Laufring h sitzt mit einer konischen Bohrung auf dein entsprechend konischen Lagerhals b des Drückers. Der äußere Laufring n ist in der Bohrung der Rosette d verschiebbar angeordnet und gegen Drehung durch eine an der Wandung der Rosettenbohrung vorgesehenen -Nase o gesichert, die in eine axiale Nut am Umfang p des Ringes eingreift. Er ist an seinem .@ul;leiiinantel mit Gewinde versehen, und auf ihm ist eine mit einem passenden Innengewinde versehene Überwurfmütter oder Kappe q verschraubbar, die mit ihrem Oftntuigsraud in eine vordere Erweiterun- der Rosettenbohrung eingreift, während sie sich mit einem kleinen Flansch i- an der äußeren Stirnfläche der Rosette d abstützt. Der Flansch r- ist vorzugsweise außen vieleckig gestaltet, so daß die Kappe q nicht nur von Hand, sondern im l'>edarfsfalle auch mittels eines Schlüssels gedreht werden kann. Durch Drehen der Kappe (1 kann das aus den beiden Ringen ri, n und der hugelreilie i. bestehende Kugellager in Achsrichtung verschoben und dadurch genau auf die Entfernung des Lagerhalses des Drückers von der Türfläche eingestellt «-erden, so daß der Drücker in Achsrichtung kein Spiel hat. Bei Vorhandensein zweier Drücker, wie im Beispiel, werden zweckmäßig die Lager auf beiden Türseiten gleichzeitig und gleichmäßig eingestellt.
  • Die Rosette d könnte ähnlich wie ini Beispiel nach I# ig. k an der Tür mit Hilfe von Schrauben befestigt sein. Für die Ausführung nach Fi-. 2 ist es jedoch vorteilhafter, die Rosette lediglich mit Hilfe von an ihrer Rückseite vorgesehenen, in das Holz der Tür eingedrückter Zacken oder Einschlagspitzen s -zu befestigen. Es fällt dann der mit Durchtrittslöchern für Schrauben versehene äußere Teil der Rosette weg, so daß der innen durch das Kugellager beanspruchte Raum atillen wieder eingespart wird und der Außendurchniesser der Rosette trotz Anordnung eine zwei besondere Laufringe aufweisenden Ktige11a-ers verhältnismäl)ig klein gehalten werden kann. Die Befestigung der Rosette mittels Zacken oder Einschlagspitzen reicht bei dieser .-lusfülirung vollständig aus, da infolge der Ein- und Nachstellbarkeit der Lager jegliches axiale Spiel der Drücker vermieden ist und die Rosette deinzufolgF-- fest an der Tür anliegend behalten wird.
  • Das aus den beiden Laufringen rif 1a und der Kugelreihe i bestehende Kugellager ist wieder dadurch zusammengehalten, daß ein am inneren Ring lt vorgesehener Rand k ausw.- rts über den Aufenring gebördelt ist. Die beiden Laufringe n, lt können wieder, ähnlich wie im ersten Beispiel, aus demselben Metall wie Drücker und Rosette, nämlich aus Leichtmetall, bestehen. Jedoch können n-ahl@veise beide oder auch nur einer, z. h. der äußere Ring, aus einem nichtmetallischen Werkstoff, wie Kunstharzpreßstoff o. dgl., gefertigt sein.
  • Das Beispiel nach Fig. 2 könnte gegebenenfalls dahin abgeändert «-erden, dall der Lagerlials g des Drückers zvlindriscli gestaltet und finit einem Bund zum abstützen des inneren Laufringes Ir des Kugellagers verseben wird. Der Bund des Druckerhalses wird dann von der Kappe q umschlossen.
  • In Fig. 3 ist eine weitere Ausbildung der Druckerlagerung gemäß dein `ersten Beispiel gezeigt, die darin besteht, daß zusätzlich zu dem an der Vorderseite der Rosette liegenden Schrägkugellager noch ein auf der Rückseite der Rosette angeordnetes Druckkugellager vorgesehen ist. Der feststehende Laufring dieses Drucklagers ist durch die Rosette d gebildet, die zu dem Zwecke an ihrer Rückseite eine Laufrille für die zusätzliche hugelreilie tt enthält. Der mit dem Drücker sich drehende Laufring v, der wieder aus Leichtmetall bestehen kann, ist dagegen auf dem inneren Ende des etwas verlängerten Innenringes li des Schrägkugellagers befestigt. und zwar etwa in der Weise, daß er mit einem Muttergewinde auf das mit einem Außengewinde versehene Ende des Ringes k aufgeschraubt und durch Aufweiten oder Auswärtsbördeln des Randes h' dieses Ringe gegen Losschrauben gesichert ist. Diese doppelte Kugellagerung gewährleistet eine besonders gute Führung und Lagerung des Drückers in der Rosette.
  • Bei der Anwendung eines Schräglager; und eines Drucklagers kann der Drücker finit seinem Lagerhals im Innenlaufrin- des Schräglagers unlösbar befestigt sein, z. h. durch aufschrumpfen des Ringe:. Der Drücker ist dann durch die Kugellager an der Rosette und finit deren Hilfe an der Tür gehalten, so daß die sonst übliche lösbare Befestigung des einen der beiden Drücker am Dorn h entbehrlich ist. Der Dorn ist dann im Vierkantloch dieses Drückers verschiebbar, so dafll die beiden Drücker sich bei ihrer zusammen mit der Befestigung der Rosette erfolgenden Anbringung an der Tür selbsttätig genau auf die Türdicke einstellen. Die bei der Befestigung des einen Drückers mittels eines Oberstiftes leicht vorkommenden kleinen Ungenauigkeiten sind damit beseitigt. Derselbe Erfolg tritt dann ein, wenn der Innenlaufring des Schrägkugellagers, auf dem der Laufring z, des Drucklagers befestigt ist, vom Lagerhals g des Drückers a selbst gebildet ist, wie dies die untere Hälfte der Fig. 3 zeigt. -Die Ausführungsform nach Fig. 3 mit doppeltem Kugellager eignet sich mit Vorteil auch-für solche Fälle, wo nur auf einer Seite der Tür ein Drücker angeordnet ist. Es fällt dann die sonst übliche Befestigung des im Drücker festsitzenden Dorns in der Schloßnuß fort.
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die dargestellten Beispiele, vielmehr sind mancherlei Abänderungen derselben sowie andere Ausführungen möglich. So brauchen die in den Beispielen gezeigten Rosetten nicht notwendig von. den bei Türen durchweg vorhandenen Schlüssellochschildern getrennte Teile zu sein, sondern sie können mit diesen Schildern zu sogenannten Langschildern vereinigt sein.
  • Die neue Ausbildung der Drückerlagerung ist außer bei Drückerpaaren auch bei Einzeldrückern anwendbar. Ferner läßt sie sich mit Vorteil bei aus anderem Werkstoff als Leichtmetall bestehenden Drückern, z. B. bei Drülzkern aus Kunsthorn o. dgl., anwenden, wo die ordnungsmäßige und dauerhafte Lagerung bisher ebenfalls Schwierigkeiten bereitet. Endlich ist die Erfindung nicht auf hebelartige Türdrücker beschränkt, sondern sie kann auch bei anderen Drehgriffen an Türen, Fenstern, Klappen u. dgl. Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In einer Rosette oder einem Langschild unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern aus Stahl gelagerter Drücker oder Drehgriff für Fenster oder Türen, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannte Wälzkörperlagerung bei einem Tür- oder Fensterbeschlag angewendet ist, bei dem sowohl der Drücker oder Drehgriff als auch die Rosette oder das Langschild aus Leichtmetall hergestellt sind, und daß dabei die Laufringe für die Wälzkörper aus Leichtmetall bestehen. Drücker oder Drehgriff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Laufringe durch einen am inneren Ring vorgesehenen, über den öffnungsrand des äußeren Ringes gebördelten Rand (h oder h') zusammengehalten sind. 3. Drücker oder Drehgriff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Laufring (ja) in der Bohrung der Rosette oder des Langschildes zwangsläufig axial verstellbar ist (Fig.2). d.. Drücker oder Drehgriff nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Rosette oder dem Langschild gegen 15rehen gesicherte äußere Laufring (rz) mittels einer Überwurfmutter (q) verstellbar an der vorderen Stirnfläche der Rosette oder des Langschildes abgestützt ist (Fig. 2). 5. Drücker oder Drehgriff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu einem an der Vorderseite der Rosette oder des Langschildes angeordneten Schrägkugellager (i) an der Rückseite der Rosette oder des Langschildes ein Druckkugellager (u) vorgesehen ist (Fig. 3). 6. Drücker oder Drehgriff nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rosette oder das Langschild gleichzeitig als feststehender Laufring für das Schrägkugellager (i) und das Druckkugellager (u) ausgebildet ist (Fig.3).
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036704B (de) * 1954-06-18 1958-08-14 Vieler Ges Mit Beschraenkter H Drehgriff, insbesondere Druecker
DE1036705B (de) * 1954-12-13 1958-08-14 Vieler Ges Mit Beschraenkter H Drehgriff, insbesondere Tuerdruecker
US3210976A (en) * 1961-12-13 1965-10-12 Best Frank Ellison Cylindrical lock
US4841754A (en) * 1988-06-20 1989-06-27 Jones Aroll A Deadbolt door handle assembly
US6062616A (en) * 1998-03-03 2000-05-16 Ripponlea Australia Pty Ltd Door handles

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