DE504292C - Lager fuer Tuerdruecker - Google Patents

Lager fuer Tuerdruecker

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DE504292C
DE504292C DEO16562D DEO0016562D DE504292C DE 504292 C DE504292 C DE 504292C DE O16562 D DEO16562 D DE O16562D DE O0016562 D DEO0016562 D DE O0016562D DE 504292 C DE504292 C DE 504292C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/02Striking-plates; Keepers; Bolt staples; Escutcheons

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Lagerung für Türdrücker, bei der der Drücker einerseits in einem außen an der Tür vorgesehenen, in die Türbohrung für den Drückerdorn einspringenden, nachgiebigen Lagerfutter und andererseits in einem am Dornende fest an die Tür angeschlossenen, drehbaren Fallentrieb 6 sitzt.
Der dabei benutzte Lagerkörper besteht zweckmäßig aus einer ringförmigen Metallschale, die mit einer Ansatzhülse in der Tür sitzt, und deren Boden so eingezogen sein kann, daß er eine Ringrippe bildet, die gegen die äußere Türfläche zur Anlage kommt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen dargestellt. Es sind Abb. ι ein waagerechter, durch den Drückerdorn oder die Stange des Drückers oder Handgriffs geführter Teilschnitt der Tür eines Kraftwagens,
Abb. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht des die zusammendrückbare Einlage enthaltenden Lagers oder Beschlagteiles,
Abb. 3 ein Grundriß desselben,
Abb. 4 eine Ansicht der nachgiebigen, ringförmigen Einlage,
Abb. 5 eine zum Teil geschnittene Draufsicht der anderen Ausführungsform mit anders gestaltetem und angeordnetem Drücker,
Abb. 6 ein Schnitt durch den Schloßteil der Außenplatte einer Metalltür mit eingesetztem Beschlag vor dessen Befestigung.
In der folgenden Beschreibung wird die neue Drückerlagerung in ihrer Anwendung bei Türgriffen von Kraftfahrzeugen erläutert, ohne daß damit ihre Verwendung für andere Türen ausgeschlossen wird. Oft wird für die Lagerung von Drückern einfach ein Loch durch die tragende Wand ο. dgl. gebohrt, in welchem der eingesetzte Schaft locker sitzt und seine Achse nicht mit der Lochachse zusammenfällt. Es ist dann schwierig, den Dorn des Drückers auf der Gegenseite gehörig zu lagern, ohne bei dem Überschneiden der Achsen der Drehbewegung des Drückers starken Reibungswiderstand entgegenzusetzen, es sei denn, daß man ein Lager von umständlicher und kostspieliger Bauart auf dieser Türseite einsetzt.
Die Bauform des Drückers und der Falle kann beliebiger Art sein. In der Abb. 1 ist der Drücker mit einem Drehgliede 6 versehen, daß auf der Innenseite der Kraftwagentür 5 am vierkantigen Innenende 9 der zylindrischen Stange 8 des Drückers 7 durch eine Querschraube befestigt ist, so daß sich dieser Fallentrieb 6 mit dem Drücker dreht. Wie die Abb. 1 ,erkennen läßt, liegen die Wandflächen der Tür nicht genau parallel,
sondern etwas gegen die senkrechte Schließkante hin geneigt zueinander, so daß beim Ausbohren des Lochs 11 in der Weise, daß dessen äußere Mündung konzentrisch zur Achse des Fallentriebs 6 liegt, die innere Mündung des Bohrlochs exzentrisch zur Achse des Fallenteils 6 liegt und daher die Achse der eingesetzten und mit dem Fallenteil verbundenen Drückerstange nicht genau mit der Achse des Bohrlochs zusammenfällt. Setzt man nun eine massive Metallbüchse als Futter in die äußere Öffnung des Bohrlochs Ii ein, so liegt dieses Futter nicht gleichmäßig gegen die Umfläche des Drücker-Schafts an und erzeugt einen Reibungswiderstand, der den Verschleiß der Teile fördert und die leichte Drehbewegung des Drückers behindert, falls man nicht der als Futter dienenden Büchse eine mit der Exzentrizität zwischen Schaft und Bohrloch ganz genau übereinstimmende Form gibt, was schwierig auszuführen wäre.
"Wird eine Metallhülse oder Rosette als Beschlag verwendet, so kann sie aus einem hülsenartigen, in das Bohrloch 11 einzusetzenden Stiel oder Fuß 13 und einem ringförmigen, hohlen Kopf 14 von größerem Durchmesser bestehen. In den Kopf 14 wird ein Futterring 15 (Abb. 2) eingebettet, und dieser Ring wird durch Einbördelung der freien Kopfkante in seiner Lage gesichert, wie dies die Abb. 2 erkennen läßt, wobei die Kante 16 in den Ring eingreift und dieser unverrückbar in dem Ringraume des Kopfes eingeschlossen liegt. Der Ring 15 besteht vorzugsweise aus einer geeigneten Filzmasse, die, um wasserfest zu sein, mit einem tierischen Öle o. dgl. durchsetzt ist.
Der Ring 15 füllt den Ringraum des Kopfes 14 vollständig aus, und sein Innendurchmesser ist dem Durchmesser der D rücker stange 8 angepaßt. Da aber der Ring 15 nachgiebig ist, so paßt er sich auch beim Einsetzen der Drückerstange 8 in den Beschlagkörper·, und dem Eintreiben des Stangenendes 9 in das Drehglied 6 von selbst jeder Exzentrizität zwischen Schaft und Lager oder Bohrloch 11 an, so daß nach erfolgter Befestigung des Drehgliedes auf dem Stangenende die Stangenachse notwendigerweise von der Bohrlochachse abweichen muß.
Ein auf diese Weise ausgleichend wirkendes Futterlager gewährt zugleich auch dem Drücker eine ruhige, feste Lagerung bei freier Drehbeweglichkeit, und der nachgiebige Futterring sichert einen staub- und wasserdichten Abschluß. Dabei läßt sich der Beschlag an gewöhnlichen Fallendrückern oder Schlössern anbringen, wie man sie heute allgemein bei Kraftwagentüren verwendet, ohne daß beim Einbau besondere Änderungen an den tragenden Teilen vorgenommen zu werden brauchen. Auch läßt er sich durch Stanzen oder Drücken aus Metallblech herstellen. Befestigungsschrauben und sonstige Hilfsmittel zum Anschlagen fallen fort, der ganze Aufwand zur Verbindung des Drückers mit der Tür besteht in der Verbindung des Fallentriebes 6 auf dem Vierkantende des Drückerschafts mittels einer Schraube o. dgl.
Die Ausführungsform nach Abb. 5 betrifft ein Schloß mit Falle an senkrechter Spindel 8', die über den oberen Rand der Tür 5' heraustritt und hier den Griff 7' trägt. Bei diesem Türyerschluß ist das büchsenartige Lager zwischen Griff und Türkante eingesetzt. Seine Bauart ist die gleiche wie vorher, und die Anbringung ist ebenfalls die gleiche, nur hat der Filzring 15' einen etwas geringeren Durchmesser als der Innendurch- s» messer des Kopfes 14' des Blechkörpers, so daß er sich darin, wenn die Drückerstange 8' eingesetzt wird, nach Maßgabe der Exzentrizität zwischen der Stange und dem Bohrloch der Tür verschieben kann. Dabei halten 8S die einander gegenüberliegenden Wandstellen des Kopfes den Ring 15' fest, so daß seine Maße bei seitlicher Verschiebung der Drükkerachse zusammengedrückt wird.
Die Abb. 6 verbildlicht die Anbringung des Lagers auf der Metallplatte einer Kraftwagentür. Man ist heute dazu übergegangen, den Aufsatz der Kraftfahrzeuge ganz aus Metall herzustellen. Auch die Wagentüren werden aus einem inneren und einem äußeren Eisenblech zusammengesetzt. Die äußere Platte oder das Blech 5' erhält für den Drücker eine Öffnung 11', in die der Fuß oder Ringflansch 13 des Lagers eingesetzt wird. Der den Filzring 15 tragende Kopf 14 ist so geformt, daß er eine Ringrippe 14' bildet, mit der er gegen die Platte 5' anliegt.
Die Verbindung der Teile ist außerordentlich fest, und der Beschlag läßt sich auf keine Weise von außen her von der Türplatte i°5 entfernen. Dabei ist bei aller Sicherheit und Genauigkeit der Befestigung der Arbeitsaufwand ein sehr geringer und selbst von ungeübter Hand auszuführen. Man kann das Lager sogar nach erfolgter Bemalung der Türplatte in der beschriebenen Weise anbringen, ohne daß dabei eine Beschädigung der Farben- oder Lackschicht zu befürchten wäre, während bei dem bisherigen Anschrauben solcher Beschläge durch Abgleiten des Schraubenziehers Schrammen und Risse in der Lackschicht erzeugt werden können.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Lager für Türdrücker, dadurch gekennzeichnet, daß der Drücker einerseits in einem außen an der Tür vorgesehenen,
    nachgiebigen, in die Türbohrung für den Drückerdorn einspringenden Lagerfutter und andererseits in einem am Dornende fest an die Tür angeschlossenen, drehbaren Fallentrieb (6) sitzt.
  2. 2. Lagerkörper für das Futter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine ringförmige Metallschale (12), die mit einer Ansatzhülse (13) in der Tür sitzt.
  3. 3. Lagerkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Schale so eingezogen ist, daß er eine Ringrippe bildet, die gegen die äußere Türfläche zur Anlage kommt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEO16562D 1927-06-19 1927-06-19 Lager fuer Tuerdruecker Expired DE504292C (de)

Priority Applications (1)

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DEO16562D DE504292C (de) 1927-06-19 1927-06-19 Lager fuer Tuerdruecker

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DEO16562D DE504292C (de) 1927-06-19 1927-06-19 Lager fuer Tuerdruecker

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Publication Number Publication Date
DE504292C true DE504292C (de) 1930-08-01

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ID=7354224

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DEO16562D Expired DE504292C (de) 1927-06-19 1927-06-19 Lager fuer Tuerdruecker

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