DE736628C - Mit Greifern versehenes Treibrad, insbesondere fuer Ackerschlepper - Google Patents

Mit Greifern versehenes Treibrad, insbesondere fuer Ackerschlepper

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DE736628C
DE736628C DEP82455D DEP0082455D DE736628C DE 736628 C DE736628 C DE 736628C DE P82455 D DEP82455 D DE P82455D DE P0082455 D DEP0082455 D DE P0082455D DE 736628 C DE736628 C DE 736628C
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DE
Germany
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gripper
bolt
cam track
grippers
division
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Expired
Application number
DEP82455D
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Sinzinger
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Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication date
Application filed by Dr Ing HCF Porsche AG filed Critical Dr Ing HCF Porsche AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/02Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread
    • B60C27/04Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread the ground-engaging part being rigid
    • B60C27/045Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread the ground-engaging part being rigid involving retractable devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Mit Greifern versehenes Treibrad, insbesondere für Ackerschlepper Die Erfindung bezieht sich auf ein mit Greifern versehenes Treibrad, insbesondere für Ackerschlepper, bei dem die Greifer aus der Gebrauchstellung ausschwenkbar und in der Gebrauchstellung und in der Ruhestellung durch Rasteinrichtungen nachgiebig festgehalten sind, die im wesentlichen je aus einem verschiebbaren federbelasteten Riegel mit als im wesentlichen ebene Rastfläche dienender Stirnfläche und einer mit diesem zusammenarbeitenden, im wesentlichen ebene Rastflächen aufweisenden Nockenbahn bestehen.
  • Derartige Treibräder sind an sich bekannt. Bei ihnen besitzt jeweils die Nockenbahn der Rasteinrichtungen der Greifer ein symmetrisches Profil, und ferner steht die Rastfläche des Riegels im wesentlichen senkrecht zu dessen Verschieberichtung. Dadurch ergibt sich der Nachteil, daß die Greifer in der Gebrauchstellung mit zu geringer, in der Ruhestellung aber mit zu großer Kraft festgehalten sind, weshalb sie im Betrieb die Gebrauchstellung häufig auch dann von selbst verlassen, wenn die Beanspruchung noch nicht zu hoch ist, aus der Ruhestellung aber nur unter Anstrengung in die Gebrauchstellung gebracht werden können. Man hat, um dem abzuhelfen, wohl schon Rasteinrichtungen mit in Bohrungen einschnappendenStiften vorgeschlagen; hierbei liegen aber die Greifer in der Gebrauchstellung unnachgiebig fest, wodurch sie bei härterem Untergrund zum Stelzen gelangen und dadurch in Bruchgefahr kommen und auf aufgeweichten lehmigen Böden völlig verkleben und dadurch ihre den Vortrieb sichernde Eigenschaft verlieren.
  • Nach dem Neuen der Erfindung ist die der Gebrauchstellung des Greifers entsprechende Rastfläche der Nockenbahn vorzugsweise an ihrer beim Einschwenken des Greifers in die Gebrauchstellung auflaufenden Seite mit einem Vorsprung versehen, der in eine im wesentlichen V-förmige Ausnehmung an der Rastfläche des Riegels eingreift und sich dort gegen ungewolltes Ausschwenken des Greifers ,auf einer Fläche abstützt, die gegen die Verschieberichtung des Riegels unter einem Winkel geneigt ist, der größer als der Reibungswinkel zwischen Vorsprung und Riegel ist und höchstens rund das Doppelte dieses Reibungswinkels beträgt. Dadurch kann ein Treibrad geschaffen werden, bei dem die Greifer aus der Ruhestellung von Hand aus ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges in die Gebrauchstellung gebracht werden können. in der Gebrauchstellung jedoch gegen alle unschädlichen Betriebsbeanspruchungen sicher festgehalten sind und bei übergroßen Beanspruchungen von selbst ausschwenken oder beim Ansetzen eines Hebels ausgeschwenkt werden können. Die Anordnung des Vorsprunges an der beim Einschwenken auflatifenden Seite ergibt da besonders günstigc Verhältnisse und ermöglicht die Anwendung einer verhältnismäßig schwachen Feder.
  • Wird dafür Sorge getragen, daß der Vorsprung an der der Gebrauchstellung des Greifers entsprechenden Rastfläche der Nokkenbahn die Ausnehmung an der Rastfläche des Riegels verlassen kann, sobald hierbei auf den Greifer ein Drehmoment gegen die Reifen des Rades hin ausgeübt wird, so wird in einfachster Weise erzielt, daß der belastete Greifer gegen den Reifen hin arbeiten kann.
  • Die Rastfläche des Riegels stellt vorteilhafterweise bezüglich dessen Verschieberichtung im wesentlichen eine schiefe. Ebene dar, die im Sinn der Drehrichtung der Nockenbahn beim Ausschwenken des Greifers aus der Gebrauchsteilung ansteigt. Die den Vorsprung abstützende Fläche der Ausnehmung der Rastfläche des Riegels steht hierbei zur übrigbleibenden Rastfläche des Riegels unter einem stumpfen Winkel, so daß der Übergang zwischen diesen beiden Flächen, der sehr hoch beansprucht ist, eine zur Aufnahme dieser hohen Beanspruchungen günstige Form erhält und nicht ausbricht. überdies braucht hierbei nicht besonders dafür gesorgt zu werden, daß der Vorsprung an der der Gebrauchsteilung des Greifers entsprechenden Rastfläche der Nockenbahn die Ausnehmung an der Rastfläche des Riegels auch verlassen kann, wenn der in der Gebrauchsteilung befindliche Greifer gegen das Rad hin gedrückt wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielmäßig veranschaulicht. Diese zeigt in Fig. i einen Teil eines Aufrisses eines erfindungsgemäßen Treibrades, wobei ein Greifer in der Ruhestellung und ein Greifer in der Gebrauchsteilung dargestellt und die Lagerung des letzteren nach einer Ebene parallel zur Radebene teilweise aufgeschnitten ist, in Fig. z einen senkrechten Teilschnitt nach der Ebene II-11 der Fig. i und in Fig.3 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2.
  • Wie die Fig. i und 2 zeigen, sind die Greifer i mit ihren mit ihnen einteiligen Schwenkzapfen 2 je in einem Lagerbock 3 auf der Radscheibe d. gelagert. Die Rasteinrichtungen. die zur Gänze innerhalb der Lagerböcke 3 untergebracht sind, bestehen je aus der durch entsprechende Bearbeitung der Mantelfläche des Schwenkzapfens 2 erzielten Nockenbahn 5 und dem im Lagerbock 3 quer zum Schwenkzapfen in der Richtung S-S geführten Riegel 6, der durch die Schrauben-,druckfeder 7 gespannt gehalten ist; die Schraubendruckfeder 7 stützt sich hierbei gegen den mittels Schrauben 8 befestigten Deckel 9 ab. Die Rastfläche am Riegel 6 wird durch dessen Stirnfläche io gebildet, die entsprechenden Rastflächen an der Nockenbahn 5 für die Gebrauchstellung und für die Ruhestellung sind r i bzw. 12.
  • In erfindungsgemäßer Weise ist nach Fig. 3 die Rastfläche ii der Nockenbahn 5 an der beim Einschwenken des Greifers i in die Gebrauchstellung auflaufenden Seite mit einem Vorsprung 13 versehen, der in eine im wesentlichen V-förmige Ausnehmung 1.4 an der Rastfläche io des Riegels <_, eingreift und sich dort gegen ungewolltes Ausschwenken des Greifers auf einer Fläche 15 abstützt. die gegen die Verschieberichtung S-S des Riegels unter einem Winkel von y = 2o°, das ist rund das Doppelte des hierbei wirksamen Reibungswinkels, geneigt ist. Der Vorsprung 13 ist dadurch erzielt, daß in den Schwenkzapfer. ein Stift achsparallel eingesetzt ist, derart, daß rund die Hälfte seines Querschnittes über die Lockenbahn vorspringt und seine Enden im Schwenkzapfen allseitig abgestützt sind. Die Rastfläche io des Riegels 6 ist nach Fig.3 gegen die Verschieberichtung S-S so schräg angestellt, daß sie im Sinn der Drehrichtung der Nockenbahn 5 beim Ausschwenken des Greifers z aus der Gebrauchsteilung ansteigt, wodurch der Übergang zwischen der eigentlichen Rastfläche io und der Fläche 15 der Ausnehmung 14 sehr gut abgestützt ist und der Vorsprung 13 die Ausnehmung 14 verlassen kann, wenn der Greifer durch die Belastung gegen den Reifen i6 des Rades .4 hin gedrückt wird.
  • Der Greifer i wird aus der Gebrauchstelhtng mittels eines Hebels ausgeschwenkt, der in eine entsprechende Querbohrung 17 des Greifers eingesteckt wird. Im ersten Teil des Ausschwenkweges, solang der Vorsprung 13 auf der Fläche 15 läuft, ist dabei ein großes, mittels des Hebels aber unschwer aufbringbares Drehmoment erforderlich, um den Riegel 6 zurückzuschieben und dadurch den Vorsprung freizubekommen; sobald jedoch der Vorsprung 13 auf der eigentlichen Rastfläche io des Riegels 6 läuft, geht das Ausschwenken des Greifers mühelos vor sich. Ebenso erfordert das Einschwenken des Greifers aus der Ruhestellung in die Gebrauchsteilung keine Anstrengung und kann von Hand aus ohne Zuhilfenahme eines Hebels mühelos und schnell vollzogen werden. Beim Erfindungsgegenstand können _ die Greifer i in der Gebrauchstellung gegen den Reifen 16 des Rades hin federnd arbeiten und durch ein im Ausschwenksinn wirkendes Drehmoment zur Sicherung gegen Bruchgefahr selbsttätig ausschwenken, sobald dieses Drehmoment eine gewisse hohe Grenze übersteigt. In der guhestellung sind die Greifer i gegen die Radscheibe 4 hin gespannt; hierbei liegt die Rastfläche 1a der Nockenbahn 5 an die Rastfläche io des Riegels lediglich mit ihrer beim Ausschwenken auflaufenden Kante an.
  • Die Erfindungsmaßnahmen sind auch dann anwendbar, wenn die Nockenbahn am Rad fest und der Riegel diesem gegenüber drehbar ist und wenn der Riegel parallel zum Schwenkzapfen des Greifers verschiebbar ist. Es ist selbstverständlich möglich, daß die Ausnehmung mehr die Form eines U annimmt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Greifern versehenes Treibrad, insbesondere für Ackerschlepper, bei dem die Greifer aus der Gebrauchsteilung ausschwenkbar und in der Gebrauchsteilung und in der Ruhestellung durch Rasteinrichtungen nachgiebig festgehalten sind, die im wesentlichen je aus einem verschiebbaren federbelasteten Riegel mit als im wesentlichen ebene Rastfläche dienender Stirnfläche und einer finit diesem zusammengrbeitenden, im wesentlichen ebene Rastflächen aufweisenden Nockenbahn bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die der Gebrauchstellung des Greifers (i) entsprechende Rastfläche (i i). der Nockenbahn (5) vorzugsweise an ihrer beim Einschwenken des Greifers in die Gebrauchstellung auflaufenden Seite mit einem Vorsprung (i3) versehen ist, der in eine im wesentlichen V-förmige Ausnehmung (i4) an der Rastfläche (i o) des Riegels (6) eingreift und sich dort gegen ungewolltes Ausschwenken auf einer Fläche (i5) abstützt, die gegen die Verschieberichtung (S-S) des Riegels unter einem Winkel (a) geneigt ist, der größer als der Reibungswinkel zwischen Vorsprung und Riegel ist und höchstens rund das Doppelte dieses Reibungswinkels beträgt.
  2. 2. Mit Greifern versehenes Treibrad nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Form der Ausnehmung (i4) an der Rastfläche (io) des Riegels (6), daß der Vorsprung (i3) an der der Gebrauchsteilung des Greifers (i) entsprechenden Rastfläche (ii) der Nockenbahn (5) die Ausnehmung verlassen kann, sobald auf den Greifer ein Drehmoment gegen den Reifen (i6) des Rades (4) hin wirkt.
  3. 3. Mit Greifern versehenes Treibrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastfläche (io) des Riegels (6) bezüglich dessen Verschieberichtung (S-S) im wesentlichen eine schiefe Ebene darstellt, die im Sinn der Drehrichtung der Nockenbahn (5) beim Ausschwenken des Greifers aus der Gebrauchstellungansteigt.
DEP82455D 1941-05-08 1941-05-09 Mit Greifern versehenes Treibrad, insbesondere fuer Ackerschlepper Expired DE736628C (de)

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DE223682X 1941-05-08
DEP82455D DE736628C (de) 1941-05-08 1941-05-09 Mit Greifern versehenes Treibrad, insbesondere fuer Ackerschlepper

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DE (1) DE736628C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE830122C (de) * 1947-06-20 1952-01-31 Louis Colin Greifereinrichtung fuer die Raeder von landwirtschaftlichen Zugmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE830122C (de) * 1947-06-20 1952-01-31 Louis Colin Greifereinrichtung fuer die Raeder von landwirtschaftlichen Zugmaschinen

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