DE737233C - Einrichtung zur Erzielung einer richtigen Fertigwarenbreite an Gewebespannmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung einer richtigen Fertigwarenbreite an Gewebespannmaschinen

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DE737233C
DE737233C DES144107D DES0144107D DE737233C DE 737233 C DE737233 C DE 737233C DE S144107 D DES144107 D DE S144107D DE S0144107 D DES0144107 D DE S0144107D DE 737233 C DE737233 C DE 737233C
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DE
Germany
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leading edge
walls
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opposite
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Expired
Application number
DES144107D
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Waltz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE737233C publication Critical patent/DE737233C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/04Tenters or driers for fabrics without diagonal displacement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzielung einer richtigen Fertigwarenbreite an Gewebespannmaschinen Zur Erzielung einer richtigen Fertigwarenbreite an Gewebespannmaschinen durch selbsttätige Regelung des Abstandes der Spannfeldwände nach der Breite der aus der Maschine auslaufenden spannungslosen Ware, muß zunächst die Fertigwarenbreite mittels Lichtzellenanordnungen, oder mittels mechanischer oder pneumatischer Kontaktgebevorrichtungen, welche beide Warenkanten abtasten, überwacht werden. Man wählt zu diesem Zwecke die eine Warenkante als Leitkante und bewegt den gemeinsamen Tragkörper der auf Fertigwarensollbreite eingestellten Tastvorrichtungen quer zur Laufrichtung der Ware jeweils derart, daß sich die Leitkante immer innerhalb der Toleranzzone ihrer Abtastvorrichtung befindet. Nur wenn dies der Fall ist, überwacht die Abtastvorrichtung für die zweite Warenkante die wirkliche Warenbreite, so daß der Verstellmotor der Spannwände entsprechend den getasteten Abweichungen von der Sollbreite in richtigem Sinne gesteuert werden kann. Bei Einrichtungen nach Patent 735 949 wird der mit den Querbewegungen der Leitkante synchron gesteuerte Tragkörper der beiden Kantenabtastvorrichtungen sehr viel rascher gesteuert als die von den Abtastvorrichtungen der Gegenkante gesteuerte Verstellvorrichtung für die Spannfeldwände. Dies ist notwendig, weil das Ergebnis einer Verstellung der Spannfeldwände erst einige Zeit später an der Meßstelle feststellbar ist, so daß nur bei entsprechend langsamer Verstellung der Spannfeldwände Überregelungen und dauernde Pendelungen vermieden werden.
  • Es verbleibt aber eine Fehlerquelle der Regelung: nämlich das oftmals gleichzeitige Arbeiten beider Verstellmotoren, wodurch die Steuerimpulse für den Verstellmotor der Spannfeldwände jeweils dann ungenau, je direkt in falschem Sinne gegeben werden, wenn der Tragkörper der Abtastvorrichtungen sich nicht innerhalb der Toleranzzone zu der überwachten Leitkante befindet. Auch hierdurch entstehen Überregelungen, Fehlrcgelungen und Pendelungen, die aber durch weitere Verlangsamung des V erstellvorgangs der Spannfeldwände nicht ausgleichbar sind.
  • Durch die Erfindung sollen diese Fehler der bekannten Regelungseinrichtung vermieden werden, und zwar erfindungsgemäß dadurch, daß die Steuerung des Verstellmotors der Spannfeldwände immer nur dann freigegeben wird, wenn sich die Leitkante innerhalb der Toleranzzone der sie überwachenden Abtastv orrichtung befindet.
  • Es ist dann nicht mehr möglich, daß die Abtastvorrichtung der Gegenkante den Verstellmotor der Spannfeldwände zu einer Zeit steuert, Nvo der gemeinsame Tragkörper beider Abtastvorrichtungen noch nicht auf die Leitkante eingespielt ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem der Steuerstrom für die Felderregung des Verstellmotors der Spannfeldwände über Verriegelungskontakte der beiden Steuerrelais für den Tragkörperverstellmotor geführt ist und von diesen nur freigegeben wird, wenn sich beide Relais in den Stellungen befinden, die dem Zustand: Leitkante ist innerhalb der Überwachungstoleranz, entsprechen.
  • Die zu überwachende Warenbahn ist mit i bezeichnet; Leitkante ist die Kante i", Gegenkante die Kante 1b. Der quer zur Warenbahn bewegliche Tragkörper der Abtastvorrichtungen 2, 3 bzw. d., 5 der Kanten ist nicht gezeichnet. Als Abtastvorrichtung sind Lichtzellenanordnungen 2, 3 mit zugehörigem Verstärker 6 bzw. 4., 5 mit Verstärker 7 dargestellt. Der Verstellmotor für die O_uerbewegungen des Tragkörpers der Abtastvorrichtungen ist mit 12 bezeichnet, der Verstellmotor der Spannfeldwände mit 13, die Netzleitungen mit 1q.. Die Schütze 8, 9 für den Verstellmotor 12 werden von den Lichtzellen 2, 3 über den Verstärker 6 gesteuert und tragen Verriegelungskontakte 8, und 96 für den Steuerstrom des Verstellmotors 13 der Spannfeldwände. Die Schütze io, ii für den Verstellmotor 13 werden von den Lichtzellen d., 5 der die Gegenkante 1b abtastenden Überwachungsvorrichtung über den Verstärker 7 gesteuert. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Ist die Leitkante i, in der Toleranzzone, dann muß die Lichtzelle :2 ansprechen, Lichtzelle 3 nicht und der Verstellmotor 12 wird in Ruhe bleiben. Lichtzelle 2 erregt dann das Relais 8, welches die Ansteuerung der Erregerwicklung 12,1 über den Kontakt 8" vorbereitet, den Vorbereitungskontakt 86 für die Erregerwicklung i26 aufhebt und den Verriegelungskontakt 8, für den Steuerstrom des Verstellinotors 13 schließt. Das Relais 9 spricht dabei nicht an, weil die Lichtzelle 3 abgedeckt ist; sein Verriegelungskontakt 96 für den Steuerstrom des Verstellmotors 13 ist ebenfalls geschlossen, so daß die Ansteuerung von 13 durch eines der Relais io oder i i der Gegenkantenabtastvorrichtung .4, 5 freigegeben ist. Befindet sich auch die Gegenkante il, innerhalb der Toleranzzone ihrer Abtastvorrichtung :1, 5, dann ist Relais i i durch die Lichtzelle 4. angesteuert und Relais io in Ruhe, der Kontakt i i6 ist also aufgehoben, der Kontakt lob geschlossen, der Verstell-Motor 13 bleibt in Ruhe.
  • Verschiebt sich die Gegenkante i6 derart, daß außer d. auch die Lichtzelle 5 anspricht und das Relais io ansteuert, dann kann Steuerstrom zur Erregerwicklung 13" über die Kontakte i i", io,t gelangen, und Motor 13 beginnt die Spannfeldwände zu verstellen. Verschiebt sich die Gegenkante 1b derart, daß beide Lichtzellen -., 5 abgedeckt sind, dann gelangt Steuerstrom über die Kontakte i i,, und i ob zur Erregerwicklung i36, und Motor 13 verstellt die Spannfeldwände in entgegengesetztem Sinne. Dies gilt so lange als die Leitkante i" in ihrer Toleranzzone verharrt.
  • Werden beide Lichtzellen 2, 3 von der Leitkante abgedeckt, dann sind die Kontakte 86 und 96 beschlossen, und die Erregerwicklung 12b erhält Strom, während der Steuerstrom für die Erregerwicklungen des Motors 13 durch den Verriegelungskontakt 8, unterbrochen bleibt. Werden beide Lichtzellen 2, 3 von der Leitkante freigegeben, dann sprechen beide Relais 8, 9 an; und es wird die ErregerwiCklung 12" über die Kontakte 9" und 8" erregt, während der Steuerstrom für die Erregung des Motors 13 beim Verriegelungskontakt 96 unterbrochen bleibt.
  • An Stelle von Lichtzellenabtastvorrichtungen können auch kontaktgebende mechanische Fühlervorrichtungen verwendet werden oder auch auf der Verwendung von Blaswind beruhende, kontaktgebende Vorrichtungen.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist damit indessen noch nicht für alle praktisch vorkommenden Fälle gelöst, denn die über die Verriegelungskontakte 96 und 8, freigegebenen Steuerzeiten für den Verstellmotor 13 werden bei oft und rasch aus der Toleranzzone verlaufender Leitkante unter Umständen nicht ausreichen, um eine wirkliche Breitenfehlerausgleichung herbeizuführen.
  • Erfindungsgemäß verwendet man deshalb für jeden einzelnen Fall der Ansteuerung des Verstellmotors 13 eine sog. Quantenverstellung, d. 11. man verstellt die Spannfeldwände bei jeder Ansteuerung des Verstellmotors um einen vorher festgelegten und gegebenenfalls auch während des Betriebes noch einstellbaren Betrag, welcher eine Korrektur der Fertigwarenbreite bewirkt, die im allgemeinen kleiner ist als die zugelassene Breitentoleranz. Hierzu verwendet man beispielsweise an sich bekannte einstellbare Zeitrelais 15, 16, welche auch bei sehr kurzzeitiger Ansteuerung des Verstellmotors 13 die Erregerwicklungen 13a oder 13b über eine gewisse Zeit hinweg erregt halten. Durch Zwischenschaltung von Untersetzungsgetrieben kann man mit normalen Verstellmotoren genügend langsam verstellen und die Quantenzeiten an Zeitrelais sicher einstellen.
  • Im Ausführungsbeispiel sind solche Zeitrelais in jeder Erregerleitung vorgesehen, so daß auch Fälle vorkommen können, wo das zweite Zeitrelais anspricht, während das nrste seine Erregerwicklung noch speist. Der Motor 13 hört dann zeitweise auf zu verstellen und verstellt erst nach dem Abschalten des ersten Zeitrelais noch während der verbleibenden kurzen Restzeit des zweiten Verstellbefehls die Spannfeldwände, aber in umgelehrtem Sinne. Wenn man die Wirkungsweise für einen solchen Sonderfall verfolgt, erkennt man, daß dies Verhalten die tunlichst rasche Beseitigung von Breitenfehlern begünstigt.
  • Erfolgt ein Steuerimpuls für eine Erregerwicklung, z. B. für die Wicklung 13" dann geht der Steuerstrom über die Zeitrelaisspule und die Ruhekontakte 15a, das Zeitrelais spricht an und gibt während der eingestellten Zeit über die Arbeitskontakte r5b Erregerstrom nach 13a. In gleicher Weise wirken die Ruhe- und Arbeitskontakte 16" und 16b beim Zeitrelais 16 für die Erregung der Wicklung 13b.
  • Betrachtet man den Fall, daß die Gegenkantensteuerung einsetzte, als der Breitenfehler 1/4 der Toleranz betrug, und setzt voraus, daß die Zeitrelais jeweils eine Breitenänderung von 3/4 der Toleranz veranlassen, dann wird die geänderte Breite genau in der Toleranzmitte liegen. Sie wird noch innerhalb der Toleranz liegen, wenn der Breitenfehler weniger als 3/4 Toleranz betrug und auch dann noch innerhalb der Toleranz, wenn durch das Zeitrelais bei einer sehr geringen Toleranzüberschreitung gerade der Wert einer Toleranz an der Breite geändert wurde. Man erkennt daraus, daß die Quantensteuerung praktisch nicht an sehr genaue Quantengrenzen gebunden ist, um so mehr, als einer etwaigen Überregelung durch das Eingreifen des entgegengesetzt steuernden zweiten Zeitrelais sofort entgegengewirkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE r. Einrichtung zur Erzielung einer richtigen Fertigwarenbreite an Gewebespannmaschinen durch selbsttätige Regelung des Abstandes der Spannfeldwände nach der Breite der aus der Maschine auslaufenden spannungslosen Ware, nach Patent 735 949, bei der die Abtastvorrichtungen für beide Gewebekanten auf einem gemeinsamen Tragkörper angeordnet sind, welcher quer zur Durchlaufrichtung der Warenbahn von den Abtastvorrichtungen der Leitkante synchron mit den Querbewegungen der Leitkante steuerbar ist, während die Abtastvorrichtung der Gegenkante die Verstellvorrichtung der Spannfeldwände steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Verstellmotors der Spannfeldwände, über Verriegelungskontakte der Steuerrelais für die Verstellvorrichtung des Tragkörpers, immer nur dann freigegeben wird, wenn sich die Leitkante innerhalb der Toleranzzone der sie überwachenden Abtastvorrichtung befindet. z. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeldwände bei jedem Steuerimpuls mittels Zeitrelaisanordnungen quantenweise verstellt werden. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB bei einer während der Dauer einer Quantenverstellung stattfindenden Toleranzüberschreitung der Fertigwarenbreite im entgegengesetzten Sinne auch der entgegengesetzte Quantenverstellungsbefehl von dem Ve_rstellmotor der Spannfeldwände befolgt wird, indem der Motor während der Dauer beider Befehle stillsteht und nach Aufhören des ersten Befehls noch so lange in entgegengesetztem Sinne verstellt, als der zweite Zeitrelaisbefehl besteht.
DES144107D 1941-02-20 1941-02-20 Einrichtung zur Erzielung einer richtigen Fertigwarenbreite an Gewebespannmaschinen Expired DE737233C (de)

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