DE736271C - Antrieb und Steuerung fuer fahrbare Arbeitsgeraete - Google Patents
Antrieb und Steuerung fuer fahrbare ArbeitsgeraeteInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L50/00—Electric propulsion with power supplied within the vehicle
- B60L50/10—Electric propulsion with power supplied within the vehicle using propulsion power supplied by engine-driven generators, e.g. generators driven by combustion engines
- B60L50/11—Electric propulsion with power supplied within the vehicle using propulsion power supplied by engine-driven generators, e.g. generators driven by combustion engines using DC generators and DC motors
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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Description
- Antrieb- und Steuerung für fahrbare Arbeitsgeräte hei Fahrzeugen, die nicht nur zur Beförderung von Personen oder Gütern dienen, sondern deren hauptsächlicher Venvendungszweck in der Verrichtung von Arbeitsleistungen, beispielsweise auf dem Gebiet des neuzeitlichen Straßenbaues, der Landwirtschaft usiv. liebt, erfordert die Dtirchbildunb der Steuereinrichtung und des Antriebes besondere -Maßnahmen. Eine Fahrzeuggattun b, welche in dieser Hinsicht Anforderungen ganz besonderer Art stellt, bilden die bekanntgewordenen Schneeschleudermaschinen, bei denen ein auf einem Rad- oder Raupenfahrzeug angeordneter umlaufender Trommelfräser die zu beseitigenden Schnecinasscn bei glcichzeiti#-cr Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges ausfräst und seitwärts schlendert. Die Steuerungs- und Antriebseinrichtung solcher Fahrzcu-c muß nicht nur Vor- und Rückwärtsfahrt mit mehreren Geschwindigkeiten ermü-lichen, sondern auch eine leichte @Steuerbarkeit des Fahrzeuges bei jedem Kurvenradius sowie eine zuverlässic@c Bremsung bei allen vorkommenden Gefällen gewährleisten. Dabei ist es von erheblicher Wichtigkeit für die Bedienung des Fahrzcugcs, daß bei Änderungen der vielerlei n io-lichen Betriebs-Z' diese auf die einfachste und schnellste Weise aus den vorher vorlieäcnden herbestellt werden können. ßcispielsiveisc ist es erforderlich, die Vorwärtsbewcgrung des Fahrzeuges plötzlich abzubremsen und auf die Rückwärtsbewegung zu schalten, wenn der Trommclfräser des Fahrzeuges be-cil ein 1n1 Schnee verborgenes Hindernis. z. B. einen Stein, fährt. Eine weitere durch die Stcuerunbs- und Antriebseinrichtung zu bewältigende Aufgabe ist dadurch begeben. dali während des Schleuderbetriebes die @@"idrrstände. die von der Fahrzeugfront zu überwinden sind. nicht füllig t;leiclimäßig verteilt sind; vielmehr tritt sehr häulig beispielsweise bei einseitigem Schncefrä sen ein unb1eichmäßiger Bewegungswiderstand auf. liierd-tircli
neigt das I@ allrzctlg iveihrend des Schleuder- betriebes zum Ausweichen aus - seiner Fahrt- t-iclittni@. Diesem llatigcl muh durch so- fortiges Gegensteuern begegnet ti'erdcli kön- nen. Geenstand der Erlindung ist ein fahrbares .\rllcitsgerät, insbesondere mit Raupenantrieb, bei welchem ein konstant umlaufender An- trieb für ein besonderes Werkzeug, z. B. den -I'rollllllclfriiser einer Schneeschleuder, und je ein Fahrantrieb für jede Fahrzeugseite an- geordnet sind. Zur Lösung der vorangebend umrissenen Aufgaben sieht die Erfindung vor, da( der das Werkzeug arttreibende Verbren- nungsinotor die mit den elektrischen Fahr- antrieben nach Fahrzeugseiten getrennten elektrischen Generatoren mit antreibt und die Fahrantriebe voneinander unabhängig ge- steuert werden. Die vollkommen elektrische Trennung des Antriebes der rechten Seite (los Fahrzeuges von dem der linken bringt es mit sich, daß gegenüber den Antriebseinrich- tungen, welche mit nur einem Generator für beide elektromotorischen Antriebe auskommen, die Zahl der Bedienungselemente erheblich cingcschränkt werden kann. Bei Verwendun g nur eines einzigen Generators würden näm- lich auf Grund der vielsciti-en Betriebs- zustände die Bedienungselemente zahlreich sein müssen, daß die Forderung nach so- forti-er Änderung der Arbeits- und Fahrweise des Fahrzeuges sich nicht in befriedigender Weise durchführen ließe. Gleichzeitig wird durch die unabhängige Betriebsweise der beiderseitigen Antriebe der Aufbau der Steuc- rungs- und Antriebseinrichtung besonders übersichtlich, einfach und wirtschaftlich. hl der Zeichnung ist ein Ausfiihruns- beispiel für die elektrische Steuerung einer Antriebseinrichtung nach der Erfindung @Abb. t) und außerdem das Steuergerät an- gegeben (Abb.2). In Abu. i sind mit i und 2 die Elektro- motoren bezeichnet, die beispielsweise zum Antrieb der Raupen des Fahrzeuges dienen und von denen je einer einer Seite des Fahr- zeuges zugeordnet ist. Die Motoren t und 2 stehen in einer an sich bekannten Leonard- schaltun- mit gemeinsamer Rückleitung 3 mit den Generatoren .f und 5 in Verbindung. So- wohl die Motoren t und 2 als auch die Gene- ratoren 4 und 5 werden fremderregt. Die ztiguliöri"en I?rrcgctwicklungen sind finit 6, ;, S und o bezeichnet. Sämtliche Erre-envicklun- gen werden von dc#r Errcgermas,ilille to ge- >heist. die von dem in der Abbildun- nicht dar-(-stellten Verbrennungsmotor ang-etriebe.n und drrc#n Fcldurregung t t mit Hilfe des Widerstandsreglers t 2 eiilgcstcllt wird. Die- ,c r Widerstandsregler 1 2 ist über das Ge- .t:iiigc# 13 illit (1(#i11 1)'1-ctlttstol'Iztlft111rl1<lllt1 de, Verbrennungsmotors tcrbtiii#lcu. ,~i dal; ])ei (:(Irosselt(.-1' I3rcnnstolfznfuht' @@inc cntsl@rc- chend stärkere I@clderrc;@un.@ i t citt@;%atellt wird und .dadurch eine genü#endc @pattnun@; für die I?lcktrotnotoren i und e trutz @;@_drus- selter Dretttistolfrufuhr ;@civ:ihrlci@tct ist. Die Geschwindigkeitsregelung der 151uktro- motorcn t bzw. 2 wird mittels der Steuer- walzen 14 bziv. 15 durchgeführt. Dabei sind die Kontakte nach links von der \ttllstclluti für die Rückwärtsfahrt und nach rechts von der Nullstellung für die Vorw;irtsfahrt be- stimmt. Je nach der Stellung der Steuer- walzen 14 bzw. 15 wird eine bestimmte Ge- scli@t-itidigkeit über eine bestimmte Errcgun- der Gencratorfeldcr 8 bzw. 9 vermittelt.` Der über-gang von Rückwärts- auf Vorwärtsfahrt wird mittels der auf der unteren Seite der Walze 1.1 1)ziv. 15 vol,-esehencn Kontakt- bele-un-en zustande gebracht. indem dadurch die Feldwicklungen 6 bzw. ; für die Antriebs- 111otOrcll I bzw. 2 umgepolt \%-erden. Die Bremsung des Fah rzcugcs nach dein Ausführungsbeispiel erfolgt durch die Butäti- gung des Druckknopfes tö. wodurch über das Schütz 1; die Widerstände i5 bziv. tc auf die dann als Generatoren 1aufendcti 'Ma- schinen I bzw. 2 geschaltet wcrclcll. Dabei wird jeweils so viel Widerstand vorgeschaltet, wie jeweils für diejenige Schaltstufe vorge- sehen ist. von der aus die t: mschaltung vom Fahrbetrieb erfolgt. Die Wicklun-en 2o bzw. 21 sind dazu vorgesehen, die beim Umschalten von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt oder voci Fahren auf Bremsen auftretenden Strom- spitzen zu dämpfen. Die Wicklungen.-2o bzw. 21 sind auf den Ständerpolen der Gl_@ich- struln"rcneratorcn .f bzw. 5 vorgesehen und s-) geschaltet. (laß sie bei Stromabgabe der Gene- ratoren 4. bzw. 5 die Felder 8 bzw. 9 schwä- chen. Bei Stromabgabe seitens der -Maschi- nen i bziv. 2 (Bremsbetriel) i wird durch die Wicklungen 2o bzw. 21 eine Verstärkung der Maschinenfelder 8 bzw. 9 verursacht. In Abb. 2 ist das Betäti;pingsor@ga11 für die Stcucrunl; nach Abb. I dargestellt, wobei die Steuerwalzen 14. 1)7\v. 15 innerhalb der Kästen 22 bzw. =3 in stehender Anorclnulig vor- gesehen zu denken sind. über einen im unte- res Teil der Kästen 22 bzw. =3 vorgesehenen Kegelradalltrlel) stehen die Steuerivalzell- ttchsel1 unmittelbar mit d(11 1-ICI)cltl 24 bZIV. 25 in Verbindung, durch die sie dann j,- nach der Jeweils eliigbsclllagell(al IIcl)eli-crstcllun:, verschwenkt %\-erden. Wenn sich die beiden Hebel 24 bzw. 25 in gleirhcr Stclltlllbe- finden und sich also cgcnüber@tchrn. @o kün- den durch vtne dabei betäti-te Kontaktvor- richtun'; der Schalter -n .:vgl. Abb. t . ge- schlossen und die Generatoren .1 und 5 par- allel 'cschaltct sein, -#o daß sich c-tuaige lmcrsrltimlu int .lutricli licidcr 1#ahriru@- ;citett attsglcichen ktinnen utid die: rinwand- Ircic Geradcausfalirtcwiihricistct ist:
Claims (1)
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hATIIVTA\SYRÜCIIE: t. .littricli und Stettcrung für fahrbare .lrbcits@@cr@itc, insbesondere finit Raupen- antrieb, wobei ein konstant uinlaufetider Antrieb für ein besonderes `Vcrkwu" z. ß. den Tromtnelfraser eitler Schnoc- uchleuder, und je ein Fahrantrieb für jede Fahrzeugseite angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der das Werkzeug antrcibctidc Verbrennungsmotor die finit den elektrischen Fahrantrieben nach Fähr- zcugseiten getrennten elektrischen Gene- ratoren mit-antreibt und die Fahrantriebe voncitiandcr unabhängig gesteuert werden. a. Steuerung für den elektrischen An- trieb nach Anspruch i, dadurch gel:enn- zcichnet, daß die für jeden der zu je einer l-'alirzctigscitc gehörenden antriebe ange- ordneten Steuerwalzen bei ihrer Verstel- lung den jeder Fahrstellung angepaßtcn lireniswiderstand vorbereiten und (las Ein- sc)taltcit dicscs \\'iclt#rst;tticlt#s ohne \'et-_ stcllun der Steuerwalzen und ulntc \'cr- iindci-uit#,- cles halirstrotnkt-cises durch Ilc- t<iti"u1i(" eines Schaltelcnients. r. B. eine Druckkiiopfcs, c#i-fol,,t. 3. Steuerung nach Anspruch z, dadurc 1t ekcnnze@chnet. daß für die Verstcllwt;g der @tcucrtvalzcn nvei iti zueinander 1i;tr- allclen Ebenen hcwcharc l)'ct#itit,tttigs- licbcl (=4, a5) am, cordnet sind und eine Isontaktt-orriclitttti,- (21 : nvischen beiden liebeln bei deren Gleiclistclluti,#,- die Gcile- ratoren parallel schaltet. .f. Steuerung für den elektrischen An- trieb nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldcrrcgung der von dem Verbrennungsmotor betriebenen Erregermaschine (to) mittels eines Wider- standsreglers eingestellt werden kann, des- sen Verstellung durch das Steuermittel für die Brennstoffzufuhr des \rcrbrennungs- motors erfolgt, derart, daß der bei ge- drosselter Brennstoffzufuhr durch clen damit verbundenen Drehzahlabfall ein- tretende Spannungsabfall der Erre`er- IllFiscliltie ausgeglichen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE736271C true DE736271C (de) | 1943-06-10 |
Family
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE736271C (de) |
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1939
- 1939-07-23 DE DES137952D patent/DE736271C/de not_active Expired
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